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  • Arbeitsschützer vom Regierungspräsidium Gießen erinnern an den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Sonntag, 28. April)

    Das Thema Klimawandel ist bei RP-Arbeitsschützern zu spüren

    Gießen. Arbeit darf nicht krank machen. Daran zu erinnern, gibt es den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, der diesmal auf den kommenden Sonntag, 28. April, fällt. Der diesjährige Welttag widmet sich den Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. „Auch in unseren Breitengraden ist in den Sommermonaten zunehmend mit Hitzeperioden und steigenden Temperaturen zu rechnen“, berichtet Michèle Wachkamp, Leiterin von einem der drei dafür zuständigen Dezernate beim Regierungspräsidium (RP) Gießen. Das RP Gießen überwacht in den fünf mittelhessischen Landkreisen zwischen Limburg und Schlitz, Münchhausen und Hungen die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften.

    „In unserem mittelhessischen Aufsichtsbezirk ist die Gesamtzahl der bei uns registrierten Arbeitsunfälle mit 3.290 im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken“, erläutert Michèle Wachkamp. 2022 waren es noch 3.550 Arbeitsunfälle. „Rund 300 Unfälle waren dabei so schwerwiegend oder traten auffällig gehäuft in bestimmten Bereichen auf, dass eine Vor-Ort-Untersuchung durch unsere Arbeitsschutz-Experten erforderlich wurde“, berichtet Michèle Wachkamp weiter. „Glücklicherweise gab es in 2023 nur einen tödlichen Arbeitsunfall.“ Aber einer sei eben einer zu viel. Tödliche Arbeitsunfälle ereignen sich oft durch einen Absturz von einer Leiter oder einem hochgelegenen Arbeitsplatz, aber auch bei der Störungsbeseitigung, Wartung, Reparatur und Reinigung von Maschinen und Anlagen.

    Beim RP Gießen meldepflichtig ist ein Arbeitsunfall dann, wenn die beschäftigte Person durch einen Unfall getötet oder so verletzt wird, dass sie mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist. 45 Arbeitsschutzinspektorinnen und -inspektoren überwachen die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben und auf Baustellen. Neben technischen Vorschriften betreffen diese unter anderem den Umgang mit gefährlichen chemischen und biologischen Arbeitsstoffen, die Einhaltung der Arbeitszeitvorschriften oder auch die psychische Belastung bei der Arbeit.

    „Unabhängig von Verhalten oder vermeintlichem Fehlverhalten von Beschäftigten, die zum Unfallereignis beitragen, ist immer der Unternehmer dafür verantwortlich, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten“, erläutert Dezernatsleiterin Wachkamp. Konkret heißt das: Er muss die Gefährdungen an den Arbeitsplätzen und bei den Tätigkeiten beurteilen und Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen. Dazu zählt auch, Beschäftigte im Hinblick auf die Unfallgefahren und sicherheitsgerechtes Verhalten zu unterweisen und dieses durch entsprechende Kontrollen zu überwachen.

    Im Gegenzug sind die Arbeitnehmer nach erfolgter Unterweisung verpflichtet, die vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen einzuhalten. „Aber nicht nur arbeitsbedingte Unfälle gilt es zu vermeiden. Auch Gesundheitsgefahren durch unzureichend gestaltete Arbeitsplätze oder -abläufe sind ein tägliches Thema in der Aufsichtspraxis unserer Arbeitsschutzkontrolleure.“

    Das Thema Klimawandel ist längst bei den RP-Arbeitsschützern in Mittelhessen zu spüren. „Wenn es am Arbeitsplatz zu warm wird, sinken nicht nur Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, gleichzeitig steigen die Unfallgefahr und die körperliche Beanspruchung. Das gilt insbesondere für Arbeiten im Freien“, erläutert Michèle Wachkamp.

    Der Arbeitgeber ist deshalb auch hier verpflichtet – wie bei allen Gefahren am Arbeitsplatz – das Gesundheitsrisiko zu beurteilen und letztlich geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dem Arbeitgeber steht eine Beispielliste mit möglichen Maßnahmen zur Seite: „Dazu gehören etwa Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung in kühlere Morgen- oder Abendstunden, Einrichtung zusätzlicher Pausen mit Aufenthaltsmöglichkeit in kühleren Bereichen und Bereitstellung von Getränken“, so die Arbeitsschutzexperten des Regierungspräsidiums.

    Für die Arbeitsschützer des Regierungspräsidiums Gießen unterstreicht der Welttag für Sicherheit und Gesundheit die Bedeutung ihres Einsatzes für gute und sichere Arbeitsbedingungen. Denn unabhängig von Branche, Betriebsgröße und Beschäftigungsverhältnis haben alle Menschen das Recht auf Arbeit in einer sicheren und gesunden Umgebung.

    Fragen zum Thema Arbeitsschutz beantworten die RP-Experten unter Tel. 0641 303-3237.

     

    Bildunterschrift: Wird es draußen richtig heiß, sinken nicht nur Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig steigen die Unfallgefahr und die körperliche Beanspruchung. Darauf verweisen die Arbeitsschützer vom Regierungspräsidium Gießen zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Sonntag, 28. April).

     

  • Regierungspräsident Ullrich überreicht Diedrich Backhaus aus Gießen den Hessischen Verdienstorden am Bande – Ort der Ordensverleihung ein Novum

    „Ehrenamtliches Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben“ 

    Gießen/ Dietzenbach. „Es bedeutet mir sehr viel, dass mein Regierungspräsident extra aus Gießen angereist ist, um mir hier im viele Kilometer entfernten Dietzenbach den hessischen Verdienstorden am Bande zu überreichen“, sagte Diedrich Backhaus sichtlich gerührt nach der Ehrung. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich hatte ihn kurz zuvor mit Hessens Auszeichnung für hervorragende Verdienste um das Bundesland und seine Bevölkerung geehrt.

    Die Ordensverleihung fand in Dietzenbach während einer Veranstaltung der Unfallkasse Hessen (UKH) statt, bei der ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr langjähriges Engagement geehrt und offiziell verabschiedet wurden. Der festliche Rahmen passte perfekt zur Ordensverleihung. Es war nicht nur der Wunsch von Diedrich Backhaus selbst, dass RP Ullrich ihm die Auszeichnung überreicht. „Auch die Staatskanzlei ist mit diesem Wunsch an mich herangetreten, weshalb ich dem sehr gerne nachgekommen bin. Der heutige Rahmen einer Ordensverleihung stellt für mich nach nunmehr achteinhalbjähriger Tätigkeit als Regierungspräsident ein Novum dar“, sagte RP Ullrich. In seiner Laudatio betonte er auch, der Hessische Verdienstorden habe immer zwei Seiten: zum einen die des Dankes und zum anderen die der Motivation und des Ansporns für andere, „nämlich zu zeigen, dass sich der Einsatz für das Gemeinwohl lohnt“.

    Hauptberuflich war Diedrich Backhaus mehr als zwei Jahrzehnte lang Direktor und stellvertretender Geschäftsführer des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Nebenberuflich hat sich der heute 70-Jährige in vielen Funktionen ehrenamtlich engagiert und dabei nicht nur viel erlebt, sondern auch viel bewegt. So trug der Verwaltungsjurist als Stadtverordneter seiner Heimatstadt Gießen politische Verantwortung, arbeitete als ehrenamtlicher Richter am Landgericht Gießen, war im Zivil- und Katastrophenschutz des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr tätig und gehörte 17 Jahre lang dem Vorstand der Unfallkasse Hessen an, davon 13 Jahre lang als Vorstandvorsitzender.

    Diedrich Backhaus, der 2013 beriets mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden war, bedankte sich „vom ganzen Herzen“ und betonte, sein ehrenamtliches Engagement ziehe sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand der Unfallkasse Hessen schließt sich der Kreis diesbezüglich. bei dem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind fast alle ehrenamtlich Tätigen in Hessen gesetzlich gegen Arbeits- und Wegeunfälle versichert.

    Neben seiner Mitgliedschaft in den Ausschüssen prägte Backhaus insbesondere als Vorsitzender des Vorstandes die Geschicke der UKH. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement im Rahmen des Vorstandprojektes zur Steigerung der Attraktivität der UKH als Arbeitgeberin. Auch bei der Erlangung der Dienstherrenfähigkeit habe sich Backhaus verdient gemacht, lobte ihn Johannes Heger. Vorstandsvorsitzender der Unfallkasse Hessen und Geschäftsführer des hessischen Städte- und Gemeindebundes. So wurde Backhaus an diesem Abend nicht nur mit dem Hessischen Verdienstorden geehrt, sondern hatte zuvor bereits die Bismarckmedaille und die goldene Ehrennadel der UKH erhalten.

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreicht den Hessischen Verdienstorden am Bande an Dietrich Backhaus aus Gießen für hervorragende Verdienste um das Bundesland und seine Bevölkerung.

    Foto: Unfallkasse Hessen

  • Girls' und Boys' Day: 35 Jugendliche schauen einen Tag lang den Beschäftigten des Regierungspräsidiums Gießen über die Schulter

    Gießen. 1 Arbeitgeber – 1.000 Möglichkeiten: So lautet das Motto beim Regierungspräsidium Gießen. Einen kleinen Teil dieser Möglichkeiten lernten 35 Mädchen und Jungen beim Girls‘ und Boys‘ Day kennen. „Bei uns arbeiten Menschen aus mehr als 60 Berufen und die vielfältigen Aufgaben reichen vom Thema Arbeitssicherheit über Naturschutz und Verbraucherschutz bis hin zu Zuwanderung“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Stellvertretend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte er elf junge Menschen, die im Anschluss Beschäftigten im Hauptsitz am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen über die Schulter schauten.

    Alles in allem hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in 13 verschiedenen Dezernaten zu informieren. In Gießen begleiteten sie beispielsweise eine abfallrechtliche Kontrolle, lernten die Arbeit einer Fachinformatikerin für Systemintegration kennen und erfuhren mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Behörde. Von Wetzlar aus ging es raus in die freie Natur, um mit einem Mitarbeiter des Pflanzenschutzdienstes Fallen auf gefährliche Schädlinge zu überprüfen.

    Wer sich über die vielfältigen Möglichkeiten in der Behörde – von der Ausbildung bis zu den Stellenangeboten – informieren möchte, findet alle Infos unter https://rp-giessen.hessen.de/karriere.

    Bildunterschrift: Begrüßung zum Aktionstag Girls‘ und Boys‘ Day im Regierungspräsidium Gießen: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und ein Teil der 35 Jugendlichen, die einen Tag in der knapp 1500 Beschäftigte und rund 60 verschiedene Berufe umfassenden Verwaltung verbringen.

    Foto: RP Gießen 

     

  • Neue Baumwoll-Tasche mit beliebtem Schwätzer-Motiv

    Mariechen, Justus und Waldemar stehen seit 40 Jahren in der Gießener Fußgängerzone und unterhalten sich über die Geschehnisse in der Stadt. Jetzt kann sie auch jeder mit durch seinen Alltag nehmen. Ab sofort sind Taschen und Tassen mit dem Motiv der 3 Schwätzer in der Tourist-Information erhältlich.

    2023 wurde das Jubiläum der Drei Schwätzer gebührend gefeiert. Neben allerlei Aktionen rund um die von der Volksbank gestifteten Skulptur, hatte die Gießen Marketing auch ein neues Motiv mit dem berühmten Gießener Trio kreiert. Die blauen und roten konischen Tassen feierten ihr Debüt auf dem Krämermarkt 2023 und waren in windeseile ausverkauft.

    Das beliebte blaue Motiv der 3 Schwätzer ist ab sofort nun auch auf einer Baumwoll-Tasche erhältlich.

    Die hellen Taschen sind bio zertifiziert, mit einem langen Henkel und von einem Gießener Betrieb veredelt worden. Ein Produkt von Gießener für Gießener.

    Die Taschen und Tassen mit dem blauen Schwätzer Motiv sind in der Tourist-Information für jeweils 5,90 €  erhältlich.

  • "geheim!" – Warum wir Geheimnisse brauchen: Mathematikum – Halbjahresprogramm

    Der Flyer für das Halbjahresprogramm des Mathematikums für Januar bis Juli ist bei uns in der Tourist-Information erhältlich. Im Programm finden Sie alle Termine, Informationen und Veranstaltungen zur Sonderausstellung, Veranstaltungen für Kinder, etc. Auch Termine zu Online-Vorträgen sind hier zu finden.

     

  • Restaurant Schloßkeller

    Das am Brandplatz in der Innenstadt von Gießen gelegene Restaurant im historischen Keller des Alten Schlosses bietet gehobene deutsche Küche.

    Abholservice, Hausmannskost, regionale Küche, Mittagstisch, all dies bietet der Schlosskeller. Auch Räumlichkeiten für Feiern sind vorhanden.

     

    Restaurant Schloßkeller

    Brandplatz 2

    35390 Gießen Deutschland

    Telefon: +49 641 38306

    www.schlosskeller-giessen.de

  • Workshops, Führungen, Ausstellungen – Programm des Oberhessischen Museums für Januar bis April

    Das Programm des Oberhessischen Museums ist bei uns in der Tourist-Information erhältlich. Im Programm sind alle Veranstaltungen und Termine für Januar bis April verzeichnet. Laufende Ausstellungen und buchbare Angebote sind ebenfalls zu finden.

  • Restaurant-Gasthaus Justus im Hessischen Hof

    Das Justus im Hessischen Hof ist ein Speiselokal und bietet in gemütlicher Atmosphäre, saisonale und regionale Heimatküche. Auch ein Mittagstisch wird geboten.

    Neben einem Innenraum gibt es auch einen Biergarten, in dem man bei schönem Wetter sein Essen und sein Getränk genießen kann.

    Auch Veranstaltung mit  Catering sind möglich.

    Justus im Hessischen Hof

    Frankfurter Straße 7

    35390 Gießen Deutschland

  • Fit im Netz

    Smartphone-Sprechstunde der Verbraucherzentrale Hessen startet im Mai
    Mit einem neuen niedrigschwelligen Angebot richtet sich die Verbraucherzentale Hessen nun verstärkt an Menschen, die praktische Hilfe im Umgang mit ihrem Smartphone benötigen. Zu festen Terminen kommen die Scouts der Verbraucherzentrale in die Beratungsstellen und beantworten in persönlichen Einzelgesprächen Fragen rund um Internet, Smartphone, Apps und digitalen Verbraucherschutz. Das Angebot ist kostenfrei und in den meisten Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen verfügbar. Die ersten Termine finden in Wiesbaden am 13.05.2024 und in Frankfurt am 24.05.2024, jeweils von 10 bis 12 Uhr statt. Alle Termine auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/smartphone-sprechstunde.Das Smartphone ist für viele unverzichtbar geworden: Ob zum Telefonieren, Kurznachrichten schreiben, Einkaufen im Netz oder zur Fotografie – für über 80% der Menschen in Deutschland gehört das Smartphone zum Alltag. Doch längst nicht jede und jeder fühlt sich sicher im Umgang mit dem Gerät, denn viele Möglichkeiten können auch schnell überfordern.

    „Datenschutz am Smartphone oder Tablet ist nicht schwer. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein sicherer Umgang mit dem Smartphone jederzeit lernen lässt. Besonders junge Menschen, die mit der Digitalisierung groß geworden sind, können dazu beitragen, Unsicherheiten im Umgang mit dem Smartphone abzubauen“, sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen.

    Die Smartphone-Scouts der Verbraucherzentrale erklären anschaulich die Grundlagen des Smartphones, sprechen über die wichtigsten Einstellungen zum Datenschutz und wollen mehr Sicherheit im Umgang mit dem Smartphone vermitteln. Selbstverständlich können die Ratsuchenden ihre mobilen Endgeräte mitbringen. „Aus unserer Sicht ist das ein wichtiger Baustein für die digitale Teilhabe aller Menschen in Hessen“, so Wendt weiter. Das Land Hessen fördert das Angebot im Rahmen einer Projektfinanzierung.