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  • Fast jeder Dritte wurde schon einmal gehackt

    Verbraucherzentralen informieren über Häufigkeit von gehackten Accounts und die Erwartungen der Betroffenen

    Der E-Mail-Account gehackt, aus dem eigenen Bankkonto ausgesperrt – für die meisten Menschen ist das ein Alptraum. Eine Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentralen zeigt nun: Knapp ein Drittel aller Nutzerinnen und Nutzer von Online-Accounts in Deutschland musste bereits Erfahrungen mit Account-Hacking machen. Besonders Social-Media-Konten sind von solchen Angriffen betroffen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Gelszus im Auftrag der Verbraucherzentralen.

    Von einem gehackten Social Media-Account berichten 35 Prozent der Betroffenen, 28 Prozent hatten schon einmal mit einem gehackten E-Mail-Konto zu tun und bei 21 Prozent wurde deren Konto bei einem Online-Marktplatz angegriffen.

    Die große Mehrzahl der Befragten (84 Prozent) empfindet einen Angriff auf ihr Online-Banking-Konto als besonders besorgniserregend, gefolgt von Messenger-Diensten (75 Prozent) und E-Mail-Konten (73 Prozent).

    Lohnt sich: Unterstützung durch Anbieter

    86 Prozent der Betroffenen konnten die Kontrolle über ihren Account wiedererlangen. Die Umfrage zeigt auch: Im Fall eines Hacker-Angriffs lohnt es sich, den Anbieter einzuschalten. 97 Prozent derjenigen, die sich an den Anbieter wandten, konnten mit dessen Hilfe die Kontrolle über ihren Account zurückerlangen. Bei denjenigen, die keine Hilfe vom Anbieter hatten, gelang dies nur 74 Prozent.

    Ausbaufähig: Hilfsangebote der Unternehmen

    Im Falle eines Hacker-Angriffs wüsste nur die Hälfte der Befragten, wie sie sich verhalten sollen. Die Befragten wünschen sich dabei vor allem Hilfe zur Selbsthilfe: Für 45 Prozent der Befragten ist das die bevorzugte Option. 30 Prozent würden sich zuerst an den Kundenservice des Unternehmens wenden und 17 Prozent würden Hilfe von Dritten, vor allem aus ihrem privaten Umfeld, in Anspruch nehmen.

    E-Mail-Adresse und Passworte sind digitale Schlüssel

    Bei den meisten Online-Accounts funktioniert die Anmeldung über eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Wurden die Zugangsdaten gehackt, hält jemand anderes die Schlüssel in der Hand. Die Verbraucherzentralen haben daher Informationen zusammengestellt, wie sich Datendiebstahl verhindern lässt und was im Falle eines gehackten Accounts zu tun ist.

    Hintergrund

    Die Umfrage „Persönlicher Support von Unternehmen bei Account-Hacking“ wurde im Sommer 2023 von der Gelszus rmm Marketing Research GmbH durchgeführt. Befragt wurden 1027 Personen ab 18 Jahren mit Hauptwohnsitz in Deutschland. Die Teilnehmenden der Online-Befragung wurden bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Wohnregion ausgewählt.

    Weitere Ergebnisse der Umfrage auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/account-hacking.

    Die Umfrage wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geförderten Projektes „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ erstellt.

  • New York Cheesecake darf auf Speisekarte nicht fehlen

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreicht EU-Zulassung für Restaurant und Diner im „Nationalen Automuseum The Loh Collection“

    Gießen/Dietzhölztal. Wenn ein Restaurant den Namen „New York New York“ trägt, weckt das gewisse Erwartungen – insbesondere kulinarischer Art. Da dürfen New York Cheesecake, Burger und Sandwiches auf der Speisekarte nicht fehlen. So ist das auch im Restaurant und im Diner im „Nationalen Automuseum The Loh Collection“ im mittelhessischen Dietzhölztal-Ewersbach. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreichte Museumsgründer Prof. Dr. Friedhelm Loh die EU-Zulassung für den Betrieb. Die ist erforderlich, weil in der Küche nicht nur Speisen für das Restaurant, sondern auch für die Betriebskantine der Firma Rittal in Rittershausen zubereitet werden.

    Welche Lebensmittelbetriebe zugelassen werden müssen, ist genau geregelt. Im Fall des Ewersbacher Restaurants ist entscheidend, dass mehr als ein Drittel der hergestellten Lebensmittel tierischen Ursprungs an die Kantine abgegeben werden. Somit war die Zulassung ein Fall für das Regierungspräsidium Gießen. Veterinärin Dr. Sabine Wenthe war die für das Verfahren zuständige Mitarbeiterin und überreichte die Urkunde gemeinsam mit dem Regierungspräsidenten. „Es ist sehr bemerkens- und lobenswert, was von Friedhelm Loh hier investiert worden ist“, betonte RP Ullrich während der Übergabe. „Dieses Museum gibt Vollgas für Mittelhessen, im besten Sinne.“

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (Mitte) überreichte die Urkunde gemeinsam mit Dr. Sabine Wenthe an Prof. Dr. Friedhelm Loh. Foto: RP Gießen

  • Arbeitsagentur Gießen am 15. November mit eingeschränkter Dienstleistung

    Telefonische Erreichbarkeit ist sichergestellt, eServices und die Online Terminvergabe stehen zur Verfügung
    Terminierte Gespräche finden statt

    Die Agentur für Arbeit Gießen ist am Mittwoch, 15. November, nur eingeschränkt dienstbereit. Arbeitslosmeldungen sind an diesem Standort dann nicht möglich. Der Zugang für Kunden mit Einladung zu einem festen Termin ist sichergestellt.

    Telefonisch ist die Arbeitsagentur wie gewohnt von 8 bis 18 Uhr kostenfrei unter 0800 4 5555 00 erreichbar. Zudem wird auf die Online Terminvergabe www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-melden und die eServices unter www.arbeitsagentur.de/eservices hingewiesen.

  • Andrea Kaup ist neue Leiterin der Abteilung Soziales des Regierungspräsidiums Gießen

    „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neue Herausforderung“

    Andrea Kaup ist neue Leiterin der Abteilung Soziales des Regierungspräsidiums Gießen

    Gießen. Es war ein herzlicher Empfang für Andrea Kaup: Bei Getränken und kleinen Leckereien kam die neue Leiterin der Abteilung Soziales des Regierungspräsidiums Gießen schnell mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch. Das war der 54-Jährigen an ihrem ersten Tag auch besonders wichtig, selbst wenn sie in dieser Runde keine Unbekannte war. Seit fast zehn Jahren ist Andrea Kaup bereits beim Regierungspräsidium Gießen beschäftigt. „Als Dezernatsleiterin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration hat sie bereits wertvolle Arbeit geleistet. Daher bin ich mir sicher, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft gut funktioniert“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Er wünschte Andrea Kaup alles Gute für ihre neue Aufgabe. Gleichzeitig dankte er Benedikt Böcher, der vier Monate lang die kommissarische Leitung der Abteilung übernommen hatte, nachdem Ruth Böhr in den Ruhestand gegangen war.

    „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neue Herausforderung“, betonte Andrea Kaup. „Aber ich habe auch Respekt davor, daher bin ich bereits jetzt dankbar für Ihre Unterstützung“, sagte sie in Richtung der Beschäftigten. Die Aufgaben der Abteilung sind vielfältig und reichen vom Schwerbehindertenrecht über Elterngeld bis hin zur Versorgung von Opfern von Gewalttaten. Hinzu kommt die Aufsicht über die sechs Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales.

    Vieles ist neu, aber eben nicht alles. Die Arbeit der Versorgungsämter kennt sie bereits – hier war sie im Jahr 2013 als Juristin im Einsatz, bevor sie 2014 zum Regierungspräsidium kam. Zunächst war sie stellvertretende Leiterin des Dezernats „Service und Beschaffung“, dann Leiterin. Im November 2016 wechselte Andrea Kaup in die Abteilung Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration, und zwar an die Spitze des Dezernats „Verwaltung und Organisation“.

    „Nach nunmehr sieben Jahren in der Flüchtlingsverwaltung hat es mich gereizt, eine neue Herausforderung anzunehmen, neue Themenfelder und neue Menschen kennenzulernen“, sagte Andrea Kaup. „Darüber hinaus beinhalten sowohl die Aufgaben der Abteilung als auch die der nachgeordneten Versorgungsämter Bereiche, in denen der Staat Leistungen zur Unterstützung von Menschen in besonderen Lebenslagen zur Verfügung stellt. Dies ist in meinen Augen eine sehr sinnstiftende und wichtige Aufgabe.“

    Privat stehen bei der 54-Jährigen Familie und Freunde an erster Stelle. Zusammen mit ihrer Familie lebt Andrea Kaup in Hungen.

     

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich begrüßte Andrea Kaup als neue Leiterin der Abteilung Soziales.
    Foto: RP Gießen

  • Der Rückbau des Verkehrsversuchs im Ticker

    02.11.2023

    Ab Ende November: Ring in allen Richtungen frei – Zeitplan des vorgezogenen Rückbaus liegt vor

    Der vorgezogene, provisorische und schnelle Rückbau des Verkehrsversuchs geht weiter. Bis Ende November sollen alle wichtigen Verkehrsbeziehungen für den Autoverkehr auf dem Gießener Anlagenring wieder hergestellt sein. Dann werden Autofahrer/innen wieder von allen Richtungen aus auf den Anlagenring einbiegen und in beide Richtungen fahren können.

    Die Stadt hat dazu einen konkreten Zeitplan vorgelegt:

    Ab dem 09.11. wird der Autoverkehr auf den inneren Spuren des Rings im Uhrzeigersinn vom Reichensand aus bis zum Oswaldsgarten weiterfahren können. Zunächst war nur die Freigabe bis zur Gabelsbergerstraße geplant. Nun hat sich gezeigt, dass die Weiterfahrt Richtung Nordanlage bis zum Parkhaus Neustädter Tor möglich gemacht werden kann. Dadurch werden neben dem Karstadt-Parkhaus auch die Parkhäuser/Tiefgaragen Q-West und Neustädter Tor wieder aus beiden Richtungen des Anlagenrings anfahrbar sein. Auch die Anbindung des Autoverkehrs, der über die Lahnbrücke an der Gabelsbergerstraße in die Innenstadt fließt, wird damit wieder in beide Richtungen (Richtung Karstadt und Richtung Neustädter Tor) möglich sein.

    Der nächste und letzte Schritt der provisorischen Wiederherstellung der ursprünglichen Verkehrsführung folgt dann am 27.11.2023 mit der Freigabe für den Auto-Verkehr vom Oswaldsgarten/Steinstraße bis zur Landgrafenstraße. Damit ist der Ringschluss zum Berliner Platz vollständig, die wichtigsten Verkehrswege sind dann wieder wie gewohnt erreichbar.

    Eine Ausnahme davon bildet die Fahrbeziehung von der Marburger Straße in die Ostanlage: Hier ist die Weiterfahrt noch nicht möglich, da dort gravierende Änderungen in der Programmierung der Ampelanlage nötig sind. Diese sollen aber in Absprache mit dem beauftragten Unternehmen schnellstmöglich angegangen werden, kündigte die Stadt an. Dies gelte auch für den Linksabbiegerverkehr aus der oberen Bahnhofstr in Richtung Gabelsberger Straße und für die Einfahrt in die Dammstraße in Richtung Steinstraße, die ebenfalls noch neu geregelt werden müssen.


    01.11.2023

    Radfahren auf dem Anlagenring nicht mehr im Gegenverkehr möglich

    Ab heute (01.11.2023) können Radfahrende nicht mehr im Gegenverkehr auf den Fahrradradstraßen auf den inneren Spuren des Anlagenrings fahren. Das Befahren mit dem Rad ist damit auf diesen Spuren nicht gegen den Uhrzeigersinn erlaubt. Entsprechende Markierungen und Schilder werden derzeit überall entfernt. Diese Maßnahme ist notwendig, um den Ring nach dem Abbruch des Verkehrsversuchs wieder für den Autoverkehr öffnen zu können. Die Sperrung dient aber auch vor allem der Sicherheit der Radfahrenden. Die Stadt bittet um Verständnis.


    24.10.2023

    Weitere Schritte des Rückbaus – Karstadt-Parkhaus aus allen Richtungen erreichbar

    Das Karstadt-Parkhaus ist ab kommendem Mittwoch (25.10.) wieder aus allen Fahrrichtungen mit dem Auto erreichbar. Von der Südanlage aus kommend kann man dann nicht mehr nur links in die Frankfurter Straße abbiegen, sondern bis zum Reichensand weiterfahren. Neu ist, dass man bei der Ausfahrt vom Parkhaus kommend aus dem Reichensand auch links auf den Anlagenring abbiegen kann. Die neue Ampel bietet somit eine zusätzliche Ausfahrtoption an und entlastet somit die Bahnhofstraße.

    Damit wird der nächste Schritt in Richtung des schnellen Rückbaus des Verkehrsversuchs vollzogen. Weitere Schritte folgen alsbald. So soll im Anschluss bis Anfang November direkt die Westanlage bis zur Gabelsberger Straße (Lahnbrücke) für den Autoverkehr wieder freigegeben werden, erklärte Bürgermeister Alexander Wright.

    Innerhalb der kommenden beiden Wochen (ab 30.10.) wird die Stadt Gießen auch den Fahrradverkehr in Gegenrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) in den Fahrradstraßen auf dem inneren Anlagenring aufheben. Zwischen Berliner Platz und dem Platz der Deutschen Einheit ist das jetzt schon geschehen. Danach folgen Nordanlage bis zur Westanlage (Selterstor).

    Dies bedeutet: die vorhandene Beschilderung wird demontiert, Markierungen werden entfernt oder ausgekreuzt und Ampelanlagen werden abgedeckt. Das ist die Grundbedingung für weitere Freigaben für den Auto-Verkehr in den ursprünglichen Fahrbeziehungen.

    Ziel des derzeitigen Vorgehens sei es, noch vor dem beginnenden Weihnachtsgeschäft in der Innenstadt annähernd alle wichtigen vor dem Verkehrsversuch bestehenden alten Verkehrswege auf dem Anlagenring wieder zu öffnen und die eingerichteten Fahrradstraßen auf dem inneren Ring wieder aufzuheben.

    „Das schaffen wir in der Schnelligkeit nur, weil wir zum Teil mit Provisorien und gangbaren Interims-Lösungen arbeiten. Diese sind notwendig, weil wir damit den für alle unbefriedigenden und für viele Autofahrenden wohl irritierenden Schwebezustand beseitigen, dass an manchen Stellen des Rings wieder in beiden Richtungen gefahren werden kann und an anderen nicht“, kündigte der Bürgermeister an. Für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden sei dies auch von großem Vorteil. So sollen dann auch die Baken, die die Spuren auf dem inneren Ring derzeit trennen, wieder abgebaut werden. „Das schafft mehr Übersichtlichkeit und damit Sicherheit für alle“, so Wright. Zu den Provisorien zählten z.B. Baustellen-Ampeln, wo keine schnelle Umprogrammierung der Ampeln möglich sei. Da aufgrund der Witterung eine dauerhafte weiße Markierung derzeit nicht aufgebracht werden kann, wird im ersten Schritt mit Gelbmarkierung gearbeitet.

    Für die schnelle Wiedereröffnung des Anlagenrings wird jeweils die Beschilderung geändert, die Ampelsignale angepasst und die Straßen-Markierungen, die z.B. auf die Fahrradstraßen hingewiesen haben, wieder abgefräst und neue Markierungen aufgebracht. Im Bereich Südanlage bis Reichensand werden diese notwendigen Arbeiten, die die alten Verkehrsbeziehungen wieder herstellen, Mitte der Woche abgeschlossen sein.


    06.10.2023

    Bürgermeister Alexander Wright informiert über die nächsten Schritte zum Rückbau des Verkehrsversuchs

    Bereits am 10. Oktober 2023 sollen Warnbaken auf den inneren Spuren des Anlagenrings von der Westanlage bis zur Dammstraße aufgestellt werden, um den Verkehr zu trennen.  Ziel ist hier, die Gefahr zu reduzieren, dass Radfahrende, die gegen den Uhrzeigersinn den Anlagenring befahren, mit einem überholenden Auto kollidieren könnten.

    Der Abschnitt Neustädter Tor bis Steinstraße wird dabei vorerst aus Gründen der Erkennbarkeit der Wegführung ausgelassen. Nach aktueller Planung werden ca. 120 Baken gestellt.

    Die Fahrradstraße auf dem inneren Anlagenring entgegen dem Uhrzeigersinn soll dann zeitnah aufgehoben werden. 

    Diese Maßnahme trägt nachhaltig zur Verkehrssicherheit bei und ist Grundlage für verschiedene Freigaben für den Auto-Verkehr. Die Maßnahme soll bis spätestens Ende Oktober umgesetzt sein, früher wäre wünschenswert.

    Das Abbiegen aus der Bleichstraße in Richtung Knotenpunkt Elefantenklo wird zeitnah wieder freigegeben. Das Piktogramm „Fahrradstraße“ auf Höhe der Bleichstraße wird entfernt oder durch gelbe Markierung entwertet.

    Ziel ist weiterhin die möglichst zeitnahe Freigabe für Autos für alle ursprünglichen Verkehrsbeziehungen. Dazu wird derzeit geprüft, wie die Richtung gegen den Uhrzeigersinn mit möglichst wenig Aufwand wieder geöffnet werden kann.

    Der erste Abschnitt wird dabei die Westanlage ab dem Selterstor sein. Danach folgen die Abschnitte Nordanlage bis Walltorstraße und Ostanlage (bis Berliner Platz).

    Es wird also in umgekehrter Reihenfolge wieder zurückgebaut. Die Umsetzung des Rückbaus bis zur Gabelsbergerstraße hat dabei Priorität.

    Westanlage

    Der Umbau bis zur Gabelsbergerstraße erfolgt in zwei Abschnitten:

    1. Selterstor bis Reichensand: Der Verkehr soll das Karstadt-Parkhaus aus der Südanlage kommend erreichen können. Die Maßnahme soll schnellstmöglich, jedoch bis spätestens Mitte/ Ende Oktober umgesetzt sein.
    2. Reichensand bis Gabelsbergerstraße: Die Maßnahme soll schnellstmöglich, jedoch spätestens bis Mitte November umgesetzt sein.

    Aktuell sind bei vier Knoten entlang des inneren Anlagenrings noch Fahrradzeiten/Signalisierungen bei den Lichtsignalanlagen hinterlegt (erkennbar dadurch, dass an diesen Ampeln ein Fahrrad aufleuchtet, und nicht nur eine Pur-Grüne-Scheibe):

    Q-West, Steinstraße, Dammstraße; darüber hinaus auch bei der Moltkestraße.

    Auch hier wurde beim Dienstleister ein Zeitplan sowie eine Kostenschätzung für die Prüfung der Zeiten und den Austausch angefragt. Falls der Dienstleister keinen akzeptablen Zeitplan vorschlägt, soll ein Provisorium durch einen anderen Verkehrssicherer in Betracht gezogen werden.


    21.09.2023

    Südanlage wird wieder in beiden Richtungen für Kraftfahrzeuge befahrbar

    Am kommenden Montag (25.09.) sollen die neu programmierten Ampelanlagen entlang der Südanlage sowie die erfolgten Umbaumaßnahmen abgenommen werden. Sofern hier keine Probleme auftreten, wird im Anschluss der Verkehr auf dem inneren Ring zwischen Berliner Platz und Selterstor wieder für Kraftfahrzeuge freigegeben. [Ergänzung d. Redaktion vom 27.09.2023: Die Maßnahmen waren erfolgreich, so dass die Südanlage am Montag, 25.09. freigegeben werden konnte.] Am Berliner Platz kann dann vom Ludwigsplatz kommend Richtung Selterstor abgebogen werden, ebenso aus der Neuen Bäue. Auch aus der Goethestraße ist dies wieder möglich. Aus der Bleichstraße ist weiterhin nur das Abbiegen zum Berliner Platz erlaubt, da die dortige Ampelanlage erst später angepasst werden kann. Auch das Abbiegen von der Südanlage in die Bleichstraße ist nicht möglich. Die Bleichstraße ist aufgrund der Bauarbeiten in der Ludwigstraße zurzeit ohnehin eine Sackgasse. Am Selterstor können Pkw und Lkw ausschließlich in die Frankfurter Straße abbiegen, die Geradeaus-Spur bleibt bis zum nächsten Frühjahr Fahrradfahrern und Bussen vorbehalten.

    Die Stadt kommt damit ihrer Ankündigung nach, auf der Südanlage kurzfristig und so weit wie möglich wieder die Fahrtbeziehungen herzustellen, die vor dem Verkehrsversuch bestanden. Auf dem restlichen Anlagenring wird der Rückbau erst nach den entsprechenden Planungen und Ausschreibungen der erforderlichen Umbaumaßnahmen beginnen können, voraussichtlich im 2. Quartal 2024.

    Busse fahren wieder wie gewohnt

    Die Stadtbuslinien 1 und 17 sowie die Umlandlinien GI-21, GI-22 und 379 werden ab Donnerstag, 28.9. mit Betriebsbeginn wieder den gewohnten Linienweg über die Südanlage nehmen. Bis dahin werden sie in Fahrtrichtung Kleinlinden bzw. Bahnhof noch über den Marktplatz umgeleitet. Ebenso wird die Linie 11 ab Donnerstag wieder den Berliner Platz bedienen. Die Linien 371, 372, 375 und 377 werden bereits ab Dienstag früh wieder die Haltestelle Johanneskirche anfahren können.

    Die Linie 24 wird bis auf weiteres weiterhin über die Mühlstraße umgeleitet, die Haltestellen Oswaldsgarten, Marktplatz, Stadttheater und Johanneskirche werden in beiden Fahrtrichtungen nicht angefahren. Auf der Linie GI-25 wird ebenfalls zunächst die Umleitung über den Marktplatz beibehalten.

    Fahrradstraße wird gegen gefährliche Überholmanöver gesichert

    Obwohl die Nutzung der Fahrradstraße am Anlagenring in weiten Teilen nicht für Kraftfahrzeuge freigegeben ist, werden die Bereiche unberechtigt befahren. Um trotz intensiver Kontrollen die Gefahren für den entgegenkommenden Radverkehr durch sich überholende oder nebeneinander fahrende Autos zu reduzieren, wird die Stadt kurzfristig einzelne Bereiche der Fahrradstraße mittels Baken richtungsgetrennt sichern. Ein Überholen ist dann dort nicht mehr möglich. Es handelt sich im ersten Schritt um die Westanlage von der Bahnhofstraße bis zum Oswaldsgarten und um die Nordanlage von der Steinstraße bis zur Dammstraße. Wichtigstes Ziel der Stadt waren stets sichere Wege für den Radverkehr. An diesem Ziel hält die Stadt für die Zukunft fest.

  • Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober

    Arbeitslosenquote verharrt im Oktober bei 4,7 Prozent
    307 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 547 mehr als im Oktober 2022
    Erneut profitieren junge Menschen am stärksten vom Rückgang der Arbeitslosigkeit
    Zugang an neu gemeldeten Arbeitsstellen unverändert niedrig

    Im Oktober hat sich die Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt weiter entspannt. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren insgesamt 17631 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit waren 307 Personen im abgelaufenen Monat weniger registriert. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 4,7 Prozent.

    Vor einem Jahr waren im Oktober 547 Arbeitslose weniger gemeldet. Damals wurde eine Quote von 4,6 verzeichnet.

    „Die Anzahl der Arbeitslosen ist zurückgegangen, erreicht jedoch nicht das niedrige Niveau des Vorjahres“, kommentiert Michael Beck, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Gießen. „Dennoch blicken wir auf einen robusten Arbeitsmarkt, bei dem alle Personengruppen vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert haben. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen sind für die Planbarkeit der Arbeitgeber schwierig. Das spiegelt sich bei der Zurückhaltung der Einstellung neuer Mitarbeiter und der Meldung neuer Stellen. Die Arbeitsagentur kann hier unterstützen. Beispielsweise finanziell, bei Neueinstellungen oder der Qualifizierung von Beschäftigten.“

    Unterbeschäftigung
    Die Unterbeschäftigung ist im abgelaufenen Monat gegenüber dem Vormonat September leicht gestiegen. Danach lag die Zahl der Menschen gemäß der „Unterbeschäftigten im engeren Sinne“ bei 24867 Personen. Ein Jahr zuvor waren noch 1463 Personen weniger verzeichnet.

    Gemeldete Stellen
    Die Anzahl neu gemeldeter Arbeitsstellen bewegte sich im Oktober weiter auf niedrigem Niveau.

    Arbeitgeber meldeten den Arbeitsagenturen im regionalen Bezirk sowie den Jobcentern des Kreises Gießen und der Wetterau insgesamt 858 neue Stellen. Dies waren 96 Stellen weniger als im Oktober des Vorjahres.

    Der Bestand an offenen, sozialversicherungspflichtigen Stellen ist gesunken und erreichte im Oktober den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren. 5751 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, 1263 Stellen weniger als im Oktober des Vorjahres.

    Männer und Frauen
    Nach Geschlechtern betrachtet hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Oktober positiv entwickelt, Männer und Frauen haben vom Rückgang profitiert.

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren 9561 Männer im Oktober verzeichnet. 229 weniger als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf nun 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 371 Männer weniger gemeldet. Die Quote lag damals bei 4,6 Prozent.

    Im Oktober waren 8070 Frauen bei der Arbeitsagentur arbeitslos registriert. 78 weniger als im September. Die Quote sank um 0,1 auf nun 4,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 176 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote ebenfalls bei 4,5 Prozent.

    Besondere Personengruppen
    Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit haben im jetzt abgelaufenen Monat Jugendliche saisonüblich deutlich und Ältere nur leicht profitiert.

    Die Zahl der Jugendlichen, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle waren, ist im Oktober um 126 zurückgegangen. 1637 Personen unter 25 Jahren waren insgesamt registriert. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte auf nun 4,0 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat waren 113 weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 3,8 Prozent.

    Im Oktober ist die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen um 18 Personen auf nun 5859 Ältere gesunken. Die Arbeitslosenquote verharrte einen weiteren Monat bei 4,4 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 375 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,1 Prozent.

    Regionale Unterschiede
    Eine positive Entwicklung der Arbeitslosigkeit zeichnete sich im Oktober im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, zu dem die Landkreise Gießen, der Vogelsbergkreis und der Wetteraukreis gehören, ab. In allen Landkreisen ging die Arbeitslosigkeit zurück.

    Im Kreis Gießen waren im Oktober insgesamt 8003 Menschen erwerbslos gemeldet, 193 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 und liegt jetzt bei 5,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote ebenfalls bei 5,3 Prozent. Damals waren 166 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober um 36 Personen auf 7203 gesunken. Die Quote liegt jetzt, wie im Vormonat auch, bei 4,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im Oktober 378 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im Oktober zurückgegangen. 2425 Personen waren arbeitslos gemeldet, 78 Personen weniger als noch im September. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 auf nun 4,2 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat waren drei Erwerbslose weniger gemeldet. Damals wurde eine Quote von 4,3 Prozent verzeichnet.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)

    Bei beiden Rechtskreisen, im Bereich der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) und beim Bürgergeld der Jobcenter (nach dem Sozialgesetzbuch II), hat sich die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen positiv entwickelt.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Oktober 5829 Personen gemeldet, 193 weniger als im Vormonat. Im Oktober letzten Jahres waren damals 271 Personen weniger registriert.

    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen sank um 114 Personen auf nun 11802. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 276 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im Oktober 5787 Arbeitslose, 53 Personen weniger als im September.

    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4432 Arbeitslose gemeldet, 25 Personen weniger als im Vormonat.

    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1583 Arbeitslose im Oktober geführt, 36 Personen weniger als einen Monat zuvor.

     

  • Arbeitsagentur Gießen am 8. November mit eingeschränkter Dienstleistung

    Telefonische Erreichbarkeit ist sichergestellt
    Terminierte Gespräche findet statt

    Die Agentur für Arbeit Gießen ist am Mittwoch, 8. November, nur eingeschränkt dienstbereit. Arbeitslosmeldungen sind an diesem Standort dann nicht möglich. Der Zugang für Kunden mit Einladung zu einem festen Termin ist sichergestellt.

    Telefonisch ist die Arbeitsagentur wie gewohnt von 8 bis 18 Uhr kostenfrei unter 0800 4 5555 00 erreichbar.

     

  • Nachhaltigkeit wird groß geschrieben

    Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informiert sich bei Outokumpu in Dillenburg

    Gießen/ Dillenburg. Ob in Küchengeräten, Autos oder der Außenfassade des One World Trade Center in New York: Der Edelstahl aus dem Kaltwalzwerk von Outokumpu aus Dillenburg findet in der gesamten Welt Verwendung. Um sich über die Herstellung von „Green Steel“ (Grünem Stahl) zu informieren, besuchte der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich die mittelhessische Niederlassung des finnischen Werkstoffunternehmens. Das Edelstahlunternehmen mit Hauptsitz in Helsinki produziert in Mittelhessen auf nachhaltige Weise Stahl und wurde deshalb im vergangenen Jahr als Mitglied in die Umweltallianz des Landes Hessen aufgenommen.

    Der Regierungspräsident zeigte sich bei seinem Rundgang beeindruckt von dem Kaltwalzwerk. „Wir haben hier in Mittelhessen viele Top-Firmen, die mit innovativen Ideen und Produkten unterwegs sind. Wir alle, die wir in Verantwortung für unsere Region stehen, müssen aber mehr über die Wirtschafts- und Bildungsregion Mittelhessen sprechen und für sie werben“, betonte Christoph Ullrich.

    Geschäftsführer Jörg Leiffels wies auf die hohen Infrastruktur- und Energiekosten des Standorts Deutschland im internationalen Vergleich bei gleichzeitig, teilweise konjunkturbedingten, fallenden Absatzpreisen hin. Dies führe bei vielen Industrieunternehmen zu einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Er sehe gerade im Bereich der hohen Energiekosten dringenden Handlungsbedarf, um weiterhin konkurrenzfähig gegenüber Mitbewerbern aus dem europäischen Ausland zu bleiben.

    „Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, dem wir uns sehr verpflichtet fühlen“, sagte Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Henrik Lehnhardt. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit können wir in Zukunft nur mit grünem, sauberem Stahl erhalten. Outokumpu benutzt schon heute über 90 Prozent recyceltes Vormaterial. Das ist mehr als doppelt so viel als im Branchendurchschnitt. Damit sind wir nicht nur in Europa führend.“ Die Nutzung von Recycling-Produkten sei jedoch nur ein Aspekt der neuen Unternehmensstrategie, ergänzte Leiffels. Das Unternehmen erhalte etwa 72 Prozent der genutzten Elektrizität aus CO2-armen Energieträgern. Außerdem hat Outokumpu in der Vergangenheit mehrere Aufforstungsprojekte in der Region gefördert und auf dem Werksgelände in Dillenburg eine Wildblumenwiese angelegt, auf der mehrere Bienenvölker angesiedelt wurden. Das Bienenprojekt wird durch Auszubildende des eigenen Ausbildungsunternehmens betreut.

    Bildunterschrift (v.l.): Florian Morell, Christian Piterek, Dr. Christoph Ullrich und Patrick Vogel während des Rundgangs durch das Kaltwalzwerk von Outokumpu in Dillenburg.

    Foto: RP Gießen

  • Rückbau des Verkehrsversuchs

    Das Karstadt-Parkhaus ist ab kommendem Mittwoch (25.10.) wieder aus allen Fahrrichtungen mit dem Auto erreichbar. Von der Südanlage aus kommend kann man dann nicht mehr nur links in die Frankfurter Straße abbiegen, sondern bis zum Reichensand weiterfahren. Neu ist, dass man bei der Ausfahrt vom Parkhaus kommend aus dem Reichensand auch links auf den Anlagenring abbiegen kann. Die neue Ampel bietet somit eine zusätzliche Ausfahrtoption an und entlastet somit die Bahnhofstraße.

    Damit wird der nächste Schritt in Richtung des schnellen Rückbaus des Verkehrsversuchs vollzogen. Weitere Schritte folgen alsbald. So soll im Anschluss bis Anfang November direkt die Westanlage bis zur Gabelsberger Straße (Lahnbrücke) für den Autoverkehr wieder freigegeben werden, erklärte Bürgermeister Alexander Wright.

    Innerhalb der kommenden beiden Wochen (ab 30.10.) wird die Stadt Gießen auch den Fahrradverkehr in Gegenrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) in den Fahrradstraßen auf dem inneren Anlagenring aufheben. Zwischen Berliner Platz und dem Platz der Deutschen Einheit ist das jetzt schon geschehen. Danach folgen Nordanlage bis zur Westanlage (Selterstor).

    Dies bedeutet: die vorhandene Beschilderung wird demontiert, Markierungen werden entfernt oder ausgekreuzt und Ampelanlagen werden abgedeckt. Das ist die Grundbedingung für weitere Freigaben für den Auto-Verkehr in den ursprünglichen Fahrbeziehungen.

    Ziel des derzeitigen Vorgehens sei es, noch vor dem beginnenden Weihnachtsgeschäft in der Innenstadt annähernd alle wichtigen vor dem Verkehrsversuch bestehenden alten Verkehrswege auf dem Anlagenring wieder zu öffnen und die eingerichteten Fahrradstraßen auf dem inneren Ring wieder aufzuheben.

    „Das schaffen wir in der Schnelligkeit nur, weil wir zum Teil mit Provisorien und gangbaren Interims-Lösungen arbeiten. Diese sind notwendig, weil wir damit den für alle unbefriedigenden und für viele Autofahrenden wohl irritierenden Schwebezustand beseitigen, dass an manchen Stellen des Rings wieder in beiden Richtungen gefahren werden kann und an anderen nicht“, kündigte der Bürgermeister an. Für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden sei dies auch von großem Vorteil. So sollen dann auch die Baken, die die Spuren auf dem inneren Ring derzeit trennen, wieder abgebaut werden. „Das schafft mehr Übersichtlichkeit und damit Sicherheit für alle“, so Wright. Zu den Provisorien zählten z.B. Baustellen-Ampeln, wo keine schnelle Umprogrammierung der Ampeln möglich sei. Da aufgrund der Witterung eine dauerhafte weiße Markierung derzeit nicht aufgebracht werden kann, wird im ersten Schritt mit Gelbmarkierung gearbeitet.

    Für die schnelle Wiedereröffnung des Anlagenrings wird jeweils die Beschilderung geändert, die Ampelsignale angepasst und die Straßen-Markierungen, die z.B. auf die Fahrradstraßen hingewiesen haben, wieder abgefräst und neue Markierungen aufgebracht. Im Bereich Südanlage bis Reichensand werden diese notwendigen Arbeiten, die die alten Verkehrsbeziehungen wieder herstellen, Mitte der Woche abgeschlossen sein.

  • ++FRANCHISENEHMER GESUCHT++

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