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  • Lehrstellen „to go“ – Für Jugendliche, die jetzt noch in Ausbildung starten wollen

    • Viele Unternehmen suchen noch den passenden Azubi für einen Ausbildungsstart in diesem Jahr
    • Lehrstellen „to go“ am Kreuzplatz in Gießen
    • Berufsberatung, Berufsinformationszentrum und Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Gießen beraten am Donnerstag, 21. August, von 13 bis 17 Uhr

    Jugendliche, die in diesem Jahr noch eine Ausbildung beginnen möchten, können die Nachvermittlungsaktion der Arbeitsagentur nutzen. Am 21. August bietet die Berufsberatung in der Zeit von 13 bis 17 Uhr mitten am Seltersweg Ecke Kreuzplatz ihr Beratungsangebot und noch offene Ausbildungsstellen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Informationen sind kostenfrei.

    „Manch ein Jugendlicher hat die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz für dieses Jahr bereits aufgegeben, aber noch ist es für eine Bewerbung nicht zu spät“, betont Daniela Hach, Teamleiterin des Arbeitgeberservices Gießen. „Nicht wenige Arbeitgeber sind noch auf der Suche nach einem Azubi. Diese offenen Stellen können am Stand eingesehen und zum Bewerben gleich mitgenommen werden, quasi Lehrstellen ‘to go‘.“

    Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist der Einsatz von Virtual-Reality-Brillen des Berufsinformationszentrums (BiZ), mit denen Interessierte einen realistischen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe erhalten können. „Selten hatten junge Menschen eine so breite Auswahl. Die offenen Stellen reichen dabei quer durch alle Branchen. Ist der richtige Ausbildungsplatz dennoch nicht gefunden, gibt es auch viele Angebote die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn im nächsten Jahr zu überbrücken und sinnvoll zu nutzen, auch hier sind wir gerne Ansprechpartner“, erklärt Katrin Nischalke, Teamleiterin der Berufsberatung Gießen.

     

    Foto: Agentur für Arbeit Gießen, Nachvermittlungsaktion 2024

  • Info-Point am Kirchenplatz – Geänderte Öffnungszeiten der Tourist-Information am Stadtfestwochenende

    Der Countdown zum Stadtfest läuft – In wenigen Tagen startet Mittelhessens größtes Musikfestival in Gießen. Die Tourist-Information wird dann zum Info-Point und ist am Kirchenplatz zu finden. Geänderte Öffnungszeiten am Standort Schulstraße.

    Die Vorbereitungen für das Stadtfest in Gießen laufen auf Hochtouren. Drei Tag voller Musik und vielen tollen Aktionen an 14 Standorten erwarten die Besucher und Besucherinnen.

    Info-Point

    Alle wichtigen Informationen rund um das Stadtfest unterschiedliche Aktivitäten und Sehenswertes in und um Gießen sind in dieser Zeit am Info-Point am Kirchenplatz erhältlich. Dieser ist zum Stadtfest wie folgt geöffnet: am Freitag und Samstag von 11:00 bis 1:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 21:00 Uhr.

    Angebote für Kinder

    Auch während des Stadtfestest können interessierte Teilnehmende sich die Aktionskarte zum Gießener Sommer-Bingo abholen und gleich die Aufgabe „Ein Fest feiern“ abhaken. Die Kinder können sich mit Gießmo & Gießela auf Entdeckungstour durch die Stadt begeben. Die fertigen Aktionskarten vom Sommer-Bingo und der Kinderstadtralley können am Info-Point oder später in der Tourist-Information gegen eine kleine Überraschung eingetauscht werden (so lange der Vorrat reicht).

    Frauen-Nachttaxi

    Ebenfalls am Info-Point erhältlich sind die Gutscheine für das Frauen-Nachttaxi, sodass alle sicher am Abend nach Hause kommen können.

    Fundsachen

    Während des Stadtfestes können gefundene Gegenstände (z.B. Schlüssel, Handy, Portmonie, Kleidungsstücke, etc.) am Info-Point abgegeben bzw. wieder abgeholt werden. Ab Dienstag sind die Gegenstände dann im Fundbüro abzuholen.

    Tourist-Info Schulstraße

    Durch den Info-Point am Stadtfest ergeben sich geänderte Öffnungszeiten am Standort der Tourist-Information in der Schulstraße:

    Freitag              geschlossen

    Samstag           10 bis 14 Uhr

    Sonntag            geschlossen

    Montag geschlossen

     

    Ab Dienstag ist die Tourist-Information wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet (Mo-Di 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr) und steht mit dem vollen Angebotsumfang zur Verfügung.

  • Für ungetrübten Badespaß

    Regierungspräsidium Gießen gibt Tipps zum richtigen Umgang mit chemischen Zusätzen im heimischen Pool – Dosierungsvorschriften beachten

    Gießen. Nach einem feuchten Juli wird es jetzt wieder Sommer – und die Abkühlung steht im eigenen Garten: Planschbecken und Pools verschiedenster Art und Größe, mit Filter oder ohne. Für ein sorgenfreies Badevergnügen ist vor allem wichtig, dass das Wasser sauber und hygienisch unbedenklich ist. „Wenn das Wasser tage- und wochenlang bei schwülen Temperaturen in der Sonne steht, können sich Algen bilden und Keime vermehren sich rasant“, sagt der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Dieser natürliche Vorgang kann durch den Einsatz von Chemikalien im Poolwasser reduziert werden – vorausgesetzt, es werden ein paar Regeln beachtet. Die Expertinnen und Experten des Regierungspräsidiums (RP) Gießen geben daher Tipps zum richtigen Umgang mit gefahrstoffhaltigen Produkten.

    „Fachgerecht angewandt, können diese Produkte ohne Bedenken eingesetzt werden. Bei unsachgemäßer Handhabung sind sie allerdings für Gesundheit und Umwelt durchaus gefährlich“, teilt das zuständige Arbeitsschutzdezernat beim Regierungspräsidium mit. Gefahr besteht insbesondere dann, wenn die verwendeten Schwimmbadchemikalien wie Chlorungsmittel oder Algenschutz getreu dem Motto „Viel hilft viel“ überdosiert werden. „Dadurch können Haut- und Schleimhautreizungen ausgelöst werden“, warnt die Fachbehörde. Dies gelte auch, wenn Desinfektionsmittel direkt beim Befüllen des Beckens zugegeben werden und Kinder vorzeitig ins Planschbecken hüpfen. „Chemikalien sollten ohnehin außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.“ Wichtig ist es darüber hinaus, die Hinweise und Dosierungsempfehlungen der Hersteller zu beachten. Die im Handel erhältlichen Produkte liefern hierzu ausreichend Informationen zur sachgerechten Anwendung und richtigen Dosierung.

    Auch wenn jetzt die Becken erst gefüllt werden – im Herbst stellt sich traditionell dann doch die Frage: Wohin mit dem Wasser, wenn die Badesaison im Garten beendet ist? Daniela Hildebrand vom Dezernat für kommunales Abwasser und Gewässergüte beim RP erläutert dazu: „Da es sich bei mit Chemikalien behandeltem Poolwasser um Schmutzwasser handelt, darf dieses weder im Garten versickert noch in zum Beispiel einen angrenzenden Bach eingeleitet werden. Es ist damit über den häuslichen Schmutzwasserkanal zu entsorgen.“ Handelt es sich beim Planschbeckenwasser um Trinkwasser aus der Leitung ohne weitere Zusätze, kann das Wasser problemlos im Garten versickern.

    Bei allem Badespaß sollte immer verantwortungsvoll mit dem Trinkwasser umgegangen werden, denn die Befüllung der Pools in heißen Sommern mit langen Trockenperioden übt zusätzlichen Druck auf die dann häufig ohnehin schon angespannte Wasserversorgungssituation aus.

    Für weitere Auskünfte, auch zu anderen Verbraucherprodukten, stehen die Arbeitsschutzdezernate des Regierungspräsidiums Gießen unter der Mailadresse chemikaliensicherheit-arbeitsschutz@rpgi.hessen.de und dem Betreff „Poolchemikalien“ zur Verfügung.

     

    Bildunterschrift:

    Wer Chemikalien in seinem Pool einsetzt, sollte unbedingt die Hinweise und Dosierungsempfehlungen der Hersteller beachten. Auch beim Ablassen des Wassers am Saisonende gibt es einiges zu beachten.

     

    Symbolfoto: RP Gießen

  • Beruflicher Erfolg für Jugendliche auch ohne Abitur und Studium

    • Veranstaltungen am 11. und 13. August um jeweils 14 Uhr, Anmeldung erforderlich
    • Alternative Wege nach dem Schulende
    • Vortrag und Angebote für Jugendliche, die sich für eine Ausbildung interessieren

    Unter dem Motto „Zukunft – aber anders“ zeigt die Berufsberatung in der Wetterau Jugendlichen Möglichkeiten auf, wie man jenseits von Abitur und Studium erfolgreich im Beruf sein kann. Eingeladen sind junge Menschen, die die Berufswahl noch nicht abgeschlossen haben und Jugendliche, die sich für eine Ausbildung interessieren, aber aktuell noch nicht in Kontakt mit der Arbeitsagentur stehen. Angeboten wird die Veranstaltung am 11. und 13. August in der Arbeitsagentur Friedberg (Leonhardstr. 17 in Friedberg) jeweils um 14 Uhr.

    Eine Anmeldung für Montag (11.08.) unter https://eveeno.com/293887555 und Mittwoch (13.08.) https://eveeno.com/110945184 ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Der berufliche Erfolg kann über viele Wege zum Erfolg führen. Wichtig ist, dass man seine Zukunft selbst in die Hand nimmt und startet. Dabei steht die Wetterauer Berufsberatung mit ihren Angeboten zur Seite.

     

    Foto: Panthermedia

  • Sicherheit auf dem Stadtfest – mobile und feste Absperrungen der Zufahrtswege

    Von Freitag, dem 15.08.2025 bis Sonntag, dem 17.08.2025 findet das 39. Gießener Stadtfest statt.

    Aufgrund des sehr beliebten Events ist ein hohes Besucheraufkommen in der gesamten Innenstadt zu erwarten.

    Der Gießen Marketing liegt sehr viel an einer hohen Sicherheit für die Besucher und Besucherinnen.

    Daher werden für das Gießener Stadtfest alle Zufahrtswege in die Fußgängerzone und auf das Veranstaltungsgelände mit Zufahrtssperren abgesperrt. Dies betrifft Sie dahingehend, dass eine Ein- oder Ausfahrt mit dem PKW in der Zeitspanne vom Donnerstag, 14.8. – Montag, 18.8.2025 nur erschwert möglich ist.

    Ein- und Ausfahrten mit mobilen Absperrungen, durch die Sie einfahren könnten, befinden sich in den Straßen:

    • Seltersweg (Höhe Hausnummer 39)

    • Goethestraße / Ecke Johannesstraße

    • Kaplansgasse / Ecke Bahnhofsstraße

    • Sonnenstraße zwischen Neuen Bäue und Kreuzplatz

    • Kirchenplatz

    • Lindenplatz

    • Landgraf-Philipp-Platz

    Die anderen Zuwegungen sind in den Tagen des Stadtfestes mit festen Zufahrtssperren geschlossen und nicht zu öffnen.

    Außerhalb der Öffnungszeiten des Stadtfestes sind obengenannte mobile Absperrungen geöffnet. Die Öffnungszeiten sind:

     Freitag: 11:00 Uhr – 1:00 Uhr

     Samstag: 11:00 Uhr – 1:00 Uhr

     Sonntag: 11:00 Uhr – 21:00 Uhr

    Die Einfahrt während der Öffnungszeiten ist nur für Anwohner*innen mit Nachweis der Wohnadresse (Parkgenehmigung, Personalausweis, o.ä.) möglich.

    Wir bitten Sie jedoch möglichst auf Fahrten auf dem Veranstaltungsgelände während der Öffnungszeiten zu verzichten.

    Die Sperren werden im Laufe des Donnerstags, 14.8.2025 aufgebaut. Mit Einschränkungen der Zu- und Abfahrt sind ab diesem Tag zu rechnen.

    Bitte fahren Sie bei unvermeidbaren Fahrten über das Veranstaltungsgelände nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit.

    Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und danken für Ihr Verständnis, sowie Ihre Mithilfe um für die Sicherheit der Menschen beim Gießener Stadtfest mit zu sorgen.

    Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne unter 0641 – 306 1880 zur Verfügung.

     

    Link direkt zum Stadtfest Gießen!

  • Wichtige Hilfestellung für Autohäuser, Immobilienmakler und andere zum Schutz vor Geldwäsche

    Geldwäschegesetz: Hessische Regierungspräsidien veröffentlichen Neufassung der Auslegungs- und Anwendungshinweise und Merkblätter der Bundesländer

    Darmstadt/Gießen/Kassel. Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa und für illegale Gelder aus kriminellen Aktivitäten attraktiv. Durch Geldwäsche entgehen dem Staat jährlich jedes Jahr viele Milliarden Euro. Besonders gefährdet sind Branchen, in denen hohe Geldbeträge den Besitzer wechseln, zum Beispiel Autohäuser, Immobilienmakler oder auch Juweliere. Für die praktische Umsetzung der Vorgaben haben die drei hessischen Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen und Kassel zur Orientierung die Neufassung der Auslegungs- und Anwendungshinweise der Bundesländer zum Geldwäschegesetz veröffentlicht. Außerdem wurde sehr umfangreich weiteres Informationsmaterial aktualisiert. All das ist auf der Internetseite des jeweiligen Regierungspräsidiums zu finden.

    In einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe, an der die drei hessischen Regierungspräsidien mitgewirkt haben, wurden die Hinweise aktualisiert und redaktionell überarbeitet. Insbesondere wurden offene Vollzugs- und zahlreiche Einzelfragen geklärt und die Ergebnisse in den Hinweisen verankert. Piktogramme und einige Schaubilder erleichtern die Orientierung in der 102 Seiten umfassenden Erläuterung der komplexen rechtlichen Vorgaben. An einigen Stellen erfolgte eine Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Hinblick auf deren Auslegungs- und Anwendungshinweise „Allgemeiner Teil“.

    Dass es bundesweit gültige Auslegungs- und Anwendungshinweise gibt, beruht auf einer ursprünglich hessischen Initiative. Damit soll der Zielgruppe – den sogenannten Verpflichteten – weitergehende Hilfestellung und mehr Rechtssicherheit bei der praktischen Umsetzung der Vorgaben des Geldwäschegesetzes gegeben werden. Neben den Auslegungs- und Anwendungshinweisen haben die 16 Bundesländer zugestimmt, weiteres Informationsmaterial bundesweit zu verwenden. Es handelt sich dabei um Dokumentationsbögen, damit die Sorgfaltspflichten gegenüber den Kunden eingehalten werden können, sowie um umfangreichere Merkblätter und kurze Flyer.

     

    In zwei Jahren wird das nationale Geldwäschegesetz in weiten Teilen durch eine unmittelbar geltende EU-Verordnung abgelöst. Diese wird dann sowohl den Kreis der zur Prävention Verpflichteten als auch deren Pflichten zentral und unionseinheitlich regeln. Dennoch gehen die Aufsichtsbehörden derzeit davon aus, dass auch dann noch Bedarf an adressatengerechtem Informationsmaterial bestehen wird.

     

    Hintergrund

    Die Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen und Kassel prüfen als Aufsichtsbehörden die Einhaltung der Pflichten, die das Geldwäschegesetz einer Vielzahl von Gewerben, zum Beispiel Güterhändlern und Immobilienmaklern, auferlegt. Das Geldwäschegesetz verpflichtet grundsätzlich jede Aufsichtsbehörde, regelmäßig aktualisierte Auslegungs- und Anwendungshinweise für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung zu stellen.

    Die bundesweiten Auslegungs- und Anwendungshinweise reduzieren nicht nur den Aufwand für die einzelnen Aufsichtsbehörden. Für Gewerbetreibende, die überregional tätig sind, stellen sie einen bundesweiten Mindestkonsens an vergleichbarer Auslegung der gesetzlichen Vorgaben durch die Aufsichtsbehörden der Länder sicher.

     

    Weitere Informationen unter:

    https://rp-giessen.hessen.de/sicherheit-und-kommunales/bekaempfung-von-geldwaesche/bekaempfung-von-geldwaesche-und-von-terrorismusfinanzierung

    https://rp-darmstadt.hessen.de/sicherheit-und-kommunales/gefahrenabwehr/geldwaesche

    https://rp-kassel.hessen.de/sicherheit/geldwaeschegesetz

     

     

    Bildunterschrift:

    Branchen, in denen hohe Geldbeträge den Besitzer wechseln, können unter das Geldwäschegesetz fallen. Auf der Homepage der drei hessischen Regierungspräsidien sind aktualisierte Auslegungs- und Anwendungshinweise zu finden. Diese sollen Hilfestellung und mehr Rechtssicherheit geben, die Vorgaben des Geldwäschegesetzes in der Praxis umzusetzen.

     

    Foto: RP Gießen

  • Arbeitsmarkt schwächer als im Vorjahr

    • Arbeitslosenquote steigt im Juli um 0,2 auf nun 5,3 Prozent
    • 598 Arbeitslose mehr als im Vormonat, 776 mehr als im Juli 2024
    • Die Anzahl der Zugänge und der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen liegen unter den Vorjahreswerten
    • Anstieg bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen ist die Arbeitslosigkeit gestiegen. Im Juli waren 20317 Menschen arbeitslos gemeldet, 598 mehr als im Juni. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit um 0,2 Prozent und liegt aktuell bei 5,3 Prozent.

    Im Juli des Vorjahres waren damals 776 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag seinerzeit bei 5,1 Prozent.

    „Der Juli zeigt, was wir in den Sommermonaten gewohnt sind: Die Arbeitslosigkeit in unserem Bezirk ist saisonal bedingt angestiegen. Das betrifft alle Personengruppen, Männer wie Frauen, junge Menschen und Ältere“, erklärt der Leiter der Arbeitsagentur Gießen, Michael Beck, die neusten Zahlen vom Arbeitsmarkt. „Was uns genauer hinschauen lässt, ist der Vergleich zum Vorjahr. Hier sehen wir einen negativen Trend, der sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hat. Sowohl die Zahl der neu gemeldeten Stellen als auch der Stellenbestand liegen deutlich unter den Vorjahreswerten. Positiv hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entwickelt. Wir verfolgen die weitere Entwicklung aufmerksam und stehen Arbeitsuchenden wie Unternehmen gerade jetzt aktiv mit unseren Dienstleistungen zur Seite.“

    Unterbeschäftigung

    In der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ waren im Juli insgesamt 25879 Personen registriert, 157 Personen weniger im Vergleich zu Juli 2024.

    Gemeldete Stellen

    Wie im Vormonat lag auch im Juli der Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen unter dem Wert des Vormonats als auch des Vorjahresmonats. Arbeitgeber meldeten im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen insgesamt 840 neue Stellen. Dies waren 295 Stellen (-26,0 Prozent) weniger als im Juli 2024.

    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen ist gegenüber Juni ganz leicht gestiegen, liegt jedoch deutlich unter dem im Vorjahr erreichten Wert. Zum Stichtag waren 5063 Arbeitsstellen gemeldet, 838 (-14,6 Prozent) weniger als im Juli des Vorjahres.

    Männer und Frauen

    Nach Geschlechtern betrachtet ist die Arbeitslosigkeit bei Männern wie Frauen gestiegen. Dabei waren Frauen aus saisonalen Gründen prozentual deutlich stärker vom Anstieg betroffen.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen waren insgesamt 11330 Männer als arbeitslos registriert, 200 mehr als im Juni. Die Quote für diese Personengruppe stieg um 0,1 auf nun 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 529 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 5,3 Prozent.

    Im Juli lag die Zahl der arbeitslosen Frauen bei 8987, 398 mehr als im Vormonat. Die Quote stieg um 0,2 Prozent und liegt danach bei 4,9 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren im Juli 2024 247 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,8 Prozent.

    Besondere Personengruppen

    Jugendlichen und Älteren waren im jetzt abgelaufenen Monat vom Anstieg der Arbeitslosigkeit gleichermaßen betroffen, jedoch unterschiedlich stark. Jahreszeitüblich steig im Sommer die Jugendarbeitslosigkeit, was auf das Schul- und Ausbildungsende zurückzuführen ist.

    Die Zahl der Jugendlichen unter 25 Jahren die im Juli eine Arbeitsstelle suchten, stieg um 258 auf 2123 Personen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,7 Prozent und liegt aktuell bei 5,3 Prozent. Im Vorjahresmonat waren damals 145 junge Menschen weniger gemeldet und die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent.

    Die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen ist im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen im Juli um 90 Personen auf nun 6577 Ältere gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 und liegt aktuell bei 4,9 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 255 Menschen dieser Altersgruppe weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,7 Prozent.

    Regionale Unterschiede

    In den drei Landkreisen im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, dem Landkreis Gießen, dem Wetteraukreis und dem Vogelsbergkreis, ist die Anzahl der arbeitslosen Menschen im Juli gestiegen.

    Im Kreis Gießen waren im Juli insgesamt 9592 Menschen erwerbslos gemeldet, 172 Personen mehr als den Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 auf nun 6,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 6,0 Prozent. Damals waren 435 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis stieg die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 369 Personen auf 8172. Die Quote ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 auf nun 4,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind jetzt 424 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im Juli gestiegen. 2553 Personen waren arbeitslos gemeldet, 57 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 auf nun 4,4 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 83 Personen mehr erwerbslos gemeldet und die Quote lag bei 4,5 Prozent.

    Die beiden Rechtskreise (Sozialgesetzbuch II und III)

    Bei einer Betrachtung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen (Sozialgesetzbuch II und III) hat sich im Monat Juli die Anzahl der Betroffenen in beiden Bereichen erhöht.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Juli 7582 Personen gemeldet, 541 mehr als im Vormonat Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Zahl damit heute um 801 Personen höher.

    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen stieg um 57 Personen auf nun 12735. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 25 Personen mehr geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im Juli 6740 Arbeitslose, 41 Personen mehr gegenüber Juni.

    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4522 Arbeitslose gemeldet, 33 Personen mehr als im Vormonat Juni.

    Im Vogelsbergkreis wurden bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) insgesamt 1473 Arbeitslose im Juli betreut, 17 weniger als im Juni.

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

    Gemäß den jüngsten hochgerechneten vorläufigen Daten vom 31. Januar stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen im Vergleich zum Vorjahr um 1244 auf rund 231753 Personen. Dies entspricht einem Anstieg um 0,5 Prozent.

     

    Foto: Agentur für Arbeit Gießen

  • Amerikanische und kulinarische Träume

    RP Ullrich auf Sommertour: Roka Werk GmbH in Merenberg (Kreis Limburg-Weilburg) mit mobiler Gastronomie und edlen Wohnwagen

    Gießen. Spannende Unternehmen und Projekte besuchen: das ist das Ziel der Sommertour von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Aktuell informiert er sich in den fünf mittelhessischen Landkreisen dort, wo Wirtschaft und Wissenschaft Zuhause sind. Station macht RP Ullrich diesmal bei der Roka Werk GmbH in Merenberg (Kreis Limburg-Weilburg) und trifft auf Appetitmacher im besten Sinne. „Die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion ist schon etwas Besonderes, mitten in Deutschland mit vielen Weltmarktführern auf ihrem Gebiet“, sagt er zu Beginn des Besuchs.

    Der Showroom der Roka Werk GmbH ist kein Raum, eher eine Schauhalle. Auf der einen Seite stehen die Modelle des US-Herstellers Airstream aus Ohio mit seinen silbrig glänzenden Wohnwagen, den das Unternehmen lizensiert verkauft. Die andere Hälfte ist ein Best-of von dem, was Menschen beim Ausgehen lieben, wenn der Hunger kommt und um das sich heute alles dreht: vom Foodtruck über Imbissanhänger bis zur Eventtheke. „Zu unseren Kunden gehören große Namen, die alle kennen“, berichtet Geschäftsführer Armin Heun. Tatsächlich ist die Liste bekannter Marken lang, die sich ein individuelles Konzept für eine mobiles Gastronomie entwickeln und produzieren lassen: von der italienischen Kaffeedynastie über den amerikanischen Fastfoodgiganten und einen französischen Champagnerproduzenten bis zum schwedischen Einrichtungshaus.

    „Jeder Auftrag ist immer ein Einzelmodell“

    Genauso gibt es aber auch Enthusiasten, die sich ihren Traum vom eigenen Foodtruck erfüllen: „Das sind die Leute, die sagen dann nicht, ich habe meinen Wagen von Roka, sondern: ich habe einen Roka“, erläutert Armin Heun den Stellenwert der eigenen Marke im Premiumsegment. „Jeder Auftrag ist immer ein Einzelmodell.“ Das auch sofort einsatzbereit ist, wie der geschäftsführende Gesellschafter Volker Beck ergänzt. Denn theoretisch könnte der neue Eigentümer aus der Produktionshalle direkt auf das erste Foodtruck-Festival fahren: „Wenn gewünscht, drucken wir auch noch die Preisliste aus und klemmen sie an den Aufsteller.“

    Als das Unternehmen vor fast genau 60 Jahre startete, hätte niemand gedacht, „dass wir einmal Küchen installieren, die täglich ein Erdbeben aushalten können müssen“ (Armin Heun), sprich: die starken Erschütterungen ausgesetzt sind. In den ersten drei Jahrzehnten drehte sich bei Roka alles um die Produktion von Küchengeräten wie Friteusen oder Bratplatten bis hin zur Ausstattung von Großküchen. „Vor 30 Jahren dann wurde das Ganze dann ziemlich mobil.“ Gastromobile Systeme heißt das hier. Von der kleinen, aufklappbaren Theke bis zur 180 Quadratmeter Gastronomie in zusammengekoppelten Überseecontainern, wie im Fall vom Zoo Neuwied – inklusive Dachterrasse. „Wir machen alles, was an den Haken genommen werden kann.“ In der Bilanz heißt das: 20 Millionen Euro Umsatz jährlich mit bis zu 150 Einheiten, die die Produktionshalle verlassen.

    Die 2018 eröffnete Ursula Beck-Halle befindet sich nur wenige hundert Meter entfernt. Dort hat der Gießener Gast die Gelegenheit zuzusehen, wie die Produkte fertiggestellt werden. „Anhänger sind der größte Teil unserer Fahrzeuge“, berichtet Armin Heun. Jeder einzelne ist ein Unikat, von der Hülle über das im Werk eigens gefertigte Edelstahl-Interieur und die Ausstattung bis zur Holztheke, die der Schreiner aus der Nachbarschaft fertigt.

    Vom Roadrunner zum rollenden Leuchtturm

    Roadrunner heißt das Modell, mit dem der Erfolg Fahrt aufnahm. Zur Fußball-WM 2006 bestellte ein Softdrinkhersteller gleich 35 Stück. Der Wagen selbst hebt sich mit seinen gerundeten Ecken von den klassischen Frittenbuden ab und wird auch heute noch wie im Bootsbau von Hand im Zweigwerk in Ungarn aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Hier in Merenberg erfolgt dann der Ausbau. 450 Arbeitsstunden für die Hülle und bis zu 400 weitere für den Ausbau stecken in dem Endprodukt.

    Es gibt viele andere Anhängermodelle, vom Überseecontainer auf Rädern bis zum rollenden weiß-roten Eisdielen-Leuchtturm – inklusive drehendem Licht. Und andere wollen einen Airstream als Hingucker haben. „Wir sind das einzig lizensierte Ausbauunternehmen europaweit, dass das machen darf“, sagt Armin Heun stolz. Überhaupt sind die Airstream-Wohnwagen seine Leidenschaft, aber das wäre ein Thema für einen zweiten RP-Besuch.

    Ab 2017 rollte dann die Foodtruckwelle, die als Trend mittlerweile dem Anhänger starke Konkurrenz macht. Armin Heun dazu: „Die Leute denken, das ist einfacher zu fahren als ein Gespann.“ Gerade jüngere Kunden oder deren Mitarbeiter könnten mit ihrem Führerschein nur begrenzt Gewicht fahren: „3,5 Tonnen ist das Maß aller Dinge. Das ist dann nicht ganz einfach, das Equipment einzubauen und dabei das zulässige Gewicht einzuhalten.“

    Mit der Corona-Pandemie kam im März 2020 zunächst ein Luftanhalten, wie sich der geschäftsführende Gesellschafter Volker Beck erinnert, als draußen das neue drinnen war. „Es gab bei uns eine kurze Angstphase, dann ging es aber richtig ab.“ Die Verkaufszahlen explodierten. „Roka hat von Corona profitiert“, ergänzt Gesellschafter Michael Beck.

    „Mittelhessen hat viel zu bieten“

    Es herrscht mittlerweile zwar ein hoher Konkurrenzdruck aus Fernost. „Wir haben den großen Vorteil, dass hier alles aus einer Hand kommt“, sagt Betriebsleiter Thorsten Burggraf. Erfahrung, Zuverlässigkeit und höchste Ansprüche an das eigene Produkt zahlten sich aus. „Und“, Thorsten Burggraf stoppt kurz, um ein Ausrufezeichen zu setzen, „wir haben ein so tolles Personal.“ Er selbst ist 39 Jahre dabei, sein Gegenüber, Prokurist Bernd Streng, ist sogar schon über 58 Jahre im Dienst der Roka Werke. „Es ist toll zu sehen, dass wir jedes Jahr drei Azubis ausbilden und dass die meisten dann bei uns bleiben.“

    Dr. Christoph Ullrich zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Unternehmens, für fast jeden noch so individuellen Kundenwunsch eine Antwort zu finden. „Dieses Werk ist ein perfektes Beispiel dafür zu zeigen: Mittelhessen hat viel zu bieten.“ Leider sei das vielen Menschen in und außerhalb unserer Region noch nicht so bewusst. Darauf möchte er deshalb noch stärker den Fokus richten. „Es gilt, selbstbewusst für Mittelhessen zu werben, auf die starke Wirtschaftskraft und vor allem auf die vielen beruflichen Möglichkeiten für Fachkräfte hinzuweisen, und damit meine ich nicht nur mich, sondern alle, denen ihre Region am Herzen liege“, betont der Gießener Regierungspräsident.

     

    Bildunterschrift:

    Ein appetitanregender Stopp in der Reihe „RP auf Sommertour“: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (3.v.l.) besucht die Roka Werk GmbH in Merenberg. Dabei wird er über das Unternehmen von (v.l.) Armin Heun, Volker Beck, Michael Beck, Thorsten Burggraf und Bernd Streng informiert.

  • Umfangreiche Arbeiten an Gleisen und Bahnübergang

    Bahnübergang „Bahnhofstraße“ in Mücke (Flensungen) wird vom 11. bis 18. August voll gesperrt

    Mücke. Der Bahnübergang „Bahnhofstraße“ L3325 in Mücke (Flensungen) wird von Montag, 11. August, ab 14 Uhr, eine Woche lang bis Montag, 18. August, um 5 Uhr voll gesperrt sein. Hintergrund sind umfangreiche Gleisumbau- und Bahnübergangsarbeiten. Die notwendigen Arbeiten im Straßenkörper erfordern die Vollsperrung des Bahnübergangs. Hierfür hatte die Günter Felmeden GmbH die Vollsperrung beim Regierungspräsidium Gießen beantragt. Die Umleitungsstrecke führt neben dem Vogelsbergkreis auch durch den benachbarten Landkreis Gießen.

     

    Die Umleitungsstrecken im Einzelnen:

    Aus Richtung Stockhausen kommend erfolgt die Umleitung (U6) linksweisend auf die B49, von dort aus rechtsweisend Richtung Lehnheim, weiter über die L3072 (Zur Kreuzburg) nach Atzenhain. An der Kreuzung vor Atzenhain geht es rechtsabbiegend weiter über die K44 nach Merlau.

    Aus Richtung Ruppertenrod kommend erfolgt die Umleitung (U6) geradeaus über die B49, von dort aus rechtsweisend Richtung Lehnheim, weiter über die L3072 (Zur Kreuzburg) nach Atzenhain. An der Kreuzung vor Atzenhain rechts abbiegen und über die K44 nach Merlau.

    Aus Richtung Grünberg kommend erfolgt die Umleitung (U6) linksweisend Richtung Lehnheim, weiter über die L3072 (Zur Kreuzburg) nach Atzenhain. An der Kreuzung vor Atzenhain führt die Straße rechtsabbiegend weiter über die K44 nach Merlau.

    Aus Richtung Nieder-Ohmen kommend erfolgt die Umleitung (U5) rechtsweisend über die K44 in Richtung Atzenhain. An der Kreuzung vor Atzenhain geht es linksabbiegend weiter auf die L3072 in Richtung Lehnheim und von dort aus linksweisend wieder auf die B49.

  • Kühler Spaziergang zum Steinbruch Lindenstruth

    Auf dem neuen 4 km Spaziergang lassen sich Natur und Geschichte des Ortes entdecken und die Kühle des Waldes an heißen Tagen genießen. Die Tourenbeschreibung ist in der neuen Ausgabe von „Aktiv unterwegs in Gießen“ enthalten.  

    Der 4 km Spaziergang führt durch den Buchenwald bei Lindenstruth, einem Ortsteil der Gemeinde Reiskirchen. Der Begriff „Struth“ bedeutet im mittelhochdeutschen so viel wie „Gebüsch, Dickicht“. Der Name des Ortsteils Lindenstruth in Reiskirchen deutet darauf hin, dass hier einmal eine große Zahl an Linden gewachsen sein muss. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort 1243 und 1977 in Reiskirchen eingemeindet. Tatsächlich finden sich aber Siedlungsspuren aus der Zeit von 800 v. Chr.

    Heute leben hier etwa 1.000 Menschen und pflegen ein vielfältiges Vereinsleben, zwischen den grünen Wieseckauen, Feldern und schattenspendenden Wäldern.

    Start der Tour ist der Friedhof Lindenstruth. Rechter Hand mündet der Friedhofsweg in die Straße „Zur Platte“ und hier beginnt der Spaziergang und führt durch Felder bis zum Buchenwald auf einer Anhöhe. Im Buchenwald erwartet einen ein Waldlehrpfad, der als Rundweg angelegt ist. Der Waldlehrpfad wurde von der örtlichen Seniorenwerkstatt während der Pandemie wiederbeleb. Man erfährt unterwegs viel Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner. Sitzgelegenheiten am Wegesrand laden zum Verweilen und Entspannen im Grünen ein. Im Wald verborgen findet sich ein alter Steinbruch und erzählt von lange vergangenen Zeiten. Nach der informativen Runde gelangt man über Feldwege, vorbei an Weiderindern und Pferden, zurück an den Ausgangspunkt.

     

    Über den Button „Mehr erfahren“ unten, gibt es die gesamte Tour mit  allen Infos auf unserer Partnerseite: