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  • Freundschaftswaldbaden für Frauen zum Welt-Frauentag

    Am Samstag, 8. März 2025 von 14:00 h bis ca. 17:00 h

    Der Internationale Frauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Der Tag wird auch Welt-Frauentag, Tag der Frau oder Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau genannt. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Kultur- und Tourismusbüro Laubach lädt an diesem Tag zu einem Freundschaftswaldbad für Frauen ein.

    Einfach mal für eine Weile den Alltag vergessen, miteinander etwas Neues und den Wert eurer Freundschaft entdecken. Ihr werdet schlendern, staunen, schauen, lauschen, riechen, fühlen und ganz tief die gesunden Aromen des Waldes einatmen. An besonderen Stellen im Wald werdet ihr eingeladen zu verweilen und zu entspannen oder mit achtsamen Waldbade-Übungen die positiven Effekte des Waldes auf Körper, Geist und Seele gezielt zu unterstützen. Dabei handelt es sich z.B. um leichte Bewegungsübungen aus dem Qi Gong, Sinnes- und Wahrnehmungs-Übungen, einer Wald-Meditation und einer Fantasiereise. Der Körper wird dabei sanft aktiviert, das Immunsystem gestärkt und mit einer abschließenden Traumzeit in der Hängematte unter den alten Buchen, werden die Alltagsgedanken zur Ruhe gebracht. Dabei vergesst ihr ganz das Gestern und Morgen, erlebt gemeinsame kreative und genussvolle Elemente, die euch als Freundinnen im Hier und Jetzt ankommen lassen.

    Die Anmeldung erfolgt über das Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Laubach. Telefon: 06405/921372 oder E-Mail: tourist-info@laubach-online.de

    Eindrücke bisheriger Teilnehmer finden Sie unter dem Menüpunkt „Eindrücke“ unter www.waldbaden-in-hessen.de

  • Nicht nur unter den Reifen droht Gefahr

    Mit steigenden Temperaturen: Amphibien wandern zu ihren Laichgewässern – Regierungspräsidium Gießen bittet Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer um Vorsicht – Aktuelle Hinweise zum Hautpilz Bsal beachten

    Gießen/Mittelhessen. Ziemlich abrupt sind die Temperaturen in nur wenigen Tagen gestiegen. In Verbindung mit Regen bedeutet das für Kröten, Molche und Frösche: Sie verlassen ihre Winterquartiere und machen sich auf den Weg zu ihren angestammten Laichgewässern. Dabei müssen die Amphibien oft Straßen und Wege überqueren. Um die Tiere zu schützen, sind einige Straßenabschnitte in Mittelhessen zeitweise gesperrt – aber natürlich längst nicht alle. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen bittet deswegen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den kommenden Wochen um erhöhte Aufmerksamkeit. Dazu zählt vor allem eine deutlich reduzierte Geschwindigkeit an den einzelnen Gefahrenstellen, insbesondere in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Erfahrungsgemäß zieht sich die Frühjahrswanderung bis in den April hinein.

    Der Weg zu Tümpeln und Teichen führt Kröten und Co. oft über teils verkehrsreiche Straßen. Hier lauert dann der Tod durch Überfahren. Aber nicht nur unter den Reifen, sondern auch dazwischen droht Gefahr. Hohe Fahrgeschwindigkeiten mit kurzzeitig hohem Druck und Sog unter dem Fahrzeug lassen die Lungen der Tiere platzen. Daher die Bitte des Regierungspräsidiums: An Gefahrenstellen das Tempo drosseln und umsichtig fahren. Diese Orte sind im Übrigen oft durch amtliche Schilder gekennzeichnet.

    Wer langsamer und damit umsichtig fährt, schützt übrigens nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Denn auch in diesem Jahr sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, um die gefährdeten Tiere zu retten. An zahlreichen Straßenabschnitten werden mobile Amphibienleitanlagen aufgebaut, morgens und abends kontrolliert und die Tiere über die Straße getragen.

    Zusätzliche Gefahrenquelle für Amphibien:
    Seit Januar 2024 gibt es noch eine weitere Gefahrenquelle für unsere heimischen Amphibien: Der Hautpilz Bsal (Batrachochytrium salamandrivorans), der für den heimischen Feuersalamander und andere Arten der Schwanzlurche in der Regel tödlich ist, ist in Mittelhessen angekommen. Um eine Ausbreitung der Pilzsporen zu vermindern, können folgende Vorkehrungen getroffen werden: Feuersalamander, Molche sowie Frösche und Kröten nicht unnötigerweise anfassen, Absperrungen vor Ort beachten, Fußwege nicht verlassen, Hunde an der Leine führen, Gewässerbereiche nicht betreten sowie von Bächen, Uferbereichen, Teichen, Tümpeln und wassergefüllten Wagenspuren fernbleiben.

    Personen, die Amphibienschutzzäune oder Gewässerbereiche betreuen, sollten während der Amphibienwanderung nicht zwischen mehreren Standorten wechseln oder sich an Desinfektionsempfehlungen für Kleidung und Ausrüstung halten. Schuhwerk sollte mit Ethanol (mehr als 70 Prozent) desinfiziert oder mindestens zwei Tage lang gut durchgetrocknet (über 30 Grad Celsius) werden.

    Diese Vorsichtsmaßnahmen können die rasche Ausbreitung des Erregers vermindern. Für Menschen und ihre Haustiere ist Bsal nicht gefährlich, sie können jedoch zur Ausbreitung der Krankheit beitragen, denn der Hautpilz überträgt sich nicht nur über den direkten Hautkontakt, sondern vor allem auch über feuchte Erde, die an Schuhen, Stöcken, Reifen oder auch Hundepfoten haftet.

    Wer verendete und auffällige Tiere entdeckt, meldet diese bitte unter www.feuersalamander-hessen.de/tiere-melden.

    Bildunterschrift: Achtung Umleitung: Auch in diesem Frühjahr sind zeitweise Straßen gesperrt, damit die Amphibien sicher zu ihren angestammten Laichgewässern gelangen können. Foto: RP Gießen

     

  • Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur besucht Liebigmuseum Gießen

    Staatsminister Timon Gremmels ermutigt Ehrenamtliche beim Antrittsbesuch

    Gießen, 21. Februar 2025 – Timon Gremmels, der Hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, stattete dem Liebigmuseum Gießen, einem erlebbaren Denkmal der Wissenschafts- und Technikgeschichte, am vergangenen Mittwoch seinen Antrittsbesuch ab. Der Minister, der sowohl für die Museumslandschaft als auch für den Denkmalschutz in Hessen zuständig ist, hat sich vor Ort ein Bild von den Sanierungsarbeiten im Laboratorium gemacht.

    Das Liebigmuseum, zu finden in dem berühmten Laboratorium des Chemikers Justus Liebig, der hier von 1824 bis 1852 als Professor an der Gießener Universität lehrte und forschte, ist eine nahezu original erhaltene Stätte der Wissenschaft und beherbergt eine Sammlung historischer Dokumente zur Chemie des 19. Jahrhunderts. Insbesondere mit seinen Experimentalvorlesungen im Stil von Justus Liebig zieht es seit vielen Jahren junge und ältere Besucherinnen und Besucher an und ist ein bedeutender Anlaufpunkt für alle, die sich für die Entwicklung der Naturwissenschaften interessieren.

    Im Rahmen des Besuchs wurde der Minister von Prof. Dr. Gerd Hamscher und Prof. Dr. Richard Göttlich, 1. und 2. Vorsitzender der Justus Liebig-Gesellschaft, zusammen mit dem Kurator, Dr. Bernd Commerscheidt durch die Ausstellung geführt und erhielt Einblicke in das aktuelle Sanierungsprojekt nach dem Brandschaden im Dezember 2022 und die Herausforderungen des Museums. Dabei ging es auch um die Themen Klima-, Brand- und Denkmalschutz. Das Liebigmuseum selbst ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das voraussichtlich noch bis Herbst 2025 saniert wird.

    „Das Liebigmuseum ist ein spannender Ort der Wissenschaftsvermittlung. Die Mitglieder des Vereins halten die Erinnerung an Justus Liebig und seine Forschung lebendig und wirken mit ihrem Engagement in die Stadtgesellschaft hinein – das hat auch die große Spendenbereitschaft nach dem Brandschaden gezeigt. Ich danke den Mitgliedern für ihren Einsatz und freue mich auf die baldige Wiedereröffnung“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels bei seinem Besuch.

    „Wir freuen uns sehr über den Besuch des Ministers und die Möglichkeit, ihm unsere Arbeit und unser Museum zu präsentieren“, sagte Prof. Hamscher. „Das Liebigmuseum ist ein wichtiger Teil der hessischen Museumslandschaft und wir sind als rein ehrenamtliches Team stolz darauf, in diesem außerschulischen Lernort die Erinnerung an Justus Liebig und seine Leistungen wachzuhalten und – ganz in seinem Sinne – viele Menschen von Chemie und Naturwissenschaften zu begeistern.“

    Der Besuch des Ministers unterstreicht die Bedeutung des Liebigmuseums für die Wissenschafts- und Kulturlandschaft Hessens. Er ist ein Zeichen der Anerkennung für die Arbeit des Museums und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Über das Liebigmuseum Gießen:
    Das 1920 eröffnete Liebigmuseum Gießen ist ein Museum in der Trägerschaft der Justus Liebig-Gesellschaft e. V. und macht die Entwicklung der Chemie im 19. Jahrhundert erlebbar. Das Museum ist in der Sanierungsphase für die Allgemeinheit geschlossen und bietet einmal im Monat unter dem Motto „Liebig to Go“ eine Führung mit Experimentalvorlesung in Kooperation mit dem Restaurant „Justus im Hessischen Hof“ für Besucher jeden Alters. Die nächste Führung am 19. März 2025 ist über die Gießener Tourist-Information und online als Stadtführung buchbar.

    BU: Einblick ins Liebig-Labor mit Baustellencharme: Staatsminister Timon Gremmels und MdL Nina Heidt-Sommer erleben eine Sanierungsführung mit Prof. Dr. Gerd Hamscher und Prof. Dr. Richard Göttlich, den beiden Vorsitzenden der Justus Liebig-Gesellschaft (Fotos: Tilman Lochmüller) 

  • Die Kommunikation ist das A und O

    Regierungspräsident Ullrich und Fachleute seiner Verwaltung laden zu Jahresgespräch mit Naturschutzverbänden in Wetzlar ein

    Gießen/Wetzlar. Es ist eine für beide Seiten wertvolle Tradition: Einmal im Jahr lädt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich gemeinsam mit Fachleuten seiner Behörde die Vertreterinnen und Vertreter der Naturschutzverbände zum Jahresgespräch in einer größeren Runde ein. Im Vorfeld können Fragen angemeldet werden, die in den Räumen der Abteilung Ländlicher Raum, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz des Regierungspräsidiums Gießen in Wetzlar behandelt werden. „Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, persönlich ins Gespräch zu kommen und sich über Themen auszutauschen, die Sie und uns beschäftigen“, stellt Regierungspräsident Ullrich zu Beginn fest.

    Über zwei Stunden lang dreht sich alles um Themen aus dem Bereich Naturschutz in Mittelhessen. 14 Frauen und Männer sind der Einladung gefolgt. Sie vertreten den Landesjagdverband Hessen, den Verband Hessischer Fischer, den BUND Hessen, den NABU Hessen, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz sowie den Landesverband Hessen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. In der offenen Diskussion der neun Themen wird deutlich: Sie beobachten nicht nur Wald, Feld und Flur und stehen bei Bedarf auch unabhängig von den Jahresgesprächen mit dem Regierungspräsidium in Kontakt, sondern sind auch wertvolle Hinweisgeber.

    Da die Themen zuvor angemeldet wurden, können die RP-Beschäftigten entsprechend vorbereitet und detailliert berichten: Der aktuelle Stand zur Afrikanischen Schweinepest, über den Dezernatsleiterin Dr. Mona Schütz berichtet („Es ist nicht die Frage ob, sondern wann wir das Thema in unseren Landkreisen haben werden“), das Vogelschutzgebiet Amöneburger Becken, das ihre Kollegin Antje te Molder darstellt, oder aktuelle Erkenntnisse zum Naturschutzhaushalt 2025 – dies alles sind Themen, die die Naturschützer und die Behörde gleichermaßen beschäftigen. Sie stehen ebenso auf der Tagesordnung wie Informationen über den Stand zur Einrichtung von Naturschutzbeiräten durch Abteilungsleiterin Sonja Heckrodt oder auch zum Regionalplan Mittelhessen, der in Kürze erneut offengelegt und dessen aktueller Sachstand von Dezernatsleiter Dr. Ivo Gerhards vorgestellt wird.

    Ein Thema bleibt weiterhin der Biber. Dem Regierungspräsidium sind derzeit 139 Reviere in den fünf mittelhessischen Landkreisen bekannt, davon alleine 83 im Vogelsbergkreis und 40 im Landkreis Gießen. Ein nachgefragtes Thema aus dem Kreis der Gäste ist dabei die Ehrenamtsarbeit. „Wir wünschen uns Ehrenamtliche, die uns im Monitoring unterstützen. Machen Sie gerne Werbung dafür, wir freuen uns, wenn wir hier ehrenamtlich unterstützt werden“, berichtet der für das Wildtiermanagement zuständige Bibermanager Sebastian Weller. Denn: In manchen Landkreisen ist die Suche nach Ehrenamtlichen vergleichbar mit der Besiedlung des Bibers – sehr verhalten.

    Während des Jahresgesprächs soll bewusst auch Raum für kritische Stimmen und Appelle der Naturschützer sein. Die beziehen sich unter anderem auf den Wunsch nach einer höheren Aufwandsentschädigung für Wildtierauffangstationen. Der verantwortliche Dezernatsleiter Gerrit Oberheidt erläutert die Abgrenzung zwischen allgemeinem Tier- und Artenschutz. Auch die finanziellen Herausforderungen für die Ehrenamtlichen, die mit der Pflege von verletzten Tieren verbunden sind, werden angesprochen und diskutiert.

    Auf die Tagesordnung gesetzt hatte das RP Gießen auch den Ausbau erneuerbarer Energien. Dezernatsleiter Reiner Diemel erläutert dies aus Sicht des Naturschutzes in Mittelhessen und welche Effekte die gesetzlichen Beschleunigungs-Regelungen seit 2022 auf die naturschutzrechtliche Prüfung haben. Ein weiteres Thema: die Entnahme einer Population des Schwarzen Katzenwelses am Steinbruch Uckersdorf im Lahn-Dill-Kreis. Diese invasive Fischart kommt ursprünglich in den USA und Kanada vor. Taucht er in heimischen Gefilden auf, verdrängt er andere Fischarten und vorliegend in Mittelhessen den europarechtlich geschützten Edelkrebs in seiner Umgebung. Um den unerwünschten Gast in dem Weiher zu entnehmen, hatte das Team um Gerrit Oberheidt zusammen mit dem Technischen Hilfswerk das Wasser bis auf 15 Zentimeter abgepumpt. Das wiederum hatte für erhebliches mediales Aufsehen gesorgt. Aus fachlicher Sicht war die Maßnahme ein Erfolg. Von der Reaktion durch die Medien seien sie aber doch überrascht worden, berichtet er. „Eine detaillierte und in alle Richtungen vollständige Kommunikation ist das A und O.“ Was auch am Ende die Erkenntnis für das Jahresgespräch ist.

    Bildunterschrift: Alles dreht sich um den Naturschutz beim Jahresgespräch des Regierungspräsidiums Gießen und der Naturschutzverbände. Symbolfoto: RP Gießen

  • Kellerdecke: Eine Dämmung lohnt sich fast immer

    Energiespartipp der Verbraucherzentrale Hessen in Gießen

    Kalte Füße im Wohnzimmer sind ein Zeichen dafür, dass die darunterliegende Kellerdecke nicht genügend gedämmt ist. Vor allem bei älteren Häusern hat man beim Bau auf diesen Schutz verzichtet. Ein Nachteil, der sich auch durch erhöhte Heizkosten bemerkbar macht.

    Eine nachträgliche Dämmung lohnt sich fast immer: Je nach Gebäude lassen sich rund fünf bis sieben Prozent Energie einsparen. Außerdem erhöht sich der Wohnkomfort in den darüber liegenden Räumen. Zu den Details der Kellerdämmung und zu allen Fragen des Energiesparens im Alt- und Neubau berät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen.

    Kompetent und anbieterunabhängig zu allen Fragen des privaten Energieverbrauchs: Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Jungherr und Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thilo Kreicker bieten Energieberatung an in der Verbraucherzentrale Hessen – Beratungsstelle Gießen, Südanlage 4 (neben Kongresshalle). Die Energieberatung findet jeweils von 14 -17 Uhr dienstags (in ungerader KW), mittwochs (in gerader KW) und freitags (in ungerader KW) statt. Die kostenfreie Energieberatung dauert ca. 45 Minuten. Termine können unter (0641) 76 234 vereinbart werden. Falls erforderlich kommt ein:e Energieexpert:in auch zu Ihnen nach Hause (Eigenbeteiligung 40€).

    Weitere Informationen zur Energieberatung und Terminvereinbarung unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder 0800 – 809 802 400.

  • „Demokratie lebt vom Mitmachen“

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich appelliert, am Sonntag wählen zu gehen

    Gießen. Wie geht es in Deutschland weiter? Dies ist eine der Fragen, über die im Moment viel gesprochen, diskutiert und gestritten wird. Am kommenden Sonntag, 23. Februar, ist der Tag der Entscheidung – die Bundestagswahl. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Daher mein Appell: Gehen Sie wählen. Jede Stimme ist eine Stimme für die Demokratie“, betont der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

    In den fünf mittelhessischen Landkreisen sind mehr als 800.000 Menschen wahlberechtigt. „Nutzen Sie Ihr demokratisches Recht und entscheiden Sie mit, wie wir unser Leben und Zusammenleben in Zukunft gestalten“, so sein Aufruf. 

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich bittet: „Gehen Sie wählen.“ Foto: Katrina Friese

  • Deine Stadt, dein Wissen, deine Passion: Werde Gästeführer oder Gästeführerin in Gießen!

    Die Gießen Marketing hat mit den Stadtführungen im Jahr 2024 über 4.500  Menschen für Gießen und seine Geschichte(n) begeistern können. Werden Teil des Gießener Gästeführer-Teams!

    Die Gießen Marketing sucht engagierte Persönlichkeiten, die Freude daran haben Besucherinnen und Besucher durch unsere lebendige Universitätsstadt zu führen. Ob historische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Highlights oder charmante Ecken – als Gästeführerin oder Gästeführer gestalten Sie unvergessliche Einblicke in die vielfältigen Facetten Gießens.

    Interessierte sollten Kommunikationsstärke, Offenheit und die Bereitschaft, sich in verschiedene Themen einzuarbeiten, mitbringen. Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil, aber kein Muss.

    Wir suchen besonders Unterstützung für klassische historische Führungen, Führungen für Kinder sowie inklusive Angebote, z.B. in Gebärdensprache. Wer ein besonderes Gießener Thema kennt und teilen möchte, ist ebenfalls willkommen! Zudem freuen wir uns über interessierte Personen, die sich vorstellen können, Kostümführungen anzubieten und so einen lebendigen Einblick in die Geschichte zu vermitteln.

    Neue Themen sind jederzeit willkommen, solange sie im Gießener Stadtgebiet stattfinden können. Die Gießen Marketing stellt Schulungsmaterial zur Verfügung, das im Selbststudium erarbeitet wird, und bietet Hospitationen bei erfahrenen Kollegen und Kolleginnen an. Die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis pro Führung.

    Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ina Sayar (0641-3061891, ina.sayar@giessen.de). Sie koordiniert den Bereich Stadtführungen bei Gießen Marketing.

    Für die Bewerbung schicken Sie uns einen kurzen Lebenslauf und schreiben Sie uns, wie Sie für Gießen begeistern möchten und warum Sie die richtige Person für die Tätigkeit als Gästeführer oder -führerin sind. Bewerbung können direkt an Ina Sayar gesendet werden, gerne digital (ina.sayar@giessen.de).

  • Gießen für Fortgeschrittene! – Gästeführer aus den Städten an der Lahn zur Gast in Gießen

    Die Gießen Marketing hat in Kooperation mit dem Lahntal Tourismus Verband und Städten an der Lahn: Marburg, Wetzlar, Braunfels, Weilburg und Limburg zu einem Wissensaustausch unter Gästeführer am 01. Februar 2025 eingeladen.

    In allen sechs Städten gab es im Januar und Februar 2025 Führungen unter dem Motto: städteübergreifender Wissensaustausch für Gästeführer. So konnten die 13 Gästeführer dem Klassiker unter dem Gießener Führungsangebot: Gießen historisch am 01. Februar lauschen.

    Ein sonniger Samstagvormittag mit Dagmar Klein als Gästeführerin der ersten Stunde. Sie hat das Konzept der Gießen historisch Führung in den 90er Jahren erarbeitet. „Wer hat dieses wunderbare Wetter bestellt?“, fragte Sie in die Runde. Da meldete sich Joanna Müller, Teamleiterin der Tourist-Information der Gießen Marketing. „Natürlich habe ich das Wetter bestellt, das ist das Minimum für solch wichtige Gäste.“ Mit Augenzwinkern erwiderte einer der Gästeführer „Und wenn es geregnet hätte, haben die Gäste das Wetter mitgebracht, oder?“. Neben den lockeren Sprüchen, stand der Vormittag im Zeichen des Netzwerkens und dem Kennenlernen unserer Stadt.

    Die Tour startete am Stadtkirchenturm auf dem Kirchenplatz, mit den Erläuterungen, weshalb nur noch der Kirchenturm zu sehen ist. Das Tryptichon der 3 Steps ermöglichte direkt den Blick auf das Liebigmuseum, den Bahnhof und das Stadttheater. Das Kunstwerk der 3 Steps ist ein weiterer Blickfang für die Gießener Innenstadt. Danach ging es über die Tourist-Information zum Eingang des Gießkannemuseum und des Botanischen Gartens.

    Das eigentliche Ziel wurde aber im MfG (Museum für Gießen) erreicht. Das Stadtmodell. Die 13 Gästeführerinnen und Gästeführer hatten dort vor allem Fragen zur Stadtgeschichte gestellt, zum Verlauf der alten Stadtmauer und den mittelalterlichen Toren.

    Gästeführer aus der Region sind wichtige Multiplikatoren, die Gießen als Anlaufstelle für Reisgruppen kennen sollen. Daher war es wichtig am Ende der Tour bei einem kleinen Imbiss einen geselligen Ausklang zu finden.

    Mit der Teilnahme an solchen Projekten schafft Gießen Marketing es, weiter Besucher und Besucherinnen mit Hilfe der Gästeführer für unsere junge Stadt zu begeistern.

  • Telefonnummer im Impressum reicht nicht

    Verbraucherzentrale Hessen mahnt Haushaltsgerätehersteller SharkNinja erfolgreich wegen Verstoßes gegen Informationspflichten ab

    Das im Mai 2024 in Kraft getretene Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) regelt unter anderem, welche Informationspflichten Anbieter im Impressum ihrer Websites berücksichtigen müssen. Dazu gehören Name, Anschrift und eine E-Mail-Adresse. Anbieter verstoßen immer wieder gegen diese Vorschriften und erschweren Verbrauchern die Kontaktaufnahme und die Möglichkeit, ihre Rechte geltend zu machen. Die Verbraucherzentrale Hessen konnte nun einen dieser Anbieter erfolgreich abmahnen.

    Kundinnen und Kunden des Haushaltsgeräteherstellers SharkNinja erhielten beim Aufruf des Impressums auf den Anbieter-Webseiten lediglich eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme. Eine alternative Möglichkeit zur Kontaktaufnahme wurde nicht aufgeführt. Damit verstieß das Unternehmen gegen die Vorgaben des DDG, wonach Anbieter verpflichtet sind, bestimmte Informationen bereitzustellen. Dazu gehören Kontaktdaten wie Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Verbraucherinnen und Verbrauchern müssen wissen, über welche Kontaktwege sie ihre Rechte geltend machen können.

    Pflicht zur Angabe

    Die Angaben im Impressum des Anbieters SharkNinja waren unvollständig. Aufgeführt war lediglich eine Telefonnummer. Aus diesem Grund sprach die Verbraucherzentrale Hessen im Oktober 2024 eine Abmahnung gegen das Unternehmen aus. Das Unternehmen reagierte jedoch erst nach Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens, lenkte aber dann ein und verpflichtete sich, künftig auf seinen Internetseiten neben der Telefonnummer auch eine E-Mail-Adresse für die Kontaktaufnahme bereitzustellen. „Leider stellen wir immer wieder fest, dass Unternehmen absichtlich oder unabsichtlich gegen gesetzlichen Vorgaben verstoßen“, sagt Miriam Raic, Referentin in der Fachgruppe Rechtsdurchsetzung der Verbraucherzentrale Hessen. „Einzelne Verbraucher, die zum Beispiel etwas reklamieren wollen, können sich dagegen nicht wehren und stehen im Zweifel ohne Ansprechpartner da. Doch mit den Möglichkeiten der Abmahnung können Verbraucherzentralen dazu beitragen, die Rechte der Verbraucher zu stärken.“

    Verstöße melden

    Wem Verstöße gegen die Informationspflichten im Impressum auffallen, kann dies der Verbraucherzentrale Hessen per E-Mail an beschwerde@verbraucherzentrale-hessen.de mitteilen. „Wir gehen jedem Hinweis nach und prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt“, so Raic weiter.

  • Jetzt anmelden zum 360-Grad-Praktikum

    Regierungspräsidium Gießen bietet zwei Wochen lang Einblicke in die Arbeitsbereiche der fast 1.500 Beschäftigten – Start ist am 24. März

    Gießen. Wie funktioniert eine Behörde? Welche Aufgaben übernimmt das Regierungspräsidium Gießen überhaupt für die Region? Und welche Berufsfelder gibt es in der mittelhessischen Verwaltung? Antworten auf diese Fragen erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler im 360-Grad-Praktikum, das vom 24. März bis zum 4. April stattfindet.

    Zwei Wochen lang haben Interessierte die Möglichkeit, gemeinsam jeden Tag eine andere Abteilung kennenzulernen und dabei hautnah mitzuerleben, wie die Verwaltung arbeitet. Ob Arbeitsschutz, Umwelt- und Verbraucherschutz oder soziale Themen: die Vielfalt der Aufgaben im Regierungspräsidium Gießen zeigt, wie wichtig und facettenreich die Arbeit hier ist. Neben dem Einblick in die Arbeitsabläufe der Verwaltung gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

    Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben. Die Bewerbungen können per E-Mail an personalgewinnung@rpgi.hessen.de geschickt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Regierungspräsidiums Gießen unter www.rp-giessen.hessen.de.

     

    Bildunterschrift:

    Das Team hinter dem zweiwöchigen 360-Grad-Praktikum beim Regierungspräsidium Gießen freut sich auf Bewerbungen: Benjamin Lückert, Lara Heckmann und Nele Stockenhofen. Los geht es am 24. März.

     

    Foto: RP Gießen