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  • Schutz vor unsicheren Produkten

    Das Regierungspräsidium Gießen überwacht Einhaltung der Sicherheitsregeln sowohl im stationären Handel als auch im Internet – Am 15. März ist Weltverbrauchertag

    Gießen. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen schützt Verbraucher vor unsicheren Produkten. Es ist dabei Teil der europäischen Marktüberwachungsstrategie. Verbraucherschutz ist vielfältig und betrifft einen Großteil des täglichen Lebens. Besondere Aufmerksamkeit erfährt das Thema am 15. März, dem Weltverbrauchertag. „Diesen Aktionstag gibt es seit 1983, um Verbrauer zu informieren und auf ihre Rechte aufmerksam zu machen“, berichtet Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

    „Neben der Lebensmittelsicherheit, der Digitalisierung und weiteren Themen wird vor allem die Marktüberwachung von Non-Food-Produkten immer bedeutender“, sagt Michael Axmann. Er arbeitet beim RP im Dezernat für Arbeitsschutz. Die Globalisierung und der boomende Internethandel erfordern eine effiziente europaweit vernetzte Marktüberwachung, um den Verbraucher bestmöglich vor unsicheren Produkten zu schützen. Das Regierungspräsidium leistet dazu seinen Beitrag.

    Non-Food-Produkte werden sowohl im stationären Handel als auch im Internet überwacht. Dies betrifft Spielzeuge genauso wie Maschinen und elektrische Betriebsmittel, wie zum Beispiel.  Haushaltsgeräte – die Vielfalt der Produkte ist nahezu unüberschaubar. Geprüft wird dabei, ob die Vorschriften des Produktsicherheits- und des Marktüberwachungsgesetzes eingehalten werden. Dies beinhaltet neben formalen Anforderungen, wie Kennzeichnung und Bedienungsanleitung, auch ganz konkrete technische Prüfungen. „Manchmal führt das dann dazu, dass der Hersteller oder Importeur nachbessern muss oder Produkte sogar vom Markt genommen werden müssen“, erläutert RP-Mitarbeiter Maximilian Baier. Nicht immer geschieht dies freiwillig, sondern wird im Zweifelsfall auch angeordnet.

    Interessierte an Informationen über europaweit gemeldete gefährliche Produkte können sich im Internet über das Safety Gate der Europäischen Kommission (www.ec.europa.eu/safety-gate-alerts/screen/webReport) erkundigen. Gemeldet werden können unsichere Produkte bei den zuständigen Behörden über die Kommunikationsplattform (www.webgate.ec.europa.eu/icsms/?locale=de) der Marktüberwachung von Non-Food-Produkten Information and Communication System for Market Surveillance (ICSMS), aber auch bei den Verbraucherschützern des RP Gießen per E-Mail an arbeitsschutz-giessen@rpgi.hessen.de. Die Kommunikationsplattform ICSMS ist ein Werkzeug der europäischen Marktüberwachungsbehörden, zu denen das RP Gießen zählt.

    Daneben gehört die Überwachung von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika, wie Schwangerschafts- oder Corona-Schnelltests, zu den RP-Aufgaben. Zunächst wird geklärt, ob diese mit den Verordnungen grundlegend übereinstimmen. Neue Verordnungen auf europäischer Basis sorgen dafür, dass die sicherheitsspezifischen Vorgaben für die Herstellung, sowie für Import und Handel erhöht worden sind.

    Zudem überwacht das RP einerseits Betreiber und Anwender sowie andererseits die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in Krankenhäusern, Arztpraxen und Zahnarztpraxen. Ziel ist, nur konforme Produkte im Europäischen Wirtschaftsraum zur Anwendung kommen zu lassen. „Somit wird gewährleistet, dass Patienten, Anwender und Dritte geschützt sind und Verbraucher nicht durch die Anwendung geschädigt werden können“, sagt Andreas Kellotat, der im RP für die Überwachung von Medizinprodukten zuständig ist.

    Auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte finden Verbraucherinnen und Verbraucher unter dem Punkt „Risikoinformationen“ eine Liste aller relevanten Risikoinformationen zu Medizinprodukten sowie eine Liste, in der alle korrektiven Maßnahmen der Hersteller dargestellt werden. Korrektive Maßnahme bedeutet, dass Produkt oder die beiliegenden Unterlagen und Dokumente überarbeitet werden. Darüber hinaus können eigenständig Vorkommnisse gemeldet werden. In den fünf mittelhessischen Landkreisen können unsichere Medizinprodukte auch bei den Verbraucherschützern im Regierungspräsidium Gießen gemeldet werden.

    Bildunterschrift: Auch Medizinprodukte wie Corona-Schnelltests werden vom Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Gießen überwacht.

    Foto: RP Gießen

  • Patrick Salmen liest im Jokus

    Live-Leseshow „Im Regenbogen der gute Laune bin ich das Beige“ am Mittwoch, 15. März
    Eine spektakuläre Live-Leseshow bringt der Autor und Bühnenpoet Patrick Salmen im Rahmen eines Tourstopps auf seiner „Im Regenbogen der guten Laune bin ich das Beige“ auf die Bühne im Gießener Jokus. Termin ist Mittwoch, 15. März. In humorvollen Kurzgeschichten, Erzählungen und Anekdoten staunt der Autor und Bühnenpoet Patrick Salmen über den Irrsinn dieser Welt. Doch statt sich in den Abgründen des Zynismus zu verlieren, macht er sich zusammen mit dem Publikum auf die Suche nach seinem positivsten Ich. Und scheitert am Ende. Vielleicht aber auch nicht.
    Patrick Salmen – seinem Publikum auch als „Grumpy Pat“ bekannt, verspricht für die aktuelle Show, dass sich sein Mindset geändert habe. Es lautet jetzt: Good Vibes Only! Nur wer gelernt hat, sich selbst zu lieben, ist fähig die gesamte Welt zu lieben. Salmen verspricht: „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens. Blaubeer-Porridge mit Kokoswasser, Hygge-Lifestyle und ein willkürliches Buch mit dem Wort Achtsamkeit im Titel haben mein Gemüt verändert. Schon bald pfeife ich beim Joggen und umarme fremde Menschen. Ich bin der Sonnenschein, der den Morgentau der Frühlingswiese küsst, die menschgewordene Kaschmirdecke im Tiny House, der Selfcare-Coach der Herzen! Menschen? Ich sage JA!“
    „Im Regenbogen der guten Laune bin ich das Beige“ ist eine Live-Leseshow für die geerdete Elite und den gehobenen Pöbel. Im Prinzip ist das Ganze wie Stand-Up-Comedy. Bloß eben im Sitzen. Und manchmal auch ein bisschen traurig. Sit-Down-Tragedy klingt als Begriff bloß zu sperrig. Ein Spektakel wird es allemal.
    Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf unter: https://pretix.eu/sgevents/salmen/ sowie bei www.ticketmaster.de.

  • Regierungspräsident Dr. Ullrich besucht Bioscientia Labor in Gießen

    Hochtechnologisierte und automatisierte Abläufe erlauben bis zu 50.000 Analysen täglich – Vor zwei Jahren Neubau bezogen

    Gießen. Hochtechnologie gepaart mit medizinischer Expertise, die ist im Bioscientia MVZ Labor Mittelhessen in Gießen vorzufinden. Seit April 2021 werden am Standort auf mehr als 4.200 Quadratmetern täglich bis zu 50.000 Analysen durchgeführt. Der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich nutzte nun einen Besuch, um eine Hessenkachel zu überreichen. „Mir ist es wichtig, auf interessante und innovative Unternehmen in unserer Region hinzuweisen“, betonte RP Ullrich. Mittelhessen verfüge über viele Firmen, die in ihrem jeweiligen Segment zur Weltspitze gehörten und einen Teil des kraftvollen Mittelstandes im Regierungsbezirk Gießen darstellten.

    Das Bioscientia MVZ Labor Mittelhessen GmbH gehört zum Bioscientia Laborverbund (Bioscientia Healthcare GmbH) und der Sonic-Healthcare-Gruppe. Diese ist ein international tätiges Gesundheitsunternehmen. Der Bioscientia Laborverbund ist ein Verbund von medizinischen Laboren, die in ihrer jeweiligen Region tief verankert sind. Auf diese regionale Verankerung wies die Geschäftsführerin Andrea Debus hin: „Bioscientia ist in Mittelhessen aus mehreren regionalen Labors entstanden. Einige unserer Mitarbeiter sind bereits seit über 40 Jahren dabei.“ Diese waren in den Vorgänger-Laboren an Standorten in Marburg, Gießen und Dillenburg beschäftigt. Vor gut zwei Jahren wurde der neue Standort in Gießen in der Rudolf-Diesel-Straße bezogen. Es handelt sich dabei um ein hochmodernes Labor- und Verwaltungsgebäude. Dort sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Dazu zählen unter anderem Medizinisch-technische Assistenten, Technische Laborassistenten, Medizinische Fachangestellte und Naturwissenschaftler sowie das Personalmanagement, Vertrieb, Buchhaltung, Rechnungswesen, Einkauf, IT und Logistik. Darüber hinaus sind zehn Fachärzte aus den Bereichen Labormedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, Hygiene, Transfusionsmedizin und Hämostaseologie tätig.

    Das Bioscientia Labor in Gießen ist dabei mittlerweile eines der größten in Hessen. Es versorgt rund 1.200 niedergelassene Ärzte, zwei Krankenhäuser und stehe in Kooperation mit weiteren Laborgemeinschaften. „Unser Kundenstamm setzt sich dabei aus einem Radius von rund 150 Kilometern rund um Gießen zusammen“, berichtete Geschäftsführerin Debus. Der Vorteil für Einsender liegt darin, dass der Bioscientia Laborverbund sämtliche labordiagnostischen Dienstleistungen aus einer Hand anbietet, einschließlich Genetik und Infektionsprävention sowie Beratung in allen Phasen der Leistungen.

    Mit den einstigen Überlegungen für den Neubau habe man sich bewusst für den Standort in Hessen beziehungsweise Gießen entschieden. „Damit können wir auch die Arbeitsplätze und hohe Qualität in der Labormedizin in der Region dauerhaft sichern“, betonte Debus. Klimatisch und umwelttechnisch befindet sich das neue Gebäude auf dem technisch neusten Stand. Die Dachfläche ist mit Photovoltaik bestückt, die rund ein Drittel des Eigenbedarfs an Strom deckt. Eine Wasserrückgewinnung für die Gebäudeversorgung spart rund 3.000 Liter pro Tag.

    Die ärztliche Leiterin Dr. Claudia Drebes-Schermutzki informierte während eines Rundgangs durch die Labor-Abteilungen über die hochtechnologisierten und automatisierten Arbeitsabläufe. „Über 90 Prozent der eingesendeten Proben sind noch am gleichen Tag fertig verarbeitet“, erklärte Drebes-Schermutzki. Besonders in den Corona-Hochphasen war das Labor gefordert. Bis zu 6.000 Abstriche wurden täglich analysiert. Mittlerweile habe sich dieses Aufkommen wieder normalisiert, berichtete die ärztliche Leiterin. Um diesen Aufwand bewerkstelligen zu können, bedürfe es entsprechend qualifizierte Mitarbeiter. „Fachkräfte zu finden ist schwer“, sagte Geschäftsführerin Debus. Besonders im Bereich der Medizinisch-Technischen Assistenten bestehe Bedarf.

    Auch aus diesem Grund unterstrich Regierungspräsident Ullrich die Bedeutung des Austausches mit den ortsansässigen Unternehmen. „Wir können in Mittelhessen mit anderen Regionen problemlos mithalten. Zum einen mit Blick auf attraktive und hochwertige Arbeitsplätze, zum anderen aber auch was ein lebenswertes Umfeld zur Familie angeht.“

    Bildunterschrift 1: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (links) übergibt die Hessenkachel an Andrea Debus, die Geschäftsführerin des Bioscientia Labors Mittelhessen am Standort in Gießen.

    Bildunterschrift 2: Austausch über die Abläufe in der Laborhalle (von links): Bioscientia Labor-Geschäftsführerin Andrea Debus, ärztliche Leiterin Dr. Claudia Drebes-Schermutzki und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

    Fotos: RP Gießen

    Das Regierungspräsidium Gießen (RP) ist die übergreifende Behörde für den 101 Kommunen umfassenden Regierungsbezirk Gießen in Mittelhessen. Dieser besteht aus den Landkreisen Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Gießen, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg. In der von Forschung, Hochschulen, optischer und feinmechanischer Industrie sowie Medizintechnik geprägten Region leben gut eine Million Menschen auf circa 5.500 Quadratkilometern. In sieben Abteilungen nehmen knapp 1.500 Beschäftigte aus über 60 Berufen die Zuständigkeiten fast aller Ressorts der Landesverwaltung wahr. Diese befinden sich im Hauptsitz am Landgraf-Philipp-Platz, in fünf weiteren Liegenschaften in Gießen sowie weiteren in Wetzlar, Hadamar, Kassel und sogar am Frankfurter Flughafen.

    Unsere Themen reichen von A wie Abfall und Arbeitsschutz über Bergbau, Landwirtschaft, Naturschutz, oberirdisches Gewässer oder Verbraucherschutz bis Z wie Zuwanderung. Wir sorgen dafür, die Region Mittelhessen nachhaltig weiterzuentwickeln. Dafür stimmen wir die Interessen und Belange beteiligter Behörden, Institutionen, der Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger miteinander ab und führen diese zusammen. In verschiedenen Bereichen übernimmt das RP hessenweite Zuständigkeiten: Dazu gehört unter anderem Elterngeld sowie Schwerbehindertenrecht, die Kontrolle von Obst und Gemüse, Futtermitteln und tierischen Erzeugnissen, Pflanzenschutz, Erstaufnahme von Flüchtlingen oder auch die Genehmigung und Überwachung gentechnischer Anlagen sowie nachgeordnet die sechs Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales. Seit 2015 steht Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich an der Spitze der Behörde. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rp-giessen.hessen.de

  • Das Mathematikum sucht Verstärkung

    Bewerben Sie sich bei uns

    Das Team des Mathematikums braucht Verstärkung. Wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Betreuung der Ausstellung, der Eingangskasse und der Cafeteria, sowie für die Fahrten unserer Wanderausstellung und im Bereich der Reinigung.

    Sie müssen kein Mathe-Genie sein, um im Mathematikum arbeiten zu können, sollten aber eine positive Beziehung zur Vermittlung von Mathematik haben. Wir erwarten von Ihnen Freundlichkeit im Umgang mit den Besucherinnen und Besuchern, Engagement und Identifizierung mit dem Produkt „Mathematikum“. Sie sind kommunikativ, behalten auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf und haben ein gutes Auftreten.

    Sie haben die Chance, in einer einmaligen Institution eine neuartige Vermittlung von Mathematik selbst erleben und mitgestalten zu können.

    Weitere Infos finden Sie hier.

  • Hoffnungsbeutel für die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich lobt ehrenamtliches Engagement: Verein „Für dich e. V.“ aus Dautphetal verteilt Willkommensgruß an Flüchtlinge

    Gießen. Sie sind leuchtend grün oder blau und tragen ihre Aufgabe im Namen: die Hoffnungsbeutel. Der Verein „Für dich e. V.“ aus Dautphetal will damit Menschen in Krisensituationen eine Hilfestellung leisten. Verteilt werden die Hoffnungsbeutel an die ankommenden Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen (EAEH) im Standort Gießen. Der Verein hat bereits rund 5.000 Stück ausgegeben. Weitere sollen folgen. Der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich nutzte nun die Gelegenheit, um der Vorsitzendenden Julia Bernhardt und der zweiten Vorsitzenden Magdalena Wege stellvertretend zu danken. „Es ist bemerkenswert, wenn sich Menschen wie Sie ehrenamtlich engagieren, um anderen zu helfen“, sagte der Behördenleiter.

    Das Regierungspräsidium (RP) Gießen ist seit November 2016 hessenweit für die Organisation und Steuerung der Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. „Das Ankunftszentrum in Gießen bildet dabei das Herz“, umschrieb Ullrich. Er betonte, dass „uns hier in Hessen eine menschwürdige Unterbringung wichtig ist“. Konkret bedeute dies, „den ankommenden Menschen mehr zu bieten als nur ein Bett und ein Dach über dem Kopf“. Denn neben diesen wesentlichen Punkten zählten die Verpflegung, die medizinische Grundversorgung und auch soziale Angebote zu den Leistungen, die in der Erstaufnahmeeinrichtung geboten würden. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass hier gute Arbeit geleistet wird“, unterstrich der Regierungspräsident. Und dazu trägt der Verein mit seiner Aktion einen Teil bei. Gegründet wurde er im März vor einem Jahr. Zu Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat sich der Verein zunächst dafür eingesetzt, Menschen aus der Ukraine zu helfen, sich in Sicherheit zu bringen. Mit der Zeit verlagerte sich der Fokus auf die Hilfe vor Ort an der Erstaufnahmeeinrichtung. Nach dem Austausch mit den Verantwortlichen dort, kristallisierte sich die Thematik des Ankommens und die wegen der verschiedenen Verfahrensschritten notwendigen Wartezeiten heraus. So waren es im Jahr 2022 alleine rund 26.000 Ukrainerinnen und Ukrainer, die das Ankunftszentrum am Standort in Gießen durchliefen. In den Hochphasen zu Beginn des Krieges im März und April 2022 war es zwischen 400 und 600 Personen täglich, die in Gießen registriert wurden.

    Der Verein wollte diese Menschen, die so vieles auf sich genommen und erlebt hatten, „Willkommen“ heißen und ein Stück Hoffnung mit auf den Weg geben, erläutert die Vorsitzende Julia Bernhardt. Gepaart aus Bedarf und dieser Motivation entstand das Projekt „Hoffnungsbeutel“. Die Beutel gibt es für Erwachsene und Kinder. Sie enthalten eine kleine körperliche Stärkung und ein Getränk. Darüber hinaus, je nach aktueller Situation, benötigte Utensilien wie zum Beispiel momentan Seife, Handwaschmittel, oder Desinfektionsmittel. Und bei den Kindern aufgrund der Witterung einen Schal. Neben der körperlichen Stärkung enthält der Beutel etwas für die Seele und soll so ganzheitlich Hoffnung schenken. Die Erwachsenen finden darin einen kleinen Text zur Ermutigung in verschiedenen Sprachen. Die Kinder können sich mit einem Stickerheft und Kuscheltier ein wenig die Zeit vertreiben, beschreibt Magdalena Wege den Inhalt.

    Um die Beutel zu packen, sind viele fleißige Helferinnen und Helfer in Dautphetal nötig, die in einer Gemeinschaftsaktion die Füllung zusammengestellt haben. Rund 100 Personen engagieren sich beim Verein. Wöchentlich werden mehrere Hundert Beutel nach Gießen transportiert und dann ausgegeben. Das alles klappt reibungslos.

    Die Hoffnungsbeutel haben einen Wert von zehn Euro. Sie werden komplett über Spenden oder Fördermittel finanziert. Wer den Verein unterstützen möchte, der ist bei Julia Bernhardt oder Magdalena Wege richtig. Informationen und Kontakte sind auf der Homepage unter www.fuerdich.jetzt zu finden. Nicht nur der Inhalt kommt im Übrigen gut bei den Empfängern an. Auch die Beutel sind als Transportmittel bei den Geflüchteten sehr beliebt, weiß der RP-Abteilungsleiter VII – Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration, Manfred Becker. Nicht nur der materielle Wert, spiele dabei eine Bedeutung. „Sie sind ein kleines Zeichen der Menschlichkeit. Und das tut den Menschen gut, die hier ankommen.“

    Bildunterschrift: Hoffnung für Flüchtlinge in einem kleinen Beutel (von links): Julia Bernhardt (Vorsitzende), Magdalena Wege (2. Vorsitzende), Christian Brück (RP Gießen), Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsident) und Johanna Rühl (RP Gießen). Foto: RP Gießen

  • Online-Seminare: Ausbildung in Teilzeit und Traumberufe

    Woche der Ausbildung 2023: 

    Online-Seminare: Ausbildung in Teilzeit und Traumberufe

    • Weitere tolle Online-Veranstaltungen im Rahmen der „Woche der Ausbildung“
    • Ausbildung in Teilzeit am 16. März um 10 Uhr
    • Traumberufe – Berufswahl nach Plan am 23. März um 14 Uhr

    Im Rahmen der „Woche der Ausbildung“ vom 13. bis 19. März bieten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur Gießen, Petra Burk und Christine Schramm, interessante Online-Seminare zum Thema Ausbildung.

    Online-Seminar zur Ausbildung in Teilzeit am 16. März
    Die Ausbildung in Teilzeit wurde durch das Gesetz zur Modernisierung der beruflichen Bildung zum Jahresstart 2020 deutlich gestärkt und erweitert. Gerade in Zeiten des erhöhten Fachkräftebedarfs, wird die Teilzeitausbildung ein wichtiger Bestandteil der Personalplanung. Für Betriebe und Ausbildungsinteressierte ist es wichtig, die Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Ausbildung in Teilzeit zu kennen. Hierzu informieren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt gemeinsam mit der Servicestelle Teilzeit im Online-Seminar am 16. März von 10 bis 11 Uhr.

    Eingeladen sind alle Interessierte. Das Seminar ist kostenfrei. Anmeldung unter: ebersoll.judith@bwhw.de

    Traumberufe – Berufswahl nach Plan am 23. März
    Fast 500 Ausbildungsberufe, nahezu 20000 Studiengänge, Schulische Ausbildungen, Sonderausbildungen, Duales Studium – ein Dschungel aus Möglichkeiten. Wie junge Menschen sich hier zurechtfinden und vor allem den Traumberuf finden, erklärt Christine Schramm, Beauftragte für Chancengleichheit im Online-Seminar am 23. März von 14 bis 16 Uhr.

    Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, gerne auch die Eltern. Das Seminar ist kostenfrei. Anmeldung bei der VHS Kreis Gießen (www.vhs-kreis-giessen.de) unter der Kursnummer G-555023

     

     

     

  • RP Gießen bittet in den kommenden Wochen um Rücksicht auf Amphibien

    Erste Tiere wandern bereits zu Laichgewässern – Tempo in ausgewiesenen Bereichen drosseln – Rücksicht auch auf Helferinnen und Helfer nehmen

    Gießen/Mittelhessen. Ihre Wanderschaft kann lebensgefährlich sein. Deswegen sind Amphibien auf Rücksicht angewiesen. Die ersten ziehen bereits jetzt von ihren Winterquartieren zu den angestammten Laichgewässern. Dabei müssen sie oft Straßen und Wege überqueren. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen bittet deswegen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den kommenden Wochen um erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem dann, wenn es wärmer und feuchter wird. Dazu zählt vor allem eine deutlich reduzierte Geschwindigkeit an den einzelnen Gefahrenstellen, insbesondere in den Nacht- und frühen Morgenstunden. „Der Startschuss fällt bei regnerischem Wetter und milden Nachttemperaturen von acht bis zehn Grad“, berichtet Martin Schab. Er ist im Artenschutzdezernat des RP tätig.

    Erfahrungsgemäß startet die Frühjahrswanderung ab Anfang März und zieht sich bis in den April hinein. „Die ersten Tiere sind zwar schon beobachtet worden, die zu erwartende Massenwanderung könnte jedoch einige Tage auf sich warten lassen“, schätzt RP-Mitarbeiter Schab. Der Weg zu Tümpeln und Teichen führt Kröten, Molche und Frösche nur allzu oft über teils verkehrsreiche Straßen. Hier lauert dann der Tod durch Überfahren. Aber nicht nur unter den Reifen, sondern auch dazwischen droht Gefahr. Hohe Fahrgeschwindigkeiten mit kurzzeitig hohem Druck und Sog unter dem Fahrzeug, lassen die Lungen der Tiere platzen. Daher die Bitte: An Gefahrenstellen das Tempo drosseln und umsichtig fahren. Diese Orte sind im Übrigen oft durch amtliche Schilder gekennzeichnet.

    Dadurch schützen Verkehrsteilnehmer nicht nur die Tiere. Sondern auch Menschen. Denn: Viele ehrenamtliche Helfer engagieren sich im Amphibienschutz an Straßen. Dort sind oft temporär Amphibienzäune aufgestellt. Die wandernden Kröten, Lurche und Co. werden in Eimern gefangen, um sie morgens und abends gefahrlos über die Straße zu tragen. Für diesen Einsatz ist eine umsichtige Fahrweise zum Schutz der Helferinnen und Helfer dringend erforderlich. Weniger Aufwand und Risiko besteht, wenn zum Schutze der Amphibienwanderung Straßen in den Nachtstunden gesperrt werden. Hier müssen die ausgeschilderten Umleitungen benutzt werden. Sperrungen werden aber nur an wenigen Straßenabschnitten im Bezirk realisiert.

    Öfter findet man hingegen so genannte stationäre Amphibienschutzanlagen. Hier gibt es eine dauerhaft installierte Leiteinrichtung parallel zur Straße. Dies ist eine Sperre, die verhindert, dass Amphibien auf die Fahrbahn gelangen. Stattdessen werden sie zu Kleintiertunneln geleitet, in denen die Straße gefahrlos unterquert werden kann.

    Im Einzelnen bittet die Obere Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Gießen um erhöhte Vorsicht an den folgenden Streckenabschnitten:

    Landkreis Gießen

    • B 49 zwischen Gießen und Reiskirchen, Höhe Rödgener Teich
    • B 276 Freienseen-Seebrücke
    • B 276 zwischen Laubach und Schotten an zwei Abschnitten
    • B 457 zwischen Fernwald-Steinbach und Lich
    • B 488 Lich/Kloster Arnsburg in Höhe des Teiches
    • L 3007 zwischen Abzweig L 3137 und Ortseingang Grünberg im Bereich des Teiches
    • L 3089 Ortsumgehung Rabenau-Allertshausen, Höhe Teich
    • L 3093 zwischen Ruttershausen und Odenhausen
    • L 3127 Ortsausgang Geilshausen und Beltershain
    • L 3129 zwischen Bersrod und Beuern
    • L 3129 zwischen Reiskirchen und Bersrod vor der Autobahnüberführung
    • L 3130 zwischen Linden-Leihgestern und Gießen, im Waldbereich Nähe Oberhof
    • L 3131 zwischen Garbenteich und Dorfgüll
    • L 3131 zwischen Gießen und Petersweiher
    • L 3133 zwischen Langgöns und Holzheim
    • L 3137 zwischen Hungen und Villingen
    • L 3451 zwischen Kleinlinden und Dutenhofen im Bereich des Hopfensteins
    • L 3475 zwischen Kleinlinden und Großen-Linden
    • L 3481 zwischen Lich und Nieder-Bessingen im Bereich des Teiches
    • K 22 Gießen-Rödgen, Udersbergstraße im Bereich der Teiche
    • K 35 und K 36 im Bereich des Hofgutes Winnerod
    • K 157 zwischen Annerod und B 49
    • K 168 zwischen Allendorf und Allertshausen
    • K 169 zwischen Krofdorf und Wißmar in Höhe Abzweig zur Wettenbergschule
    • K 186 zwischen Trais-Horloff und Steinheim
    • K 189 zwischen Gonterskirchen und Friedrichshütte am Teichhausgebiet
    • K 365 zwischen Oberkleen und Cleeberg
    • K 394 Ortsausgang Salzböden Richtung Odenhausen
    • K 394 zwischen Salzböden und Odenhausen
    • Baronsweg (Privatweg) von Odenhausen zum Hofgut Friedelhausen
    • Ortsstraße Rodheim-Bieber
    • Seegrundweg Cleeberg (für allg. Verkehr gesperrt)
    • Verbindungsweg von Gießen-Rödgen zur B49

     

    Bildunterschrift: Einzelne Amphibien ziehen bereits von ihren Winterquartieren zu den angestammten Laichgewässern. Das Regierungspräsidium Gießen bittet, in den kommenden Wochen im Straßenverkehr um erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem dann, wenn es wärmer und feuchter wird.

    Fotos: RP Gießen / Gunther Weisert

  • Abschlagsfrust trotz Preisbremsen

    Verbraucherzentrale Hessen stellt fest:
    Informationen zu Energiepreisbremsen verunsichern

    Am 1. März treten die Preisbremsen für Strom, Erdgas und Wärme in Kraft, mit denen die Bundesregierung Verbraucher entlasten möchte. Sie gelten rückwirkend auch für Januar und Februar. Gleichzeitig erhält die Verbraucherzentrale Hessen täglich Beschwerden über teils völlig überzogene Abschlagsanpassungen. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt, sowohl die Informationsschreiben als auch die neuen Abschläge genau zu überprüfen und gegebenenfalls die Korrektur der Abschläge zu fordern.

    Die Energiepreisbremsen sollen die Verbraucher entlasten. Umso ärgerlicher, dass mancher Anbieter offensichtlich versucht, abzukassieren und völlig überhöhte Abschläge durchzudrücken. Aktuell erreichen die Verbraucherzentrale Hessen viele Anfragen zu eprimo. Der Energieversorger mit Sitz in Neu Isenburg hat Kunden zur Preisbremse und den neuen Abschlägen informiert. Und die liegen teils mehrere hundert bis tausend Euro über dem, was sich rechnerisch anhand des Verbrauchs und der geltenden Tarife ergibt. In einem Beschwerdefall wurde der bisherige Abschlag fast versechsfacht. Der Gaskunde soll anstelle von bisher 390 Euro im Monat einen Abschlag von 2.120 Euro im Monat bezahlen. Die aktuelle staatliche Entlastung sei dabei bereits berücksichtigt. „Völlig unrealistisch und überzogen“, so Peter Lassek, Leiter der Fachgruppe Recht bei der Verbraucherzentrale Hessen.

    Höhere Abschläge wegen etwaiger Nachforderungen nicht erlaubt

    In einem anderen Fall wurde einem Stromkunden der Abschlag von bisher 120 Euro auf rund 190 Euro erhöht. Bei einem bisherigen Arbeitspreis von 50 ct/kWh und einem durch die Energiepreisbremse auf 40 Ct gedeckelten Arbeitspreis wäre ein Monatsabschlag in Höhe von allenfalls 84 realistisch gewesen. Der Anbieter versucht, die hohen Abschläge auf seiner Homepage mit dem Hinweis zu rechtfertigen, dass eventuell aufgelaufene Nachforderungen zum Schutze des Kunden vor hohen einmaligen Nachforderungen bei der Berechnung der neuen Abschläge mit einbezogen wurden.

    „Das ist jedoch nicht zulässig“, so Lassek weiter. „Etwaige Nachforderungen dürfen nicht über die nun neu festzusetzenden Abschläge eingezogen werden. Dies hat ausschließlich über die Jahresabrechnung zu erfolgen, mit der Kunden transparent informiert werden müssen – unter anderem über die vorliegenden Zählerstände, ihren tatsächlichen Verbrauch und die jeweils geltenden Preise.“

    Informationsschreiben der Anbieter prüfen

    Die Verbraucherzentrale Hessen wird die täglich eingehenden Beschwerden zu intransparenten Informationsschreiben prüfen, Verbrauchern mit Rat und Tat zur Seite stehen und gegen Abzocke und etwaige rechtswidrige Praktiken vorgehen.

    Wer unverständliche Informationsschreiben seines Energieversorgers erhalten hat, sollte die dortigen Angaben sowie die Berechnung der Entlastung durch die Strom- und Gaspreisbremse prüfen. Das geht beispielsweise ganz schnell und einfach mit dem Online-Rechner der Verbraucherzentralen.

    Weichen die neuen Abschläge deutlich ab, empfiehlt es sich, den Versorger umgehend schriftlich darüber zu informieren und ihn aufzufordern, die Berechnung zu korrigieren. Oft kann der Abschlag auch online im Kundenportal des jeweiligen Anbieters selbst korrigiert werden. Das ist aber nicht in allen Fällen möglich. Wer eine Einzugsermächtigung erteilt hat, kann diese vorsorglich widerrufen. Der angemessene Abschlag sollte allerdings fristgerecht überweisen werden, um nicht in Zahlungsverzug zu geraten.

  • Abwechslungsreiche Veranstaltungen und Party im BiZ

    Woche der Ausbildung 2023: Abwechslungsreiche Veranstaltungen und Party im BiZ

    * 13. bis 19. März: Das Berufsinformationszentrum (BiZ) hat von 8 bis 18 Uhr geöffnet
    * Berufe in 3D entdecken – mit VR Brillen: ohne Anmeldung
    * Jeden Tag abwechslungsreiche Veranstaltungen und interessante Gäste
    * Das Beste zum Schluss: BiZ Clubbing am Freitag

    Vom 13. bis 19. März findet bundesweit die „Woche der Ausbildung“ statt. Auch im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur Gießen dreht sich alles rund um das Thema Ausbildung. Eine tolle Veranstaltung jagt die nächste.

    Montag, 13. März – Auf dem Weg zur richtigen Berufswahl
    „Informationen über Berufe sammeln und sich mit dem Thema beschäftigten. Damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, findet Gerrit Fischer, Leiter des BiZ. Im Vortrag „Auf dem Weg zur richtigen Berufswahl“ von 15 bis 16 Uhr geht es darum, sich mit dem Thema Beruf auseinanderzusetzen.

    Dienstag, 14. März – Ausbildung Personaldienstleistungskaufmann/frau im Blick
    Jana Lehmann der Firma Randstad gibt von 15 bis 16 Uhr Einblicke in den Ausbildungsberuf „Personaldienstleistungskaufmann/frau“ und die aktuellen Auszubildende erzählen, wie die Ausbildung abläuft.

    Mittwoch, 15. März – Bewerbungs-Tipps für Ausbildungssuchende
    „Vielen jungen Menschen ist gar nicht so bewusst, wo sich im Bewerbungsverfahren die Stolpersteine verbergen und wo die Chancen liegen, um erfolgreich zu sein“, weiß Gerrit Fischer vom BiZ. Im Bewerbungsseminar am 15. März von 15 bis 16 Uhr bekommen Ausbildungssuchende Informationen dazu, welche Dinge im Bewerbungsverfahren beachtet werden müssen.

    Donnerstag, 16. März – Karriere bei der Bundeswehr
    Die Bundeswehr bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten im zivilen als auch militärischen Bereich. Der Karriereberater stellt am 16. März um 10 Uhr und um 14 Uhr die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten vor. Dazwischen ist Zeit für persönliche Einzelgespräche.

    Freitag, 17. März – „BiZ Clubbing“
    Das Beste zum Schluss: Club Atmosphäre im BiZ am 17. März von 14 bis 18 Uhr.

    „Zum Abschluss der ereignisreichen Woche der Ausbildung, laden wir alle jungen Menschen in chillige Atmosphäre zu cooler Musik zum BiZ-Clubbing ein,“ freut sich Gerrit Fischer vom BiZ. „Wir können über die berufliche Zukunft plaudern und interessante 3D-Berufe-Videos über die VR-Brille anschauen oder einfach eine Runde Darts oder Kicker zu leckeren Soft-Drinks spielen“.

    Alle Veranstaltungen können ohne Anmeldung besucht werden. Auch wird jede Veranstaltung per Live-Stream übertragen. Den Link erhält man auf Anfrage an Giessen.BiZ@arbeitsagentur.de

    Neben den Veranstaltungen, kann das BiZ in der „Woche der Ausbildung“ von 8 bis 18 Uhr besucht werden. Das BiZ bietet viele Informationen rund um Berufswahl oder Überbrückungsmöglichkeiten, wenn nach der Schule erst mal ein Freiwilligendienst oder ein Abstecher ins Ausland auf dem Plan steht.

    Zum gesamten BiZ – Veranstaltungsprogramm 2023: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/giessen/biz-giessen

  • Gestiegene Stellenmeldungen und Anstieg der Erwerbslosigkeit prägen den Arbeitsmarkt im Februar

    17.988 Erwerbslose im Februar registriert, 320 Personen mehr als im Vormonat
    Anzahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen stieg um 344 auf 1.244
    Leichter Anstieg der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahren
    Parallele Entwicklung in allen drei Landkreisen

    Im abgelaufenen Monat Februar waren im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen 17988 Personen erwerbslos gemeldet. Das waren 320 mehr im Vergleich zum Vormonat und 1620 Personen mehr als im Februar 2022. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 auf 4,8 Prozent. Im Januar lag die Quote bei 4,7 Prozent und vor einem Jahr bei 4,4 Prozent.

    „Auch wenn die Zahl der Erwerbslosen erneut leicht gestiegen ist, signalisiert das Arbeitsmarktbarometer des IAB positive Arbeitsmarktaussichten“, kommentiert Eckart Schäfer, Leiter der Arbeitsagentur Gießen. „Die Zunahme der Stellenmeldungen unterstreicht den optimistischen Blick auf die kommenden Monate. Es bestehen somit für viele Arbeitslose gute Chancen zeitnah wieder in den Arbeitsmarkt einzumünden.“

    Unterbeschäftigung
    Unterbeschäftigt im engeren Sinne waren im Monat Februar 25080 Personen, 466 mehr im Vergleich zum Vormonat und 2609 Personen mehr zu Februar 2022.

    Gemeldete Stellen
    1244 neue Arbeitsstellen meldeten Arbeitgeber der Arbeitsagentur Gießen sowie den Jobcentern des Kreises Gießen und der Wetterau im Monat Februar. Im Vormonat wurden 900 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet. Im Februar 2022 wurden 373 Stellen mehr gemeldet. Im Bestand befanden sich 6330 Stellen, leicht mehr (+15) als im Januar, jedoch um 532 weniger als im Vorjahr.

    Männer und Frauen
    Im Monat Februar waren 10109 Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 263 Männer mehr im Vergleich zu Januar und 671 mehr zu Februar des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,9 auf 5,1. Im Vorjahr betrug die Quote 4,7 Prozent. 7879 Frauen waren erwerbslos registriert, 57 mehr zu Januar und 949 mehr als im Vorjahresvergleich. Die Quote blieb unverändert bei 4,5 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 4,0 Prozent.

    Besondere Personengruppen
    1698 junge Menschen unter 25 Jahre waren im abgelaufenen Monat arbeitslos gemeldet. Das waren 110 mehr im Vergleich zum Vormonat und 307 mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug stieg um 0,2 auf 4,2 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 3,5 Prozent.

    Im Februar waren 5771 ältere Arbeitnehmer über 50 Jahre als erwerbslos registriert, das waren 73 Personen mehr im Vormonatsvergleich und 245 als im Februar 2022. Die Quote lag im abgelaufenen Monat unverändert bei 4,3 Prozent. Im Vorjahr betrug die Quote 4,2 Prozent.

    Die Erwerbslosigkeit bei der Personengruppe der Ausländer stieg um 126 auf 6927. Im Vorjahresmonat Februar waren noch 1825 Ausländer weniger registriert. Die Arbeitslosenquote stieg von 15,2 auf 15,5 Prozent im Februar. Im Vorjahr lag die Quote bei 11,8 Prozent.

    Regionale Unterschiede
    Zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören der Landkreis Gießen, der Vogelsbergkreis und der Wetteraukreis.

    Im Kreis Gießen waren im Berichtsmonat Februar 8090 Personen arbeitslos gemeldet, 153 mehr im Vergleich zum Vormonat. Im Vorjahr waren 427 Personen weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,4 auf 5,5 Prozent. Im Vorjahr betrug die Quote 5,2 Prozent.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Erwerbslosen um 91 Personen auf jetzt 7299 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren damals 717 Arbeitslose weniger registriert. Die Arbeitslosenquote bleib unverändert bei 4,3 Prozent. Im Februar 2022 lag die Quote bei 3,9 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis waren im abgelaufenen Monat 2599 Personen erwerbslos gemeldet, 76 Personen mehr im Vergleich zum Vormonat. Im Februar des Vorjahres waren 476 Personen weniger registriert. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 auf 4,6 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 3,7 Prozent.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)
    Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) ist die Zahl der Arbeitslosen im Berichtsmonat Februar gestiegen. Die Zahl der Gemeldeten in den Jobcentern Gießen und Wetterau (nach dem Sozialgesetzbuch II) stieg ebenfalls

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Monat Januar 6502 Personen arbeitslos gemeldet, 150 mehr im Vergleich zum Vormonat Januar. Im Vorjahr waren 400 Personen weniger registriert.

    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen stieg um 170 Personen auf nun 11486. Ein Jahr zuvor wurden dort 1220 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im Februar 5628 Personen, 92 mehr im Vergleich zum Vormonat. Im Vorjahresmonat wurden noch 276 Arbeitslose weniger dort geführt. Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4302 Personen gemeldet, 27 mehr als im Vormonat Januar. Im Vorjahr waren noch 468 Personen weniger gemeldet. Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1556 Arbeitslose im Februar geführt, 51 mehr zu Januar und 376 mehr im Vergleich zu Februar 2022.