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  • ACHTUNG! Lahntalbahn gesperrt – keine Fahrradmitnahme + weniger Plätze im SEV

    In diesem Jahr wird die Lahntalbahn mit zwei Bahn-Projekten im Zugverkehr stark eingeschränkt. Alle Informationen zur Sperrung und zu Ihren möglichen Alternativen finden Sie hier auf der Seite des Lahntal Tourismus Verbandes:

    Aktuelle Info zu Sperrungen und Ersatzverkehr auf der Lahntalbahn

    Oder direkt hier über den Button „Mehr erfahren“:

  • Ostergewinnspiel auf der Frühjahrsmesse am 30.03.2024

    Am Samstag, den 30.03.2024 kommt der Osterhase zu Besuch und hat für die Kinder Süßigkeiten im Gepäck.

    Gewinnspiel:

    Wer den Osterhasen auf dem Gelände entdeckt, kann zwischen 13.30 Uhr und 15.00 Uhr ein Foto mit ihm machen. Wer seinen Schnappschuss mit dem Osterhasen bis zum 31.03.2024 auf seinem Instagram-Profil hochlädt und giessen_entdecken markiert, nimmt automatisch am exklusiven Gewinnspiel teil. Unter allen Teilnehmer und Teilnehmerinnen verlosen wir drei Pakete mit Tickets für die Fahrgeschäfte auf der Frühjahrsmesse.

    Auf einen Blick:

    – 13:30 Uhr – 15:00 Uhr: Besuch vom Osterhasen

    – Osterhasen auf dem Messegelände suchen

    – Foto mit Osterhasen schießen

    – Foto bis zum 31.03.2024 auf Instagram posten und @giessen_entdecken markieren = automatische Teilnahme am Gewinnspiel

    Gewinne:

    Eins von drei Paketen mit kostenlosen Fahrchips für die Frühjahrsmesse 2024!

     

     

  • Stempeljagd an der Lahn

    Osteraktion „Stempeljagd an der Lahn“

    In diesem Jahr lädt die Gießen Marketing zusammen mit dem Regierungspräsidium Gießen vom 03. bis 21. April 2025  Familien und Kinder ein, die Lahn und seine Bewohner zu entdecken und auf Stempeljagd zu gehen. Für die erfolgreiche Jagd gibt es eine kleine Überraschung (so lange der Vorrat reicht).

    Der Fluss Lahn schlängelt sich gemütlich durch Gießen und ist eine wahre Lebensader. In den Osterferien haben große und kleine Abenteurer die Möglichkeit, die Lahn und seine Bewohner zu entdecken. Entlang eines familienfreundlichen Weges an der Lahn sind verschiedene Stempelstationen versteckt. Die Aktion findet im Rahmen des Themenjahres der Gießen Marketing „Gießen lädt ein – Attraktives Gießen  Der Fluss Lahn“ statt.

    Damit alle die Lahn als Ruhe-Oase erleben können, ist es wichtig, Rücksicht zu nehmen. Die Gießen Marketing GmbH macht darauf aufmerksam, dass während der Aktion weder Mensch noch Tier gestört werden sollen. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, hinterlassen Sie keinen Müll und belassen Sie Pflanzen und Tiere an ihren angestammten Orten.

    An jeder Station wurde ein Stempel versteckt, an dem die Teilnehmerkarte abgestempelt werden kann. Wer sechs Stempel gesammelt hat, kann sich im Anschluss eine kleine Überraschung bei uns in der Tourist-Information (Schulstraße 4) abholen.

    Die Teilnehmerkarte ist ab dem 03.04.2025 bei uns in der Tourist-Information (Schulstraße 4) und im Lahnfenster Hessen (Bootshausstraße) erhältlich oder hier als Download.

    Pro Stempelkarte mit sechs Stempeln gibt es eine Überraschung. Die Karte kann nur direkt in der Tourist-Information bis zum 28.04.2025 eingelöst werden. Der Gewinn wird nicht ausgezahlt.

     

    ACHTUNG! Die Koordinaten der Station 8 haben sich geändert:  N50° 35.376 E008° 40.130.

    Hinweise:

     Suchen Sie nach einer durchsichtigen Dose mit unserem runden und roten Logo.

    – An Station 1 befindet sich kein Stempel, hier ist nur der Startpunkt.

    – Die Koordinaten an Station 8 haben sich verändert: N50° 35.376 E008° 40.130

    – Der Stempel an Station 9 (Lahnfenster) kann nur während der Öffnungszeiten gejagd werden. Bitt sprechen Sie dafür die Mitarbeiter:innen vor Ort an.

    Die genaue Beschreibung zu den Verstecken finden Sie hier.

    – Die Stempel wurden am 08.04.2025  kontrolliert und haben sich an ihren Plätzen befunden.

    – Die GPS-Koordinaten führen +/- 5m an den Stempel heran und können über Google-Maps oder einem ähnlichen Programm angesteuert werden.

    – Der Aktionszeitraum ist vom 04. – 21.04.2025

    – Pro Stempelkarte mit 6 gültigen Stempeln gibt es EINE Überraschung (solange der Vorrat reicht).

    – Stempelkarten gibt es ab dem 03.04.2025 in der Tourist-Information und im Lahnfenster Hessen oder als Download.

    – Die ausgefüllte Stempelkarte kann nur in der Tourist-Information bis eine Woche nach dem Aktionszeitraum (bis 28.04.2025) eingelöst werden.

    – Der Gewinn wird nicht ausgezahlt.

    – Die Teilnahme an der Aktion erfolgt auf eigene Gefahr.

     

  • Unser Themenjahr 2024

    2024 lautet das Thema „Gießen lädt ein – Naturnahes Gießen“

    Wir planen in dessen Rahmen viele neue Aktionen, Angebote und Produkte.

    So haben wir bereits eine neue Führung über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau im Stadtpark Wieseckaue ins Programm aufgenommen. In Vorbereitung zum Themenjahr, haben wir während der Adventskalender-Aktion in der Innenstadt Samen für Weihnachtsbäume verschenkt, damit die Gießener und Gießenerinnen nachhaltig ihren eigenen Weihnachtsbaum ziehen können.

    Wir machen uns auch Gedanken, wie wir unsere Veranstaltungen nachhaltiger gestalten können.

    Kennen Sie schon unser Themenjahr 2023?

    Unsere Aktionen und Beiträge zum Themenjahr 2024!

    Winterlicher Spaziergang auf dem Schiffenberg

    Der Gießener Hausberg besticht nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch durch die Wald- und Wiesenflächen rings herum. Er ist ein wichtiges Naherholungs gebiet und ein Rückzugsort für viele Pflanzen und Tiere. Im Winter, wenn Schnee liegt, wir er zum Tummelplatz begeisterter Rodler.

    Hier hin führt unser erster Spaziergang 2024. Genießen Sie die Bewegung an der frischen Luft und die Ruhe nach dem stressigen Alltag.

    Urbanes Gärtnern

    Gießen ist grün mit seinen vielen Parks und Grünflächen. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten eine Stadt naturnaher zumachen, zwischen den grauen Häuserschluchten. Kennen Sie „Urbanes Gärtnern“? Hier finden Sie einige Beispiele in Gießen und Anregungen zum Mitmachen.

    Mikroabenteuer „Safari in Gießen“

    Man muss nicht bis nach Afrika reisen, um Exoten zu sehen. Auch direkt vor der Haustür gibt es einiges zu entdecken. Hier erfahrt ihr, wo die wilden Gießener zu finden sind.

     

  • „Hamsterhotels“ öffnen wieder ihre Pforten

    Landwirte sorgen dafür, dass bedrohte Tiere Nahrung und Deckung finden – Interessierte können sich melden

    Gießen. Mit dem nahenden Frühling beendet der Feldhamster seinen Winterschlaf. Dann hat er nur noch zwei Dinge im Sinn: Fressen und dann einen Partner finden und für Nachwuchs sorgen. 40 Landwirte rund um Langgöns und Pohlheim helfen ihm dabei. 2018 hat das hessische Umweltministerium hessenweit zehn Feldflurprojekte ins Leben gerufen, um dem gravierenden Rückgang der Tiere entgegenzuwirken. Gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Gießen koordiniert die Abteilung für den ländlichen Raum der Landkreise Lahn-Dill und Gießen die Bemühungen aller Akteure – darunter Landwirte, Jäger, Behörden, Naturschutzverbände und Kommunen – im Projektgebiet „Gießen-Süd“. Ziel des Projektes ist die Förderung und Stabilisierung der noch vorhandenen Bestände von Feldhamster, Rebhuhn und Feldlerche.

    Dazu setzen landbewirtschaftende Betriebe Maßnahmen im Grünland und auf Ackerflächen um, die auf die Bedürfnisse der Arten angepasst sind. Zum Beispiel lassen sie bei der Ernte Blühflächen und Getreidestreifen stehen. So findet der Feldhamster im Sommer auch nach der Getreideernte noch Nahrung. Damit er das ganze Jahr über Deckung und Nahrung findet, legen die Landwirte zudem das sogenannte „Hamsterhotel“ an. Es besteht aus drei aneinander angrenzenden Flächen, auf denen Getreide, Luzerne und eine Blühfläche angebaut werden. Diese eng aneinander liegende kleinstrukturierte Anbaukombination bietet dem kleinen Nager abwechslungsreiche Nahrung und Schutz vor Beutegreifern und deckt damit all seine Lebensraumansprüche ab.

    In den kommenden Tagen und Wochen wird die Frühjahrsbestellung auf den Feldern abgeschlossen. Neben dem Sommergetreide ist auch die eine oder andere Maßnahmenfläche für den Feldhamster dabei. Die Landwirte leisten so einen wichtigen Beitrag, um die Artenvielfalt in der Region zu erhalten. Die Jägerschaft unterstützt das Bemühen um die Feld-Arten im Rahmen ihrer Niederwildhege. Dazu zählen die Anlage von Hecken und Blühflächen wie auch die Reduzierung von Beutegreifern.

    Im Rahmen des Feldflurprojektes stehen den Offenlandarten aktuell über 120 Hektar Maßnahmenfläche zur Verfügung. Das Engagement zahlt sich aus. Die Kommunen Langgöns, Pohlheim, Linden, Hüttenberg und die Stadt Gießen sind mittlerweile eine der wichtigsten Regionen deutschlandweit für das Rebhuhn und die Population um Langgöns und Pohlheim beherbergt die stabilsten Feldhamsterbestände in Hessen.

    Seit 2020 werden die Tiere als weltweit vom Aussterben bedroht eingestuft. Der Feldhamster ist ein typischer Bewohner der offenen Feldlandschaft. Er benötigt tiefgründige Löss- und Lehmböden. Seine Baue legt er bevorzugt dort an, wo während der gesamten Aktivitätsphase – in Hessen etwa von April bis Oktober – Nahrung und Deckung vorhanden sind.

    Interessierte Landwirte, die Flächen im Projektgebiet bewirtschaften und sich beteiligen wollen, können gerne mit den Ansprechpartnerinnen beim RP Gießen, Bettina Schreiner (bettina.schreiner@rpgi.hessen.de), oder bei der Abteilung für den ländlichen Raum der Landkreise Gießen und Lahn-Dill, Annika Werner (Annika.Werner@lahn-dill-kreis.de), in Kontakt treten.

    Bildunterschrift: Feldhamster sind vom Aussterben bedroht. Landwirte und Jäger helfen, ihre Bestände zu stabilisieren.

    Foto: Manfred Sattler

     

     

  • Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt nur leicht

    • Arbeitslosenquote sinkt im März um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent
    • 276 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 990 mehr als im März 2023
    • Nachfrage nach Arbeitskräften unter Niveau der Vorjahre

     

    Die Arbeitslosigkeit hat im März im Agenturbezirk leicht abgenommen. So sank die Zahl der Arbeitslosen um 276 auf aktuell 18887. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent zurück.

    Im Vorjahresmonat waren zum gleichen Zeitraum noch 990 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag im März 2023 bei 4,8 Prozent.

    „Die üblicherweise im März einsetzende Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr schwächer ausgefallen, als in den Jahren zuvor“, bewertet Michael Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Gießen, die jetzt veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für den abgelaufenen Monat. „Die derzeit schwächelnde Konjunktur triggert nicht die gewünschte starke Nachfrage nach Arbeitskräften, so dass die Arbeitslosigkeit nur unterdurchschnittlich abgenommen hat“, berichtet Beck weiter. In vielen Außenberufen sei die Arbeit wieder aufgenommen worden, so dass die witterungsbedingte Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen sei, nun bedürfe es weiterer Impulse aus der Wirtschaft, damit der Arbeitsmarkt die gewünschte Dynamik entfalte, sagt der Agenturchef abschließend.

    Unterbeschäftigung

    Im März waren in der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ insgesamt 26244 Personen registriert, 1023 Personen mehr im Vergleich zu März 2023.

    Gemeldete Stellen

    Die Arbeitgeber zeigten sich auch im März bei der Meldung neuer Stellenangebote weiterhin zurückhaltend. Für einen März unüblich, ging die Zahl der Stellenmeldungen im Vergleich zum Vormonat zurück. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen meldeten Arbeitgeber insgesamt 1058 neue Stellen. Dies waren 95 Stellen weniger als im Februar und 18 weniger als im März 2023.

    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich im März abermals reduziert. 5643 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, 801 Stellen weniger als im Vorjahresmonat.

    Männer und Frauen

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im März 10555 Männer erwerbslos gemeldet. Dies waren 160 weniger als im Februar. Die Quote für diesen Personenkreis betrug damit -wie im Vormonat- 5,3 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 522 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 5,0 Prozent.

    Im März waren im gleichen Bezirk 8332 Frauen registriert, 116 weniger als im Vormonat. Die Quote blieb abermals unverändert bei 4,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 468 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,5 Prozent.

    Besondere Personengruppen

    Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen hat sich im abgelaufenen Monat leicht reduziert. Gleiches gilt für die älteren Arbeitslosen (50 plus).

    Die Zahl der Jugendlichen unter 25 Jahren, die auf der Suche nach einer Arbeitsstelle waren, ist im März um 48 auf 1753 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote verminderte sich um 0,1 Prozentpunkte auf nun 4,3 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 64 weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent.

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen ist die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen im März geringfügig um 16 Personen auf nun 6294 Ältere gesunken. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,7 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 461 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,5 Prozent.

    Regionale Unterschiede

    Im März zeichnete sich bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis, die alle zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören, ähnliche Entwicklungen ab – in allen genannten Kreisen lag der Rückgang bei rund 1,5 Prozent.

    Im Kreis Gießen waren im März insgesamt 8854 Menschen erwerbslos gemeldet, 118 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf nun 5,9 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,4 Prozent. Damals waren 805 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 128 Personen auf 7497 gesunken. Die Quote lag bei 4,4 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkten gegenüber Februar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jetzt 235 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,3 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im März ebenfalls gesunken. 2536 Personen waren arbeitslos gemeldet, 30 Personen weniger als noch im Februar. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell unverändert bei 4,4 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 50 Personen mehr erwerbslos gemeldet. Damals wurde eine Quote von 4,5 Prozent verzeichnet.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)

    Im März hat sich die Arbeitslosigkeit bei der Betrachtung nach Rechtskreisen unterschiedlich, aber dennoch in die gleiche Richtung verändert. Den neusten Zahlen ist zu entnehmen, dass im Rechtskreis der Grundsicherung (nach dem Sozialgesetzbuch II; Jobcenter) ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war, während sie bei der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) etwas stärker zurück ging.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im März 6586 Personen gemeldet, 242 weniger als im Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 281 Personen weniger registriert.

    Die Anzahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen sank um 34 Personen auf nun 12301. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 709 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im März 6263 Arbeitslose, 23 Personen weniger als im Februar.

    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4449 Arbeitslose gemeldet, 31 Personen weniger als im Vormonat.

    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1589 Arbeitslose im März geführt, 20 Personen mehr als einen Monat zuvor.

  • WOW – Wochen der beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung

    • Online-Seminare zum Wandel auf dem Arbeitsmarkt vom 15. bis 26. April

    Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem ständigen Wandel. Im Laufe des Berufslebens stehen Arbeitnehmende vor einer Vielzahl von beruflichen oder persönlichen Veränderungen. Antworten auf viele Fragen und spannende Einblicke in verschiedene Trendthemen bieten hier die Wochen der beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung vom 15. bis 26. April 2024.

    Kostenfreie Online-Veranstaltungen geben Einblicke zur Veränderungen am Arbeitsmarkt und den damit verbundenen Chancen, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit einen beruflichen Neustart beeinflussen können sowie viele weitere spannende Themen.

    Informationen gibt es unter www.bbie.info unter der Kachel „WOW 2024“. Die Anmeldungen finden über Skype statt.

  • abi >> Chat: Anschreiben, Lebenslauf & Co. > so sieht die optimale Bewerbung aus

    • abi>> Chat am 10. April von 16 bis 17.30 Uhr

    Wie punkte ich mit dem Anschreiben? Was gehört in den Lebenslauf? Wie überzeuge ich beim Vorstellungsgespräch oder Auswahltest? Soll ich eine Bewerbungsmappe noch per Post schicken oder läuft das alles digital? Und welche Rolle spielt eigentlich „ChatGPT“ und das Thema Künstliche Intelligenz?

    Das Thema Bewerbung ist wichtig. Schließlich konkurriert man beim Wunschjob in der Regel mit anderen Interessentinnen und Interessenten.

    Egal, ob Ausbildung oder Aushilfsjob, Berufseinstieg oder der nächste Sprung auf der Karriereleiter:

    Der abi» Chat am 10. April hilft bei der perfekten Bewerbung. Von 16 bis 17.30 Uhr nehmen sich Expertinnen und Experten Zeit für die Fragen der User.

    Sie geben Tipps zu Anschreiben und Lebenslauf und unterstützen bei der Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch.

    Zusätzliche Informationen rund ums Thema bietet darüber hinaus die abi» Rubrik „Bewerbung“ unter https://abi.de/bewerbung

    Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum.

    Die Teilnahme ist kostenlos.

    Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann die Antworten im Chatprotokoll

    nachlesen, das nach dem Chat im abi» Portal veröffentlicht wird. Mehr Infos zum Chat finden sich unter https://abi.de/interaktiv/chat

  • Austausch über Biber, Stromtrasse und mehr

    Regierungspräsidium Gießen hatte zum „Jahresgespräch Landwirtschaft Mittelhessen“ eingeladen – Etliche Themen auf der Tagesordnung

    Gießen/Wetzlar. Es ist eine gute Tradition und ein ebenso guter, wichtiger Austausch: Ein Mal im Jahr findet auf Einladung des Regierungspräsidiums Gießen das „Jahresgespräch Landwirtschaft Mittelhessen“ statt. „Es ist wichtig, immer wieder miteinander zu reden“, betonte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich bei der Begrüßung der fast 30 Gäste in Wetzlar. Unter ihnen waren Vertreterinnen und Vertreter des Hessischen Bauernverbandes, der Kreisbauernverbände im Regierungsbezirk und Kreislandwirte sowie der Ämter für den ländlichen Raum. Beschäftigte des Regierungspräsidiums Gießen und Vertreter des Unternehmens Amprion standen ihnen zu verschiedenen Themen Rede und Antwort.

    Zwei davon bewegen viele Landwirtinnen und Landwirte: das Vorkommen von Wolf und Biber, insbesondere Entschädigungsregelungen. Was den Wolf angeht, wurden im vergangenen Jahr fünf Anträge auf Billigkeitsleistungen beim Regierungspräsidium Gießen gestellt. Drei davon wurden bewilligt, zwei konnten nicht bewilligt werden.

    In Mittelhessen gibt es rund 100 Biberreviere. Die meisten davon sind im Vogelsbergkreis. Aber auch im Landkreis Gießen ist der Biber, eine streng geschützte Art, heimisch. Erste Ansprechpartner für Betroffene sind die Forstämter. Erst bei größeren Konflikten kommt der Biberbeauftragte des Regierungspräsidiums ins Spiel. Er hatte in den zurückliegenden zwölf Monaten rund 100 Ortstermine mit betroffenen Nutzern und Kommunen. Umgesiedelt oder entnommen wurde 2023 letztlich kein Tier. Allerdings erteilten die unteren Naturschutzbehörden der Landkreise 22 Ausnahmegenehmigungen nach Bundesnaturschutzgesetz. Dadurch waren Eingriffe in den Lebensraum der Tiere möglich. Dazu zählt zum Beispiel der Rückbau eines Damms, wenn er für Überschwemmungen sorgt.

    Breiten Raum nahm bei dem Treffen in Wetzlar der Rhein-Main-Link ein. Er soll bis zu acht Gigawatt Offshore-Windstrom aus dem Norden Deutschlands direkt nach Hessen, nämlich ins Rhein-Main-Gebiet, bringen. Die Erdkabel-Stromtrasse wird auch durch den Regierungsbezirk – genauer gesagt durch die Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf – führen. Auch landwirtschaftliche Flächen werden betroffen sein und viele Landwirte haben Bedenken. „Daher ist es gut, dass wir heute Informationen in dieser frühen Phase und in dieser Runde bekommen und wichtige Fragen direkt beantwortet werden können“, sagte der Regierungspräsident. Bezüglich möglicher Entschädigungen für Landwirte sind bereits Verhandlungen zwischen dem Hessischen Bauernverband und dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion geplant, wie bei dem Treffen deutlich wurde.

     

    Weiteres Thema war die Antibiotikadatenbank. Mit der Neufassung des Tierarzneimittelgesetzes zum 1. Januar 2023 gab es diesbezüglich viele Veränderungen. Die Wichtigsten wurden bei dem Treffen in Wetzlar nochmal dargestellt. Auch der Bereich Pflanzenschutz stand auf der Tagesordnung. Dabei ging es unter anderem um Anträge zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Naturschutzgebieten, was im Regierungsbezirk im vergangenen Jahr insgesamt elf Mal erlaubt wurde. Auch das Weidelgras, das zwar viele Vorteile bietet, sich aber zum Beispiel im Weizen stark ausbreitet, fand Erwähnung.

    Angesprochen wurde außerdem das Vorkaufsrecht, das das Land Hessen bei bestimmten Grundstücken hat. Dazu zählen zum Beispiel Flächen mit mehr als 5.000 Quadratmetern, auf denen sich ein gesetzlich geschütztes Biotop befindet. Zum Vorkaufsrecht gab es 2023 insgesamt 440 Anfragen. In sieben Fällen wurde ein Verfahren eröffnet und in zwei davon wurde das Vorkaufsrecht tatsächlich ausgeübt. Hier wurde darauf hingewiesen, dass ein mögliches Vorkaufsrecht auf der Internetseite https://natureg.hessen.de ermittelt werden kann.

    Bildunterschrift: In Mittelhessen gibt es rund 100 Biberreviere. Hier ein Beispiel aus der Gemeinde Freiensteinau.

    Foto: RP Gießen

     

  • Lahnfenster startet in die Saison

    Blick in die Unterwasserwelt der Lahn ab Samstag, 30. März, möglich – In den Osterferien jeden Tag geöffnet – Auch Gruppenführungen im Angebot

    Gießen. Es ist Frühlingszeit und in der Lahn ist wieder einiges los. Davon können sich Interessierte bei einem Besuch des Lahnfensters in Gießen auch in diesem Jahr wieder überzeugen. Am Samstag, 30. März, ist Saisonstart. „Besonders für Familien mit Kindern ist das Lahnfenster immer einen Besuch wert. Hier können durch die großen Fenster aber nicht nur Fische in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden“, erklärt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Eine Ausstellung und eine Glasvitrine mit Exponaten aus der Lahn vermitteln erste Informationen zur Lahn und ihren Fließgewässerregionen, den in Hessen vertretenen Fischregionen sowie vorkommenden Fischarten. Über digitale Medien können zusätzlich Filme gezeigt werden. Seit 2007 betreibt das Regierungspräsidium die Einrichtung, die an der Klinkel’schen Mühle (Bootshausstraße 8) in Gießen zu finden ist.

    In den Osterferien öffnet der Publikumsmagnet täglich von 13 bis 18 Uhr seine Pforten. Ab dem 15. April ist die Beobachtungsstation unter der Wasseroberfläche freitags von 15 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an hessischen Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Zutritt ist kostenlos. In diesem Jahr werden erneut Gruppenführungen angeboten. Dafür benötigt es eine Voranmeldung. „Diese können auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfinden. Wir verzeichnen schon wieder eine steigende Nachfrage“, freut sich RP-Mitarbeiterin Ursula Rock, die das Lahnfenster betreut. Die Anmeldung für Führungen ist möglich per E-Mail an Lahnfenster@rpgi.hessen.de oder telefonisch unter 0641/303-5565. Dieses Angebot ist für Schulklassen und Kindergärten kostenlos.

    Mehr Informationen sind auf der Homepage unter http://rp-giessen.hessen.de/natur/lahnfenster-hessen erhältlich.

    Bildunterschrift: Ab dem 30. März kann das Lahnfenster wieder besucht werden.

    Foto: RP Gießen