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  • „Wir müssen die vielen Perspektiven aufzeigen, die Mittelhessen zu bieten hat“

    Regierungspräsident Ullrich auf Sommertour: Zu Besuch bei der Zimmermann Formen- und Werkzeugbau GmbH in Gladenbach

    Gießen/Gladenbach. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich ist unterwegs auf Sommertour durch Mittelhessen und besuchte die Zimmermann Formen- und Werkzeugbau GmbH in Gladenbach. Geschäftsleiter Dr. Michael Neumann führte durch den bereits 1886 gegründeten Betrieb, damals noch als Sand- und Kokillenguss sowie Modellbau-Unternehmen. Heutzutage ist er spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von komplexen Spritzgussformen und -werkzeuge für verschiedene Branchen. Im Bereich der Automobilindustrie sind Kunststoffkomponenten von Zimmermann in vielen Modellen weltweit führender Automobilhersteller zu finden. Darüber hinaus werden auch Spritzgusselemente in Auftragsfertigung im eigenen Werk hergestellt.

    Regierungspräsident Ullrich zeigte sich beeindruckt von der Produktbandbreite und der Innovationskraft des Unternehmens. Dieses sei ein gutes Beispiel, wie der Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft funktionieren könne. „Mittelhessen ist eine beeindruckende Wirtschafts- und Bildungsregion mit einer enorm hohen Hochschuldichte. Es gilt, die Hochschulabsolventen als Fachkräfte in unserer Region zu halten. Dafür müssen wir mehr für den heimischen Wirtschaftsstandort werben und die vielen Perspektiven aufzeigen, die Mittelhessen zu bieten hat“, betont der Gießener RP. Mit dem Regionalmanagement und dessen zahlreichen Projekten, wie etwa das durch Bundesmittel finanzierte Projekt „TeamMit“, das Transformationsprozesse in der mittelhessischen Automobilindustrie begleiten und steuern soll, sei man auf einem guten Weg.

    Michael Neumann wies auf die Bedeutung von Kunststoff für sein Unternehmen hin. Das schlechte Image des Werkstoffes sei völlig unbegründet. Im Gegenteil sei der Werkstoff wegen der Beschaffenheit und vor allem des geringen Gewichts im Vergleich mit anderen Werkstoffen sehr gut geeignet, um den CO2-Fußabdruck in der Produktion deutlich zu reduzieren. Dabei müsse der Fokus aber auch auf Plastikrecyling und das Nutzen des gewonnenen Produkts aus recyceltem Plastik gelegt werden. Ohne Plastik sei die Energiewende nicht möglich, da vom Stromtransport bis hin zu den Elektroautos ein enormer Bedarf an Kunststoffe bestehe. Die Kunststoffproduktion sei ein enormer Wachstumsmarkt, doch leider gebe es durch das Image- des Werkstoffes auch ein Nachwuchsproblem an den Hochschulen. Immer weniger Studenten würden sich dem Studium der Kunststofftechnik zuwenden. Die Kooperation mit den Hochschulen seien jedoch nicht nur zur Gewinnung von Fachkräften von Bedeutung. Auch für die Innovationskraft des Unternehmens sei sie entscheidend, da aus Gründen der Nachhaltigkeit in Zukunft vermehrt auch auf biobasierte Kunststoffe und Verfahren gesetzt werde, die das Materialgewicht bis zu 20 Prozent reduzieren können.

    Bildunterschrift: Macht auf seiner Sommertour durch Mittelhessen auch Station bei der Zimmermann Formen- und Werkzeugbau GmbH in Gladenbach (v.l.): Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Christian Piterek (Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Dr. Michael Neumann und Dominic-Klaus Diessner (TeamMIT).

    Foto: RP Gießen

  • Auflage: Vorlage bis spätestens Ende Oktober

    Regierungspräsidium Gießen genehmigt Erhöhung der Liquiditätskredite der Gemeinde Löhnberg mit Auflage für ein Haushaltssicherungskonzept

    Gießen/Löhnberg. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen hat Liquiditätskredite der Gemeinde Löhnberg in Höhe von bis zu vier Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2024 genehmigt. Die Genehmigung erfolgte auf entsprechenden Antrag der Gemeinde zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit und ist mit einer Auflage zur dringend notwendigen Haushaltskonsolidierung verbunden.

    Die Gemeindevertretung der Gemeinde Löhnberg hatte für das Haushaltsjahr 2023 eine Haushaltssatzung beschlossen, die bislang einen Höchstbetrag an Liquiditätskrediten in Höhe von zwei Millionen Euro vorsah. Da für das laufende Jahr derzeit keine Haushaltssatzung vorliegt, gilt der für 2023 festgesetzte Höchstbetrag auch für das aktuelle Haushaltsjahr fort. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Löhnberg in ihrer Sitzung am 20. Juni eine Überschreitung der Liquiditätsermächtigung beschlossen. Als Höchstbetrag an Liquiditätskrediten sind für 2024 nunmehr vier Millionen Euro festgesetzt worden.

    Mit der Genehmigung hat das RP Gießen zugleich die Aufforderung an die Gemeinde als Auflage verbunden, umgehend wirksame und verbindliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage zu ergreifen. Die gemeindlichen Organe stehen damit in der Pflicht, bis spätestens Ende Oktober ein Haushaltssicherungskonzept vorzulegen, das die Rückführung der Liquiditätskredite innerhalb eines überschaubaren Zeitraums darstellt. Unabhängig davon steht das RP Gießen im Zusammenhang mit der finanziellen Gesamtlage in engem Austausch mit der Gemeinde Löhnberg sowie dem Landkreis Limburg-Weilburg.

  • Kindergeld nach Schulabgang

    Auch für volljährige Kinder kann die Familienkasse Kindergeld zahlen
    Kindergeld frühzeitig beantragen und Unterlagen einreichen
    Online-Antragsstellung wird durch Agentur für Arbeit Gießen empfohlen

    Das aktuelle Schuljahr ist zu Ende. Viele Eltern sind nun unsicher, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich das Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?

    Grundsätzlich erhalten Eltern für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kindergeld. Aber auch nach der Vollendung des 18. Lebensjahres kann Anspruch auf Kindergeld bestehen, zum Beispiel, wenn das Kind eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Praktikum absolviert.

    Auch während des Bundesfreiwilligendienstes oder ähnlicher Dienste (FSJ, FÖJ, anerkannte Freiwilligendienste im Ausland) kann Kindergeld gezahlt werden. Da es nach dem Schulende aber in aller Regel nicht nahtlos weitergeht, gib es Kindergeld ebenfalls während einer Übergangsphase von längstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten.

    Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger hinzieht, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet. Hierfür genügt die Zusendung eines Nachweises über den Ausbildungs- oder Studienbeginn oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit ist in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. So können die Zahlungen aufrechterhalten werden.

    Auch für volljährige Kinder kann das komfortable Online-Angebot unter www.familienkasse.de genutzt werden. Hier können Nachweise über den Ausbildungs- oder Studienbeginn sowie Schulbescheinigungen bequem elektronisch an die Familienkasse übermittelt werden. Über den Internetauftritt sind neben weiteren Online-Angeboten auch weiterführende Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke verfügbar.

    Telefonisch ist die Familienkasse kostenfrei unter 0800 4 5555 30 erreichbar.

  • Vier Mal um die Erde – plus Miami hin und zurück!

    Socialride zur Tour der Hoffnung bricht eigene Rekorde
    462 Radsportler legen 175.894 Kilometer zurück – Abschlusskonzert in Biebertal

    Biebertal. „Ich bin völlig überwältigt über den Zuspruch, den wir mit der Aktion erreicht haben.“ Der 5. Socialride zur Tour der Hoffnung hat seit seinem Start am 13. Juli alle bisherigen Rekorde gebrochen. Organisator Wolfgang Rinn kann es auch am Tag nach der Abrechnung noch nicht glauben: 462 Radsportlerinnen und -sportler haben insgesamt 175.894 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer Distanz vier Mal um die Erde und von Gießen bis Miami – und wieder zurück. Zum Vergleich: Im Durchschnitt erradelte jeder Socialride bisher rund 65.000 km. Die Idee dazu ist in der Corona-Pandemie entstanden. Nach Lust und Laune alleine oder im Team werden in neun Tagen 333 Kilometer zurückgelegt und für jeden gefahrenen Kilometer freiwillig zehn Cent an die Tour der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher überwiesen.

    „Wir haben mit dem Socialride bundesweit eine Radcommunitiy ansprechen können, die sich ohne Zögern der guten Sache angenommen hat und vom Tour-Virus infiziert worden ist“, berichtet Wolfgang Rinn. „Und das, ohne vermutlich überhaupt mal in die Gelegenheit zu kommen, an der großen Tour teilzunehmen, und jeder weiß, wer da mal dabei war, wird dieses Virus nie mehr los.“ Die 41. Tour der Hoffnung findet diesmal vom 1. bis 4. August statt und führt durch Mittehessen sowie zwei Tage durch Nordrhein-Westfalen.

    Am späten Sonntagabend war jetzt aber zunächst einmal Kassensturz für den 5. Socialride zur Tour der Hoffnung. Die Statistiken sind beeindruckend: 42.579 km sind von Frauen und 133.315 von Männern zurückgelegt worden. Top eins bei den Frauen ist Dagmar Bergholz aus Hattersheim (877 km) und bei den Männern Berthold Pfeiffer aus Haselünne (1392 km). Stärkstes Team war der RV Kleinlinden mit 9.178 km. Insgesamt wurden 2720 Touren unterschiedlicher Länge gemeldet. Der älteste Teilnehmer, Jahrgang 1942, kam auf insgesamt 517 km. „Zum Update aller Beteiligten wurden über die Zeitspanne circa 11.000 Mails verschickt“, ergänzt Wolfgang Rinn. Soviel zur Statistik, was das Ergebnis und ehrenamtliches Engagement betrifft. Die Spendenmaschinerie kommt laut dem Organisator jetzt richtig in Fahrt. Deshalb wird auch das Ergebnis zum Spendenerlös erst am Prolog zur 41. Tour der Hoffnung gelüftet.  Alleine im vergangenen Jahr kam eine Spendensumme in Höhe von 33.333 Euro zusammen. Alle Socialrides zusammen erzielten bislang schon 84.000 Euro.

    Am Sonntag fand zum Abschluss eine große Gruppenfahrt statt. In den grünen Tour der Hoffnung-Trikots ging es bei Delta-Bike in Wettenberg los, führte durchs Gießener und Marburger Land mit einem Abzweig über Gladenbach und endete in der Gemeinde Biebertal im Ortsteil Frankenbach. Am Lindenweg traten im extra dafür umgebauten und ausverkauftem Schafstall einige Stars der Volksmusik und des Schlagers auf. Die Amigos waren als Topact dabei, dazu Daniela Alfinito, der Gaudi-Express, Coalminers 7even, Constanze Faulenbach und Let’s Vetz. Auch hier kam der Erlös für das von der Gemeinde und Let’s Fetz organisierte Konzert der Tour der Hoffnung zugute. 

    Fotonachweis: Bernd Paul / Socialride

  • Fachkraft werden lohnt sich, auch finanziell

      • Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Entgeltstatistik 2023
      • Der mittlere Verdienst in Gießen beträgt 3.774 Euro brutto, im Wetteraukreis 3.640 Euro und Vogelsbergkreis 3.472 Euro
      • Je höher die Qualifikation desto mehr Verdienst

      Dass es auf regionaler Ebene und branchespezifisch deutliche Einkommensunterschiede gibt, zeigt die neu veröffentlichte Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit Stichtag 31. Dezember 2023. Im vorliegenden Zahlenwerk wertet die Arbeitsagentur die mittleren Bruttoeinkünfte (Medianeinkommen) nach Regionen, Personenmerkmalen und Branchen aus.

      Beim Vergleich der Einkünfte von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten (ohne Auszubildende) belegt Hessen mit einem mittleren Einkommen von 4.087 Euro den dritten Platz. Die höchsten Medianentgelte erzielten Vollzeitbeschäftigte in Hamburg mit 4.304 Euro und Baden-Württemberg mit 4.134 Euro. Bundesweit liegt der Mittelwert bei 3.796 Euro. Gegenüber dem Jahr 2022 sind die Löhne und Gehälter somit um 150 Euro oder 4,1 Prozent gestiegen. Das deutliche Plus erklärt sich insbesondere mit Entgeltzuwächsen in Folge von höheren Tarifabschlüssen.

      In Gießen verdienten Mitarbeiter im Mittel 3.774 Euro monatlich und damit 133 € mehr als noch im Vorjahr. Der durchschnittliche Monatslohn im Wetteraukreis liegt bei 3.640 Euro, was 173 Euro höher liegt als noch 2022. Mit monatlich 3.472 Euro ist der Vogelsbergkreis agenturweit der Landkreis mit dem vergleichsweise geringsten mittleren Einkommen.

      Regionale Unterschiede bei der Gender-Pay-Gap
      Geschlechtsspezifisch traten auch im Agenturbezirk Gießen unter den Vollzeitbeschäftigten Unterschiede auf. Männer verdienten in Gießen 3.869 Euro und somit 254 Euro mehr als vollzeitbeschäftigte Frauen (3.615 Euro). Die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern verkleinerte sich damit zum Vorjahr um sieben Euro. Ebenfalls geringer im Vergleich zum Jahr 2022 fiel der geschlechtsspezifische Unterschied im Vogelsbergkreis aus, wo Frauen (3.216 Euro) durchschnittlich 336 Euro weniger verdienten als männliche Vollzeitbeschäftigte (3.552 Euro). Die Gender-Pay Gap vergrößerte sich um 19 Euro in der Wetterau, wo Frauen im Schnitt 3.449 Euro und die Männer 3.733 Euro einnahmen.

      Besonders auffällig ist weiterhin, dass das Entgelt stark vom Qualifikationsniveau abhängt. Während ungelernte Arbeitskräfte in Gießen 2.777 Euro erzielten, brachten Fachkräfte 3.569 Euro mit nach Hause. Ähnlich verhält es sich im Vogelsbergkreis, wo Menschen in Anlerntätigkeiten 2.737 Euro im Durchschnitt erhielten und Facharbeiter 3.412 Euro.  Das mittlere Einkommen für ungelernte Arbeitskräfte in der Wetterau lag bei 2.632 Euro. Facharbeiter verdienten durchschnittlich 3.471 Euro. Bundesweit erzielten Akademiker im Median 5.688 Euro und zählen damit zu den Spitzenverdienern.

      Fachkraft werden lohnt sich damit auch finanziell, was die Statistik klar verdeutlicht.

      Daher bietet die Arbeitsagentur mit der Berufsberatung vor und im Erwerbsleben ein bundesweites und umfangreiches Beratungsangebot sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene an. Beratungstermine können unkompliziert online vereinbart werden. Auch Arbeitgeber können sich an den Arbeitgeberservice zwecks Beratung wenden, wenn es um Beschäftigtenqualifizierung geht. Weitere Infos unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/giessen

      Die Veröffentlichung differenziert zudem nach Nationalitäten, Altersstrukturen und Branchen.

      Die vollständige Entgeltstatistik gibt es im Internet kostenlos unter https://bit.ly/3Bi7RQw

      Hintergrundinformation: Das Medianeinkommen bezeichnet die Einkommenshöhe, von der aus die Anzahl der Personen mit niedrigeren Einkommen gleich groß ist, wie die der Personen mit höheren Einkommen. Damit definiert der Median das mittlere Einkommen.

      Warum betrachtet die Entgelt-Statistik üblicherweise den Median?
      Die Berechnung von Mittelwerten – wie dem arithmetischen Mittel – ist methodisch nicht sinnvoll, da die tatsächlichen Bruttomonatsentgelte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze nicht bekannt sind. Der Medianwert ist hingegen geeignet, um die Streuung der Entgelte zu charakterisieren. Der Medi-an hat im Gegensatz zum arithmetischen Mittel zudem den Vorteil gegenüber sogenannten Ausreißern, also Werten, die extrem von anderen Werten abweichen, robust zu sein.

  • Die Gießener Drei Schwätzer für die Jüngsten

    Ab sofort ist das beliebte Motiv auch auf Baby-Bodies erhältlich!

    2023 wurde das Jubiläum der Drei Schwätzer gebührend gefeiert. Neben allerlei Aktionen rund um die von der Volksbank gestifteten Skulptur, hatte die Gießen Marketing auch ein neues Motiv mit dem berühmten Gießener Trio kreiert.

    Für die jüngsten Gießen-Fans gibt es nun Bodies mit dem beliebte blaue Motiv der 3 Schwätzer in zwei verschiedenen Größen (für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Monaten sowie 12 und 18 Monaten).

    Die Bodies, erhältlich in der Farbe weiß, bestehen zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle und sind nach Waschanleitung bis zu 60 Grad Celsius in der Maschine waschbar. Eingebunden in die Veredelung ist ein Gießener Unternehmen.

    Die Bodies können für 9,90 € ab sofort in der Tourist-Information erworben werden, ebenso wie Taschen und Tassen mit dem Motiv der Drei Schwätzer zu je 5,90€.

  • Einmal anpflanzen, danach immer ernten: Die Antwort auf viele Fragen der Zukunft?

    Regierungspräsident Ullrich informiert sich in Limburg-Ahlbach über Projekt zu Miscanthus-Streifenanbau der Justus-Liebig-Universität Gießen

    Gießen/Limburg-Ahlbach. Es kann als nachwachsender Lieferant von Biomasse, Brenn- und Baustoff oder Einstreu in der Tierhaltung verwendet werden. Gemeint sind Miscanthus-Pflanzen, auch Elefantengras genannt. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informierte sich in Limburg-Ahlbach über ein Projekt des Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agri). In Hessen ist das Regierungspräsidium Gießen die zuständige Bewilligungsstelle für EIP-Agri, etliche Vorhaben wurden bereits gefördert.

    Das Miscanthus-Projekt untersucht dessen Anbau und Verwertung in der heimischen Landwirtschaft. Prof. Dr. John Clifton-Brown von der Professur für Nachwachsende Rohstoffe und Bioressourcen an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) erläuterte die Pflanzung von mehrjährigen Miscanthus-Streifen auf den Ackerflächen von Anja und Alexander Schmitt vom Hof Niederfeld in Limburg-Ahlbach. Durch den immer größer werdenden Wettbewerb um Anbauflächen und den anhaltenden Klimawandel wird es immer notwendiger, die Landnutzungsformen und die Produktionsprozesse flächeneffi­zient, möglichst naturverträglich und klimaneutral zu gestalten. Eine mögliche Lösung kann der Streifenanbau sein, also der gleichzeitige Anbau von mehreren Kulturen auf demselben Schlag in wechselnden Streifen. Das heißt konkret, im Rahmen des JLU-Projekts werden neben den herkömmlichen Früchten Miscanthus-Pflanzen angebaut.

    Das sogenannte Elefantengras ist ein mehrjähriges, immergrünes und büscheliges Gewächs und gehört zur Familie der Süßgräser. Der wirtschaftliche Vorteil von Miscanthus ist sein hoher Biomasseertrag, der ähnlich dem von Mais oder Zuckerrohr ist. Zudem führt der Miscanthus-Anbau zu einer Anreicherung von Kohlenstoff im Boden und einer langfristigen Bodenverbesserung. Das Gewächs muss nur einmal angepflanzt werden, benötigt kaum Düngemittel noch Pflanzenschutzmittel und kann nach einer zwei- bis dreijährigen Etablierungsphase über Jahrzehnte geerntet werden. Ein weiterer Vorteil: Die Pflanze übersteht wegen ihrer hohen Wassernutzungseffizienz selbst schwerste Dürreperioden und schützt Ackerflächen im Zuge von Starkregenphänomenen vor Erosion.

    Das Projekt der JLU wurde im Frühjahr gestartet und läuft nun drei Jahre bis September 2027. In diesem Zeitraum sollen der Anbau der Pflanze, deren Auswirkung auf die Ackerböden in Bezug auf Bodenerosion und -struktur, Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt sowie die Auswirkungen auf die Biodiversität untersucht werden. Außerdem sollen potenzielle Absatzmärkte für innovative, langlebige Miscanthus-Produkte untersucht und erschlossen werden. „Die hochklassige Forschungslandschaft in Mittelhessen ist ein wichtiger Faktor für unsere Wirtschafts- und Bildungsregion. Drei Hochschulen mit ungefähr 65.000 Studentinnen und Studenten sind ein gutes Fundament für einen innovativen Mittelstand mit einer hohen Anzahl an Patententwicklungen“, so Dr. Ullrich. Das Miscanthus-Projekt sei hierfür ein Paradebeispiel, da hier Forschung und gleichzeitig auch deren wirtschaftliche Verwertung der Pflanze im Mittelpunkt der Untersuchung stehe.

    Bildunterschrift: Auf dem Versuchsfeld der Familie Schmitt, Hof Niederfeld in Limburg-Ahlbach, wurden Miscanthus-Streifen angelegt.

  • „Shantel“, „Rantanplan“ und „Quichotte“ Höhepunkte beim Gießener Stadtfest

    Das komplette Stadtfest-Programm finden Sie HIER!

    Der Countdown läuft: Von Freitag, 16. bis Sonntag, 18. August, feiert Gießen an 14 Schauplätzen wieder sein Stadtfest. Das größte Fest in Mittelhessen lockt dann erneut die Besuchermassen in die Stadt. Wie immer setzt die verantwortliche Gießen Marketing zusammen mit den verschiedenen Bühnenbetreibern dabei vor allem auf ein hochwertiges und vielfältiges Musikprogramm. Aber auch sportliche Highlights sind dabei. Wie in den Vorjahren liegt der Fokus auf der SWG-Bühne am Kirchenplatz, die neben lokalen Größen aus Mittelhessen mit überregional bekannten Hauptacts aufwartet. Erstmals ist auch der Hessische Rundfunk auf dem Messeplatz Ringallee Freitag- und Samstag mit mehreren Musik- und Showstars dabei.

    Musikalisch eröffnet wird das Stadtfest am Freitag auf dem Kirchenplatz mit ganz viel Blech: Die Sonority Big Band des Vereines zur Förderung der Big-Band-Musik Fernwald leitet auf dem Kirchenplatz direkt nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher und dem Fassbieranstich das Stadtfest ein.  Die musikalischen Highlights auf dem Kirchenplatz sind Freitag- und Samstagabend gesetzt. Freitagabend wird es definitiv tanzbar: Um 22.10 Uhr kommt Shantel mit seinem Bucovina Club Orkestar und lädt Gießen zur „Disko Partizani“ ein. Mit seinem kreativen Ansatz Kulturen zu vermischen, wurde Shantel weltweit das hörbare Gesicht eines anderen Deutschlands, ist er doch der erste, der hier der Popkultur einen kosmopolitischen Sound einimpfte. Bei ihm ist Migration hör- und erlebbar. Musikalische Schmuckstücke aus Südosteuropa, dem Nahen Osten oder vom Mittelmeer erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext, damit wird auch die Kultur, aus der sie entstammen, intuitiv erfahrbar. Seine Methode ist kulturelles Mixing und Sampling: Dinge aus dem Zusammenhang reißen und in einen neuen überführen. Das ist vor allem eins: Unglaublich partytauglich. Angeheizt wird der Partyabend von einer alteingesessenen Gießener Combo, zu deren Funkrock ebenfalls getanzt werden darf: Nach jahrelanger Stadtfest-Abstinenz geben sich Captain Overdrive die Ehre. Bei Captain Overdrive führt die Posaune, Gesang braucht es hier nicht, um das Party-Feuerwerk zu entfachen.

    Der Samstag auf dem Kirchenplatz

    Nachdem im vergangenen Jahr „The Busters“ am Samstagabend am Kirchenplatz für einen Mega-Abriss sorgten, wurde schnell der Wunsch nach einem ebenso partytauglichen Samstags-Headliner laut. Mit den Hamburger Hafenpunks von Rantanplan konnte ein weiteres Urgestein der deutschen Ska-Punk-Szene verpflichtet werden. „Ahoi“ heißt es demnach am Samstagabend auf dem Kirchenplatz, wenn Rantanplan rund um Frontmann Torben Meissner ihre typischen maritimen Songs über Meer, Hafen, Seefahrt, Liebe, Aufbruch, Abschied, Sehnsucht und Sturm auf die Gäste loslassen.

    Die Hamburger Institution schafft es immer wieder, treibende Offbeats mit packenden Melodien zu garnieren und einen positiven Vibe mit Charme und einem Lausbuben-Grinsen an den Start zu bringen, was jedes Live-Konzert von Rantanplan zu einem echten Erlebnis macht. Angeheizt wird das Publikum am Samstag von der Indie-Pop-Band Baba Shrimp Gang und der aufstrebenden Gießener Deutschpop-Band woanders, die sich in der jüngsten Zeit in der Region ein großes Publikum erspielt hat. Ebenfalls Stimmung garantieren A Rat’s Tale, die eingängigen Alternative-Rock mitbringen. Der Nachmittag gehört den Gießen 46ers, die das neue Team für die neue Basketball-Saison vorstellen. HipHop-, Rap- und Trap-Klänge bringt im Anschluss die Gießener Eventreihe 39. NEXTUP mit verschiedenen Nachwuchs-Talenten auf die Bühne.

    Der Sonntag auf dem Kirchenplatz: Jubiläums-Gottesdienst, Female-Fronted-Special und Abschluss mit StandUp-Comedian Quichotte

    Der Sonntag startet auf bewährte Weise mit dem ökumenischen Gottesdienst der Stadtkirchenarbeit – diesmal mit einer Jubiläumsausgabe anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kirchenladens. Danach startet ein ganz besonderes musikalisches Special: Female Fronted, also ausschließlich Gruppen mit einer Frau an der Front, heißt das Motto auf dem Kirchenplatz. Den ganzen Tag über spielen Acts, bei denen eine Frau mit Powerstimme singt. Zunächst bieten The Great Gatsbees Songs der goldenen 20er-Jahre dar. Frontfrau Carmen Nega wird zwar von ihrem männlichen Gesangspartner Patrick Dörhöfer unterstützt, dennoch geht hier ohne die starke Frau nichts. Nach dem Ausflug in die „Roaring Twentieth“ geht es Schlag auf Schlag weiter mit den starken Stimmen: Die Gießenerin Katharina Stahl liefert mit ihrer souligen Popmusik den Soundtrack für das Leben ihres Publikums, Sarah Bugar präsentiert Indie-Pop-Klänge mit echter Soul-Röhre, KAH Music um Frontfrau Hanne Kah steuert eingängige Country-Pop-Melodien bei und die im heimischen Raum bereits sehr etablierte Künstlerin Balu feiert nach ihrem Gastspiel 2019 mit ihrer Band beim Stadtfest ein Wiedersehen auf der SWG-Bühne. Per Quote geplant war das Female-Fronted-Special übrigens nicht – doch der Booking-Abteilung der Gießen Marketing sind so viele Bewerbungen von frauengeführten Bands aufgefallen, dass schnell klar war, dass man den Faden durchziehen würde.

    Abschluss mit StandUp-Comedy und Quichotte

    Der Stadtfest-Abschluss auf dem Kirchenplatz richtet sich an alle Freunde von Poetry Slam und StandUp-Comedy: Mit zahlreichen Kabarett-Preisen ausgezeichnet, weiß Quichotte mit seiner extravaganten Mischung aus StandUp-Comedy, Musik und Lesung ein breites Publikum zu begeistern. Und er verspricht, dass das „Nicht weniger als ein Spektakel“ wird. Quichotte kann man schlecht erklären – man muss ihn live erlebt haben.

    Man kann an dieser Stelle jene urkomischen Geschichten anpreisen, die Quichotte von sich und den Irrungen der Menschheit zu erzählen weiß. Man kann sich der rührenden Poesie widmen, mit welcher er sich auf die Seite derjenigen schlägt, deren gesellschaftliche Stimme kaum gehört wird. Man kann die Sinfonie der Zwischentöne erwähnen, mit welcher er das Publikum bespielt und dabei politisch ist, ohne aufdringlich zu werden. Es ist natürlich außerdem der Freestyle-Rap zu nennen, der jedes Mal den Saal zum Kochen bringt. Und natürlich muss man von den Liedern erzählen, die das Ganze in ein musikalisches Gewand kleiden.

    Bühne Plockstraße und digitevo-Bühne am Landgraf-Philipp-Platz

    Der rote Faden am Sonntag auf der SWG-Bühne am Kirchenplatz wird an der Plockstraße fortgesetzt: Auch hier sind am Sonntag ausschließlich Female-Fronted-Projekte am Start. Eröffnet wird der Reigen am Sonntag von der Singer/Songwriterin Hanna und ihrer Band. Weiter geht es mit Indie-Pop von The Muskmelons, gefolgt von Soul, R’n’B, Jazz und Pop mit Aayana Batô & Friends, bevor Tess Wiley & Her Orchestra mit Americana und Singer/Songwriter-Musik den Abschluss übernehmen. Freitag und Samstag gestalten sich an der Plockstraße in gewohnter Manier: Es gibt eine Mischung aus Cover- und eigener Musik. Hierbei sind viele alte Plockstraßen-Bekannte am Start: Die Sophisticated Butcherfingers, Depeche Mode Acoustic Experience oder auch das Duo DoubleStroke. Blues-Klänge steuert The Flying Bluez Gang bei. Den Abschluss am Samstag übernimmt die noch junge heimische Coverband RISE – übrigens auch mit starker Frauenstimme. Am Samstagnachmittag kann mitgemacht werden, wenn DJ Señor de Sonido zur Salsa-Disco inklusive Tanzkurs bittet. Eröffnet wird die Plockstraße übrigens am Freitag durch Yura, einen ukrainischen Nachwuchssänger, der bei der ukrainischen Ausgabe der TV-Show „The Voice“ zu den Finalisten zählte und seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile in Mittelhessen hat.

    Bereits im dritten Jahr befindet sich die Rockbühne unter dem Namen digitevo-Bühne auf dem Landgraf-Philipp-Platz. Mit Bands wie den SuperPhoniX, Soliloquy und Mother’s Milk sind gute Stimmen und viele Dauerbrenner der heimischen Szene gesetzt. Ergänzt wird das LineUp durch die Tribute-Bands Furyhouse mit Songs von Fury in the Slaughterhouse und Super3 (Ärzte-Tribute) und rockigere Bands mit Eigenkompositionen wie Torino, Apewards oder Lima Pale.

    Kinder- und Familienprogramm

    Der Samstagvormittag auf dem Kirchenplatz gehört den Familien. Die Zirkusscheune Pohlheim rund um Clown Ichmael sorgt ab 11 Uhr für ein buntes Programm zum Mitmachen und Staunen.

    Auch „Lesen im Theaterpark“ wird fortgesetzt: Von 11 bis 13 Uhr wird am Sonntag, 18. August, im Theaterpark vorgelesen. Am roten Pavillon, im Schatten der großen Bäume, können Kinder verschiedenen Geschichten lauschen, die von ausgebildeten Schauspielern und Ehrenamtlichen vorgelesen werden. Decken zum Draufsetzen können gerne mitgebracht werden.

    Am Sonntag ist um 14 Uhr außerdem wieder das beliebte Tinko Theater mit dem Grimm-Märchen der Bremer Stadtmusikanten auf der digitevo-Bühne zu Gast.

    Gutburgerlich, Kaplansgasse, Selterstor, Messeplatz Ringallee

    Gutburgerlich feiert im Rahmen des Stadtfestes in der Johannette-Lein-Gasse ein Straßenfest mit musikalischer Begleitung. Im Bereich Kaplansgasse entsteht unter der Federführung der Weinbar Müller wieder ein Weindorf, ebenfalls ist hier für musikalische Untermalung gesorgt.

    Erstmals mit dabei ist der Hessische Rundfunk mit der hr-Bühne am Messeplatz Ringallee anlässlich der hr-Radtour. Am Freitag gibt es hier die hr4-Sommerparty mit Chris Andrews, Marie Reim und Eloy de Jong. Am Samstag steht 80er-Ikone Nik Kershaw auf der Bühne.

    Programm an 14 Veranstaltungsorten – Kultur, Musik, Kreatives und Sport

    An insgesamt 14 Veranstaltungsorten gibt es ein vielseitiges Programm. Fans von elektronischen Klängen kommen wie in den Vorjahren Freitag und Samstag auf der „LAUGANA“-Bühne an der Lahn (Höhe Stadtwerke) auf ihre Kosten. Nachschwärmer können bei der großen Stadtfest-Aftershowparty am Samstag ab 23 Uhr in der Kongresshalle noch bis in die Morgenstunden zu Hits der 90er, 2000er, alten Klassikern und Songs von heute bis in die Morgenstunden weiter feiern. Im Biergarten des Ulenspiegel schlägt Sonntag wieder der Kreativmarkt Mach’s Mit auf und zeigt Selbstgemachtes, regionale Produkte, Kunst und Musik. Die Bühne am Katharinenplatz bietet wie gewohnt mit Acts wie der Party-Band Oh LaLa ein buntes Musikprogramm mit Kirmes-Flair. Sportliche Highlights sind der beliebte Drachenbootcup am Samstag auf der Lahn (Höhe Ruderclub Hassia) und der Benefizlauf Run‘n Roll for Help am Sonntag ab dem Brandplatz. Interkulturell wird es wie immer am Samstag beim Tag der Kulturen auf dem Berliner Platz vor dem Rathaus. Verschiedenste Nationen stellen sich mit Kultur- und Speisenangeboten dar.

    Ein großer Dank der Organisatoren geht an alle Rettungs- und Sicherheitskräfte, durch deren Einsatz ein Fest in der Größenordnung überhaupt erst möglich wird. Die Verantwortlichen bitten alle Besucher, den Einsatzkräften mit Respekt zu begegnen und im Ernstfall die 110 zu wählen.

     

  • Stefan Höpp aus Gießen arbeitet seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst

    Engagiert und zuverlässig

    Gießen. Zahlen und Bescheide spielen bei der Arbeit von Stefan Höpp eine große Rolle. Aber genauso gut kann er mit anpacken, wenn es darauf ankommt. Das stellt er bei seiner Arbeit in der Abteilung für Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration des Regierungspräsidiums Gießen immer wieder unter Beweis. Eine Eigenschaft, die Manfred Becker als derzeit kommissarischer Regierungsvizepräsident, aber noch mehr als langjähriger Leiter eben jener Abteilung sehr zu schätzen weiß. 2016 wurde Stefan Höpp im Zuge der Flüchtlingskrise zum Regierungspräsidium Gießen abgeordnet. Im öffentlichen Dienst ist der 43-Jährige aber schon seit 25 Jahren tätig. Dazu gratulierte ihm Manfred Becker herzlich und überreichte eine Urkunde. Gleichzeitig dankte er ihm für seinen immerwährenden Einsatz und seine Zuverlässigkeit.

    Ursprünglich hat Höpp eine Ausbildung zum Straßenbauer absolviert und in Alsfeld und Gelnhausen gearbeitet. Ende 2015 wurde er zunächst zum Regierungspräsidium Kassel abgeordnet, Mitte 2016 dann zur Schwesterbehörde in Gießen. Im September 2017 wurde er schließlich zum Regierungspräsidium Gießen versetzt. Hier war er an den Standorten im Meisenbornweg und in der Rödgener Straße im Einsatz. Es folgten eine Hospitation und der Wechsel ins Dezernat für Pflegeberufe in der RP-Abteilung für Soziales. Als die Zuständigkeit für diesen Bereich an das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege überging, entschied sich Höpp, beim Regierungspräsidium zu bleiben. Ein Umstand, der besonders Manfred Becker freut. „Stefan Höpp hat lange in Standorten der Erstaufnahme gearbeitet und bringt viel Erfahrung mit. Ich bin froh, dass er beim RP geblieben und in die Abteilung für Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration zurückgekehrt ist“, betonte der kommissarische Regierungsvizepräsident. Seit rund zwei Jahren arbeitet Stefan Höpp im Dezernat Sozialleistungen im Bereich Krankenkosten. Dabei prüft er beispielsweise, ob Kosten im Bereich der Krankenhilfe übernommen werden und erstellt die entsprechenden Bescheide.

    „Meine Arbeit ist abwechslungsreich und spannend. Deswegen habe ich mich entschieden, beim RP zu bleiben“, sagt der 43-Jährige. Eine Folge dessen: 2017 zog er aus Osthessen nach Gießen, um nicht mehr pendeln zu müssen. Hier fand der passionierte Kleingärtner schnell Anschluss. Inzwischen engagiert er sich im Vorstand des Kleingartenvereins Gartenfreunde Waldbrunnenweg in Gießen, bewirtschaftet eine knapp 500 Quadratmeter große Parzelle und baut Gemüse an. „Das ist viel Arbeit, aber ein schöner Ausgleich zu meinem Schreibtischjob.“ Dass er anpacken kann, beweist Stefan Höpp also auch im Privaten.

    Bildunterschrift: Manfred Becker (l.) gratulierte Stefan Höpp, der seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst arbeitet.

    Foto: RP Gießen

     

     

  • Freundschafts-Waldbaden zum Internationalen Tag der Freundschaft

    Samstag dem 27.07.2024 von 11:00 bis 14:30 h im Laubacher Buchwald

    Der 1958 in Paraguay initiierte Tag der Freundschaft wurde 2011 durch die Vereinten Nationen als „International Day of Friendship“ ausgerufen und wird seitdem weltweit Ende Juli gefeiert.

    Am Tag der Freundschaft soll der wichtigen Bedeutung der Freundschaft gedacht werden. Dabei geht es um die Freundschaft zwischen Personen, aber auch um freundschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Ländern und Kulturen. Jeder einzelne kann an diesem Tag dazu beitragen, die Freundschaft zu feiern. Es ist ein Tag für gemeinsame Unternehmungen und steht als Zeichen dafür, wie sehr ihr eure Freundschaft schätzt. Das Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Laubach veranstaltet anlässlich des Internationalen Tages der Freundschaft am Samstag dem 27.07.2024 von 11:00 bis 14:30 h ein Freundschafts-Waldbad der Entspannung. Ob befreundet, verliebt, verlobt, verheiratet oder Mutter und Tochter, Vater und Sohn, Geschwister. Bei diesem Waldbad taucht ihr GEMEINSAM ein in die wohltuende Atmosphäre des Waldes und geht zusammen „durch dick und dünn“. Dabei einfach mal für eine Weile den Alltag vergessen, miteinander etwas Neues und den Wert eurer Freundschaft entdecken. Ihr werdet schlendern, staunen, schauen, lauschen, riechen, fühlen und ganz tief die gesunden Aromen des Waldes einatmen. Dabei vergesst ihr ganz das Gestern und Morgen, erlebt GEMEINSAME kreative und genussvolle Elemente und kommt im Hier und Jetzt an. Sinnes-, Atem- und Achtsamkeitsübungen sowie leichte Mobilisierungsübungen und eine Meditation runden das gut dreistündige Entspannungsprogramm mit einer Traumzeit in der Hängematte ab. Die Veranstaltungen  werden durchgeführt von der Entspannungspädagogin und zertifizierten Kursleiterin Waldbaden – Achtsamkeit im Wald, Kornelia Stöhr.

    Die Anmeldung erfolgt über das Kultur- und Tourismusbüro Laubach. Telefon: 06405/921372 oder E-Mail: tourist-info@laubach-online.de