Kategorie: Uncategorized

  • Kosmetik für Männer – ohne Kunststoffe

    Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Plastiksparen bei Kosmetik

    Viele Kosmetikprodukte sind in Plastik verpackt und enthalten feste oder flüssige Kunststoffe. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps, wie auch Männer Kunststoffe in Kosmetik umgehen können.

    Durchschnittlich verwenden europäische Männer täglich sieben unterschiedliche Kosmetik- und Körperpflegeprodukte (bei Frauen sind es neun). Viele dieser Produkte enthalten Kunststoffe, in Form von Mikroplastik (winzigen festen Teilchen) und flüssigen Kunststoffen.

    „Derzeit werden viele Produkte damit beworben, dass sie mikroplastikfrei sind“, sagt Daniela Hubloher, Medizinerin in der Patientenberatung der Verbraucherzentrale Hessen. „Diese Produkte können aber dennoch gelöste, flüssige oder gelartige Kunststoffe enthalten. Diese sind mengenmäßig das viel größere Problem.“ Sie werden als Füllmittel eingesetzt und sorgen zum Beispiel für ein cremig-seifiges Gefühl beim Shampoo und Glanz auf den Haaren.

    Mit dem Abwasser gelangen die Kunststoffe in die Umwelt. Da sie extrem langlebig sind, reichern sie sich in der Umwelt an und gelangen über die Nahrungskette wieder zurück zu den Menschen. Über die gesundheitlichen Auswirkungen ist wenig bekannt. Im Sinne eines vorbeugenden Umwelt- und Verbraucherschutzes sind Kosmetika ohne Kunststoffe vorzuziehen.

    Sieben Tipps, um Kunststoffe in Kosmetik zu meiden
    • Um Kunststoffe zu erkennen, hilft ein Blick in die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Viele – aber nicht alle – Kunststoffe lassen sich an den Vor- und Nachsilben Poly- und –Polymer erkennen. Die App ToxFox des BUND zeigt, in welchen Kosmetikprodukten Kunststoffe enthalten sind.
    • Zertifizierte Naturkosmetik verwenden: Hier ist man auf der sicheren Seite, da synthetische Kunststoffe verboten sind.
    • Feste Seifen und feste Shampoos verwenden: Sie enthalten keine oder viel weniger Kunststoffe – außerdem spart man Plastik als Verpackungsmaterial ein.
    • Für die Nassrasur bieten sich Rasierseife und Pinsel (statt Rasierschaum) und langlebige Rasierhobel aus Metall an.
    • Spezielle Bartpflegeprodukte müssen nicht sein. Eine Gesichtscreme, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, pflegt auch den Bart. Pflanzliche Öle wie Kokosöl oder Arganöl sind auch eine Möglichkeit, den Bart zu pflegen.
    • Besonders viel Kunststoff steckt in konventionellen Haarstyling-Produkten. Dass es auch anders geht, zeigen zertifizierte Naturkosmetikhersteller.
    • Nicht täuschen lassen: Die Bezeichnungen „Bio“ oder „pflanzliche Herkunft“ sind bei Kosmetikprodukten gesetzlich nicht geschützt und sagen nichts darüber aus, ob Kunststoffe in dem Produkt verwendet werden.

    Weitere Informationen zu Plastik sparen im Alltag gibt es auf der Homepage der Verbraucherzentrale Hessen auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/plastiksparen.

  • Jetzt Verbraucherschule werden

    Hessische Schulen können sich erneut bewerben

    Die Auszeichnung Verbraucherschule geht in eine neue Runde: Allgemein- und berufsbildende Schulen können sich bis zum 01. Dezember 2023 als Verbraucherschule bewerben. Gesucht werden Schulen, die Kindern und Jugendlichen Kompetenzen in den Bereichen Ernährung, Finanzen, Nachhaltigkeit und Medien vermitteln. Die Auszeichnung wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke. In Hessen gibt es aktuell elf vom vzbv ausgezeichnete Verbraucherschulen.

    Unter welchen Bedingungen wurde meine Jeans produziert? Welche Rechte habe ich beim Online-Kauf? Und warum sammeln Social-Media-Konzerne meine Daten? Fragen wie diese beschäftigen junge Menschen. Deshalb zeichnet der vzbv Schulen, die im Unterricht, in Projekten oder im Schulalltag Kinder und Jugendliche auf ihren eigenständigen Alltag vorbereiten als Verbraucherschulen aus. Bis zum 1. Dezember 2023 können sich allgemein- und berufsbildende Schulen als Verbraucherschule bewerben.

    „Verbraucherbildung an Schulen halten wir in einer komplexen und dynamischen Marktwirtschaft für unabdingbar. Jede hessische Schule, die dazu beiträgt, elementares Konsumentenwissen in ihrer Schülerschaft zu verbreiten, verdient Anerkennung. Mit der Auszeichnung als Verbraucherschule wird dieses Engagement sichtbar gemacht. Wir freuen uns, wenn sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche hessische Schulen bewerben“, sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen.

    Verbraucherschulen in Hessen
    Elf hessischen Schulen wurden in der vergangenen Auszeichnungsrunde als Verbraucherschule geehrt:
    • Henry-Benrath-Schule, Verbraucherschule Bronze
    • Hohe Landesschule Hanau, Verbraucherschule Gold
    • Karl-Weigand-Schule, Verbraucherschule Bronze
    • Louise-von-Rothschild-Schule, Verbraucherschule Bronze
    • Martin-Buber-Schule Gießen, Verbraucherschule Gold
    • Oskar-von-Miller-Schule, Verbraucherschule Bronze
    • Solgrabenschule, Verbraucherschule Silber
    • Theodor-Fliedner-Schule, Verbraucherschule Silber
    • Theodor-Heuss-Schule, Verbraucherschule Bronze
    • Ursulinenschule Fritzlar, Verbraucherschule Gold
    • Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten, Verbraucherschule Silber

    Verbraucherschule werden
    Die Auszeichnung Verbraucherschule richtet sich an allgemein- und berufsbildende Schulen. Voraussetzung ist, dass sie im Schuljahr 2022/2023 Maßnahmen aus mindestens einem der vier Handlungsfelder der Verbraucherbildung umgesetzt haben:
    • Ernährung & Gesundheit
    • Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht
    • nachhaltiger Konsum & Globalisierung
    • Medien & Information.
    Je nach Inhalt und Umfang der Aktivitäten ist eine Bewerbung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze möglich. Alle weiteren Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden interessierte Schulen unter www.verbraucherschule.de. Hilfreiche Tipps bietet zudem die digitale Informationsveranstaltung „Wie werden wir Verbraucherschule?“ am 20. September 2023 von 16 bis 17 Uhr.

    Unterstützung wahrnehmen
    Schulen und Lehrkräfte, die sich auf den Weg machen und Verbraucherschule werden möchten, unterstützt der vzbv mit kostenlosen Online-Fortbildungen, qualitätsgeprüften Unterrichtsmaterialien aus dem Materialkompass und einem Newsletter mit Good-Practice-Beispielen und aktuellen Informationen.

    Links
    Bewerbungsunterlagen:
    https://www.verbraucherbildung.de/herzlich-willkommen-beim-netzwerk-verbraucherschule/jury-und-kriterien

    Digitale Informationsveranstaltung „Als Verbraucherschule bewerben“ am 20. September 2023, 16 Uhr: https://www.verbraucherbildung.de/termin/informationsveranstaltung-wie-werden-wir-verbraucherschule

    Alle Online-Fortbildungen des Netzwerks: https://www.verbraucherbildung.de/meldung/neue-lehrkraeftefortbildungen-fuer-das-schuljahr-202324

    Übersicht aller bereits ausgezeichneten Verbraucherschulen: https://www.verbraucherbildung.de/ausgezeichnete-verbraucherschulen

    Bildungsangebote für Schulen der Verbraucherzentrale Hessen:
    https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/bildung-he/schule-22290

  • RP Gießen erteilt Genehmigung zum Betrieb der Lumdatalbahn

    RP Gießen erteilt Unternehmensgenehmigung

    Schienengüterverkehr auf der unteren Lumdatalbahn zum Jahresende wieder möglich

    Gießen. Die Hessische Landesbahn Basis AG (HLB) hat vom Regierungspräsidium Gießen nach Prüfung der gewerberechtlichen Voraussetzungen eine Unternehmensgenehmigung nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) erhalten. Damit ist sie berechtigt, künftig die Eisenbahninfrastruktur auf dem Streckenabschnitt der Lumdatalbahn von Lollar nach Mainzlar (Ortsteil Staufenberg) und den Zugverkehr zu betreiben.

    Damit die Strecke von Lollar nach Mainzlar wieder befahrbar wird, werden derzeit Arbeiten an Gleisanlagen, Bahnübergängen und Brückenbauwerken durchgeführt. Nach Abschluss dieser Maßnahmen ist für die Aufnahme des Betriebes noch die Erlaubnis von der Landeseisenbahnaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt notwendig. Diese wird von der Behörde nach Prüfung der technischen Voraussetzungen erteilt.

    Dann kann zum Ende des Jahres der Betrieb des Schienengüterverkehrs auf dieser Teil-Strecke wiederaufgenommen werden. Laut HLB werde voraussichtlich wenige Male in der Woche ein Zugpaar die Strecke mit maximal 30 Stundenkilometern befahren. Dadurch ist der Transport der Rohstoffe des Werkes Mainzlar der RHI Magnesita GmbH auf der Schiene gesichert.

    Vorausgegangen war der Erwerb der rund 14 Kilometer langen Gesamtstrecke von Lollar nach Londorf von der Deutsche Bahn Netz AG durch die HLB.

    Weiteres Ziel aller Beteiligten ist die Reaktivierung für den Personennahverkehr auf der Gesamtstrecke der Lumdatalbahn. Hierfür werden derzeit Untersuchungen durchgeführt. Erhofft werden durch die Genehmigung des Güterverkehrs positive Synergien für die vorgesehene Reaktivierung der Gesamtstrecke für den Personennahverkehr.

     

  • Nachwuchs startet in dreijähriges duales Studium

    Regierungsvizepräsident Martin Rößler begrüßt 21 Inspektoranwärterinnen und
    -anwärter – Studium an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit

    Gießen. Zum Start in das erste Semester sind 21 Inspektoranwärterinnen und -anwärter von Martin Rößler beim Regierungspräsidium Gießen (RP) begrüßt worden. „Ich freue mich, dass Sie sich für die vielfältige und spannende Tätigkeit in der Verwaltung entschieden haben. Spannend und vielfältig ist die Arbeit bei uns angesichts von sieben Abteilungen und mehr als 40 Dezernaten in der Tat“, weiß der Regierungsvizepräsident aus eigener Erfahrung. Spätestens während Ihrer Praktika werden Sie feststellen: „Wir sind eine starke Behörde für eine starke Region“, sagte der Regierungsvizepräsident während seiner Ansprache im Hauptgebäude am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen. Zugleich betonte er, dass das Regierungspräsidium immer auf der Suche nach jungen Menschen ist, die sich eine Karriere im öffentlichen Dienst vorstellen können.

    Die 21 jungen Frauen und Männer studieren allesamt an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts – Public Administration“ qualifizieren sie sich für den gehobenen Dienst in der allgemeinen Verwaltung. Zunächst steht für sie ein mehrtägiges Einführungsprogramm an. Hierbei erhalten sie einen guten Überblick über die vielfältigen Aufgaben der sieben Abteilungen der Behörde mit Themen von A wie Arbeitsschutz bis Z wie Zuwanderung. Im Verlauf der nächsten drei Jahre erwerben die Anwärterinnen und Anwärter durch die theoretische Ausbildung an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit und fünf Praktika in den RP-Fachdezernaten umfangreiche Kenntnisse, um ihre künftigen Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können.

    Die Inspektoranwärterinnen und -anwärter sind Luca Andrzejewski, Laura Bunge, Robin Csordas, Jan Gelitzer, Jaqueline Hergenreder, Fabian Hunsänger, Sophia Kalkamanov, Judith Klassen, Martha Kurkunç, Elise Lange, Artur Laube, Leonie Leinbach, Eric Markert, Luisa Rinn, Vanessa Satalino, Janine Schlüter, Tamara Schmidt, Anna Schott, Florian Stary, Vivien Weber und Nora Yaglu.

    Allgemeine Informationen zu einer Ausbildung beim Regierungspräsidium Gießen sind im Internet unter www.rp-giessen.de/karriere zu finden.

    Bildunterschrift: Regierungsvizepräsident Martin Rößler (r.) begrüßt die neuen Inspektoranwärterinnen und –anwärter im Regierungspräsidium Gießen. Foto: RP Gießen

  • Verkehrsversuch: Verkehrsbeschilderung hat weiter Gültigkeit

    Bis zum Rückbau der einzelnen Abschnitte des Anlagenrings gilt die ausgeschilderte Verkehrsführung. Dies ist zur Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden unbedingt einzuhalten. Die Nutzung der inneren Fahrspuren ist weiterhin nur für den ÖPNV und Radfahrenden möglich.

    Es kam bereits zu einigen Beobachtungen von Verkehrsverstößen mit hohem Unfallrisiko.      Um Missverständnissen im Zusammenhang mit dem gestrigen VGH-Beschlusses zum Verkehrsversuch vorzubeugen, weist die Stadt Gießen ausdrücklich darauf hin, dass die Beschilderungen weiterhin Bestand haben.

    Die Stadtverwaltung Gießen arbeitet mit Hochdruck an einem zügigen und geordneten Rückbau der Einbahnstraßenverkehrsführung. Hierbei kann der letzte Bauabschnitt voraussichtlich in Kürze wieder freigegeben werden, da dort die Arbeiten gestoppt werden konnten. Die restlichen, bereits fertig gestellten Abschnitte müssen geordnet zurückgebaut werden, was durch die Veränderung der Markierungen, Beschilderungen und Ampelschaltungen aufwendiger ist.

  • OB Becher nimmt Stellung zum Aus für den Gießener Verkehrsversuch

    Nach dem gestern veröffentlichten Beschluss des hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Gießener Verkehrsversuch stellt Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher fest:

    „Es lässt sich nicht beschönigen, dass dieses höchstrichterliche Aus für den Verkehrsversuch auf unterschiedlichen Ebenen ein Rückschlag für unsere Stadt ist. Ich bedaure dabei ganz besonders, dass es uns nach den zum Teil zugespitzten Debatten nun nicht mehr möglich sein wird, die neue Verkehrsführung in der Praxis und damit aus unmittelbarer Erfahrung sachlich beurteilen zu können.

    Dass die Spielräume für einen Verkehrsversuch dieser Größenordnung nach der derzeitigen Straßenverkehrsordnung vom VGH derart eng ausgelegt wurden, lässt verkehrspolitische Umsteuerung unter den gegenwärtigen Gesetzen nur in sehr kleinen Schritten zu. Darunter leidet nicht nur die Stadt Gießen, sondern auch die vielen anderen Städte, die den innerstädtischen Verkehr neu regeln wollen und die nun dieses Urteil genau analysieren werden.

    Größere verkehrspolitische Schritte auf lokaler Ebene werden angesichts unserer weiter wachsenden Stadt und des Klimawandels unabdingbar bleiben. Daher begrüße ich die Anstrengungen auf Bundesebene für eine Reform des Straßenverkehrsrechts, die genau den Zielen Klima- und Umweltschutz, Gesundheit und städtebauliche Entwicklung mehr Spielraum zur Veränderung einräumen wird. Ich bin davon überzeugt, dass wir in zehn Jahren auf eine deutlich veränderte Verkehrsinfrastruktur in unserer Stadt blicken werden, weil ein einfaches Weiter-so nicht dauerhaft tragfähig sein wird.

    Jetzt wird es aber zuerst darum gehen, dass der Versuch abgebrochen und die Verkehrsführung – wie im Vorfeld für den Fall einer Niederlage vor dem VGH angekündigt – zügig, aber verantwortungsvoll zurückgebaut wird. Dafür sind die Planungen sofort angelaufen. Das ist wichtig und richtig, braucht aber seine Zeit und fordert von allen auch Geduld.

    Was wir jetzt auch brauchen, sind inhaltliche Diskussionen über die verkehrliche Zukunft des Anlagenrings. Dazu müssen wir ein gesellschaftliches Klima schaffen, das bestehende Grabenkämpfe überwindet.

    Deshalb müssen wir zurückkehren zu einem Debattenstil, der respektvoll ist und unterschiedliche Haltungen zulässt. Dabei wünsche ich mir: Wie wir zukünftig bei großen politischen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen für viele Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Debatten ohne übertriebene Zuspitzungen und Skandalisierung führen können, sollte nun tatsächlich die gesamte Stadtgesellschaft beschäftigen. Die Demokratie in unserer Stadt lebt vom sachlichen, konstruktiven Streit um die besten Ideen. Diese eine Idee ist nun gescheitert. Umso wichtiger wird es sein, neue Ideen miteinander vernünftig zu diskutieren. Das gilt auch für die Zukunft des Radverkehrs in Gießen, denn unbestreitbar müssen wir auch nach der Rückabwicklung des Verkehrsversuchs Lösungen finden, um Radfahrende besser zu schützen.

    Das ärgerliche Scheitern vor dem VGH nötigt uns aber auch ab, kritisch auf die einzelnen Prozessschritte zu blicken – vom Bürgerantrag und der Planung des Versuchs bis zu seiner Umsetzung. Ich werde verwaltungsintern aufarbeiten lassen, was im Einzelnen dazu beigetragen hat, dass dem Versuch die rechtliche Grundlage abgesprochen wurde, was davon grundsätzlicher Natur ist und was in unserem Gestaltungsbereich gelegen hat. Entsprechend werde ich in den kommenden Wochen mit den Beteiligten und Verantwortlichen eine intensive Auswertung und eine transparente Kostenanalyse vornehmen.“

  • Fair und klimagerecht

    Infostand und Quiz der Beratungsstelle Gießen der Verbraucherzentrale Hessen zur Fairen Woche 2023

    Die Auswirkungen der Klimakatastrophe haben längst zu einer globalen Krise geführt, von der die Menschen im Globalen Süden am stärksten betroffen sind. Im Rahmen der Fairen Wochen wird beleuchtet, wie sich die Klimakrise auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent:innen auswirkt und welchen Beitrag der Faire Handel zur Umsetzung von Klimagerechtigkeit leistet. In der Südanlage 4 (neben Kongresshalle)] können sich Interessierte vom 15.09. bis 29.09.2023 während der Öffnungszeiten (Di, Mi, Fr 10-13 Uhr und Di, Mi 14-17 Uhr) informieren und fair gehandelte Köstlichkeiten probieren.

    Hintergrund
    Das diesjährige Motto der bundesweiten Fairen Wochen vom 15. Bis 29. September 2023 lautet „Fair. Und kein Grad mehr!“. Der Faire Handel schafft durch den Aufbau nachhaltiger Strukturen menschenwürdigere Arbeitsbedingungen für die Produzentinnen und Produzenten in den Erzeugerländern. Dadurch sollen Existenzängste, Hungerlöhne und fehlende Zukunftsperspektiven vermieden werden. Immer noch leiden Millionen Menschen weltweit darunter. Menschenwürdige Arbeit ist in Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta verankert. Fairer Handel trägt durch Engagement in den Bereichen Arbeitsschutz, Versammlungsfreiheit und Selbstorganisation zur Einhaltung dieses Menschenrechts bei.

    Über die Verbraucherzentrale Hessen:
    Die Verbraucherzentrale Hessen bietet unabhängige und werbefreie Beratung für Verbraucher in allen Lebenslagen, von A wie Altersvorsorge bis Z wie Zahnzusatzversicherung. Unsere Kompetenz basiert auf der Erfahrung von jährlich ca. 100.000 Kontakten mit Verbrauchern in Hessen.

  • Anstieg der Arbeitslosenzahl im August

    Anstieg der Arbeitslosenzahl im August

    • Arbeitslosenquote im August um 0,2 auf nun 0,5 Prozent gestiegen
    • 733 Arbeitslose mehr als im Vormonat, 1122 mehr als im August 2022
    • Alle Personengruppen vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen
    • Zugang gemeldeter Arbeitsstellen verharrt auf neidrigem Niveau

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im Gießener Arbeitsagentur-Bezirk gestiegen. Im August waren 18791 Menschen arbeitslos gemeldet, 733 Personen mehr als im Juli. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 auf nun 0,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 1122 Menschen weniger registriert. Die Quote betrug seinerzeits 4,7 Prozent.

    „Die wirtschsftlich schwierige Lage in Deutschland zeichnet sich auch regional ab“, so der Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Gießen, Michael Beck. „Die Zahl der Arbeitslosen ist insgesamt gestiegen. Davon sind alle Personengruppen betroffen, beispielsweise Jüngere und Ältere sowie Männer und Frauen. Bei einem Vergleich zum Vorjahr muss man zwar eine Erhöhung durch die aus der Ukraine geflohenen Menschen berücksichtigt werden, jedoch spielt diese Zahl bei dem aktuellen Anstieg eine weniger entscheidende Rolle. Die Stellenzugänge bleiben im Vergleich zum Vorjahresmonat auf einem niedrigen Niveau. Dies spiegelt die derzeitige Zurückhaltung bei den Arbeitgebern.“

    Unterbeschäftigung

    Im August ist die Zahl der Menschen gestiegen, die in der sogenannten Unterbeschäftigung im engeren Sinne registriert waren. Nach dem Zugang von 261 Personen waren es jetzt insgesamt 25480. Ein Jahr zuvor waren 1942 Personen weniger verzeichnet.

    Gemeldete Stellen

    Die Zahl neu gemeldeten Arbeitsstellen verharrt im August auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Den Arbeitsagenturen im regionalen Bezirk sowie den Jobcentern des Kreises Gießen und der Wetterau meldeten Arbeitgeber insgesatm 964 neue Stellen. Diese waren 217 Stellen oder gut 18 Prozent weniger als im August des Vorjahres. Der Bestand an offenen, sozialversicherungspflichtigen Stellen ist im August gesunken. 5823 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, 1595 Stellen weniger als im Vorjahresmonat. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 22 Prozent.

    Männer und Frauen

    Nach Geschlechtern betrachtet hat sich die Arbeitslosigkeit im Gießener Agenturbezirk beiderseits erhöht. Hierbei handelt es sich zum Teil auch um einem saisonalen Effekt, der seit Jahren beobachtbar ist. Der Grund ist das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen. Im August waren bei der Arbeitsagentur Gießen 10181 Männer arbeitslos gemeldet. 229 mehr als im Juli. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 auf nun 5,1 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 809 Männer weniger gemeldet. Die Quoute lag damals bei 4,7 Prozent. 8610 Frauen waren im August im Bezirk der Gießener Agentur arbeitslos gemeldet. Einen Monat zuvor waren im August im Bezirk der Gießener Agentur arbeitslos gemeldet. Einen Monat zuvor waren es noch 504 weniger. Die Quote stieg um 0,3 auf nun 4,8 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 313 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerseits lag die Quote bei 4,7 Prozent.

     

    Besondere Personengruppen

    Jugendliche und Ältere waren vom Anstieg der Arbeitslosigkeit im August betroffen. Das Schul- oder Ausbildungsende spielte dabei auch im abgelaufenen Monat bei jungen Menschen eine Rolle. Die Anzahl der jungen Menschen, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle waren, hat sich im August um 251 Personen erhöht. 2021 Personen unter 25 Jahren waren insgesamt registriert. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf nun 5,0 Prozent. Im August des Vorjahres waren 181 wengier gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,6 Prozent. Die Zahl der über 50-jährigen Erwerbslosen ist im August um 142 gestiegen. Danach waren insgesamt 5874 Ältere arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf nun 4,4 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 373 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,2 Prozent.

     

    Regionale Unterschiede

    Im August zeichnete sich im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, zum dem Landkreise Gießen, der Vogelsbergkreis und der Wetteraukreis gehören, ein einheitliches Bild ab. In allen Landkreisen hat sich die Arbeitslosigkeit erhöht. Im Kreis Gießen waren im August insgesamt 8624 Menschen erwerbslos gemeldet, 307 Arbeitslose mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 und liegt jetzt bei 5,7 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote ebenfalls bei 5,7 Prozent. Damals waren 238 Menschen weniger registriert.
    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im August um 326 Personen auf 7537 gestiegen. Die Quote liegt jetzt bei 4,4 Prozent, 0,2 Prozent höher als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im abgelaufenen Monat 791 Erwerbslose gemeldet. Seinerzeits lag die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent.
    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im August gestiegen. 2630 Personen waren arbeitslos gemeldet, 100 Personen mehr als noch im Juli. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 auf nun 4,6 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 93 Erwerbslose weniger gemeldet. Damals wurde eine Quote von 4,5 Prozent verzeichnet.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)
    Bei beiden Rechtskreisen, im Bereich der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) und beim Bürgergeld der Jobcenter (nach dem Sozialgesetzbuch II), ist die Zahl der Erwerbslosen gestiegen.
    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im August 6484 Personen gemeldet, 231 mehr als im Vormonat Juli. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Zahl derer damit heute um 428 Personen höher.
    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen stieg um 502 Personen auf nun 12307. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 694 Personen weniger geführt. Das Jobcenter Gießen betreute um August 6037 Arbeitslose, 215 Personen mehr gegenüber Juli.
    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4591 Arbeitslose gemeldet, 222 Personen mehr als im Vormonat Juli.
    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1679 Arbeitslose im August geführt, 65 Personen mehr als einen Monat zuvor.

  • Dieter Mackenrodt aus Biebertal erhält Hessischen Verdienstorden am Bande

    „Ehrenamt fordert viel, gibt aber ein Vielfaches zurück“

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreicht
    Hessischen Verdienstorden am Bande an Dieter Mackenrodt aus Biebertal

    Gießen/Biebertal. „Ich möchte keine Stunde, keinen Tag, kein Jahr missen. Das Ehrenamt fordert viel, gibt aber ein Vielfaches zurück“, sagt Dieter Mackenrodt. Der Biebertaler hat in den Jahrzehnten seines Engagements viel erlebt und bewegt, hat sich ein Netzwerk aufgebaut, hat Freunde gefunden und seine Sachkunde ist immer wieder gefragt. Zudem ist sein Name untrennbar mit dem Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e. V. verbunden. Dafür wurde dem 61-Jährigen jetzt der Hessische Verdienstorden am Bande von Ministerpräsident Boris Rhein verliehen. Der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreichte Mackenrodt im Beisein von Lebensgefährtin Yvonne Hornfeck, Sohn Maximilian Mackenrodt und Weggefährten den Orden und die Urkunde. Der Jagdverein Hubertus, in dem sich Mackenrodt seit mehr als 25 Jahren engagiert, hatte die Auszeichnung angeregt.

    „Das Ehrenamt ist etwas ganz Wichtiges, gerade in der ländlichen Gegend“, betonte Ullrich während der von drei Jagdhornbläsern musikalisch umrahmten Feierstunde. „Leider geht die Bereitschaft dazu zurück. Deshalb müssen wir es umso mehr würdigen.“ Die Jagd werde oft kritisch gesehen, die Jäger müssten für Verständnis werben. „Das macht Dieter Mackenrodt, und zwar auf vielen Ebenen. Er engagiert sich seit vielen Jahren für Wild, Waldpädagogik und Naturschutz und setzt durch sein vorbildhaftes Verhalten ein Zeichen“, lobte der Regierungspräsident.

    „Sie sind sehr geschätzt und konnten bereits eine Menge bewegen“, bestätigte der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Er hat den Biebertaler oft um Rat gebeten – notfalls sogar zu später Stunde, wie er erzählte. Lobende Worte gab es auch von der Biebertaler Bürgermeisterin Patricia Ortmann. „Sich so zu engagieren, braucht viel Zeit, Motivation und Ausdauer.“

    Viel Zeit benötigt der 61-Jährige in der Tat, um seine Ehrenämter unter einen Hut zu bekommen. Da ist in erster Linie der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e. V., dem Mackenrodt seit 1996 angehört. Seit 2010 steht er an der Spitze, ist mitverantwortlich für die Blütezeit dieses Traditionsvereins, der 2021 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Unter seiner Führung hat sich die Mitgliederzahl auf nunmehr über 1.500 mehr als verdoppelt. Ausschüsse wurden erweitert, der vereinseigene Schießstand modernisiert, mehr und mehr Jungjäger ausgebildet – und das sind nur einige Beispiele für sein Wirken. Dieter Mackenrodt ist nach wie vor die treibende Kraft des mitgliederstärksten Jagdvereins in Hessen.

    Darüber hinaus ist der selbstständige Unternehmer seit 2011 Vorsitzender des Jagdbeirates des Landkreises Gießen, Mitglied des Landesnaturschutzbeirates, Mitglied des Landesjagdbeirates, hessischer Delegierter bei den Bundesjägertagen sowie Obmann für „Lernort Natur“ im Landesjagdverband Hessen. Seit 2017 ist Dieter Mackenrodt außerdem Vizepräsident des Landesjagdverbandes. In der Biebertaler Gemeindevertretung engagiert er sich seit April 2021. Aber vor allem ist Dieter Mackenrodt eines: Waldpädagoge mit Leib und Seele, und das seit mehr als 30 Jahren. Unzählige Ferienspielaktionen und Exkursionen in die Natur hat er veranstaltet. „Es ist wichtig, schon die Kinder zu informieren und zu begeistern“, betonte er.

    Mit der Auszeichnung ist für Dieter Mackenrodt natürlich nicht Schluss. „Ich sehe diesen Orden als Motivation, weiterzumachen. Aber auch als Motivation für andere, sich zu engagieren. Die Welt wäre ohne das Ehrenamt um ein Vielfaches ärmer.“

    Bildunterschrift:

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (r.) überreichte Dieter Mackenrodt (2. v. r.) den Hessischen Verdienstorden am Bande. Zu den ersten Gratulanten zählten der frühere hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und die Biebertaler Bürgermeisterin Patricia Ortmann.

    Foto: RP Gießen

  • Global erfolgreich mit millimetergenauer Sicht

    RP on Tour – Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informiert sich bei Intuitive Surgical Optics GmbH in Biebertal

    Gießen/Biebertal. Mittelhessen in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen, vor allem Dinge, die man noch nicht so gut kennt, das möchte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich mit der Reihe „RP on Tour“ deutlich machen. Bei seiner ersten Station besucht er die Intuitive Surgical Optics GmbH in Biebertal im Landkreis Gießen. Dabei handelt es sich um ein weltweit führendes Unternehmen in der minimalinvasiven medizinischen Versorgung und Pionier der roboter-assistierten Chirurgie. Im Rahmen der Sommertour informiert sich der Regierungspräsident in allen fünf Landkreisen des Gießener Regierungsbezirks bei spannenden Unternehmen und Einrichtungen.

    Mithilfe der da Vinci-Operationssysteme des Unternehmens Intuitive sind Chirurgen in der Lage, die Instrumente des Operationssystems über eine Konsole zu steuern, um millimetergenaue Operationen am Patienten vorzunehmen. Durch die roboter-assistierten Verfahren können Eingriffe für Patienten schonend ausgeführt werden und es besteht die Möglichkeit auf einen kurzen Klinikaufenthalt der Patienten. Die Optiken für die da Vinci-Operationssysteme werden in Biebertal gefertigt und sind weltweit im Einsatz.

    „Mittelhessen ist weltweit ein bedeutender Wirtschafts-Cluster für die Optikindustrie.“ Innerhalb weniger Kilometer seien gleich mehrere Weltmarktführer der Optikbearbeitung angesiedelt. „Intuitive zeigt, dass bei uns nicht nur produziert wird, sondern auch Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau stattfindet“, sagt Regierungspräsident Ullrich. Vielen Menschen sei zum Beispiel nicht bewusst, dass es in der Bildungs- und Wirtschaftsregion Mittelhessen mehr Studierende als in Frankfurt und mehr Hochschulen als in allen anderen vergleichbaren europäischen Regionen gebe. „Gerade in Zeiten, in den Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen, ist dieser Aspekt ein wichtiger Standortvorteil, den es noch stärker zu bewerben gilt.“

    Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung führen Andreas Schlein, Senior Director Manufacturing Operations, sowie Harald Haigis, Vice President EMEA, Manufacturing Operations und General Manager der Intuitive Surgical Optics GmbH, den Regierungspräsidenten durch das Werk und erläutern Entwicklung und Produktion vor Ort, denn in Biebertal werden Speziallinsen und optoelektronische Kameramodule für die Operationssysteme gefertigt, die dreidimensionale und sehr detaillierte Bilder aus dem Körperinneren der Patienten liefern können.

    „Deutschland und vor allem Mittelhessen bieten ideale Rahmenbedingungen für unser Unternehmen. Gut ausgebildete Ingenieure und Fachkräfte sowie das deutsche Berufsausbildungssystem sind ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im internationalen Vergleich. Aus diesem Grund planen wir den weiteren Ausbau des Standorts Biebertal“, berichtet Harald Hagis. Die Betriebsstätte mit ihren derzeit circa 170 Mitarbeitern wächst stark und es werden daher weitere Flächen benötigt. Auf der an das Unternehmensgrundstück angrenzenden Fläche ist für das kommende Jahr ein Neubau geplant.

    Bildunterschrift:

    Andreas Schlein (links, Intuitive Surgical Optics) erläutert Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (rechts) die Anbringung einer Linse auf einem Instrument des da Vinci-Operationssystems.

    Foto: RP Gießen