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  • Kostenloser Online-Vortrag der Verbraucherzentrale Hessen

    Die Wärmepumpe – eine (nachhaltige) Alternative?
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    Als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlicher Heiztechnik – wie beispielsweise einer Gas- oder Ölheizung – ist die Wärmepumpe nicht erst seit der Energiekrise in aller Munde. Die Verbraucherzentrale Hessen bietet deshalb am Mittwoch, den 15. Oktober 2025 von 17:30 bis 19:00 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema „Die Wärmepumpe – eine (nachhaltige) Alternative?“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/veranstaltungen.
    Dreiviertel der Heizenergie bezieht die Wärmepumpe aus der Erde, dem Wasser oder der Luft. Dabei entzieht sie dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab. Unter den richtigen Rahmenbedingungen hilft die Wärmepumpe so, Energie und Kosten einzusparen. Doch wie funktioniert eine Wärmepumpe und in welchen Fällen ist sie überhaupt geeignet?
    Dipl.-Ing. Frauke Hasheider erklärt, worauf es bei der Wärmepumpe ankommt. Fragen können über den Chat gestellt werden, Kamera oder Mikrofon werden nicht benötigt.

    Weitere Online-Vorträge der Energieberatung zum Vormerken:
    Mittwoch, 22.10.2025, 12-13.00 Uhr
    Mittagssnack: Steckersolar – Einfach selbst Strom erzeugen
    Freitag, 24.10.2025, 17.30-19.00 Uhr
    Photovoltaik für Haus und Elektroauto
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    Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an.
    Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

  • Karrierestart für Neun Talente im Regierungspräsidium

    „Der eine freut sich auf den sicheren Arbeitgeber, die andere auf die Karrierechancen“

    Gießener Regierungsvizepräsident Jan Schneider ernennt sieben Frauen und zwei Männer zu technischen Referendaren für Umwelttechnik und Landespflege

    Gießen / Darmstadt / Kassel. Fachkräfte sind auch bei den drei Mittelbehörden in Hessen gesucht. „Ich bin beeindruckt, welche Qualifizierungen Sie schon haben, wo Sie schon überall waren und erfreut, dass wir Sie auch aus renommierten Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu uns locken konnten.“ Regierungsvizepräsident Jan Schneider begrüßte sieben Frauen und zwei Männer im Regierungspräsidium (RP) Gießen als technische Referendare. Dabei handelt es sich um einen zweijährigen Vorbereitungsdienst für Ingenieure und Naturwissenschaftler, die in der Verwaltung arbeiten möchten. Die Ausbildung erfolgt dabei praxisnah mit Innen- und Außendiensten in den Fachdezernaten der Regierungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel.

    „Auf Sie warten zwei spannende, abwechslungsreiche Jahre“, sagt der für Personal verantwortliche Regierungsvizepräsident. In dieser Zeit geht es darum, die hessische Umweltverwaltung in allen Bereichen kennenzulernen. Zusätzlich umfasst das Referendariat länderübergreifende Lehrgänge zu verwaltungsbezogenen, führungsmethodischen, rechtlichen und fachspezifischen Themen. Den Abschluss bildet das Staatsexamen. Die technischen Referendarinnen und Referendare für Umwelttechnik sind: Magdalena Gara-Schneider, Nicole Lahn, Meriam Muntau, Antonia Pfau und Bianca Reich (alle RP Darmstadt), Katja Rebecca Wiedemann (RP Gießen) sowie Rebecca Heß und Dr. Mario Weller (RP Kassel).

    Spannend wird es auch für Michael Senck (RP Gießen) als einzigem Referendar für Landespflege in der Runde. Diese Fachrichtung stellt eine bundesweit anerkannte Zusatzqualifikation dar. Zu dem Aufgabenbereich der Referendare zählen Maßnahmen im Naturschutz, der Landschaftspflege, der Grünordnung und der Landschaftsökologie.

    „Nutzen Sie die Chance, sich breit aufzustellen“, riet Jan Schneider, der die Ernennungsurkunden überreichte und den Diensteid abnahm. Damit folgt der nächste Ausbildungs- und Karriereschritt im höheren technischen Dienst des Landes Hessen, das besonders auch für Fachkräfte attraktiv ist. „Der eine freut sich auf den sicheren Arbeitgeber, die andere auf die Karrierechancen.“ Ebenfalls bei der Begrüßung dabei waren Uta Becker (stv. Leiterin Personaldezernat), die beiden Gießener Ausbildungsleiterinnen Inga Harasty (Ländlicher Raum, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz) und Daniela Hildebrand (Umwelt) sowie ihre Kolleginnen Elena Haibel (RP Darmstadt) und Birgit Krumminga (RP Kassel).

    Informationen zu einem Referendariat bei den drei hessischen Regierungspräsidien sind im Internet unter https://rp-giessen.hessen.de/karriere/ausbildung-duales-studium-praktika-referendariat zu finden.

     

    Bildunterschrift:
    Regierungsvizepräsident Jan Schneider (l.) begrüßt zusammen mit den Ausbildungsleiterinnen die sieben technischen Referendarinnen und zwei Referendare.

    Foto: RP Gießen

     

  • Goldener Herbst am Bienenhaus

    Goldener Herbst am Bienenhaus

    Mit einem goldenen Herbstnachmittag am Sonntag, den 26. Oktober 2025, möchte der Freundeskreis Gail’scher Park e.V. von 15.00 bis 18.00 Uhr mit Ihnen stimmungsvoll das Bienenjahr ausklingen lassen. Die Zusammenkunft findet am Bienenhaus im Gail´schen Park statt.
    Es gibt köstlichen Honigwein und naturtrüben Apfelsaft zum Wärmen und Schmalzbrote für den kleinen Hunger. Honig und Honigwein können Sie auch zum Mitnehmen käuflich erwerben – vielleicht als kleines Geschenk für einen netten Menschen. Auf Wunsch verpacken wir Ihre Flasche mit einem handgemachten Bienen-Siegel, welches wir vor Ort mit einem Petschaft für Sie anfertigen.
    Für das kommende Bienenjahr in Ihrem eigenen Garten, halten wir außerdem ausgewählte Blumensamen und –zwiebeln für Sie bereit, die von Bienen besonders gemocht werden. Beides liebevoll verpackt, in Tütchen mit individuellem Stempel  und von Hand beschriftet – ebenfalls vielleicht ein nettes Mitbringsel.

    Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie die Arbeit des Freundeskreises und leisten einen aktiven Beitrag zum Habitaterhalt der Bienen und anderer Bestäuber vor Ort.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

  • Tipps zum Umgang mit Igeln

    In der Regel kein Grund zur Sorge

    Im Herbst werden häufig auch tagsüber Igel im eigenen Garten entdeckt – Tipps für eine artgerechte Unterstützung

    Gießen. Der Herbst ist da – und mit ihm die Igel. Die kleinen Tiere, normalerweise in der Dämmerung und der Nacht aktiv, sind jetzt aber wieder vermehrt tagsüber zu beobachten. „Das ist nicht ungewöhnlich und kein Grund zur Sorge, sofern die Tiere keine Verletzungen, Krankheitssymptome oder Ähnliches aufweisen“, beruhigt Artenschützerin Inga Harasty vom Regierungspräsidium Gießen. Hintergrund ist, dass aktuell bei Wildtierpflege- und Auffangstationen viele Anfragen wegen Igeln eingehen. Und die Stationen wiederum melden sich bei der Artenschutzbehörde.

    Doch wie passen Igel und Artenschutz überhaupt zusammen? „Nicht nur exotische Tiere und Pflanzen aus fernen Ländern sind geschützt. Auch heimische Arten sind häufig unter Schutz gestellt, zum Beispiel der hier beheimatete Braunbrustigel“, erklärt Inga Harasty. Aus diesem Grund ist es verboten, die Igel aus der freien Natur zu entnehmen. „Eine Ausnahme besteht nur, wenn man ein verletztes, hilfloses oder krankes Tier auffindet.“

    Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Igel reglos auf der Seite liegt oder Wunden aufweist. „In solch einem Fall empfiehlt es sich, Kontakt mit einer Tierklinik oder einer Tierarztpraxis aufzunehmen.“ Igel sollten möglichst nicht mit ins Haus genommen werden, da diese Umgebung für die scheuen Tiere nicht artgerecht ist. Eine echte Unterstützung für Igel kann vielmehr durch eine artgerechte Zufütterung in nahrungsarmen Zeiten und durch eine „igelfreundliche“ Gestaltung des Gartens geschehen. „So kann mit einfachen Mitteln ein Beitrag zum Artenschutz geleistet werden“, sagt die RP-Mitarbeiterin.

    Eine artgerechte Zufütterung in nahrungsarmen Zeiten, wie im Herbst und Frühjahr, kann zum Beispiel aus Katzentrockenfutter und getrockneten Mehlwürmern bestehen. Es hat sich bewährt, das Futter an einem bestimmten Platz und zu einer bestimmten Zeit im Garten zur Verfügung zu stellen. Idealerweise sollte der Futterplatz vor anderen Tieren zum Beispiel mit Hilfe einer Euro-Palette abgeschirmt werden. Zudem ist es in trockeneren Zeiten hilfreich, Wasser auf Tellern oder Ähnlichem bereitzustellen.

    Im Herbst ist es zudem empfehlenswert, in ruhigen Gartenecken Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen und Laubhaufen aufzutürmen. Eine „igelfreundliche“ Gartengestaltung umfasst auch den Verzicht auf Nachtfahrten von Mährobotern oder allgemein die Nutzung eines Mähroboters, der mit einem sogenannten Igelschutz ausgestattet ist. Mögliche Gefahrenquellen für Igel wie Teiche oder Bereiche mit hohen Kanten und Abstürzen sollten nach Möglichkeit unzugänglich gemacht werden, lautet ein weiterer Tipp der Artenschützerin im RP Gießen.

     

    Bildunterschrift:

     

    Eine besonders geschützte Art: der Braunbrustigel.

     

    Foto: Wildtierhilfe Schelderwald

  • Gemüse retten 2.0 – schmeckt doppelt so gut

    Verbraucherzentrale Hessen und Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt setzen Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

    Anlässlich der nationalen Aktionstage „Zu gut für die Tonne“ veranstaltete die Verbraucherzentrale Hessen in diesem Herbst sechs Kochaktionen an beruflichen Schulen in Offenbach, Marburg und Limburg. Ziel war es, junge Menschen für das Thema Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren – praxisnah, direkt in der Schulküche und mit viel regionalem Geschmack.

    „Lebensmittel sind kostbar – das spüren wir gerade bei regionalem Gemüse, das unsere Landwirte mit großem Einsatz erzeugen. Wer beim Kochen kreativ ist und Reste nutzt, schützt nicht nur Klima und Umwelt, sondern entdeckt auch, wie vielseitig gutes Essen aus der Region schmecken kann“, erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Ingmar Jung.

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, setzte sich die Verbraucherzentrale Hessen im Rahmen des Projekts „Gemüse retten 2.0 – von Anbraten bis Ziplocken“ erneut mit Kochworkshops für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Neben dem Erlernen von Kochpraxis lag der Schwerpunkt auf der praktischen Vermittlung von Wissen rund um die Einkaufsplanung, richtige Lagerung und kreative Resteverwertung. Gekocht wurde mit gerettetem Gemüse, das die Schulen von Anbietern aus der Region bezogen – so konnten sie lokale Produzenten kennenlernen oder bestehende Kontakte festigen.

    Verschwendung vorbeugen: Gemüse kreativ einsetzen

    In den Kochworkshops stand die kreative Verwertung von Gemüse im Fokus, denn das landet in Privathaushalten am häufigsten im Müll. Damit das in Zukunft seltener passiert, zeigten Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale Hessen, wie vielseitig Gemüse in der Küche eingesetzt werden kann: Von Gemüse-Creme-Suppe oder Wraps mit Ofengemüse und Hummus über Schoko-Zucchini-Kuchen bis zu Möhrenwaffeln war für jeden Geschmack und jede Kochkompetenz etwas dabei. „Die Jugendlichen sind immer wieder überrascht, wie lecker und vielfältig Gemüse eingesetzt werden kann, auch in Rezepten, in denen es zunächst gar nicht erwartet wird“, berichtet Projektleiterin Luane Schober von der Verbraucherzentrale Hessen. „Zudem können sie so die Umwelt entlasten, Ressourcen sparen und bares Geld – denn auch wenn sich die Inflation verlangsamt, sind die Lebensmittelpreise auf einem sehr hohen Niveau.“

    Schoko-Zucchini-Kuchen & Küchentipps auf Instagram

    Der von Ernährungsexpertin und Kochbuchautorin Sarah Schocke entwickelte Schokokuchen mit Zucchini kam bereits im letzten Jahr sehr gut an und stieß auch dieses Mal auf Begeisterung. Wer den Kuchen probieren möchte, findet das Rezept – neben weiteren Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Eindrücken aus den Kochworkshops – auf dem Instagram-Kanal der Verbraucherzentrale Hessen (@verbraucherzentrale.hessen).

    Von Offenbach bis Limburg

    In den sechs Kochworkshops schnippelten und kochten vom 16. September bis 1. Oktober etwa 90 Schülerinnen und Schüler und erhielten dabei Tipps und Tricks, wie weniger Lebensmittel im Müll landen: Am 16., 18. und 23. September in der Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach, am 29. September an der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg und am 1. Oktober an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg.

  • Saisonübliche Erholung auf dem Arbeitsmarkt

    • Arbeitslosenquote sinkt im September um 0,2 Prozent auf nun 5,1 Prozent
    • 672 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 640 mehr als im September 2024
    • Die Anzahl der Zugänge an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich deutlich erhöht
    • Alle Personengruppen profitieren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit

     

    Im Bezirk der Agentur für Arbeit Gießen ist die Zahl der Arbeitslosen im September zurückgegangen. Insgesamt waren im abgelaufenen Monat 19830 Menschen arbeitslos gemeldet, 672 weniger als im August. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozent zurück und liegt aktuell bei 5,1 Prozent.

    Vor einem Jahr waren im September 640 Menschen weniger gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 5,0 Prozent.

    „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Anstieg bei den neu gemeldeten Arbeitsstellen ist positiv, jedoch im Wesentlichen auf die saisonale Erholung im September zurückzuführen“, kommentiert Lou Jahn, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur Gießen. „Die seit Monaten anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage hat auch auf dem heimischen Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. Die meisten Vorjahreswerte sind besser als die aktuellen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass Arbeitgebende zumindest bis zum Jahreswechsel weiter einstellen und Beschäftigte bei Auftragsrückgängen halten. Hier empfehlen wir die finanzielle und organisatorische Unterstützung der Arbeitsagentur im Bereich der Weiterbildung zu nutzen.“

    Unterbeschäftigung

    Die „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich im September auf 25441 Personen. Das waren 536 weniger als vor einem Monat und 494 weniger als im September vor einem Jahr.

    Gemeldete Stellen

    Der Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im September deutlich erhöht. Arbeitgeber meldeten im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen insgesamt 1238 neue Stellen. Dies waren 321 Stellen mehr als im September 2024.

    Durch den Anstieg beim Zugang an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen ist auch der Bestand im September gestiegen. Zum Stichtag waren 5349 Arbeitsstellen gemeldet, 571 weniger als im September des Vorjahres.

    Männer und Frauen

    Die Anzahl der Arbeitslosen Männer und Frauen ist im September saisonüblich zurückgegangen. Dabei haben die Frauen nominal und prozentual etwas mehr profitiert als Männer.

    Im September lag die Zahl der arbeitslosen Männer bei 11113, 264 weniger als im Vormonat. Die Quote sank um 0,2 und liegt danach bei 5,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren im September 2024 549 Männer weniger gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 5,2 Prozent.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen waren im September insgesamt 8717 Frauen als arbeitslos registriert, 408 weniger als im August. Die Quote für diese Personengruppe sank um 0,2 auf nun 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 91 Frauen weniger registriert. Damals lag die Quote ebenfalls bei 4,8 Prozent.

    Besondere Personengruppen

    Bei den Personengruppen der Älteren und der Jugendlichen ist die Arbeitslosigkeit im September zurückgegangen.

    Im September ist die Zahl Jugendlichen unter 25 Jahren die eine Arbeitsstelle suchten um 199 auf 2091 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank um 0,5 Prozent und liegt aktuell bei 5,2 Prozent. Im Vorjahresmonat waren damals 157 junge Menschen weniger gemeldet und die Arbeitslosenquote lag bei 4,8 Prozent.

    Die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen ist im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen im September um 33 Personen auf nun 6536 Ältere gesunken. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf nun 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 277 Menschen dieser Altersgruppe weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,6 Prozent.

    Regionale Unterschiede

    In allen drei Landkreisen im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, dem Landkreis Gießen, dem Wetteraukreis und dem Vogelsbergkreis, ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen.

    Im Kreis Gießen waren im September insgesamt 9474 Menschen erwerbslos gemeldet, 204 Personen weniger als den Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 und liegt nun bei 6,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,9 Prozent. Damals waren 573 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ging die Zahl der Arbeitslosen im September um 333 Personen auf 7941 zurück. Die Quote ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 auf nun 4,5 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind jetzt 149 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 4,5 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im September weiter gesunken. 2415 Personen waren arbeitslos gemeldet, 135 weniger als im August. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozent auf 4,2 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat waren 82 Personen mehr erwerbslos gemeldet und die Quote lag bei 4,3 Prozent.

    Die beiden Rechtskreise (Sozialgesetzbuch II und III)

    Bei einer Betrachtung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen (Sozialgesetzbuch II und III) hat sich im September die Anzahl der Betroffenen gleichermaßen positiv entwickelt, jedoch war der Rückgang im Bereich der Arbeitslosenversicherung deutlich ausgeprägter.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im September 7085 Personen gemeldet, 446 weniger als im Vormonat August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Zahl damit heute um 578 Personen höher.

    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen sank um 226 Personen auf nun 12745. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 62 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im September 6743 Arbeitslose, 77 Personen weniger gegenüber August.

    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4579 Arbeitslose gemeldet, 76 Personen weniger als im Vormonat August.

    Im Vogelsbergkreis wurden bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) insgesamt 1423 Arbeitslose im September betreut, 73 weniger als im August.

     

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

    Gemäß den jüngsten hochgerechneten vorläufigen Daten vom 31. März stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen im Vergleich zum Vorjahr um 608 auf 231813 Personen. Dies entspricht einem Anstieg um 0,3 Prozent.

     

    Foto: Agentur für Arbeit Gießen

  • „Langjähriger Motor und engagierter Akteur“

    Hans Jürgen Wolff aus Stadtallendorf erhält in Berlin Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – Regierungspräsident gratuliert

    Gießen/Berlin/Stadtallendorf. Es ist eine Ehrung für sein Lebenswerk: Hans Jürgen Wolff aus Stadtallendorf ist in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. „Mit großer Freude und höchstem Respekt gratuliere ich Ihnen im Namen des Regierungspräsidiums Gießen“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Hans Jürgen Wolff war über Jahrzehnte in der hessischen Umweltverwaltung tätig. Zu Beginn beim Wasserwirtschaftsamt Marburg/Lahn und zuletzt beim Regierungspräsidium Gießen, bevor er 2009 in den Ruhestand ging.

    Fast sein ganzes Berufsleben war von der Sanierung der Rüstungsaltlasten in Stadtallendorf geprägt, die sich über Jahrzehnte hingezogen hat. Darüber hat der 79-jährige Diplom-Ingenieur, der nach seiner Zeit bei der Bundeswehr die Fachschulreife machte und Bauingenieurwesen studierte, sogar ein Buch geschrieben.

    „Ihre herausragende Leistung im Rahmen der Sanierung der Rüstungsaltlasten verdient diese hohe Auszeichnung in ganz besonderem Maße. Als langjähriger Motor und engagierter Akteur dieses bedeutenden Projekts haben Sie maßgeblich dazu beigetragen, dass dieser wichtige Wirtschaftsstandort Mittelhessens, insbesondere im Bereich der ehemaligen Sprengstoffwerke, nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden konnte“, würdigt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. „Ihr unermüdlicher Einsatz und Ihre fachliche Kompetenz sind nicht nur in der Fachwelt, sondern auch bei den Kolleginnen und Kollegen unserer Behörde anerkannt und geschätzt.“ Noch heute steht Wolff den Fachleuten der Umweltabteilung des Regierungspräsidiums gerne mit Rat zur Seite.

    Stadtallendorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf war im Zweiten Weltkrieg die größte deutsche Produktionsstätte für Sprengstoff. Mehr als 15.000 Menschen mussten dort Zwangsarbeit leisten. Wolff hat in seinem Berufsleben maßgeblich dazu beigetragen, dass das bis zu den Wohngebieten mit Chemikalien und Sprengstoff belastete Stadtgebiet saniert wurde. Diese Maßnahmen hatten Modellcharakter in ganz Deutschland. Eine „spannende Aufgabe“, wie er es zusammenfasst. Zudem begann Hans Jürgen Wolff, sich intensiv für die Aufarbeitung der Geschichte seines Heimatortes einzusetzen. Nach wie vor hält er Vorträge, auch an Schulen, um gerade jungen Menschen von den Schicksalen im Zweiten Weltkrieg zu berichten.

     

    Bildunterschrift:

    Hans Jürgen Wolff aus Stadtallendorf wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

     

    Foto: Henning Bick

  • Kanal und Wasserleitungen werden erneuert

    Landesstraße L 3129 Hauptstraße Kreuzung Waldstraße / Sudetenstraße in Hüttenberg-Hochelheim vom 7. bis 17. Oktober voll gesperrt

    Gießen/Hüttenberg. Die Landesstraße L 3129 wird in der Hauptstraße Kreuzung Waldstraße / Sudetenstraße in Hüttenberg-Hochelheim vom 7. bis zum 17. Oktober voll gesperrt. Hintergrund ist eine anstehende Erneuerung des Kanals und der Wasserleitungen. Die notwendigen Arbeiten im Straßenkörper erfordern zwingend die Vollsperrung des betroffenen Streckenabschnitts der L 3129. Hierfür hatte die B.A.S. Verkehrstechnik AG am 4. September die Vollsperrung der L 3129 im Bereich der Gemeinde Hüttenberg beantragt.

    Die Umleitung nach Hochelheim beginnt von Butzbach / Pohl-Göns kommend auf der L3133 Einmündung K843 (Dornholzhausen) Richtung Hüttenberg, führt dann in Hüttenberg auf die Hochelheimer Straße und weiter auf die Wetzlarer Straße. Die Umleitung Richtung Butzbach / Pohl-Göns beginnt von Hochelheim kommend auf der L3129 Hauptstraße, führt dann auf die L 3360 Wetzlarer Str. Richtung Rechtenbach und in Rechtenbach auf die Hochelheimer Straße.

  • Kaum ist es Herbst, beginnt für Fledermäuse schon der Winterschlaf

    Regierungspräsidium Gießen appelliert, Rücksicht zu nehmen und alte Stollen und Gruben nicht zu betreten

    Gießen. Mittelhessen ist reich an alten Stollen und Gruben, in denen früher Eisenerz und andere Bodenschätze gewonnen wurden. Dieser Altbergbau, aber auch Trinkwasserstollen, sind wichtiger Lebensraum und vor allem Rückzugsorte für viele Tierarten – entweder das ganze Jahr über oder nur zu bestimmten Zeiten. Schließlich ist es dort dunkel, meist gleichbleibend kühl, aber frostfrei. Und die Gefahr, von Raubtieren gefressen zu werden, ist gering. „Fledermäuse halten hier ab Oktober ihren Winterschlaf und verstecken sich meistens in tiefen Spalten und Rissen. Daher sind sie nicht leicht zu entdecken“, weiß Stefanie Specht vom Dezernat für Schutzgebiete des Regierungspräsidiums Gießen.

    Bekannte Winterquartiere sind normalerweise verschlossen, vergittert oder bis auf kleine, für Fledermäuse durchlässige Schlitze zugemauert, um Fressfeinde wie Waschbären fernzuhalten. „Es ist wichtig, dass das auch so bleibt, dass Schlösser nicht aufgebrochen und Stollen nicht begangen werden“, appelliert sie insbesondere an Menschen, die sich gerne an Lost Places aufhalten. „Letzteres kann für Menschen auch gefährlich sein“, gibt Martin Heidlas, stellvertretender Leiter des Dezernats Bergaufsicht beim Regierungspräsidium, zu bedenken. „Gerade Laien können nicht einschätzen, ob die Standsicherheit noch gegeben ist oder überhaupt noch ausreichend Luft zum Atmen bleibt“, erklärt er. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass das Betreten und der Aufbruch von Türen und Schlössern von Stollen und Höhlen letztlich Hausfriedensbruch darstellen und somit strafbar sind. Denn auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als gehörten diese Anlagen niemandem, steht hinter jedem dieser Orte ein Eigentümer oder Rechtsnachfolger der ehemaligen Bergbaubetriebe.

    Unabhängig von der Gefahr für Menschen – besonders für die streng geschützten Fledermäuse kann die Suche nach dem Nervenkitzel schlimme Folgen haben: „Die meisten Höhlenbewohner vertragen es nicht, wenn Menschen in ihren Lebensraum eindringen. Fledermäuse, die im Winterschlaf aufgeschreckt werden, sterben meistens an Entkräftung – ihre Energiereserven reichen durch das Erwachen und Hochfahren des Stoffwechsels nicht mehr bis zum nächsten Frühjahr. Sie magern ab und verhungern letztendlich“, erklärt Stefanie Specht. Ist der Zugang einmal geöffnet, sind die schlafenden Fledermäuse eine leichte Beute für Waschbären und andere Fressfeinde. Noch dazu bestehe die Gefahr, dass sie – versteckt am Boden unter Schieferplatten – totgetrampelt werden.

    „Heimische Fledermäuse sind keine Blutsauger wie im Märchen. Stattdessen jagen sie Insekten und vertilgen massenweise Stechmücken. Dies sollte uns alle motivieren, unsere Fledermäuse zu schützen und ihre Winterquartiere nicht zu betreten“, bittet die Expertin. Das ist vom 1. Oktober bis zum 31. März laut Bundesnaturschutzgesetz ohnehin streng untersagt. Aber auch wenn die Fledermäuse ausgeflogen sind, tummeln sich hier das ganze Jahr über noch andere Tiere wie beispielsweise Feuersalamander, Springschwanz- und Spinnenarten, die es zu schützen gilt.

     

    Bildunterschrift:

    Für Fledermäuse beginnt schon im Oktober der Winterschlaf.

  • Heizung raus – Zukunft rein

    Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen beteiligt sich an bundesweiter Kampagne zum Heizungstausch

    Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ruft mit ihrer neuen Kampagne „Heizung raus – Zukunft rein!“ zum Umdenken beim Heizen auf. Ziel ist es, Hauseigentümer und Vermieter bei der Modernisierung ihrer Heizungsanlagen zu unterstützen – unabhängig, kompetent und kostengünstig.

    Rund 70 Prozent der Heizungen in Deutschland gelten als veraltet. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Mit Blick auf das Gebäudeenergiegesetz und attraktive Fördermöglichkeiten wird der Heizungstausch zunehmend zur Chance für mehr Klimaschutz und Energieeffizienz.

    Individuelle Beratung – online, telefonisch oder vor Ort

    Die Verbraucherzentrale bietet eine umfassende Beratung zum Heizungstausch an – wahlweise telefonisch, online, in einer Beratungsstelle oder direkt zu Hause. Dabei analysieren Energieexperten die aktuelle Heizsituation und empfehlen produktneutral die drei geeignetsten Heiztechniken für das jeweilige Haus. Entscheidende Kriterien sind CO₂-Emissionen, Förderfähigkeit, die örtlichen Gegebenheiten und zu erwartende Kosten im individuellen Fall.

    Beratung mit Mehrwert

    • Vergleich und Bewertung vorliegender Angebote, z. B. zu Wärmepumpen
    • Einschätzung der Wirtschaftlichkeit und Umweltwirkung
    • Übersicht über Fördermittel und gesetzliche Vorgaben
    • Beratungsbericht mit individueller Technik-Matrix und Verbrauchsdiagrammen

    Die Gespräche mit den Energieexperten sind in Beratungsstellen, telefonisch und digital dank Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kostenfrei. Die aufsuchende Beratung kostet maximal 40 Euro – für einkommensschwache Haushalte ist sie kostenlos.

    Jetzt Termin vereinbaren

    Interessierte können unter der kostenlosen Hotline 0800 – 809 802 445 oder online einen Beratungstermin vereinbaren. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/heizungstausch/.

    Fragen zum Thema Heizungstausch beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit ihrem umfangreichen Angebot. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter unserer bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 445 sowie in unseren Vorträgen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.