Am 7. September von 10 bis 17 Uhr rund um den Kugelbrunnen in Gießen
Gleich mehrere Museen auf einmal kennenlernen, das kann man auch in diesem Jahr wieder beim Gießener Museumfest, ausgerichtet vom BID Marktquartier in Kooperation mit der Gießen Marketing GmbH. Bereits zum dritten Mal ist es das Ziel, an diesem besonderen Tag auf die enorme Vielfalt an Museen, Sammlungen und Ausstellungsräumen in Gießen und der näheren Umgebung aufmerksam zu machen und die Gießener Innenstadt mit Infoständen, Workshops, Mitmachangeboten und Führungen zu beleben. Zwölf Institutionen beteiligen sich mit Ständen im Bereich Kreuzplatz, Sonnenstraße, also mitten in der Fußgängerzone.
So wird das Mathematikum nach Auskunft von Museumsleiter Prof. Albrecht Beutelspacher Knobelspaß für Jung und Alt bereithalten. Als Highlight wird auch wieder die Leonardo-Brücke aufgebaut und kann von Experimentierfreudigen überschritten werden.
Am Infostand des Oberhessischen Museums wird sich alles um die aktuelle Ausstellung: „Moderne + Mittelalter, die Baukunst des Hugo von Ritgen“ drehen. So findet man auch bei den Spiel und Bastelangeobten immer wieder das Thema Architektur. Die ebenfalls im Alten Schloss ansässige Antikensammlung der Universität wird vor allem kleinen Hobby-Archäologen wieder Ausgrabungen ermöglichen. Aufregende Show-Experimente des Liebigmuseums: Dr. Christine Fröhlich lässt es gemeinsam mit Jannis Müller, dem 13 jährigen Gewinner des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, vor Publikum so richtig zischen – ganz im Sinne von Justus Liebigs populärwissenschaftlichen Vorlesungen.
Klar, dass auch die Gießen Marketing GmbH mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten ist. Angeboten wird das „Museum to go“ mit Mini-Stadtführungen und dem Angebot „Street-Art für Kids“.
Die Kunsthalle der Stadt Gießen macht ein kleines Quiz und bietet auch in diesem Jahr ihre Zeichenstation für kleine Künstlerinnen und Künstler an. Auch wieder dabei ist das Heimatmuseum Rödgen, das aus seinem Fundus das Ausstellungsstück „Ein Baum erzählt“ mitbringt. Das ist die Baumscheibe einer rund 200 Jahre alten Eiche aus Rödgen, die um das Jahr 2000 gefällt wurde, und anhand deren Jahresringen die Geschichte Rödgens mit Fähnchen und Infos nachvollziehbar gemacht wird.
Die Vertreter der Heimatmuseen aus Lützellinden und Pohlheim zeigen nicht nur Exponate rund um das Thema Trachten, sondern werden teils auch in Kleidung vergangener Zeiten auftreten.
Das Holz- und Technikmuseum Wißmar lädt unter dem Thema Holz und Nachhaltigkeit unter anderem zum 2Dund 3D-Puzzeln zu Holzarten, zu Mitmachstationen und zum Erkunden, was alles aus Holz hergestellt wird, ein.
Rasend rechnende Räder – die Rechenmaschinen-Sammlung von Thomas Kirchhof zeigt viele Beispiele der komplexen Maschinen, mit denen vor der Erfindung der Elektronik gerechnet wurde. Man kann nicht nur das Innere der Geräte bestaunen, sondern darf auch selbst mal „wie früher“ rechnen.
Neu dabei ist der Verein Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen. Er zeigt die Geschichte des Lagers, das für nahezu alle DDR-Flüchtlinge damals zur Zwischenstation wurde. Ein Quiz zum Thema DDR macht Geschichte lebendig. Das Kamera- und das Heimatmuseum Heuchelheim wird nicht mit einem Stand vertreten, jedoch Info-Material verteilen.
» Für ein kleines Speise- und Getränkeangebot wird auch gesorgt – dieser Stand ist sogar schon ab Donnerstag für Sie am Kugelbrunnen geöffnet!
Ein richtiger Familientag am Samstag in der Gießener Innenstadt.