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  • Hello world!

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  • Waldbaden "Entspannt ins Wochenende"

    Die stressige Woche ist vorbei, der Kopf ist voll und Sie sehnen sich  einfach nur nach Ruhe. Entfliehen Sie der Anspannung und entdecken Sie wieder die körperliche und geistige Langsamkeit durch die bewusste Naturerfahrung und die schützende Atmosphäre des Waldes. Beim Aufenthalt unter den alten Buchen werden Körper und Geist gestärkt, die Augen entspannt, der Blutdruck gesenkt und Stresshormone abgebaut. Waldbaden kann viele belastende Emotionen ausgleichen, mit denen wir hin und wieder zu kämpfen haben und wirkt insgesamt vitalisierend. Mit sanften Bewegungsübungen aus dem Qi Gong, die Sie später auch in Ihren Alltag integrieren können, aktivieren Sie sanft Ihren Körper und stärken das Immunsystem. Mit einer Meditation und einer Traumzeit in der Hängematte wird diese kleine Auszeit vom Alltag abgerundet.

    Die Anmeldung erfolgt über das Kultur- und Tourismusbüro Laubach. Telefon: 06405/921372 oder E-Mail: tourist-info@laubach-online.de

    Eindrücke bisheriger Teilnehmenden finden Sie unter dem gleichnamigen Menüpunkt auf www.waldbaden-in-hessen.de

  • Neue Kirchenmusikalische Ausbildungskurse in Gießen

    In fast allen Kirchen Gießens und der Umgebung stehen sie, Kirchenorgeln. Wer sie mit Händen und Füßen spielen kann zieht meist erstaunte Blicke auf sich. Kann man das Orgelspielen lernen? Man kann und das neben der Schule, neben dem Studium, neben dem Beruf! Eine kirchenmusikalische Ausbildung am Regionalkantorat Gießen beinhaltet dabei weit mehr als nur das Orgelspielen. Auch das Leiten von Erwachsenen- und Kinderchören sowie der Kantorendienst, das Vorsingen im Gottesdienst, gehört zu den Aufgaben eines Kirchenmusikers oder einer Kirchenmusikerin. Weil aber nicht jeder alles können muss bietet Bistum Mainz und das Regionalkantorat Gießen auch Teilbereichsausbildungen an.

    Am ersten Advent beginnen am Regionalkantorat Gießen neue Ausbildungskurse zum/r Kirchenmusiker*In (D/C) im Nebenamt. Die Ausbildungen sind besonders für SchülerInnen und StudentInnen interessant, haben aber keine Altersbeschränkung. Die Ausbildungen können berufsbegleitend absolviert werden und enden in der Regel nach zwei Jahren mit einer qualifizierenden Abschlussprüfung und einem Zertifikat der Diözese Mainz.

     

    Zurzeit werden folgende Kurse angeboten:

    • Ausbildung zum/r KirchenmusikerIn (C-Ausbildung)
    • Ausbildung zum/r Organisten/in (auf C-, D-, oder Basis-Niveau)
    • Ausbildung zum/r ChorleiterIn (auf C-, D-, oder Basis-Niveau)
    • Ausbildung zum/r KinderchorleiterIn (D-Niveau)

     

    Neben den Einzel-Unterrichten in den Fächern Orgel und Gesang werden je nach Ausbildungsform weitere Fächer in Gruppen und Kursen unterrichtet. Dazu zählen Chorleitung, Kinderchorleitung, Liturgik, Liturgiegesang, Tonsatz, Gehörbildung, Partiturspiel, Musikgeschichte und Orgelbaukunde. Die Unterrichte finden je nach Ausbildungsgang in den Räumen und an den Orgeln der Bonifatiuskirche in Gießen bei professionellen Dozenten, sowie an 8 Kurssamstagen im Institut für Kirchenmusik in Mainz statt.

     

    Alle Ausbildungen beginnen ab dem 1. Advent, dem 30. November 2025. Der Anmeldeschluss für alle Kurse ist der 15. September 2025.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.regionalkantorat-giessen.de. Für Fragen zu den Ausbildungsgängen und Voraussetzungen ist Regionalkantor Michael Gilles erreichbar unter regionalkantor@bonifatius-giessen.de oder 0641/71070.

     

  • Stellenanzeige Werkstudent:in Social Media (m/w/d)

    Gestalte mit uns digitale Erlebnisse!

    Du bist kreativ, hast ein Gespür für Trends und willst Berufserfahrungen in der Welt des Social Media- und Eventmanagements sammeln? Dann bist du bei uns genau richtig! Als Werkstudent für Social Media und unterstützt du unser Team dabei, unsere Social-Media-Kanäle zu bespielen sie strategisch weiterzuentwickeln. Wenn du Eigeninitiative, Teamgeist und eine Leidenschaft für digitale Kommunikation mitbringst, freuen wir uns auf deine Bewerbung!

    Die Gießen Marketing GmbH ist ein Public Private Partnership-Unternehmen. Die Gesellschafter sind die Universitätsstadt Gießen, die drei BIDs (Business Improvement Districts) in der Gießener Innenstadt sowie die Vereine Gießen Aktiv e. V. BID Katharinenplatz e.V.. Mit unserem Team bearbeiten wir die Aufgabengebiete Tourismus-Marketing und Event-Organisation. Wir setzen uns für die Attraktivität unserer vitalen Innenstadt sowie die Entwicklung und Pflege einer positiv aufgeladenen Stadtmarke Gießen ein.

    Deine Aufgaben:

    – Strategische Weiterentwicklung und Umsetzung unserer Social-Media- und Content-Strategie

    – Betreuung unserer Social-Media-Kanäle

    – Erstellung und Aufbereitung von Social-Media-Content (Text, Grafik, Video) mit Rücksicht unserer Corporate Identity und Zielgruppe

    – Community Management innerhalb der Social-Media-Kanäle

    – Regelmäßige Trendanalysen, Festlegung von neuen Zielen und KPIs

    Das bringst du mit:

    – Du hast bereits einen Bachelor (oder bist im 3 Semester) in einem relevanten Studiengang

    – Du hast Erfahrungen mit Social Media und bestenfalls bereits Social-Media-Kanäle mitbetreut

    – Kenntnisse zur Kampagnenplanung in Meta

    – Fähigkeiten in der Erstellung von Content und beim Erkennen von Trends

    – Technisches Verständnis im Umgang mit Tools wie Canva oder Meta Business Suite

    – Bereitschaft und Spaß daran für Reels auch vor der Kamera zu stehen.

    – Du bist strukturiert und zielorientiert

    – Spaß an Teamwork und Eigeninitiative

    Was wir dir bieten:

    – Flexibilität. Wir richten uns nach deinen Uni-Zeiten (Vorlesungen und Prüfungsphasen) und besprechen mit dir die zwei bevorzugten Arbeitstage

    – Faires Gehalt

    – Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit

    – Ein motiviertes Team und ein kollegiales Umfeld

    – Mitwirken bei Gießens wichtigen Events

    Neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf deine vollständigen Bewerbungsunterlagen.

    Bitte sende sie digital an:

    Maj-Britt Hahn

    Gießen Marketing GmbH

    maj-britt.hahn@giessen.de

    Südanlage 4

    35390 Gießen

    Tel: 0641 306-1882

  • Karrieretag beim RP Gießen

    „Unser Motto lautet ,1 Arbeitgeber – 1.000 Möglichkeiten‘ und das ist überhaupt nicht übertrieben.“ Das sagt Regierungsvizepräsident Jan Schneider in seinen Begrüßungsworten am Vormittag zu den 20 jungen Menschen, darunter überwiegend Schülerinnen und Schüler. Die verbringen ihren letzten Ferientag mit dem Karrieretag im Regierungspräsidium (RP) Gießen. Im Hauptsitz am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen erhalten sie im Laufe der vierstündigen Veranstaltung viele Informationen und können sich im Austausch mit RP-Beschäftigten ein Bild davon machen, wie die Arbeit in einer Mittelbehörde mit knapp 1.500 Beschäftigten in fast 50 Dezernaten aussieht.

    „Wir sind eine sehr bunte Verwaltung mit über 60 Berufsgruppen, von Arbeitsschützern, Gentechnikerinnen, Naturschützern, Strahlenschützern bis Tierärzten“, berichtet der für Personalthemen zuständige Regierungsvizepräsident Schneider. „Bei uns gibt es nicht nur viele verschiedene Berufe neben den klassischen Verwaltungsfachangestellten, sondern gleichzeitig auch eine hohe Durchlässigkeit.“ So gäbe es viele Beschäftigte, die im Laufe der Jahre auf eigenen Wunsch unterschiedliche Arbeitsbereiche durchlaufen hätten. „Wenn Sie bei uns landen, sind die Chancen sehr hoch, etwas zu finden, was Sie immer wieder auf’s Neue reizt.“ Gesucht werden unterschiedliche biografische Hintergründe, von der Ausbildung über ein Duales Studium, vom technischen Referendariat bis zum erfahrenen Quereinsteiger.

    Genau diesen Faden nehmen im Anschluss die weiteren Referenten auf. Dabei wird vor allem der Einblick aus erster Hand berichtet. Auszubildende und Studierende der Behörde erläutern ihre persönlichen Beweggründe, warum sie sich für den beruflichen Start im Regierungspräsidium entschieden haben.

    Zum Beispiel Aylin Cofalik. Sie befindet sich in der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Sie erläutert die Vorteile, die sie im öffentlichen Dienst genießt. Da ist zum einen die Möglichkeit zur Gleitzeit, verbunden mit der Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Zum anderen die vielfältigen Aufgaben, die auch Außendiensteinsätze ermöglichen. Ein Dienst-Laptop? Gehört beim RP Gießen zur Grundausstattung.

    Wer sich eher für ein Duales Studium interessiert, erhält Informationen direkt von Luisa Rinn und Judith Klassen. Sie absolvieren aktuell das Studium zum Bachelor Public Administration. Theoretischer Blockunterricht gepaart mit Praxisanteilen in den RP-Abteilungen gehören genauso dazu wie eine Einstellung im Beamtenverhältnis auf Widerruf. „Wir haben hier einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz“, sagt Luisa Rinn.

    Nicht nur Ausbildungswege werden an diesem Karrieretag vorgestellt. Personalpsychologe Benjamin Lückert führt durch die Veranstaltung, zu der noch einige Beispielfälle aus der Verwaltung und eine interaktive Lehrveranstaltung mit Prof. Dr. Jochen Hartmannshenn von der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit zählen. Interessierte können sich auch über die digitalen Prozesse in einer Behörde informieren. Denn auch Fachinformatikerinnen und -informatiker mit der Fachrichtung Systemintegration werden beim RP Gießen ausgebildet: Ein weiterer Weg für eine Karriere im öffentlichen Dienst.

    Aktuell laufen die Ausschreibungsfristen für die beiden Ausbildungsgänge und das duale Studium. Weitere Informationen zu einem Karriereeinstieg beim Regierungspräsidium Gießen sind im Internet unter https://rp-giessen.hessen.de/karriere zu finden.

     

  • Sicher bezahlen: So missbrauchen Betrüger Second-Hand-Plattformen für Phishing

    Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Datenklau

    Was eigentlich beide Seiten schützen sollte, wird zur perfiden Falle: Betrüger missbrauchen die „Sicher-Bezahlen“-Funktion von Plattformen wie Vinted, um ahnungslose Nutzer auf gefälschte Seiten zu locken und dort an ihre Kontodaten zu kommen. Dabei nutzt die Masche ausgerechnet das System, das eigentlich Betrug verhindern sollte.

    Ein Fall aus Hanau zeigt, wie „Sicher bezahlen“ schnell zum Einfallstor für einen größeren wirtschaftlichen Schaden werden kann: Petra F. wollte über die Second-Hand-Plattform Vinted ihre Schuhe verkaufen. Eine vermeintliche Käuferin bot an, per PayPal zu zahlen, bestand dann aber darauf, die Option „Sicher bezahlen“ zu nutzen. Bei der Funktion „Sicher bezahlen“ wird der Kaufpreis erst freigegeben, wenn der Käufer den Erhalt der Ware bestätigt. Erst dann wird das das Geld auf das vom Verkäufer hinterlegte Konto überwiesen. Die vermeintliche Käuferin schickte Petra F. einen Link. Dieser führte zu einer Website, die der echten Vinted-Seite täuschend ähnlich sah. Dort gab Petra F. ihre Konto- und Kreditkartendaten ein und ermöglichte so eine Abbuchung von 3.000 Euro.

    Link ermöglicht Datendiebstahl

    „Ein einziger unvorsichtiger Klick öffnet Tür und Tor für Betrüger – oft mit finanziellen Folgen. Was sicher aussah, war Betrug“, so Olesja Jäger, Referentin für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Viele Menschen vertrauen auf die Seriosität bekannter Plattformen – doch genau dieses Vertrauen nutzen Betrüger aus, indem sie gefälschte Websites nutzen, die von echten Plattformen wie Vinted kaum zu unterscheiden sind. Bei jedem Link, der auffordert, eine Transaktion manuell freizugeben oder Sicherheitscodes einzugeben, besteht die die Möglichkeit eines Betrugs, wenn damit Kontodaten abgegriffen werden können“, betont Jäger.

    Bank verweigert Erstattung

    Ärgerlich ist dann nicht nur der Missbrauch höchst sensibler Daten, sondern auch die Tatsache, dass der finanzielle Schaden meist unumkehrbar ist. Die Chancen auf eine Rückerstattung des Geldes sind gering. Der Käuferschutz greift in diesen Fällen nicht, denn die Zahlung erfolgte nicht über das offizielle System. Auch die Rückzahlung gegenüber der Bank, gestaltet sich oft schwierig: In der Regel verweigern Zahlungsdienstleister die Erstattung mit der Begründung, dass grobe Fahrlässigkeit vorliege. Wer seine Bankdaten auf einer gefälschten Website eingibt, geht in der Regel leer aus. „Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig es ist, bei Online-Zahlungen und der Nutzung von Zwei-Faktor-Verfahren höchste Vorsicht walten zu lassen“, so Jäger.

    Doch in manchen Fällen lässt sich zumindest ein Teil des Geldes zurückholen. Wer schnell handelt, kann unter Umständen das Geld zurückerhalten. Die Chancen hängen dabei von der gewählten Zahlungsmethode ab.

    Die Verbraucherzentrale Hessen rät zu diesen Schutzmaßnahmen:

    • Neu auf der Plattform? Informieren Sie sich vor dem ersten Kauf oder Verkauf über aktuelle Betrugsmaschen! Plattformen wie Vinted listen Warnungen und Sicherheitshinweise im Hilfe-Center auf.
    • Bleiben Sie auf der offiziellen Plattform:  Öffnen Sie keine externen Links, kommunizieren Sie ausschließlich über die offizielle Plattform. Bei Versuchen, das Gespräch auf Mail oder andere Dienste zu verlagern, brechen Sie den Kontakt ab.
    • Wenn Sie etwas verkaufen, gibt es keinen Grund, eine Zahlung zur Verifikation in Ihrer Bank-App freizugeben.
    • Melden Sie den Betrug sofort bei der offiziellen Plattform.
    • Behalten Sie Kontobewegungen im Blick. Bei ungewöhnlichen Abbuchungen kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Konto und Karten sperren.
    • Bei Abbuchungen, sollten Sie sich direkt an Ihre Bank wenden. Unter Umständen kann die Zahlung rückgängig gemacht werden.
    • Sichern Sie Ihren Account auf der Plattform: Ändern Sie Ihr Passwort und richten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.
    • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
    • Nutzen Sie den Notfall-Check der Verbraucherzentralen, wenn Sie beim Kauf über Kleinanzeigenportale in eine Betrugsfalle geraten sind. Das kostenlose Online-Tool beantwortet Ihre Fragen und stellt Ihnen abschließen eine individuelle Checkliste zur Verfügung.
  • „Oskar Schindler – ein Held in der dunkelsten Zeit Europas?“

    EU-Informationszentrum im RP Gießen und die Jüdische Gemeinde Gießen veranstalten gemeinsam Matinee

    Gießen. Das EU-Informationszentrum im Regierungspräsidium Gießen lädt gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Gießen zur Veranstaltung „Oskar Schindler – ein Held in der dunkelsten Zeit Europas?“ ein. Die Matinee findet am Sonntag, 31. August 2025, um 10:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Gießen, Burggraben 6, 35390 Gießen, statt.

    Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und mit ihm der Holocaust – eine der dunkelsten Zäsuren in der europäischen Geschichte und ein schwerer Bruch der Zivilisation. Oskar Schindler wird heute als Symbol für Mut und Zivilcourage geehrt, weil er in dieser Zeit rund 1.200 jüdische Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Lange Zeit blieb Schindler in Deutschland wenig bekannt und gewürdigt. Der Industrielle, der selbst menschliche Schwächen zeigte, wurde später von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt und in Jerusalem beigesetzt. Sein Leben fand durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ (1994) weltweite Anerkennung.

    Die Veranstaltung nimmt bewusst die europäische Dimension dieses Erinnerns in den Blick: Der Holocaust war ein europaweites Verbrechen, dessen Erinnerung und die Lehren daraus eine zentrale Rolle für das heutige gemeinsame Europa spielen. Dr. Martin Liepach, Antisemitismus-Forscher am Fritz Bauer Institut der Goethe-Universität Frankfurt, wird Schindlers Leben vorstellen und die Bedeutung des Gedenkens an den Holocaust für die europäische Gesellschaft erläutern. Dabei werden auch die Herausforderungen und Chancen der europäischen Erinnerungskultur diskutiert.

    Die Matinee wird musikalisch begleitet und bietet den Gästen die Gelegenheit, gemeinsam Einblicke in das historische und heutige jüdische Leben in Deutschland und Europa zu gewinnen.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen notwendig und bis Donnerstag, 28. August 2025, per E-Mail an eu-infozentrum@rpgi.hessen.de möglich.

     

    Bildunterschrift:

    Zu Gast bei der Matinee „Oskar Schindler – ein Held in der dunkelsten Zeit Europas?“ in der Jüdischen Gemeinde Gießen am Sonntag, 31. August, um 10:30 Uhr: Dr. Martin Liepach, Antisemitismus-Forscher am Fritz Bauer Institut der Goethe-Universität Frankfurt.

     

    Foto: privat/RP Gießen

  • „Es ist eine unserer Stärken, dass Sie bei uns sehr viele Möglichkeiten haben, sich weiterzuentwickeln“

    Regierungsvizepräsident Schneider begrüßt neue Auszubildende im RP Gießen

    Gießen. Egal, ob gerade erst aus der die Schule heraus oder schon mitten im Leben stehend: Mit einer Ausbildung beginnt ein neuer Lebensabschnitt – und es kommen viele Fragen auf. Antworten darauf und auf vieles andere bekamen die „Neuen“ im Regierungspräsidium (RP) Gießen dank eines mehrtägigen, umfangreichen Einführungsprogramms. Beschäftigte aus allen Abteilungen standen Rede und Antwort und informierten über die Aufgaben der Behörde sowie interne Abläufe. Regierungsvizepräsident Jan Schneider begrüßte die fünf Auszubildenden.

    „Es ist eine unserer Stärken, dass Sie bei uns sehr viele Möglichkeiten haben, sich weiterzuentwickeln“, sagt der für Personalthemen verantwortliche Jan Schneider während einer Kennenlernrunde. Im RP Gießen arbeiten in den sieben Abteilungen und ihren nahezu 50 Dezernaten fast 1500 Beschäftigte in mehr als 60 Berufen. „Alleine das deutet schon darauf hin, dass die Arbeit bei uns alles andere als langweilig ist, das kann ich Ihnen bereits heute versprechen.“ Die Themen reichen dabei von A wie Arbeitssicherheit über Bergbau, Gentechnik, Landwirtschaft, Naturschutz, oberirdisches Gewässer oder Verbraucherschutz bis Z wie Zuwanderung.

    In den kommenden drei Jahren erhalten Elisabeth Brücher, Aaliyah Michelle Martin, Max Schäfer und Fatma Nur Tozak (Verwaltungsfachangestellte) umfangreiche Kenntnisse, um ihre künftigen Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können. Dafür wird die theoretische Ausbildung an der Max-Weber-Schule, die praktische Ausbildung in den RP-Fachdezernaten und der Unterricht beim Hessischen Verwaltungsschulverband sorgen. Felix Löwen wird als angehender Fachinformatiker für Systemintegration im Fachdezernat für IT-Management und -Betrieb praktisch ausgebildet und besucht die Theodor-Litt-Schule in Gießen. Er wird sich mit IT-Systemen befassen, diese planen und konfigurieren, Fehler beheben und Anwendungs- und Systemprobleme lösen.

    Allgemeine Informationen zu einer Ausbildung beim Regierungspräsidium Gießen sind im Internet unter https://rp-giessen.hessen.de/karriere zu finden.

     

    Bildunterschrift:

    Regierungsvizepräsident Jan Schneider begrüßt zusammen mit Ana Brandt für die Ausbildungsleitung die neuen Auszubildenden (ab 2.v.l.): Max Schäfer, Felix Löwen, Aaliyah Michelle Martin, Elisabeth Brücher und Fatma Nur Tozak.

     

    Foto: RP Gießen

  • Aus der Innenstadt zum Stolzenmorgen

    Spatenstich in der Lufthansastraße: Zwei Abteilungen des Regierungspräsidiums Gießen sollen im Herbst 2026 umziehen

    Gießen. Die Verwaltung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen ist mit ihren rund 1500 Beschäftigten auf ein Dutzend Standorte verteilt, davon sechs alleine in Gießen, weitere in Wetzlar, Hadamar, Frankfurt und Kassel. Von insgesamt sieben sollen nun zwei Abteilungen in einem Interimsbau zusammengelegt werden. Das Land Hessen mietet dafür in der Lufthansastraße 9 rund 5.500 Quadratmeter von der Revikon GmbH. Die neuen Mietflächen sind circa 20 Prozent kleiner als die bisher genutzten. So können auch die Nebenkosten gesenkt werden. Geplant worden ist das Projekt vom Vermieter Revikon GmbH in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) und dem RP Gießen. Nun fand der symbolische Spatenstich für den Neubau mit allen Beteiligten statt.

    „Die beiden Abteilungen sind aktuell im Liebig-Tower in der Liebigstraße und dem Postgebäude in der Neuen Bäue als Mieter angesiedelt“, berichtet Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. In der Abteilung „Arbeitsschutz und Inneres“ arbeiten derzeit 228 Beschäftigte und 52 in der Abteilung „Soziales“. „Der Bedarf ist da, sie an einem gemeinsamen Standort in Gießen unter dann auch besseren wirtschaftlichen Bedingungen unterzubringen.“ Der Mietvertrag läuft zunächst über zehn Jahre.

    „Es ist bei der Planung auf eine hohe Flächeneffizienz geachtet worden“, erläutert Regierungsvizepräsident Jan Schneider. Nur die absolut notwendigen Flächen sind für die unterzubringenden Arbeitsbereiche vorgesehen und Verkehrsflächen werden stark minimiert. Konkret bedeutet das: die neuen Flächen werden nur noch 80 Prozent der bisher genutzten Flächen ausmachen. „Die bisherige Größe kann reduziert werden, weil innovative Konzepte der Unterbringung umgesetzt werden und eine Quote zur gemeinsamen Nutzung von Arbeitsplätzen eingeführt wird.“

    Auch wirtschaftlich stellt der Umzug eine Verbesserung dar. Über die Laufzeit der Anmietung des dann energetisch top ausgestatteten Neubaus werden die künftigen Mietkosten auf jeden Fall günstiger ausfallen. Die energieeffiziente Bauweise wird alleine im Bereich der Nebenkosten dafür sorgen, dass über die Laufzeit mit Einsparungen im sechsstelligen Bereich zu rechnen ist. Dadurch erzielt das Projekt eine höhere Wirtschaftlichkeit als die beiden bisherigen Anmietungen. Revikon-Geschäftsführer Daniel Beitlich hierzu: „Für uns war es wichtig, das Bürogebäude im Energiestandard EH40 zu bauen und damit zukunftsfähige und nachhaltige Büroflächen für die Energiewende zu schaffen.“ Zum Hintergrund: Ein solches Effizienzhaus 40 benötigt nur 40 Prozent der Primärenergie eines vergleichbaren Neubaus, der den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes entspricht.

    Durch die Zusammenführung von im Endeffekt drei Abteilungen entstehen erhebliche Einsparungen bei Dienst- und Kurierfahrten. Denn die Abteilung „Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft. „Der Umzug der beiden Abteilungen in das Gebäude ist für September 2026 geplant“, sagt Regierungspräsident Ullrich. Die Mietverträge der aktuellen Liegenschaften werden entsprechend gekündigt beziehungsweise laufen ohnehin aus.

    Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen hat für das Projekt den Bedarf ermittelt sowie eine Marktabfrage getätigt, diese ausgewertet, die Verhandlungen mit dem Vermieter geführt sowie die Ausstattung und Belegungsplanung zusammen mit dem RP Gießen und dem Vermieter erarbeitet. „Die wirtschaftliche und zugleich flächeneffiziente Unterbringung von Landesbehörden ist ein zentrales Ziel, das der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen im Auftrag der Hessischen Landesregierung verfolgt“, sagt LBIH-Direktor Thomas Platte. Umso mehr freue er sich, für die zwei RP-Abteilungen eine geeignete Interimsunterbringung gefunden zu haben. Der geplante Neubau entsteht in einem neu entwickelten Stadtteil Am Stolzenmorgen, der Wohn- und Gewerbenutzung vereint. „Dem Bauvorhaben wünsche ich einen reibungslosen, unfallfreien und erfolgreichen Verlauf.“

    Warum ein Interimsbau? Perspektivisch ist geplant, einen zentralisierten Neubau für einen Großteil der Mittelbehörde mit ihren nahezu 50 Dezernaten in den sieben Abteilungen zu errichten. Da es hierzu noch keinen konkreten Zeitraum für Beginn und Fertigstellung gibt, ist die Anmietung von Büroflächen bevorzugt worden.

     

    Bildunterschrift:

    Nach einem Jahr Bauzeit soll in der Lufthansastraße 9 ein fünfgeschossiges Gebäude für zwei Abteilungen des Regierungspräsidiums Gießen stehen (v.l.): Jan Schneider (Regierungsvizepräsident), Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsident), Daniel Beitlich (Geschäftsführer, Revikon GmbH), Thomas Platte (Direktor, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen) und Felix Feldmann (Architekt).

     

    Foto: RP Gießen