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  • Die Gießener Weihnachtskugel No. 6 – Ausverkauft

    Neues Motiv „Palmenhaus des Botanischer Garten“ ab dem 18. November in der Tourist-Information erhältlich.

    2024 erschien die Gießener Weihnachtskugel zum sechsten Mal. Seit der Erstauflage im Jahr 2019 wurden bereits 1200 Weihnachtskugeln verkauft und das Interesse ist weiterhin ungebrochen. Jedes Jahr bilden sich bei Verkaufsstart lange Schlangen vor der Tourist-Information, um eine der beliebten Kugeln zu ergattern.

    Nach der positiven Resonanz im 2023, bei der Interessierte das Motiv der Kugel mitbestimmen durften, hatte die Gießen Marketing auch in diesem Jahr zu einer Abstimmung aufgerufen. Aus den drei Motivvorschlägen ging der Botanische Garten der Justus-Liebig-Universität als eindeutiger Sieger hervor. Das Palmenhaus des Botanischen Gartens ziert nun die Weihnachtskugel 2024.

    2023 war die Jubiläums-Edition mit dem Motiv des Liebig-Museums innerhalb von 24 Stunden ausverkauft. Jedes Motiv wird nur einmalig produziert. Auch 2024 gab es wieder 240 hanbemalte und nummerierte Kugeln. Einen Nachproduktion wird nicht vorgenommen. Darüber hinaus wurden einmal eine nicht nummerierte Auflage von 120 Kugel produziert. Auch diese werden nicht nachproduziert.

    Auch 2024 waren bereits nach 24 Stunden 240 Kugeln verkauft, aber durch das erhöhte Kontigent, konnten sich auch noch Tage später Kund:innen über den Erweb der beliebten Gießener Weihnachtskugel freuen.

    „Ich freue mich besonders die ersten Weihnachtkugeln an den technischen Leiter des Botanischen Gartens Herrn Holger Laake, der die ganze Anlage mit seinen Mitarbeitern pflegt und an Prof. Dr. Volker Wissemann, den wissenschaftlichen Leiter des Gartens der JLU zu überreichen. Dieser Garten lebt Forschung und Lehre für die weiteren Studenten Generationen“, sagte Frank Hölscheidt, Geschäftsführer der Gießen Marketing.

    „Der Botanische Garten ist das grüne Herz unserer Innenstadt, deshalb finde ich es sehr schön, dass die Gießener in der Abstimmung sich für das Motiv des Palmenhauses für die diesjährige Kugel entschieden haben“, betonte Joanna Müller, Leiterin der Tourist-Information.

  • „Prost Neujahr!“ im November

    Regierungspräsidium Gießen wünscht alles Gute zum hydrologischen Neujahr 2025 – Jahreswechsel für Gewässer-Experten bereits am 1. November

     

    Gießen. Während der Jahreswechsel noch einige Wochen bis nach Weihnachten auf sich warten lässt, feiern Hydrologen bereits am 1. November ihren beruflichen Jahreswechsel. Verantwortlich hierfür ist die nüchterne DIN-Norm 4049-1. Diese legt den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Oktober als „hydrologisches Jahr“ fest. Hintergrund ist die Tatsache, dass Ende Oktober die Wasserreserven in Deutschland üblicherweise am geringsten sind. Im Regierungspräsidium Gießen befindet sich die Obere Wasserbehörde, zu der auch das Hochwasserlagezentrum Lahn zählt. Kein Wunder, dass die Gewässer-Experten im RP das Thema Wasser intensiv beschäftigt, wie ein aktueller Einblick in Mittelhessen zeigt.

    „Insbesondere im Grundwasser ist dieser charakteristische Jahresgang im Wasserhaushalt erkennbar.“ Das berichtet Gabriele Schramm, Leiterin des Dezernats Oberirdische Gewässer und Hochwasserschutz beim RP Gießen. Im hydrologischen Winterhalbjahr von November bis April füllen sich die Grundwasserspeicher in der Regel auf. „Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich Regen.“ Im zurückliegenden Winterhalbjahr fiel mit 495 mm überdurchschnittlich viel Niederschlag. Das ist mehr als ein Drittel (38 Prozent) mehr, als in der Referenzperiode von 1991 bis 2000.

    Das Regierungspräsidium Gießen betreibt in seinem Dienstbezirk ein Messnetz mit 135 Grundwassermessstellen. Mehr als 30 dieser Messstellen sind mit automatisch aufzeichnenden Datensammlern ausgestattet. Ist an der Messstelle eine Mobilfunkversorgung gewährleistet, sind die Datensammler zusätzlich mit einer Datenfernübertragung ausgerüstet, um aktuelle Informationen zum Grundwasserstand zu erhalten.

    Wegen des jüngsten regenreichen Winters zeigen auch die Grundwassermessstellen im Regierungsbezirk Gießen steigende Grundwasserstände an. So lagen diese am Ende des hydrologischen Winterhalbjahres am 1. Mai in etwa 85 Prozent der Messstellen auf einem höheren Niveau als noch vor einem Jahr.

    „Das war eine perfekte Ausgangssituation für das jetzt abgelaufene hydrologische Sommerhalbjahr, das durch hohe Temperaturen und die starke Vegetation normalerweise von sinkenden Grundwasserständen geprägt ist“, erläutert Sören Waldeck aus dem RP-Dezernat Oberirdische Gewässer und Hochwasserschutz. Bei wassergesättigten Böden und höheren Niederschlagsmengen kann allerdings auch im Sommerhalbjahr eine, wenn auch geringe, Grundwasserneubildung stattfinden. Im zurückliegenden hydrologischen Sommerhalbjahr lagen die gemessenen Niederschlagsmengen mit 435 mm um fast 30 Prozent höher als im langjährigen Mittel von 1991 bis 2000, was die positive Entwicklung bei den Grundwasserständen somit ebenfalls begünstigt hat.

     

    Bildunterschrift (1):

    Eine der 135 Grundwassermessstellen in Mittelhessen befindet sich in Ehringshausen-Kölschhausen – inklusive Datensammler und täglich automatisiertem Datenversand: Am 1. November beginnt das hydrologische Jahr 2025. Gewässer-Experten vom Regierungspräsidium Gießen berichten über die aktuelle Lage.

     

    Bildunterschrift (2):

    Eine der 135 Grundwassermessstellen in Mittelhessen befindet sich in Rabenau-Londorf: Am 1. November beginnt das hydrologische Jahr 2025. Gewässer-Experten vom Regierungspräsidium Gießen berichten über die aktuelle Lage.

     

    Fotos: RP Gießen

  • Stagnation statt Herbstbelebung

    • Arbeitslosenquote bleibt im Oktober bei 5,0 Prozent
    • 159 weniger Arbeitslose als im Vormonat, 1400 mehr als im Oktober 2023
    • Bei den Personengruppen der älteren Arbeitslosen (55+) sowie den Männern ist die Zahl der Arbeitslosen zum Vormonat entgegen der Entwicklung in den letzten Jahren leicht gestiegen.
    • In beiden Rechtskreisen sinkt die Arbeitslosigkeit nur mäßig

     

    Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk hat sich nicht so stark reduziert wie im Oktober üblich. So sank die Zahl der Arbeitslosen um 159 auf aktuell 19031. Die Arbeitslosenquote verbleibt damit bei 5,0 Prozent.

    Im Vorjahresmonat waren zum gleichen Zeitraum noch 1400 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag im Oktober 2023 bei 4,7 Prozent.

     

    „Die in der Vergangenheit deutliche Herbstbelebung im Oktober fehlt in diesem Jahr. Die Arbeitslosenzahlen stagnieren nahezu, was auf wirtschaftliche Unsicherheiten und eine anhaltende Fachkräfteknappheit zurückzuführen ist. Diese Entwicklung betrifft vor allem die Jüngeren zwischen 15 und 25 Jahren, wo die Arbeitslosenquote 0,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert bei 4,6 Prozent liegt. Auch die Arbeitslosenquote älterer Arbeitsloser (55+) verharrt mit 4,9 Prozent nun schon länger im Stillstand und weist dabei 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr auf.“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gießen, Michael Beck.

    „Um die Stagnation zu durchbrechen, sollten Unternehmen verstärkt auch das Potenzial von älteren Arbeitnehmern, Berufseinsteigern oder auch von Menschen mit Behinderung nutzen. Unsere Mitarbeitenden in der Beratung und Vermittlung unterstützen hier gezielt, indem Qualifizierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die auf die Bedürfnisse des Marktes abgestimmt sind und auch Fördermöglichkeiten werden immer angesprochen. Nur mit einer Weiterentwicklung der Qualifikationen kann es gelingen, die Fachkräftebasis zu stärken und für die Zukunft gewappnet zu sein.“, ergänzt der Agenturchef.

     

    Unterbeschäftigung

    Im Oktober waren in der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ insgesamt 25762 Personen registriert, damit 94 weniger im Vergleich zum Vormonat und 887 Personen mehr zu Oktober 2023.

     

    Gemeldete Stellen

    Die Arbeitskräftenachfrage im Oktober ist weiterhin hoch. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen meldeten Arbeitgeber insgesamt 1220 neue Stellen. Dies waren 303 Stellen mehr als im September und 362 mehr als im Oktober 2023.

    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich im Oktober im Vormonatsvergleich um 152 erhöht. 6072 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, dies waren 321 Stellen mehr als im Vorjahresmonat.

     

    Männer und Frauen

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im Oktober 10586 Männer erwerbslos gemeldet. Dies waren 22 mehr als im September. Die Quote für diesen Personenkreis beträgt 5,2 Prozent und ist damit genauso hoch wie im Monat zuvor. Im Vorjahresmonat waren 1025 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 4,8 Prozent.

    Im Oktober waren im gleichen Bezirk 8445 Frauen registriert, 181 weniger als im Vormonat. Die Quote sank folglich im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozentpunkt auf 4,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 375 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,5 Prozent.

     

    Besondere Personengruppen

    Die Anzahl Jugendlicher unter 25 Jahren, die erwerbslos auf der Suche nach einer Arbeitsstelle waren, ist im Oktober um 90 auf 1844 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 4,6 Prozent zum Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 207 Jugendliche weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent.

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen ist die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen im Oktober um 4 Personen auf nun 6255 gesunken. Die Arbeitslosenquote bleibt folglich auch bei 4,6 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 396 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent.

     

    Regionale Unterschiede

    Im Oktober zeichnete sich bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis, die alle zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören, eine ähnliche Entwicklung ab – sowohl im Wetteraukreis als auch im Vogelsbergkreis war ein moderater Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, im Kreis Gießen bewegten sich die Zahlen eher seitwärts.

    Im Kreis Gießen waren im Oktober insgesamt 8911 Menschen erwerbslos gemeldet, 10 Arbeitslose mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bleibt damit bei 5,9 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,3 Prozent. Damals waren 908 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober um 150 Personen auf 7642 zurückgegangen. Die Quote sank im Vergleich zu September um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 439 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im Oktober gesunken. 2478 Personen waren arbeitslos gemeldet, 19 Personen weniger als noch im September. Die Arbeitslosenquote stagniert zum Vormonat und bleibt auf 4,3 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 53 Personen weniger erwerbslos gemeldet. Damals lag die Quote geringer bei 4,2 Prozent.

     

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)

    Im Oktober hat sich die Arbeitslosigkeit bei der Betrachtung nach Rechtskreisen ähnlich entwickelt. Den neusten Zahlen ist zu entnehmen, dass sowohl im Rechtskreis der Grundsicherung (nach dem Sozialgesetzbuch II; Jobcenter) als auch bei der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) nur ein schwacher Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Oktober 6476 Personen gemeldet, 31 weniger als im Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 647 Personen weniger registriert.

    Die Anzahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen sank um 128 Personen auf nun 12555. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 753 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im abgelaufenen Monat 6433 Arbeitslose, 30 Personen mehr als im September.

    Im Jobcenter Wetterau waren im Oktober 4584 Arbeitslose gemeldet, 112 Personen weniger als im Vormonat.

    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1538 Arbeitslose im Oktober geführt, 46 Personen weniger als einen Monat zuvor.

  • Gleisbauarbeiten der DB InfraGO AG

    Landesstraße L 3359 Lahnparkstraße Gießen/Heuchelheim wird in der Zeit vom 2. bis 3. November voll gesperrt

    Gießen. Die Landesstraße L 3359 Lahnparkstraße Gießen/Heuchelheim wird vom 2. November 18 Uhr bis 3. November 6 Uhr voll gesperrt sein. Hintergrund sind notwendige Gleisbauarbeiten der DB InfraGO AG. Die notwendigen Arbeiten im Gleiskörper erfordern die Vollsperrung des betroffenen Streckenabschnitts der L 3359. Hierfür hatte die Günter Felmeden GmbH & Co. KG am 30. September die Vollsperrung der L 3359 beantragt.

    Die beantragte Vollsperrung liegt im Landkreis Gießen, die Umleitungsstrecke führt durch den benachbarten Lahn-Dill-Kreis. Die Umleitung gemäß Beschilderung „U3“ aus Richtung Norden von Heuchelheim kommend, erfolgt geradeaus weiter über die L 3020 durch Atzbach und Dorlar, hinter Dorlar linksabbiegend auf die L 3285 nach Dutenhofen, in Dutenhofen linksabbiegend auf die L 3451 in Richtung Kleinlinden.

    Die Umleitung gemäß Beschilderung „U4“ aus Richtung Süden, zum Beispiel von Kleinlinden oder Großen-Linden kommend, erfolgt geradeaus weiter über die L 3451 nach Dutenhofen, in Dutenhofen rechtsabbiegend auf die L 3285 bis Abzweig Dorlar, dort rechtsabbiegend auf die L 3020 durch Dorlar und Atzbach weiter bis Heuchelheim. 

    Die gewählte Umleitungsstrecke ist die kürzeste, realisierbare Strecke, die geeignet ist, die betroffenen Verkehre aufzunehmen. Insgesamt entspricht sie damit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

  • Lärmaktionsplan: Aktueller Stand und mögliche Maßnahmen

    Lärmaktionsplan für die fünf mittelhessischen Landkreise tritt
    in der vierten Runde am 28. Oktober in Kraft – Veröffentlichung auf RP-Internetseite

    Gießen. Der Lärmaktionsplan für die fünf mittelhessischen Landkreise des Regierungsbezirks Gießen tritt in seiner vierten Runde am Montag, 28. Oktober, in Kraft, wie das Regierungspräsidium Gießen berichtet. Neben der aktuellen Lärmbelastung stellt er die Maßnahmen zur Minderung von Straßenverkehrslärm dar.

    In der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die Bevölkerung, Bürgerinitiativen, Organisationen sowie Kommunen auf Grundlage der Lärmkartierung des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) Lärmkonfliktpunkte benennen und Vorschläge für Maßnahmen zur Lärmminderung vortragen. Während einer zweiten Beteiligungsrunde sind weitere Stellungnahmen zum eigentlichen Entwurf des Lärmaktionsplans Stellung eingereicht worden. Insgesamt waren es 530. Die darin enthaltenen Maßnahmenvorschläge werden an die Kommunen und zuständigen Fachbehörden übermittelt, diese zu prüfen und umzusetzen.

    Der Teilplan für den Regierungsbezirk Gießen steht ab Montag, 28. Oktober, auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen (www.rp-giessen.hessen.de) in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachung“ auch zum Download zur Verfügung.

  • PopUpStore "Science and Art"

    Der Science and Art PopUpStore in der Gießener Plockstraße hat seine Türen geöffnet. Für einige Zeit zeigt der Laden  Werke und Veranstaltungen des Fachbereichs Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität. Auch einen kleinen Kunstshop gibt es. Bis Dezember 2024 kann der Science and Art PopUpStore im ehemaligen Nanu-Nana Laden besucht werden.

    Öffnungszeiten der Ausstellung:

              17:00 – 20:00 Uhr: Do. 24.10., Fr. 25.10., Do. 31.10.

              14:00 – 17:00 Uhr: Sa. 26.10., So. 27.10., Fr. 01.11., Sa. 02.11., So. 03.11.

              12:00 – 15:00 Uhr: Di. 29.10., Di. 05.11.

     

     

  • „Die meisten Schädlinge lassen sich nicht von Papier- oder Plastiktüten aufhalten“

    Regierungspräsidium Gießen gibt Tipps zum Schutz vor ungebetenen Gästen in Vorräten – Bereits vor Anbruch in Behältern verpacken

    Gießen. Wer in der Speisekammer schon mal „Besuch“ von kleinen Krabbeltierchen hatte, weiß: Verpackungen sind für Maden, Milben und Käfer kein Hindernis. Sie schaffen es mühelos hinein und ebenso mühelos wieder hinaus. „Fast jeder ist irgendwann einmal unfreiwilliger Gastgeber für derartige Schädlinge. Sie können schnell zu einem echten Problem werden“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Wie lässt sich das vermeiden? Worauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher bereits beim Kauf von Mehl, Nudeln, Müsli und mehr achten? Wie werden Vorräte richtig gelagert? Antworten darauf hat das Lebensmittelteam des Dezernats Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Regierungspräsidiums Gießen.

    Eines steht außer Frage: Lebensmittelproduzenten tun alles dafür, um Schädlinge zu vermeiden. Doch es kommt auch mal vor, dass das nicht gelingt. „Grundsätzlich gilt: Je naturbelassener ein Nahrungsmittel ist, desto größer ist das Risiko“, sagt Dr. Mona Schütz, Leiterin des Dezernats. Oft wird der Befall erst im Handel oder beim Kunden sichtbar. Dr. Mona Schütz rät daher, befallene Ware zu reklamieren. Darüber hinaus sollten sich betroffene Kundinnen und Kunden an die Experten der Lebensmittelüberwachung beim Landkreis wenden. Bei allen Verbraucherbeschwerden ist es wichtig, dass der Hinweis nicht anonym gegeben wird. „Im Sinne des Verbraucherschutzes benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung Angaben, um die Ursache der Verunreinigung auszumachen und weitere Probleme zu verhindern.“

    Nicht zu vergessen sind aber auch die Schädlinge, die von draußen Zugang zu Wohnungen und den dort gelagerten Lebensmitteln suchen. Hier sind an erster Stelle Ratten, Mäuse und Küchenschaben (Kakerlaken) zu nennen, denn diese können durch die Übertragung von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Parasiten ernste Gesundheitsgefahren darstellen. „Hier kommt es zu allererst darauf an, den Schädlingsbefall zu verhindern. Räume, in denen Lebensmittel gelagert werden, sollten möglichst schädlingssicher sein. Fenster sollten dicht schließen, Fensteröffnungen sowie Öffnungen von Lüftungsschächten können mit Schutzgittern gegen Insekten und solchen gegen größere Schädlinge versehen werden“, rät die Expertin. Bei Türen gibt es die Möglichkeit, ein unbeabsichtigtes Offenstehen durch automatische Schließvorrichtungen zu verhindern. Türspalten zum Boden hin können mit Gummilippen- oder Borsten-Leisten gesichert werden. Zudem können Tierschutzkonforme, ungiftige Lockfallen aufgestellt werden. Beim regelmäßigen Blick hinter Regale und an schwer zugängliche Stellen sollte kontrolliert werden, ob sich Schädlingsspuren wie Kot, Schaben-Ei-Pakete oder Nester finden. Nicht zuletzt sollte auf Fraß- oder Nagespuren an Verpackungen geachtet werden.

    Wer zu Hause Schädlinge entdeckt, sollte direkt prüfen, ob auch andere Vorräte betroffen sind. „Alle gefährdeten Produkte sollten grundsätzlich beseitigt werden, auch wenn keine Tiere zu sehen sind“, rät die RP-Mitarbeiterin. Alle Flächen und Gegenstände, die in Kontakt mit den befallenen Produkten gekommen sind, müssen danach gründlich gereinigt werden. Das sollte ohnehin regelmäßig getan werden. Bei einem massiven Befall sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. „Das gehört in die Hand eines Fachbetriebs“, betont die Dezernatsleiterin. Weitere Informationen und eine Liste seriöser Schädlingsbekämpfer gibt es auf der Internetseite des Deutschen Schädlingsbekämpfer Verbands e.V. (https://www.dsvonline.de/).

    Um diesen ganzen Ärger möglichst zu vermeiden, rät Dr. Mona Schütz: „Verbraucher sollten schon beim Einkauf auf Packungsbeschädigungen, Spinnfäden und Verklumpungen in Lebensmitteln achten. Sie sind Hinweise auf möglichen Befall mit Schädlingen.“ Vorsorglich sollten Vorräte zu Hause in stabilen und vor allem dicht schließenden Behältern aufbewahrt werden – auch bevor sie überhaupt angebrochen sind. „Dicht bedeutet: Keine Spalten in der Vorratskiste wie Luftlöcher oder Grifföffnungen. Der Deckel muss bündig aufliegen und am besten einrasten“, hebt die Expertin hervor. Warum das Ganze? „Die Verpackung allein schützt nicht vor Schädlingen. Die meisten lassen sich nicht von Papier- oder Plastiktüten aufhalten.“

    Bildunterschrift: Egal ob Nudeln oder Müsli: Anstatt die Packung in den Schrank zu räumen, sollte der Inhalt in dicht schließende Behälter umgefüllt werden. Foto: RP Gießen

  • Herbst-Waldbad „Einatmen, Ausatmen, Loslassen“

    Herbst-Waldbad „Einatmen, Ausatmen, Loslassen“ am Samstag, 02.11.2024 um 13:30 h im Laubacher Buchwald

    Wandeln Sie durch das raschelnde Laub, lauschen Sie dem Rauschen des Herbstwindes in den Baumkronen und lassen Sie sich ein auf ein Waldbad im Farbenrausch des Herbstes. Genießen Sie mit allen Sinnen dieses besondere Stimmungsbild und die Waldluft im Laubacher Buchwald. Mit jedem fallenden Blatt hält uns die Natur den Spiegel vor. Vielleicht möchte man in dem einen oder anderen Bereich gerne nochmal im Frühling beginnen, manches möchte man aber vielleicht ganz schnell dem Winter übergeben. Dieses äußere Loslassen der fallenden Blätter im Herbstwald, kann Anstoß sein, Veränderungen bewusst willkommen zu heißen und vor der Ruhe des Winters zu schauen, was das Leben wirklich ausmacht. Am Ende des rund dreistündigen Bades in der Waldatmosphäre, haben Sie, wenn es die Witterung erlaubt, eine Traumzeit in der Hängematte. Genießen Sie dabei, die von den Bäumen abgegebenen Botenstoffe (Terpene) und die vielen unterschiedlichen Aromen des Waldes. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese Botenstoffe positiv auf das Immun- und Nervensystem wirken. Die sanften Geräusche glätten die Seele, stimmen froh und befreien vom Alltagsstress. Beobachten Sie dann aus Ihrer Hängematte heraus das langsame Herabsegeln der Blätter. Atmen Sie dazu ein und aus und lassen Sie los. Sie erhalten während des Waldbades verschiedenen Impulse von der zertifizierte Kursleiterin und Entspannungspädagogin Kornelia Stöhr. Sie verbindet Ihre Einladungen zum Baden in der Waldluft mit Entspannungs-, Atem und Dehnübungen und lässt die Zeit im Wald für Sie zu einem Kurzurlaub werden.

    Nähere Informationen und Anmeldungen beim Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Laubach Telefon: 06405/921372 oder E-Mail: tourist-info@laubach-online.de

  • Vom Bahnhof in die Innenstadt – Ihr Weg zu uns in die Tourist-Information Gießen!

    So erreichen Sie uns vom Hauptbahnhof Gießen aus

     

    Mit dem Bus:

    Stadtbuslinien 2 (Richtung Eichendorffring), 5 (Wieseck, Greizer Straße) und 15 (Burgenring) ab Bahnhof Bussteig 1, Ausstieg Haltestelle Marktplatz.

    Von der Haltestelle Marktplatz einige Meter die Schulstraße entlang auf der rechten Seite.

    www.swg-verkehr.de/fahrplaene

    www.rmv.de

     

    Mit dem Fahrrad:

    Die Bahnhofstraße hinunter fahren, an der Ampel weiter geradeaus über die Kreuzung der Bahnhofstraße weiter folgen. Am Ende der Straße rechts in die Marktstraße abbiegen. Hinter den Bushaltestellen rechts abbiegen in die Schulstraße, einige Meter weiter fahren, die Tourist-Information befindet sich auf der rechten Seite.

     

    Zu Fuß die Bahnhofstraße entlang (vgl. Strecke mit dem Fahrrad).

     

    Zu Fuß durch die Fußgängerzone:

    Die Bahnhofstraße hinunterlaufen, am Mathematikum rechts abbiegen. Die Liebigstraße entlanglaufen und dann links in die Frankfurter Straße abbiegen. Dieser bis zum Selterstor folgen. Über das Selterstor (umgangssprachlich „Elefantenklo“ oder „E-Klo“) den Anlagenring überqueren und über die Rolltreppe den Seltersweg betreten. Den Seltersweg entlang laufen bis zum Marktplatz, dort rechts halten und rechts abbiegen in die Schulstraße. Die Schulstraße einige Meter entlang laufen. Auf der rechten Seite befindet sich die Tourist-Information.

     

    Die Tourist-Information Gießen liegt zentral in der Innenstadt am Rand der Fußgängerzone. In der Fußgängerzone befinden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants und Cafes mit Leckereien für jeden Gaumen.

    Die Tourist-Information bietet einen vielfältigen Service für Gäste, für Neubürger sowie für Bürger, die Ideen für ihre Freizeitgestaltung suchen bzw. Anregungen, was sie ihren Gästen in der Stadt oder Region zeigen sollten. Wir stehen Ihnen für die Planung Ihres Gießen-Besuchs mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Achtung, neue Öffnungszeiten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tourist-Information Gießen sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr für Sie da.

    Gießen Marketing GmbH

    Tourist-Information Gießen

    Schulstraße 4

    0641-3061890

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    Gerne stellen wir Ihnen ein Informationspaket zusammen und senden es Ihnen per Post zu.

    Viele Informationen finden Sie auch schon in unserem Downloadbereich.

    Wenn Sie Informationen zu Veranstaltungen in Gießen in Ihrem Reisezeitraum benötigen, finden Sie diese digital im zentralen Veranstaltungskalender der Stadt. Es gibt keine gedruckten Monats- oder Jahresprogramme, die alle Veranstaltungen in Gießen abbilden.

    Auf Anfrage legen wir Ihnen gerne die Programme vom Museum für Gießen, dem Literarischen Zentrum Gießen, dem Mathematikum, dem Stadttheater, dem Musikalischen Sommer, usw. Ihrer Bestellung bei, sofern diese uns vorliegen. Bitte geben Sie dies bei der Bestellung im Formular an.

    Sollten Sie weitere Informationen benötigen, sind Sie auch herzlich in unserer Tourist-Information (Schulstraße 4) willkommen!