Blog

  • Stempeljagd am Schwanenteich – AKTION AM 14.04.2024 BEENDET

    Osteraktion „Stempeljagd am Schwanenteich“

    Die Gießen Marketing GmbH lädt vom 22. März bis 14. April 2024  Familien und Kinder ein, den Stadtpark Wieckaue zu erkunden und auf Stempeljagd zu gehen. Für die erfolgreiche Jagd gibt es eine kleine Überraschung (so lange der Vorrat reicht).

    Es blüht, summt und zwitschert im Stadtpark Wieseckaue. Der Frühling ist da und bringt Leben auf das ehemalige Landesgartenschaugelände. So gibt es hier jede Menge zu entdecken.

    Die Gießen Marketing GmbH lädt Familien und Kinder ein, den Stadtpark und seine Naturschätze zu erkunden. Die Aktion findet im Rahmen des Themenjahres der Gießen Marketing „Gießen lädt ein – Naturnahes Gießen“ statt.

    Der Stadtpark Wieseckaue ist voller Naturschätze und ein wichtiger Rückzugsort für viele Stadttiere. Besonders die Tiere sind oft gut getarnt und nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Auf dem Rundweg werden insgesamt 8 Stationen angesteuert. An jeder Station verbirgt sich eine Besonderheit des Lebensraums Stadtpark, wie die Nester der Reiher am Schwanenteich, den Quellgarten oder die Wieseckwasserfälle.

    Damit alle die Wieseckaue als Ruhe-Oase erleben können, ist es wichtig, Rücksicht zu nehmen. Die Gießen Marketing GmbH macht darauf aufmerksam, dass während der Aktion weder Mensch noch Tier gestört werden sollen. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, hinterlassen Sie keinen Müll und belassen Sie Pflanzen und Tiere an ihren angestammten Orten.

    An jeder Station wurde ein Stempel versteckt, an dem die Teilnehmerkarte abgestempelt werden kann. Wer sechs Stempel gesammelt hat, kann sich im Anschluss eine kleine Überraschung bei uns in der Tourist-Information (Schulstraße 4) abholen.

    Die Teilnehmerkarte ist ab dem 22.03.2024 bei uns in der Tourist-Information (Schulstraße 4) erhältlich oder hier als Download.

    Pro Stempelkarte mit sechs Stempeln gibt es eine Überraschung. Die Karte kann nur direkt in der Tourist-Information bis zum 20.04.2024 eingelöst werden. Der Gewinn wird nicht ausgezahlt.

     

    Hinweise:

    – Die Stempel 1, 3, 5, 6, 7 sind magnetisch und entsprechend befestigt.

    – Die Stempel 2, 4 und 8 sind von der Natur getarnt. Unter Steinen oder Rinde oder in einem Baum.

    Suchen Sie nach einer durchsichtigen Dose mit unserem runden und roten Logo, wie es auch im Bild oben zu sehen ist.

    – Die Stempel wurden am 25.03.2024 13.00 Uhr kontrolliert und haben sich an ihren Plätzen befunden.

    – Die GPS-Koordinaten führen +/- 2m an den Stempel heran und können über Google-Maps oder einem ähnlichen Programm angesteuert werden.

    – Der Aktionszeitraum ist vom 22.03. – 14.04.2024

    – Pro Stempelkarte mit 6 gültigen Stempeln gibt es EINE Überraschung (solange der Vorrat reicht).

    – Stempelkarten gibt es ab dem 22.03.2024 in der Tourist-Information oder als Download.

    – Die ausgefüllte Stempelkarte kann nur in der Tourist-Information bis zum  20.04.2024 eingelöst werden.

    – Der Gewinn wird nicht ausgezahlt.

    – Die Teilnahme an der Aktion erfolgt auf eigene Gefahr.

     

  • Gas geben, aber sicher

    Passend zur Sommerzeit: Regierungspräsidium Gießen gibt Tipps und Hinweise zum sicheren Grillen

    Gießen. Sommerzeit ist Grillzeit. Fast auf Knopfdruck ermöglichen moderne Outdoor-Küchengeräte perfekt gebratene Würstchen, Steaks oder andere Mahlzeiten. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. „Damit der Umgang mit Gaskocher oder Grill keine bösen Überraschungen mit sich bringt, sollten sich vor allem Einsteiger die Funktionsweise ausführlich beim Kauf von einem Fachmann vor Ort erklären lassen“, empfiehlt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Passend zur aktuellen Lieblingsbeschäftigung im Garten und auf Balkons gibt das für Verbraucherschutz zuständige Regierungspräsidium Gießen wichtige Hinweise, wie die Handhabung sicher gelingt.

    „Wer sich einen Gasgrill oder -kocher kaufen möchte, sollte unbedingt auf die CE-Kennzeichnung und die beigefügte Bedienungsanleitung in deutscher Sprache achten“, sagt Felix Cyriax vom Arbeitsschutzdezernat des RP Gießen. „Ohne diese dürfen Gasgrills in Deutschland nicht verkauft werden.“ Dazu gehört erst einmal grundsätzliches Wissen: „Handelsübliches Flüssiggas ist schwerer als Luft und daher gefährlich.“ Bei unkontrolliertem Austritt verflüchtigt es sich kaum und kriecht unbemerkt zu den tiefsten Stellen, wo es sich sammelt. Hinzu kommt noch, dass es farblos und damit unsichtbar ist. „Dort genügt dann schon der kleinste Funke, etwa durch Betätigen eines Lichtschalters, um das hochentzündliche Gas-Luft-Gemisch schlagartig in Brand zu setzen.“ Tritt ein Liter flüssiges Propan aus einer Gasflasche aus, entstehen 260 Liter gasförmiges Propan. Gasgrills und -flaschen sollten daher immer an gut belüfteten Orten betrieben und aufbewahrt werden. In Kellerräumen sollten sie keinesfalls gelagert werden.

    Flüssiggas für Grillzwecke wird in aller Regel in Fünf- oder Elf-Kilogramm-Gasflaschen verkauft. Sowohl beim Transport der leeren Flasche zum Händler als auch beim Transport der vollen Flasche von dort nach Hause müssen die Ventile dicht verschlossen und die Schutzkappe als Ventilschutz verwendet werden. „Denn auch vermeintlich leere Flaschen sind niemals leer, die Bildung explosionsfähiger Gas-Luft-Gemische ist bei geöffneten Ventilen oder defekten Armaturen oder Schläuchen immer möglich“, erklärt Felix Cyriax. Die Beförderung von Gasflaschen in einem PKW sollte nur ausnahmsweise und kurzfristig unter Beachtung folgender Schutzmaßnahmen erfolgen: Das Lüftungsgebläse sollte auf Außenlüftung und höchste Stufe eingeschaltet und Fenster geöffnet sein. Eine Beförderung von Gasflaschen in einem offenen PKW-Anhänger oder in einem offenen Fahrzeug wie einem Pickup ist vorzuziehen, rät Felix Cyriax vom RP Gießen.

    Gefahren lassen sich vermeiden, wenn die Transportstrecke so kurz wie möglich gewählt wird. Um nicht nur gesundheitliche Folgen auszuschließen, sondern auch handfeste Bußgelder – für den Fahrer drohen Bußgelder von mehreren Hundert Euro – sollte beim Transport unbedingt auf ausreichende Ladungssicherung geachtet werden. Die Flüssiggasflaschen müssen beim Transport gegen eine Lageveränderung wie Umfallen oder Verrutschen gesichert sein, etwa durch Verzurren.

    Überdies müsse die Flasche „getüvt“ sein. Nach dem Erwerb der ersten Flasche könne diese im Handel gegen eine volle eingetauscht werden. Aufgrund der momentan hohen Gaspreise könnte man auf die Idee aufkommen, Gasflaschen an einer Tankstelle wieder zu befüllen. Das ist jedoch verboten. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass vermeintlich besonders Clevere versucht haben, mit selbstgebastelten Adaptern die Gasflaschen zu befüllen. „Da der automatische Füllstopp der Zapfsäule hierbei jedoch versagte, ist dies lebensgefährlich“, warnt Felix Cyriax eindringlich.

    Zwischen der Gasflasche und dem Endgerät muss immer ein Druckregelgerät – auch Druckminderer genannt – installiert werden, da der Grill dem unmittelbaren Flaschendruck nicht gewachsen ist. Dazu sagt Felix Cyriax: „Solche Druckminderer gehören in der Regel zum Lieferumfang jedes Gasgrills.“ Der Experte empfiehlt den Einsatz von Druckminderern, die über den Camping-Standard hinausgehen und auch im Profibereich Verwendung finden. Diese Geräte bieten zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie eine integrierte Schlauchbruchsicherung und Überdrucksicherung. „Sie sind zwar etwas teurer als einfache Druckminderer, erhöhen aber für Mehrkosten von etwa 30 Euro die Sicherheit erheblich.“

    Alle Schlauchverbindungen sollten vor der Inbetriebnahme auf Dichtheit überprüft werden. Dazu können sogenannte Lecksuchsprays verwendet werden, auf keinen Fall aber Streichhölzer oder ein Feuerzeug. „Bilden sich nach dem Aufsprühen Bläschen, muss das Flaschenventil sofort geschlossen werden“, warnt Felix Cyriax. Schläuche sollten außerdem niemals zu großer Hitze ausgesetzt werden.

    Symbolfoto: RP Gießen

  • Wie eine neue Stadtführung entstanden ist – Ein Blick hinter die Kulissen der Entwicklung der Führung "Die Gießener Hochschulen"

    „Die Gießener Hochschulen – Eine Wissenschaftsstadt zwischen Studierendenleben und Forschergeist“.

    Gießen ohne Hochschulen? Undenkbar!

    Das haben sich auch die Gießen Marketing GmbH, Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gedacht und eine neue Stadtführung entwickelt. Kommen Sie mit und lassen Sie sich von Gießen und seinen Hochschulen begeistern. Premiere der Stadtführung ist am 25.05.2024.

    Die Sonne strahlt an diesem Vorfrühlingstag vom Himmel, als sich die Kooperationspartner vor dem Mathematikum zu einer Generalprobe treffen. „Bei meinen Führungen hatte ich noch nie schlechtes Wetter“, schmunzelt Gästeführerin Petra Bröckmann.

    In monatelanger Arbeit hat Bröckmann sich vorbereitet, Bücher und historische Dokumente gewälzt und Daten verglichen. „Es war schwierig auszuwählen, was ich in den Rundgang aufnehmen werde. Je mehr man sich mit der Geschichte der Hochschulen beschäftigt, desto mehr Anekdoten findet man, die man erzählen möchte.“ Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gespannt auf diese Generalprobe „Die Gießener Hochschulen – Eine Wissenschaftsstadt zwischen Studierendenleben und Forschergeist“.

    Das Mathematikum wurde als Startpunkt gewählt. Das Mitmachmuseum ist das Aushängeschild für erlebbare Wissenschaft in Gießen und hat internationale Bekanntheit erreicht. Der Initiator und Leiter Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher hat 30 Jahre lang an der JLU gelehrt und geforscht. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren vor dem Mathematikum und dem Liebigmuseum Wissenswertes über die Gründung der Universität Gießen und Gießen als traditionsreichem Wissenschaftsstandort.

    Die Hochschulen sind jeher ein Ort der Wissenschaft – mit Forschung, Lehre und Anwendung. Justus Liebig ist das beste Beispiel für einen erfolgreichen Wissenschaftler:  Im 19. Jahrhundert forschte der bekannte Chemiker an Phosphatdünger, Backpulver und anderen praktischen Dingen, die den Alltag der Bevölkerung einfacher machten, unterstützt unter anderen von einem seiner Schüler, dem Chemiker und Physiker Heinrich Buff, dessen Wohnhaus in der Frankfurter Straße zu finden ist.

    Neben Forschergeist waren auch Freiheit und Selbstbestimmung stets Kennzeichen von Studierenden. Ein Zeugnis findet sich beispielsweise in der Alicenstraße 18, wo es zu einer Hausbesetzung in den 1980er-Jahren kam. In dieser Zeit herrscht große Wohnungsknappheit, und die Studierenden protestierten gegen die ihrer Meinung nach unnötigen Leerstände.

    „Ich bin in Gießen aufgewachsen und kann mich noch sehr gut an die Hausbesetzungen erinnern“, sagte JLU-Pressesprecherin Charlotte Brückner-Ihl und steuert einige Anekdoten zu den „wilden 80ern“ bei.

    Studierende sind von jeher ein streitbares Völkchen und es gab es immer mal wieder Probleme. So erließen Stadtrat und Bürgermeister zum Beispiel 1693 Gesetze, die Verbote für das „üppige“ Leben der Studenten enthielten, unter anderem „kein Vermummen, Saufen, Balgen und Tumultieren“. „Die Studenten haben sich natürlich nicht an die Stadtgesetzte  gehalten, da sie den Regeln der Universität unterlagen, und die war Landesangelegenheit“, ergänzt Dr. Joachim Hendel, Archivleiter der JLU. „Und der Rektor der Universität wollte es sich nicht mit den Studenten verscherzen.“

    Die Gruppe wandert weiter in der Abendsonne durch die Geschichte der Hochschulen, passiert das Hauptgebäude der JLU und das Theaterlabor im Universitätszentrum und erreicht schließlich das Hugo-von-Ritgen-Haus. Hugo von Ritgen war der Initiator (1811-1889)  zur Gründung der Handwerkerschule des Ortsgewerbevereins, was den Grundstein für die heutige THM legte. Das Anwesen in der Südanlage 6 wird zurzeit umfassend saniert und ist der Sitz der Abteilung Bauwesen der THM.

    Das Gebäude selbst ist mit der Hochschulgeschichte Gießens eng verwoben, denn es beherbergte in früheren Zeiten das Landgraf-Ludwig-Gymnasium. Gießens ältestes Gymnasium wurde ursprünglich von Landgraf Ludwig gegründet, um Schüler auf das Studium an der Gießen Universität vorzubereiten.

    Weiter geht’s über die Süd- und Ostanlage zur Wiesenstraße, dem Herz der THM. Seit 1971 wächst die Hochschule mit Standorten in Gießen, Friedberg und Wetzlar stetig.

    Auf dem modernen Campus der THM zeigt sich eindrucksvoll der Wandel Gießens zum modernen Wissenschaftsstandort. Die Gießener Hochschulen prägen mit ihren Gebäuden, Lehrenden, Forschenden und Studierenden die Stadt, darin sind sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig. „Im Alltag der Studierenden gibt es längst keinen Unterschied mehr zwischen Hochschule und Uni und auch in Forschung und Lehre rücken die Einrichtungen näher zusammen. Unlängst wurde der duale Studiengang Hebammenwissenschaft in Zusammenarbeit von THM, JLU und der Uni-Klinik entwickelt“, sagt Marko Karo von der THM Hochschulkommunikation und Marketing.

    Dies zeigt einmal mehr den heutigen Alltagsbezug der Forschungen der Hochschulen. Dies führt auch dazu, dass sich vermehrt Firmen in und um Gießen ansiedeln. Auch die Gründerszene ist in Gießen besonders groß, da die Studierenden ihren innovativen Ideen Taten folgen lassen.

    „Die Führung wird für Alumni interessant sein, aber auch für Firmen, Studierende und andere Interessierte“, ist sich Joanna Müller, Leiterin der Tourist Information von der Gießen Marketing GmbH, sicher.

    Während sich die Dunkelheit langsam über die Wiesenstraße herabsenkt, ist die Gruppe noch in intensive Gespräche vertieft. „Eine Führungen wird durch die Anekdoten lebendig, und hier hatte ich die Möglichkeit, diese auch aus erster Hand zu erfahren“, sagt Petra Bröckman dankbar. Für sie geht es nun zurück an den Schreibtisch zu den vielen Dokumenten und Büchern, um der Stadtführung den letzten Schliff zu geben.

    Ein bisschen Zeit bleibt dafür noch. Die Premiere der Führung wird am 25.05.2024 um 17 Uhr im Rahmen der Kulturnacht Gießen stattfinden. Informationen zur Teilnahme finden Sie unter: www.giessen-entdecken.de/kulturnacht. Dann können Sie selbst herausfinden, welcher ehemalige Student den Weihnachtsbaum zum Exportschlager in Amerika machte und warum die Dozenten nach der Gründung der Universität sehr viel Wein trinken mussten.

    Im Anschluss an die Premiere wird die Führung im regulären Programm der öffentlichen Stadtführungen der Gießen Marketing GmbH angeboten werden und auch für Gruppen separat buchbar sein. Weitere Informationen zum öffentlichen Programm der Stadtführungen der Gießen Marketing GmbH finden Sie unter www.giessen-entdecken.de/stadtfuehrungen. Informationen zum Angebot und Buchungen der Stadtführungen für Gruppen finden Sie unter www.giessen-entdecken.de/stadtfuehrungen-fuer-gruppen/.

  • „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neue Herausforderung“

    Dirk Wamser ist neuer Leiter der Abteilung Umwelt des Regierungspräsidiums Gießen

    Gießen. Es wird ein herzlicher Empfang für Dirk Wamser: Bei Getränken und Knabbereien kommt der neue Leiter der Abteilung Umwelt des Regierungspräsidiums Gießen schnell mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch. Das ist dem 61-Jährigen an seinem ersten Tag auch besonders w ichtig, selbst wenn er in dieser Runde alles andere als ein Unbekannter ist. Seit 1995 ist der studierte Jurist bereits beim Regierungspräsidium Gießen beschäftigt.

    „Als Dezernatsleiter und stellvertretender Leiter der Umweltabteilung hat er bereits wertvolle Arbeit geleistet. Daher bin ich mir sicher, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft gut funktioniert“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich vor der Übergabe der Urkunde. Gleichzeitig dankt er ihm für die Übernahme der kommissarischen Leitung der Abteilung in den vergangenen fünf Monaten, nachdem Karin Ohm-Winter in den Ruhestand gegangen war.

    „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neue Herausforderung“, betont Dirk Wamser. „Aber ich habe auch Respekt davor, daher bin ich bereits jetzt dankbar für Ihre Unterstützung. Wir erfüllen gesellschaftlich bedeutsame und sinnstiftende Aufgaben und werden uns diesen gemeinsam engagiert und motiviert stellen“, sagt er in Richtung der Beschäftigten. Die Aufgaben der Umweltabteilung sind vielfältig und reichen von der Genehmigung von Windenergieanlagen über Bergbau bis hin zur Gentechnik. Hinzu kommen Zuständigkeiten im Abfall- oder auch Wasserrecht.

    Vieles ist neu, aber eben nicht alles. Mit der Arbeit der Umweltabteilung ist er bereits bestens vertraut – hier war er in den vergangenen Jahren bereits in einigen der Dezernate als Dezernatsleiter tätig. „Nach nunmehr fast 30 Jahren im Regierungspräsidium Gießen hat es mich gereizt, eine neue Herausforderung anzunehmen und neue Themenfelder kennenzulernen“, berichtet Dirk Wamser.

    Der kommissarische Regierungsvizepräsident Manfred Becker, ein langjähriger Wegbegleiter Dirk Wamsers, überbringt ebenfalls seine besten Wünsche und dankt für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahrzehnte. „Durch die Übernahme zahlreicher Zusatzaufgaben und die Verlässlichkeit in der Vergangenheit hat er sich für die nächste Leitungsebene qualifiziert“, sagt Manfred Becker im Rahmen seiner Würdigung.

    Privat stehen bei dem 61-Jährigen Familie und Freunde an erster Stelle, gefolgt von seinem Interesse für Literatur und Kunst. Zusammen mit seiner Familie lebt Dirk Wamser in Linden.

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (l.) und der kommissarische Regierungsvizepräsident Manfred Becker (r.) begrüßen Dirk Wamser als neuen Leiter der Abteilung Umwelt. Foto: RP Gießen

  • Deutlich wachsendes Interesse am Ausbau des Schienengüterverkehrs

    Fünftes Netzwerktreffen Schienengüterverkehr in Buseck mit vielen Akteuren 

    Gießen/ Buseck. Der Güterverkehr steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Wie kann es gelingen, mehr Waren nicht mit Lastwagen, sondern auf der Schiene von A nach B zu transportieren? Diese Frage beschäftigt Akteure aus verschiedenen Bereichen – von Kommunen, Unternehmen und Wirtschaftsförderern bis hin zu Ministerien und Bahnunternehmen. Das Regierungspräsidium Gießen hat sie zusammengebracht und das „Netzwerktreffen Schienengüterverkehr Mittelhessen“ ins Leben gerufen. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, Antworten auf die vielen offenen Fragen zu liefern und die Beteiligten zu vernetzen. Bei den ersten Treffen ging es bereits um rechtliche Vorgaben, Förderrichtlinien oder auch Erfahrungen von Unternehmen. Das jüngste, inzwischen fünfte Treffen in Buseck wurde dazu genutzt, um mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in das vertiefende Netzwerken einzusteigen und die konkreten Probleme, Bedürfnisse und Ideen abzufangen, die mit dem Blick der jeweiligen Institution ausgemacht werden.

    Im Fokus stand dieses Mal also die klassische Netzwerkarbeit. Aus gutem Grund: Die Zahl der Interessierten ist im vergangenen Jahr deutlich angewachsen. Neben Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Industrie- und Handelskammern, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Logistik- und Speditionsunternehmen, produzierendem Gewerbe, aber auch Nahverkehrsorganisationen und Verwaltungen sind mittlerweile viele verschiedene Branchen und Institutionen vertreten. Auch wenn die bisherigen Treffen ebenfalls vielfältige Gelegenheiten boten, Kontakte zu knüpfen, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen und nützliche Informationen zu teilen, wurde nun nochmal vertiefend auf die Beweggründe und Hintergründe zum Schienengüterverkehr sowie die möglichen Beiträge für das Netzwerk eingegangen. Darauf aufbauend fand ein intensiver inhaltlicher Austausch statt, bei dem Themen und Überlegungen zu konkreten Zielen gesammelt wurden, die mit und aus dem Netzwerk heraus erarbeitet werden könnten.

    Ergänzt wurde der Termin wieder durch den Regionalen Schienencoach des Regierungspräsidiums Gießen, Jonas Goebel sowie Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf und ebenfalls Koordinator der Veranstaltungsreihe. Sie gaben Informationen zu verkehrspolitischen Themen auf Bundesebene, die im Zusammenhang mit dem Schienen-(güter)-verkehr stehen. Zentral war hier eine kurze Übersicht zu den Kürzungen und Umschichtungen der Mittel für den Schienenverkehr. Im Ergebnis war hier festzuhalten, dass trotz der Kürzungen im Bundeshaushalt die für den Schienenverkehr zur Verfügung stehenden Mittel so hoch wie nie zuvor sind.

    In diesem Jahr wird es noch zwei weitere Netzwerktreffen geben, und zwar am 21. Mai und am 19. November. Weitere Interessierte und Ideen für Themen sind herzlich willkommen. Wer Teil des Netzwerks werden und in den Verteiler aufgenommen werden möchte, kann sich an Jonas Goebel (jonas.goebel@rpgi.hessen.de, 0641/ 303 2420) wenden.

    Bildunterschrift: In Mittelhessen werden nur noch wenige Gleisanschlüsse wie dieser im Landkreis Gießen genutzt. 

  • Lösungswort für das Erstsemester-Gewinnspiel

    Ihr seid THM-Studis im ersten Semester und habt am Dienstag an unserem Stand eine Gewinnspielkarte mitgenommen? Dann füllt sie nun mit dem Lösungswort THM-Willkommen“, eurem Namen und eurer E-Mail-Adresse aus und bringt sie bis zum 20.04.2024 in der Tourist-Information (Schulstraße 4) vorbei. Wir freuen uns auf euch!

    Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt.

  • Delegation aus Südkorea besucht die Arbeitsagentur

    • südkoreanische Delegation informiert sich über die Entwicklung am regionalen Arbeitsmarkt sowie zur Ausbildung und Studium bei der Bundesagentur für Arbeit

    Eine Delegation von Regierungsbeamten und Vertretern der Gewerkschaft aus der Region Gyeonggi-do in Südkorea machte auf Ihrer Deutschlandreise Station in der Arbeitsagentur Gießen.
    Der Leiter der Arbeitsagentur Gie0en Michael Beck, informierte über den überregionalen und regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt und erläuterte die Struktur und Organisation der Arbeitsagentur.

    Auch das interessante Ausbildungs- und Studienangebot bei der Bundesagentur wurde thematisiert.

  • Neues Motiv für die Gießener Weihnachtskugel 2024 gesucht!

    Bereits im letzten Jahr, konnten alle Interessierten das Motiv der neuen Weihnachtskugel mitbestimmen. Auch 2024 sind alle aufgerufen ihre Stimme für ihr Lieblingsmotiv abzugeben  – Abstimmung auf Gießen direkt ab sofort!

    Sich im April um Weihnachten Gedanken machen? Kling seltsam, aber wenn es um die Gießener Weihnachtskugel geht, muss lange vorausgeplant werden.

    Die Motivwahl, die ersten Entwürfe, die Prototypen und schließlich die Produktion der Kugel: Dies nimmt Wochen in Anspruch und so muss früh begonnen werden, damit die Gießener Weihnachtskugel pünktlich im November geliefert werden kann.

    Seit dem 5-jährigen Jubiläum der Gießener Weihnachtskugel 2023 dürfen Interessierte das Motiv der neuen Kugel mitbestimmen. Nachdem es im vergangen Jahr bei der Abstimmung knapp war, geht 2024 erneut die Johanneskirche ins Rennen und tritt gegen den Botanischen Garten Gießen und der Kapelle auf dem Alten Friedhof an.

    Die Gießen Marketing bittet alle Interessierten auf ihre Stimme für eines der Motive abzugeben. Aus produktionstechnischen Gründen kann noch nicht über das fertige weihnachtliche Motiv abgestimmt werden, sondern nur über die Vorlage für das spätere Motiv.

    Die Abstimmung ist ab sofort unter www.giessen-direkt.de bis einschließlich dem 28.04.2024 möglich. Das Ergebnis wird im Anschluss veröffentlicht und die fertige Weihnachtskugel ist dann ab November 2024 in der Tourist-Information erhältlich.

    Unter allen Teilnehmenden der Abstimmung verlosen wir 3 x 1 Gutschein für eine (1) Weihnachtskugel 2024. Mitmachen lohnt sich also!

    Das beliebte Sammlerstück erschien das erste Mal 2019 mit dem Stadtkirchenturm als weihnachtlichem Motiv. Gerade einmal 120 Stück wurden produziert und nach nur wenigen Tagen, waren diese ausverkauft. Damit war klar, dass die Gießen Marketing einen Nerv mit der Gießener Weihnachtskugel getroffen hatte.

    Auch das Motiv im Folgejahr mit dem Stadttheater war nach nur 10 Tagen ausverkauft, obwohl das Kontingent auf 240 erhöht wurde. Seit 2021 werden die Kugeln nummeriert und somit noch interessanter als Sammlerobjekt. Trotz der im selben Jahr vorhandene Pandemie, war auch dieses Kugel schnell ausverkauft.

    Im Jahr 2022 fiel die Wahl auf das Alte Schloss. 2023 durfte das Motiv das erste Mal von allen Interessierten mitbestimmt werden und das Liebig-Museum gewann mit großem Abstand.

  • "Jeder kann helfen, den Verpackungsmüll zu reduzieren"

    Regierungspräsidium Gießen appelliert an Verbraucherinnen und Verbraucher, Mehrzweckverpackungen verstärkt zu nutzen 

    Gießen. Jeder kennt sie, jeder hat sie: Vorratsdosen in allen Farben und Größen, aus Kunststoff, Glas, Metall oder Holz, aber in jedem Fall wiederverwendbar. Warum also nicht mit ins Büro nehmen und beim Gang zum Bäcker, Wochenmarkt oder Dönerladen das Mittagessen darin einpacken lassen? „Das ist erst einmal ungewohnt“, gibt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich zu. „Aber auf diese Weise kann jeder helfen, den Verpackungsmüll zu reduzieren.“

    Zumindest kleine Betriebe mit nicht mehr als fünf Beschäftigten und bis zu 80 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen mitgebrachte Behältnisse befüllen, weiß Michaela Bender, kommissarische Leiterin des zuständigen RP-Dezernats für industrielle Abfallwirtschaft und Abfallvermeidung. Für alle anderen, die Mitnahmegerichte zum unmittelbaren Verzehr verkaufen, gilt: Sie müssen bereits seit mehr als einem Jahr neben den bekannten Verpackungen aus Kunststoff auch eine alternative Mehrwegverpackung anbieten. Das Regierungspräsidium Gießen hat in Mittelhessen die Aufgabe, zu schauen, ob diese Mehrwegangebotspflicht auch umgesetzt wird. Zudem setzt die Behörde weiterhin auf Information und Aufklärung.

    „Immer mehr Betriebe setzen die Pflicht um. Doch bis zur flächendeckenden Verwendung von Mehrwegbehältnissen ist es noch ein langer Weg, den Anbieter und Behörden, aber natürlich auch die Verbraucherinnen und Verbraucher gemeinsam gehen müssen“, sagt Michaela Bender. Oftmals wird der Ruf nach der Behörde und verstärkten Kontrollen laut. Aber ist dies auch wirklich das einzig wirksame Mittel? Reichen Kontrollen der Behörden aus, um die Verwendung von Mehrwegbehältnissen im täglichen Leben zu etablieren?

    „Die Behörden allein können ein Umdenken auf breiter Basis nicht bewirken. Vielmehr sich auch die Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt“, zeigt sich Dr. Christoph Ullrich überzeugt. Denn die Behörden könnten nur darauf hinwirken, dass die Mehrwegbehältnisse angeboten werden. Der Umwelt dienen diese aber nur, wenn sie auch von der Kundschaft verwendet werden. Diese kann die Behörde jedoch nicht anordnen.

    „Was nutzt es der Umwelt, wenn die Betriebe die schönsten Mehrwegbehältnisse anbieten und diese von den Kunden nicht angenommen werden, weil die Kunden lieber ein Kunststoffgefäß in der nächsten Abfalltonne entsorgen anstatt ein Mehrwegbehältnis zum Verkäufer zurückbringen?“, gibt Michaela Bender zu bedenken. Hier komme es in letzter Konsequenz auf das Kundenverhalten an. „Ich appelliere daher an alle, beim Kauf der nächsten Mahlzeit ,to go‘ aktiv nach Mehrwegbehältnissen zu fragen und regelmäßig davon Gebrauch zu machen, auch wenn dies ein bisschen umständlicher ist als eine Kunststoffbox“, sagt Michaela Bender. „Nur so können wir die zunehmende Verschmutzung unserer Umwelt wirkungsvoll begrenzen“.

    Bildunterschrift: So geht es auch: der Salat im Mehrwegbehältnis. 

    Foto: RP Gießen

  • Neue Online-Vorträge der Energieberatung im April

    Kostenlose Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Hessen zum Thema energetische Sanierung 

    Der April steht bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen ganz im Zeichen der energetischen Sanierung. Den Anfang macht der Online-Vortrag „Gebäude – Nachträgliche Dämmung von Wohngebäuden“. Im zweiten Vortrag geht es um Fördermöglichkeiten bei der energetischen Sanierung. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können Fragen über den Chat stellen. Kostenlose Teilnahme ist möglich nach Anmeldung auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/veranstaltungen

    Donnerstag, 18.04.2024, 17:00-18:30 Uuhr
    Gebäudehülle – Nachträgliche Dämmung von Wohngebäuden 

    Mit einer energetischen Sanierung der Gebäudehülle, etwa durch nachträgliche Dämmung, können Energieverbrauch und Enerigekosten reduziert werden. Gleichzeitig schützt eine energetisch sanierte Gebäudehülle vor Feuchtigkeit und Schimmel und verbessert Raumklima und Wohnkomfort, etwa durch wärmere Innenseiten der Außenwände. Dabei tragen Sie aktive zum Klimaschutz bei.

    Doch viele Hausbesitzerinne und -besitzer sind sich unsicher, ob sich eine nachträgliche Dämmung ihres Wohngebäudes lohnt. Worauf ist dabei zu achten? Energieberater Dipl.-Ing. Georg Bitterberg informiert über geeignete Dämmstoffe und Maßnahmen, hilft Fehler zu vermeiden und klärt über Kosten auf.

    Vorschau: Dienstag, 30.04.2024, 17:00-18:30 Uhr
    Förderungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung von Wohngebäuden 

    Die energetische Sanierung eines Wohngebäudes ist mit teils hohen Ausgaben verbunden. Über Maßnahmen und Fördermittel informiert Energieberater Dipl.-Ing. Oliver Völksch.

    Einen Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800-809802400.