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  • Mache ein Selfie

    Mach ein Selfie vor einer Gießener Sehenswürdigkeit.

    Wie wäre es zum Biespiel hiermit:

    Altes Schloss

    Stadtkirchenturm

    Wallenfels’sches Haus

    Neues Schloss

    Botanische Garten

    Mathematikum

    Liebig Museum

    Lahnfenster Hessen

    Gießkannenmuseum

    Kloster Schiffenberg

    Stadttheater

    Schlammbeiser-Denkmal

    Die drei Schwätzer

    Das Elefantenklo

     

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  • Male mit Kreide

    Pack die Kreide aus und werde künstlerisch aktiv. Was für Motive fallen dir ein? Verschöner die Gehwege und Plätze. Aber pass immer auf bei Gehwegen und Straßen, wo Autos fahren.

    Wer möchte kann sich eine Packung Kleider in der Tourist-Information ausleihen und den Asphalt in der Schulstraße verschönern.

     

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  • Elefantastische Produkte für zu Hause

    Zum Start der Aktion „Gießen ist ELEFANTASTISCH, weil…“ sind ab sofort verschiedene Produkte, wie Tassen, Magnete, Taschen und Babybodies mit dem beliebten Elefanten-Klo-Motiv in der Tourist-Information erhältlich.

    Die Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen setzt in diesem Sommer auf “ELEFANTASTISCHE“ Spuren von Dickhäutern in unserer Stadt. Mit der Aktion „Gießen ist ELEFANTASTISCH, weil…“ wird zwischen Sommer und Herbst diesen Jahres der Fokus auf eine innovative Innenstadtbelebung, die Kreativität, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaft gelegt werden.

    Mit diesem kreativen und facettenreichen Beitrag konnte die Wirtschaftsförderung beim Hessischen Wettbewerb „Ab in die Mitte – Bring Leben in die Stadt“ überzeugen und erhielt den Zuschlag für eine Förderung des Projekts.

    Passend zum Beginn der Aktion „ Gießen ist ELEFANTASTISCH“, sind ab sofort verschiedene elefantastische Produkte in der Tourist-Information erhältlich. Alle Produkte wurden regional produziert oder veredelt. Die Baby Bodies mit dem Elefantenklo-Motiv sind aus Bio-Baumwolle und in zwei Größen in den Farben weiß und rot zum Preis von 9,90 € erhältlich. Die neue Elefantenklo-Tasche ist ebenfalls aus Baumwolle und im edlen anthrazit erhältlich, Preis 5,90 €.

    Der neue farbenfrohe Magnet mit dem Elefantenklo-Motiv kostet 2,50 €. Für heiße und kalte Getränke ist die Elefantenklo-Tasse bestens geeignet. Die spühlmaschienenfeste Tasse kostet 5,50 €.

    Zum Start der Aktion „Gießen ist ELEFANTASTISCH“ sind ab dem 12.07.2025 auch farbenfrohe T-Shirts mit dem Elefentklo-Motiv in der Tourst-Information und direkt am Elefantenklo erhältlich. Die T-Shirts sind aus Baumwolle, wurden regional veredelt.

    Ein weiteres elefantastisches Produkt steht schon in den Startlöchern: Das Elefantenklo wird in diesem Jahr die Gießener Weihnachtskugel zieren. Verkaufsstart wird voraussichtlich Mitte November sein.

    Das Elefantenklo ist der Dreh und Angelpunkt für die Aktionen zu „Ab in die Mitte“ und zeigt, warum Gießen elefantastisch ist. Ein weiterer elefantastischer Ort findet sich genau am anderen Ende der Fußgängerzone. Ein grünes Schild erinnert an der Ecke Schulstraße/Waagengasse an der Elefantenplätzchen. Heute befindet sich hier die Tourist-Information. Doch wie kommt der Ort mitten in der Innenstadt zu diesem Namen? Ende des 19. Jahrhunderts, im Zeitalter, als noch Menagieren durchs Land zogen, wurde dieser Ort für die Unterbringung und Präsentation exotischer Tiere genutzt. Anhand von historischen Zeitungsartikeln lässt sich rekonstruieren, dass hier Riesenschlagen, Gürteltiere, Panther und auch Elefanten gezeigt wurden. 2024 recherchierte Gießen Marketing anlässlich des Jubiläums des Standortes die Geschichte des Gebäudes und stieß auf diese und weitere spannende Geschichten. Stadtwaage, Elefantenplätzchen, Warenhaus und Tourist-Information. Die Geschichte der Schulstraße 4 im Herzen der Stadt ist vielfältig und steht beispielhaft für den Zeitenwandel Gießens. Nachzulesen ist diese in der kostenfreien Broschüre „Zeitenwandel erleben in Gießen – Geschichte der Schulstraße 4“, erhältlich in der Tourist-Information.

    Einen Elefantenvorfahren kann man in der Herrmann-Hoffmann-Akademie besuchen: Ein lebensgroße Modell eines Mamutbabys. „Majuba“ war der Botschafter der Urzeitausstellung 2012 und ist heute Teil der Ausstellung in der Akademie für junge Forschende und vermittelt Wissenswertes zum Thema Evolution.

  • Immobilienkaufmann/-frau (m/w/d) gesucht!

    Immobilienkaufmann/-frau (m/w/d) gesucht!

    Tolles Team, modernes & flexibles Arbeiten, viele Leistungen

    Sie lieben Immobilien? Wir haben ein Zimmer frei!

    AB SOFORT MÖGLICH/40h 

    Wir sind die führende Hausverwaltung in Gießen und Umgebung und verwalten ca. 9.500 Wohneinheiten. Uns gibt es seit nunmehr 38 Jahren. Wir verwalten, vermieten und verkaufen Wohn- und Gewerbeimmobilien schwerpunktmäßig im Stadtbereich Gießen und Marburg. Wetzlar, Kronberg und Frankfurt gehören ebenfalls zu unserem Wirkungsgebiet.

    Wir wachsen weiter und suchen zur Verstärkung unseres Teams ab sofort einen Immobilienkaufmann oder eine Immobilienkauffrau (m/w/d) als Objektbetreuer*in.

    Immobilienverwaltung ist abwechslungsreich. Ihre Aufgaben? Unter anderem:

    • Objektbetreuung der zu verwaltenden Immobilien
    • Durchführung von Eigentümerversammlungen
    • Besichtigungstermine
    • Wohnungsabnahmen und –übergaben, Erstellung von Protokollen
    • Angebotseinholung und Auftragsvergabe
    • Überwachung der Auftragsausführung und Kontrolle der Rechnungen
    • Organisation, Überwachung und Abnahme von Renovierungsmaßnahmen
    • Beauftragung, Zusammenarbeit und Kontrolle externer Hausmeisterdienste
    • Kontierung und Vorbereitung von Rechnungen für die Buchhaltung
    • Reklamationsbearbeitung
    • und was sonst noch so anfällt

    Wir bieten:

    • Vollzeit
    • flexible Arbeitszeiten
    • Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben
    • mobile Arbeit möglich
    • betriebliche Altersvorsorge
    • betriebliche Zusatz-Krankenversicherung
    • ein modernes Arbeitsumfeld
    • ein irre nettes Kolleg*innenteam!
    • ein Superbetriebsklima
    • wir arbeiten mit modernster Verwaltungssoftware (Immoware24) und schulen Sie gerne
    • wir schreiben Fortbildung groß
    • ein Büro mit Garten und Fischteich direkt in der Innenstadt mit kurzen Wegen
    • regelmäßige schöne Firmenfeier

    Sie sind: Immobilienkaufmann/-kauffrau und/oder Immobilienfachwirt*in (m/w/d)

    und bringen mit: 

    • toll wäre Erfahrung im Bereich der Objektbetreuung, Mietverwaltung und WEG-Verwaltung
    • Erfahrung bei der Durchführung von Eigentümerversammlungen
    • selbständige & strukturierte Arbeitsweise
    • kollegiales Miteinander u. freundliches Auftreten
    • Freude am Umgang mit Menschen, gute Umgangsformen und ein gepflegtes Erscheinungsbild
    • Führerschein Klasse B
    • Lust auf Weiterbildung

    Wir sind ein junges, fachlich fittes Team und bieten eine abwechslungsreiche, interessante Aufgabe in einem modernen Arbeitsumfeld.  Einen zukunftssicheren Arbeitsplatz mit sicherem Einkommen und einen Arbeitsort, der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Und ein sehr nettes Team! Uns gibt es zwar seit 1987, aber wir verstehen uns als junges, faires Unternehmen und bieten eine betriebliche Altersversorgung, Gesundheitsleistungen, ein Super-Betriebsklima, Firmenevents und Spaß an der Arbeit sowie einiges andere mehr. Das dann aber gerne persönlich!

    Lust auf ein professionelles Arbeitsumfeld in einem stetig wachsenden Unternehmen? Wir lieben, was wir tun! Sie auch? Nähere Informationen finden Sie unter www.cr-menges.de oder auf unserem Instagram-Profil @clausrmengesgmbh

    Weitere

    Wir freuen uns auf Sie und Ihre Bewerbung! Wenn Sie vorab Fragen haben, einfach melden. Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an: Claus R. Menges GmbH, z.Hd. Kirsten Menges, Alicenstr. 18, 35390 Gießen, Kirsten.Menges@cr-menges.de

    Alles weitere dann persönlich – wir hoffen auf ein baldiges Kennenlernen und freuen uns drauf!

    Herzlich, Kirsten & Michael Menges und Ihr Team Menges

    https://www.cr-menges.de/unternehmen/stellenangebote.html 

  • Beratung zu Wärmepumpen

    Eine Wärmepumpe kann klimafreundlich und effizient heizen – doch die Entscheidung für das richtige Modell ist oft kompliziert. Angebote sind technisch anspruchsvoll, Fachbegriffe verwirrend. Die Verbraucherzentrale Hessen schafft Abhilfe: Mit einer neuen, kostenlosen Beratung hilft sie vorliegende Angebote für Wärmepumpen zu analysieren.Die Energieexperten der Verbraucherzentrale Hessen nehmen Wärmepumpen-Angebote genau unter die Lupe. Sie prüfen, ob alle wichtigen Angaben enthalten sind, erklären die Unterschiede zwischen den Angeboten – und helfen dabei, die passende Entscheidung zu treffen.

    So läuft die Beratung ab – Schritt für Schritt:

    Über verbraucherzentrale-energieberatung.de/erneuerbare-energien/waermepumpen-angebote/ auf der Karte das Bundesland des Wohnortes auswählen.
    1. Erfassungsbogen ausfüllen, Angebote hochladen und absenden.
    2. Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen wertet die Unterlagen aus und vereinbart einen Termin für eine Videoberatung.
    3. Das Ergebnis wird in einem persönlichen Online-Gespräch vom Energieberater erläutert. Fragen werden beantwortet.
    4. Im Anschluss gibt es zwei Dokumente: das mit Markierungen versehene Angebot und eine übersichtliche Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten des Angebots und deren Bewertung.
    Die Beratung ist dank Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kostenlos.

    Alle weiteren Fragen rund um Heizungstausch und Gebäudesanierung beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale gerne bei individuelle Beratungen in Energiestützpunkten, telefonisch oder bei Ihnen zuhause.

    Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

  • „Europa? Aber sicher – mit euch!“

    „Europa braucht Menschen wie euch“, betonte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich bei der regionalen Preisverleihung des 72. Europäischen Wettbewerbs im Regierungspräsidium Gießen. „Denn Europa ist kein fertiges Projekt – es ist immer ,work in progress‘. Ein Friedensprojekt, ein Freiheitsprojekt – und ja, auch ein Sicherheitsprojekt.“ Mit diesen Worten würdigte er das Engagement der 37 ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler, die sich mit bemerkenswerter Kreativität und Ernsthaftigkeit dem Wettbewerbsmotto „Europa? Aber sicher!“ gestellt haben.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger kommen von der Theo-Koch-Schule in Grünberg, der Liebigschule Gießen, der Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten in Gießen, der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar (alle Landkreis Gießen) und der Gesamtschule Solms (Lahn-Dill-Kreis). 14 von ihnen erhielten einen Landespreis, zwei wurden sogar auf Bundesebene ausgezeichnet – eine besondere Anerkennung im Rahmen von bundesweit rund 75.000 Teilnehmenden.

    Sicherheit – ein Wort, das angesichts von Klimakrise, digitalen Gefahren, dem Krieg in Europa und gesellschaftlichen Spaltungen aktueller kaum sein könnte. Doch was bedeutet Sicherheit für junge Menschen heute? Welche Hoffnungen, Sorgen und Ideen verbinden sie mit Europas Zukunft? Der Europäische Wettbewerb bot auch in diesem Jahr einen Raum, diese Fragen altersgerecht, kritisch und kreativ zu erkunden.

    Die eingereichten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, dass Sicherheit für die junge Generation weit mehr bedeutet als Grenzschutz und Überwachung. Ob Notrufsysteme für mehr Zivilcourage, Gedichte über digitale Selbstbestimmung oder künstlerische Visionen eines vielfältigen Miteinanders – die Botschaft der Jugendlichen war klar: Sicherheit entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Vertrauen, Zusammenhalt und Teilhabe.

    Besonderen Dank richtete der Regierungspräsident an die engagierten Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen. Hervorgehoben wurde Nadine Kunze von der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar, die für ihren besonderen Einsatz in der Begleitung der Schülerinnen und Schüler zum Bundeswettbewerb mit einer Urkunde geehrt wurde.

    Als ältester Schülerwettbewerb Deutschlands ist der Europäische Wettbewerb seit über 70 Jahren ein zentrales Instrument für politische Bildung in Schulen. Das Motto „Europa? Aber sicher!“ brachte in diesem Jahr auf den Punkt, was junge Menschen bewegt – und welche Antworten sie selbstbewusst formulieren. „Ihr seid nicht die Generation Krise, ihr seid die Generation Gestaltung“, so Dr. Ullrich abschließend. „Eure Stimmen geben Europa Hoffnung – und Sicherheit.“

     

  • Bezirksentscheid der Feuerwehrleistungsübungen

    Drei Teams aus dem Regierungsbezirk Gießen vertreten Mittelhessen beim Landesentscheid der Feuerwehrleistungsübungen am 31. August in Lorsch. Welche Mannschaften es sind, steht seit Samstag fest. Beim Bezirksentscheid im Grebenhainer Ortsteil Nösberts-Weidmoos setzte sich Ebsdorfergrund-Dreihausen I (Landkreis Marburg-Biedenkopf) vor Nösberts-Weidmoos (Vogelsbergkreis) und Gießen-Mitte (Landkreis Gießen) durch. Anstelle des altbekannten Löscheinsatzes galt es in diesem Jahr erstmals, einen angenommenen Gefahrstoffeinsatz zu meistern. „Ich freue mich, dass Sie sich der neuen Herausforderung gestellt haben“, sagte der Gießener Regierungsvizepräsident Jan Schneider bei der Siegerehrung. Gemeinsam mit Branddirektor Dr. Sven Holland vom Regierungspräsidium Gießen, dem Kreisbeigeordneten Hans-Jürgen Herbst, Grebenhains Bürgermeister Sebastian Stang, Bernd Klein vom Kreisfeuerwehrverband des Vogelsbergkreises und Kreisbrandinspektor Marcell Büttner gratulierte Jan Schneider den Mannschaften. Die Pokale für die drei besten Teams hatten das Regierungspräsidium Gießen, der Kreisfeuerwehrverband und der Bürgermeister gestiftet.

    Auf den Plätzen vier bis sieben folgten Reiskirchen-Hattenrod (Landkreis Gießen), Marburg-Cappel (Marburg-Biedenkopf), Hünfelden-Ohren (Limburg-Weilburg) und Ebsdorfergrund-Dreihausen II (Marburg-Biedenkopf). „Das war wirklich eng an der Spitze“, sagte Dr. Sven Holland vom Regierungspräsidium Gießen, das den Bezirksentscheid veranstaltete. „Ich habe gemerkt, dass sich die Mannschaften intensiv mit dem neuen Wettkampf auseinandergesetzt haben. Sie haben gezeigt, dass sie diese komplexe Thematik gut beherrschen“, betonte Dr. Sven Holland. Lob und Dank galt nicht nur den Teams, sondern auch den Schiedsrichtern aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg für die faire Bewertung und der Feuerwehr Nösberts-Weidmoos für die Ausrichtung des Bezirksentscheids. Den Glückwünschen, dem Lob und dem Dank an alle Beteiligten schlossen sich Kreisbeigeordneter Hans-Jürgen Herbst und Bürgermeister Sebastian Stang direkt an.

    Bevor es so richtig spannend wurde und die Platzierungen verkündet wurden, hatten die sieben Mannschaften ihr Können nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie gezeigt. Im theoretischen Teil galt es, in zehn Minuten 15 Fachfragen aus allen Themengebieten der Feuerwehr zu beantworten. Zum Beispiel: Sind die Dämpfe von Benzin schwerer oder leichter als Luft? Oder: Welche Brände können den Einsatz von Netzmitteln erforderlich machen? Für diesen Teil zeichneten Kerstin Weigel, Wolfgang Cloos, Melanie Lochnit und Karsten Schmitt (alle RP Gießen) verantwortlich.

    Bei dem Gefahrstoffeinsatz im praktischen Teil wurde angenommen, dass es im Lagerbereich eines Industrieunternehmens beim Verladen von Gefahrstoffen zu einem Unfall mit einem gasbetriebenen Gabelstapler gekommen ist. Dabei wurde ein Regal beschädigt, wodurch mehrere Gebinde heruntergefallen und leckgeschlagen sind. Der austretende Gefahrstoff war ätzend und brennbar, aber mit Wasser löschbar, so die Info für die Einsatzkräfte. Der Gabelstaplerfahrer lag im Bereich des beschädigten Regals bewusstlos am Boden. Kurz darauf begann es zu brennen – all das geschah natürlich nicht in echt. Die Feuerwehren mussten innerhalb weniger Minuten zunächst das Feuer löschen, die Gasflasche kühlen (beides dargestellt durch Fallklappen) und dann die Person (eine Übungspuppe) retten und dekontaminieren. Im Anschluss mussten noch Knoten und Stiche gebunden werden. Das Schiedsrichterteam aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg schaute dabei genau, ob alle Handgriffe sitzen, hörte, ob die Funksprüche korrekt sind und stoppte die Zeit. Nach jeder Übung gab es ein Feedback für die Feuerwehren.

     

     

  • Tombola zugunsten der Tour der Hoffnung ein voller Erfolg

    Zahlreiche Familien folgten der Einladung des Kinder- und Familienzentrums Wißmar zum Sommerfest, das diesmal unter dem Zeichen der Unterstützung für die Tour der Hoffnung stand. Bei bestem Wetter eröffnete Melanie Heitmann als Leiterin des Zentrums um 15 Uhr die Veranstaltung und begrüßte die Gäste.

    Ein besonderes Highlight des Festes waren die liebevoll vorbereiteten Auftritte der Kindergruppen, die mit Liedern und kleinen Darbietungen für Begeisterung sorgten. „Ich bin sprachlos“, sagte Wolfgang Rinn, 2. Vorsitzender der Tour der Hoffnung, sichtlich bewegt über das Engagement und die Begeisterung der Kinder, Eltern, Mitarbeitenden und Gäste.

    Im Zentrum des Sommerfests stand eine Tombola zugunsten der Tour der Hoffnung. Wochenlang hatten die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden gesammelt, gebastelt und genäht, um hochwertige Preise für die Tombola bereitzustellen. Jedes Los war ein Gewinn – im doppelten Sinne: für die Teilnehmenden, die sich über tolle Preise freuen konnten, und für die Tour der Hoffnung, die sich seit vielen Jahren für krebskranke Kinder einsetzt. Die Lose waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, der Lospreis betrug mindestens fünf Euro, viele gaben gerne mehr.

    Das Gesamtergebnis der Aktion wird beim Prolog der Tour der Hoffnung am Universitätsklinikum Gießen-Marburg an der Gießener Kinderklinik bekannt gegeben. Dort werden die Kinder eine eigene Bühne für ihr Engagement erhalten. „Es ist für uns immer ein besonders emotionaler Moment, wenn Kinder anderen Kindern helfen“, betonte Wolfgang Rinn. Die Tour der Hoffnung bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die durch ihr Engagement und ihre Unterstützung diesen Tag möglich gemacht haben.

     

    Bild: Tour der Hoffnung

  • RP Gießen warnt vor Risiken beim Baden in Flüssen, Stau- und Baggerseen

    Es ist heiß und Abkühlung tut gut. Die wird nicht nur unter der kalten Dusche oder in Freibädern gesucht. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen weist deshalb auf die Gefahren beim Baden in Seen und fließenden Gewässern hin. „Vor allem aktive Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt wird, eignen sich nicht für eine Abkühlung, denn das Baden dort ist lebensgefährlich“, warnt Hendrik Ebert, Leiter des zuständigen Bergbau-Dezernats beim RP-Gießen. Deshalb ist das Baden dort auch strengstens verboten.

     

    „In den aktiven Baggerseen und Tagebau-Betrieben lauern Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind“, berichtet Hendrik Ebert. Dies betrifft einerseits für die Öffentlichkeit komplett gesperrte Baggerseen und andererseits auch Ufer-Abschnitte, die nicht für die Freizeitnutzung explizit freigegeben sind. „Ohne Vorkenntnisse kann nicht eingeschätzt werden, welche Gefahren dort lauern.“

     

    Insbesondere Stellen, an denen unter Wasser Materialien angespült werden, können wild Badenden zum Verhängnis werden. Was von außen betrachtet vielleicht wie ein idyllischer Strand aussieht, kann im Wasser schnell zur tödlichen Falle werden, wenn der Untergrund plötzlich nachgibt. Ein rechtlicher Aspekt darf auch nicht vernachlässigt werden: Wer aktive Abbau-Bereiche betritt, macht sich zudem des Hausfriedensbruchs schuldig und riskiert eine Anzeige des jeweiligen Unternehmens.

     

    Selbst bei stillgelegten Seen kann es unter Wasser noch zu Hangrutschungen kommen. „Die dadurch entstehenden Kaltwasser-Strömungen können bei den Badenden lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen“, warnt Hendrik Ebert. Deshalb lautet der Rat der RP-Fachleute: Wer sich bei den hohen Sommertemperaturen erfrischen möchte, kann das in den vielen mittelhessischen überwachten Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen machen.

     

    Und wie ist es mit dem Baden in Flüssen wie der Lahn aus? „Auch das birgt Gefahren, um die man wissen sollte“, sagt Gabriele Schramm, die Leiterin des Dezernates für Oberflächengewässer und Hochwasserschutz. Denn: „Die Lahn ist kein bei der EU angemeldetes Badegewässer, das einer strengen Überwachung unterliegt.“ Das Baden in Flüssen ist grundsätzlich zwar im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs erlaubt (vgl. § 19 Hessisches Wassergesetz). Das gilt, wenn keine anderen Regelungen oder Eigentumsrechte Dritter dem entgegenstehen, etwa wenn es sich bei einem Abschnitt der Lahn um ein festgestelltes Naturschutzgebiet handelt.

     

    Aber auch wenn der Gemeingebrauch das Baden zulassen würde: Die Lahn oder andere Gewässer werden nicht überwacht, weder im Hinblick auf die Vermeidung von Badeunfällen, noch hinsichtlich der Badewasserqualität. „Die Strömung der fließenden Gewässer sollte auch in Mittelhessen keinesfalls unterschätzt werden“, betont die Dezernatsleiterin.

     

    Insgesamt wird vom Baden in nicht gemeldeten Badegewässern abgeraten. Und, was besonders wichtig ist: Es erfolgt dort vollständig auf eigene Gefahr. Sowohl Flüsse als auch Seen sind in der Regel unbewacht, weshalb dort Hilfe im Notfall oft zu spät kommt. Verschärfend kommt hinzu, dass immer weniger Menschen hierzulande schwimmen können.

     

    Link zu offiziellen Badegewässern in Hessen: https://badeseen.hlnug.de

    Fotos: RP Gießen

  • Afrikanische Schweinepest

    Zur Absicherung gegen einen Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Mittelhessen hat das Regierungspräsidium Gießen eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der den bereits tätigen Kadaversuchteams das Betreten von Privatgrundstücken gestattet wird. Grundstückseigentümer und -besitzer haben die Kadaversuche auf ihren Flächen zu dulden. Die Verfügung ist bereits am 28. Juni in Kraft getreten.

    Nachdem im Raum Kirchhundem (Kreis Olpe) in Nordrhein-Westfalen mehrere bestätigte Fälle der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten sind, sind in den auf hessischer Seite benachbarten Gebieten in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill umgehend Maßnahmen angelaufen, um ein mögliches Übergreifen der Tierseuche zu verhindern. Spezialisierte Hundesuchteams haben in Grenznähe die stichprobenartige Kadaversuche aufgenommen. Ergänzend werden Drohnenbefliegungen durchgeführt.

    Im Rahmen des Ermessens hat das Regierungspräsidium Gießen nun eine Duldungsverpflichtung für betroffene Grundstückseigentümer ausgesprochen, um eine reibungslose und verzögerungsfreie Kadaversuche zu gewährleisten. Das Betreten von Grundstücken durch bei der Kadaversuche tätige und begleitende Personen mit Suchhunden ist zu dulden und ein Zugang zum Grundstück ist zu gewähren. Gleiches gilt für Personen, die Drohnen zur Kadaversuche steuern.

    Zudem regelt die Allgemeinverfügung, dass jedes verendet aufgefundene Wildschwein umgehend an die zuständigen Kreisveterinärbehörden zu melden ist. Die Bergung und Beprobung dürfen ausschließlich durch hierzu bestimmtes Personal erfolgen.

    Die Allgemeinverfügung gilt in einem circa zehn Kilometer breiten Bereich unmittelbar östlich der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Der genaue Verlauf des Gebiets ist in einer interaktiven Onlinekarte eingezeichnet: https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/32B7F6DFFCE1C5835930FB8F856E8DF4EBB33C8094BCCA4A7A2B9EB28444CBD4

     

    Die Allgemeinverfügung wurde öffentlich bekanntgemacht und gilt ab sofort.

    Sie ist hier einsehbar:

    Öffentliche Bekanntmachungen | rp-gießen.hessen.de

     

    Das Regierungspräsidium Kassel hat für seinen Bezirk eine analoge Allgemeinverfügung erlassen.

     

    Hintergrund:

    Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, verläuft jedoch für Haus- und Wildschweine in nahezu allen Fällen tödlich. Eine Einschleppung in landwirtschaftliche Bestände hätte schwerwiegende wirtschaftliche und seuchenhygienische Folgen. Seit dem ersten Auftreten in Hessen im Juni 2024 setzt das Land Hessen in Abstimmung mit den Regierungspräsidien und Landkreisen alles daran, die Seuche einzudämmen.

     

    Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest beim Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat:

    https://schweinepest.hessen.de