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  • Wie der eigene Garten zum Paradies für Insekten wird

    Zum Weltbienentag am 20. Mai: Artenschützer des Regierungspräsidiums Gießen geben praktische Tipps, um die lebenswichtige Vielfalt der Insekten zu erhalten

    Gießen. Ohne Bienen läuft nichts. Ohne sie und die anderen bestäubenden Insekten wie Hummeln, Wespen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Falter gäbe es kein leckeres Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten und natürlich auch keinen Honig auf dem Frühstücksbrötchen. Aber noch wichtiger: Laut Welt-Ernährungsorganisation sind circa 75 Prozent der weltweit angebauten Nahrungsmittel von Bestäubung abhängig. Damit liefern Insekten einen essentiellen Beitrag zur globalen Nahrungsmittelsicherheit. Damit das so bleibt, ist es umso wichtiger, die Tiere zu schützen – und damit sind nicht nur Honigbienen gemeint, die seit Jahrhunderten vom Menschen gezüchtet und gehalten werden. „Sondern vor allem alle wilden Bienenarten und ganz besonders jene, die vom Aussterben bedroht sind“, sagt Lisa Küchen, Artenschützerin beim Regierungspräsidium Gießen, anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai.

    Es gibt in Deutschland mehrere hundert Wildbienen-Arten, zu denen auch Hummeln zählen. Die meisten Wildbienen leben solitär, sind also Einzelgänger und bauen ihre Neströhren entweder oberirdisch in morschem Holz, Steinhaufen, Pflanzenstängeln und Schneckenhäusern, oder zum größten Teil unterirdisch in Erdgängen und Sandhaufen.

    „Wir alle können jeden Tag und mit einfachen Entscheidungen helfen, die Artenvielfalt zu erhalten“, betont Lisa Küchen. So etwa im Garten oder auf dem Balkon. „Anstelle von reinen Zierpflanzen, die oft wenig bis keinen Nektar und Pollen bieten, sollten heimische Wildblumen und -gehölze gepflanzt werden, die Insekten Schutz und Nahrung bieten“, rät die Expertin. „Jede noch so kleine Ecke im Garten oder ein Blumentopf auf der Fensterbank kann mit der richtigen Blumenwahl zum gedeckten Tisch für Insekten werden.“ Hier empfiehlt Lisa Küchen, die Pflanzen so zu wählen, dass sie rund ums Jahr Nahrung für Insekten bieten, und hat auch gleich ein paar Beispiele parat: Weiden, Kornelkirschen, Schwarzdorn oder Blutjohannisbeere sowie alle Zwiebel-Frühblüher, wie Winterling, Krokus und Schneeglöckchen, erfreuen nicht nur die Menschen nach einem langen Winter. Sie stellen wichtige erste Nahrungsquellen dar. Im Anschluss blühen Obstgehölze wie Kirsche, Zwetschge, Birne, Apfel, Johannisbeere und Co. Auch vermeintliche „Unkräuter“ wie Löwenzahn, Günsel, Gundermann, Lungenkraut, Nesseln und Ehrenpreis sind wichtig für Insekten.

    Zum Sommer erfreuen Gemüseblüten, aber auch Brom- und Himbeere, Wicke und Klee sowie alle blühenden Kräuter. Salbei, Oregano, Thymian, Rosmarin, Pfefferminze, Borretsch, Bohnenkraut und Lavendel sind eine wahre Insektenweide und sollten daher vor der Ernte unbedingt blühen gelassen werden. Auch Beinwell, Glockenblume, Holunder und Wildrose werden sehr gern angenommen. Im späten Sommer und Herbst wird es für die meisten Bestäuber schwierig, ausreichend Nahrung zu finden. Daher sind spät blühende Pflanzen essentiell, zum Beispiel Kapuzinerkresse, Natternkopf, Kornblume, Flockenblume, Resede, Blutweiderich, Wegwarte, Echter Alant, heimischer Eisenhut und Fetthenne. An blühendem Efeu können sogar bis in den Oktober und November noch hunderte Insekten – und an den Beeren im Folgejahr viele Vögel – beobachtet werden.

    Nisthilfen oder Insektenhotels können ebenso hilfreich sein, aber noch besser und wichtiger sind „wilde“ Bereiche im Garten, die zahlreichen Arten ein perfektes Zuhause bieten. Dreiviertel aller Wildbienen nisten in der Erde. Sie bevorzugen offene Bodenstellen mit Sand und Lehm, aber es werden mitunter auch sandige Fugen zwischen Pflastersteinen, Ritzen in Trockenmauern und markige Pflanzenstängel wie Brombeeren-Ruten, die man auf circa einen Meter Länge kürzen und senkrecht aufhängen kann, als Lebensraum und Kinderstube angenommen. „Seltener Mähen oder Bereiche stehen lassen, Totholz, Wasserstellen und vor allem ein Verzicht auf Chemie im Garten sind ebenfalls Grundlage für vieltöniges Summen und Brummen“, sagt Lisa Küchen.

    In Deutschland sind viele Insekten vom Aussterben bedroht – höchste Zeit also, gegenzusteuern. „Von den über 560 heimischen Wildbienenarten stehen laut Bundesamt für Naturschutz mindestens 300 auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Über alle Insektenarten hinweg sind in den vergangenen Jahren massive Populationsrückgänge und -einbrüche zu verzeichnen. Auch die zuverlässige Honigbiene steht zunehmend unter Umweltstress und viele Völker fallen Krankheiten und Schädlingen zum Opfer“, weiß Lisa Küchen.

    Das Insektensterben hat fatale Folgen für Mensch und Natur. 80 Prozent aller Pflanzen, darunter alleine zwei Drittel unserer Nahrungsmittel, sind von Bestäubern abhängig. Dazu zählen Lebensmittel, Gewürze und Arzneimittel. Auch sind Insekten Bestandteil zahlloser Nahrungsketten, sind essentiell beim Erhalt der genetischen Pflanzenvielfalt und damit auch bei der Verbreitung von Pflanzen weltweit. „Insekten haben es inzwischen sehr schwer, ihnen fehlen geeignete Lebensräume und ein vielfältiges, ganzjähriges Nahrungsangebot“, berichtet sie weiter. Nicht zuletzt finden jeden Sommer zahllose Insekten in Bremsen- und Wespenfallen ihren Tod.

     

    Bildunterschriften:

    (1) Blühender Salbei lockt viele Insekten an.

    (2) Viele Wildbienen-Arten bauen ihre Nester in den Boden.

    (3) Eine Ackerhummel an einer Blutjohannisbeere.

     

    Fotos: RP Gießen/Lisa Küchen

  • Kindermenüs im Restaurant: Zu viel Frittiertes, zu wenig Vielfalt

    Verbraucherzentralen fordern mehr Auswahl für die Kinderteller

    In Deutschland wird immer häufiger außer Haus gegessen. Dazu gehört auch der Restaurantbesuch mit der Familie. Wie ausgewogen Kinderteller sind, haben die Verbraucherzentralen in einem bundesweiten Marktcheck anhand von 100 Kinderspeisekarten überprüft: Nur rund ein Viertel der getesteten Kindergerichte können überzeugen. Die Auswahl ist oft begrenzt, meist werden Schnitzel, Nudeln oder Nuggets angeboten. Es braucht dringend mehr Gemüse, Vollkorn und Vielfalt auf Kinderkarten.

    Wenig Abwechslung: Schnitzel und Pommes dominieren

    Auf zwei Dritteln der Kinderkarten finden sich Schnitzel, sehr häufig serviert nur mit Pommes. Etwa die Hälfte der Restaurants bietet für Kinder Nudeln an, 40 Prozent servieren Nuggets.

    Von den erfassten 456 Gerichten sind fast 40 Prozent vegetarisch. Wenig abwechslungsreich handelt es sich dabei häufig lediglich um einen Teller Pommes. Dementsprechend fällt auch die Bewertung der Gerichte durch die Verbraucherzentralen eher negativ aus: Drei Viertel werden neutral oder als eher unausgewogen beurteilt, nur rund ein Viertel der Gerichte erreicht eine positive Punktzahl im Marktcheck. Sie glänzen zum Beispiel mit Gemüse, Vollkornprodukten oder mit naturbelassenem Fleisch oder Fisch.

    Mit vier Minuspunkten am schlechtesten schneidet ein paniertes Schnitzel mit Pommes frites und Champignon-Rahm-Soße ab. Am meisten Pluspunkte erzielen beispielsweise Vollkornnudeln mit frischer Tomatensoße und Parmesan.

    Gemüse: Fehlanzeige

    Während die Restaurants mehr als ein Drittel der Gerichte mit Pommes als Beilage anbieten, gibt es nur zu jedem zehnten Gericht eine Gemüsebeilage oder einen Salat. Stella Glogowski, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen erklärt: „Kinder sollten beim Restaurantbesuch die Möglichkeit erhalten, Gemüse auszuwählen und am besten selbst zu entscheiden“. So können verschiedene Beilagen zum Zusammenstellen das Restaurantessen für Kinder attraktiv machen. Zum Überbrücken der Wartezeit eignen sich auch kleine Gemüseportionen zum Knabbern, beispielsweise knackige Karottensticks mit Dipp.

    Extras: nicht immer eine positive Überraschung

    Einige Restaurants bieten in ihren Kinderspeisekarten kleine Geschenke oder Überraschungen zu jeder Bestellung an. Während Ausmalbilder oder Rätsel eine schöne Beschäftigung sein können, treiben Extras wie Softdrinks, Eis oder Süßigkeiten den Zuckerkonsum in die Höhe. Besonders ärgerlich: Wenn süße Getränke oder Naschereien automatisch zum Kindermenü gehören.

    Ausgezeichnet: Kleine Portionen der Erwachsenen-Speisekarte

    In neun der 100 Restaurants fällt der „Räuberteller“ positiv auf: Ein leerer, kostenloser Teller, der es Kindern ermöglicht, Portionen von den Tellern der Eltern zu „räubern“ und damit zu probieren. Damit lassen sich auch die Kosten für ein separates Kindergericht sparen.

    Auch die Möglichkeit, alle regulären Gerichte in einer kindgerechten kleineren Variante zu bestellen, erweitert das Kinderangebot auf einfache Weise –ein Restaurant bietet dies im Check an.

    Verbraucherzentralen fordern: Kinderteller mit Qualität

    „Es geht nicht darum, Klassiker wie Pommes zu verbannen, sondern das Angebot für Kinder ausgewogen zu erweitern“, sagt Glogowski. Dafür braucht es aus Sicht der Verbraucherzentralen ein Umdenken in der Gastronomie: Mehr Vielfalt, mehr Gemüse, mehr Vollkorn, dabei weniger Frittiertes. Die Verbraucherzentrale Hessen hat auf ihrer Internetseite Tipps veröffentlicht, wie eine ausgewogene Kinderspeisekarte aussehen könnte und worauf Eltern achten können.

    Hintergrund des Marktchecks

    Im Rahmen einer bundesweiten Online-Recherche im Februar 2025 haben die Verbraucherzentralen 100 Speisekarten von Restaurants mit Kindergerichten analysiert. Dabei wurde eine breite Auswahl in (Groß-)Städten und ländlichen Regionen berücksichtigt – von kleinen, inhabergeführten Betrieben bis hin zu überregionalen Restaurantketten.

    Die Bewertungsgrundlage waren die in der Speisekarte genannten Komponenten der Gerichte. Diese wurden einzeln bewertet und miteinander verrechnet. Angelehnt an die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gab es jeweils Minuspunkte für frittierte Fleisch- und Fischprodukte, frittierte und besonders fetthaltige Stärkebeilagen (z. B. Pommes Frites, gebratener Reis), sahnige Soßen, Überbackenes sowie Speisen ohne Obst- oder Gemüseanteil. Süße Hauptgerichte wie Pancakes oder Milchreis wurden ebenfalls negativ bewertet. Pluspunkte erhielten Gerichte mit Obst oder Gemüse, mit naturbelassenem, magerem Fleisch oder Fisch ohne Panade, Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln ohne zusätzliches Fett sowie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Co.

    Weitere Informationen und alle Ergebnisse zum Marktcheck.

  • Wettbewerb für einen nachhaltigeren Schulkiosk

    Verbraucherzentrale Hessen ruft zur Challenge „Pimp my Schulkiosk“ auf

    Umgestalten, kreativ sein und anpacken, können die Schülerinnen und Schüler bei der Challenge der Verbraucherzentrale Hessen rundum die klimafreundliche Pausenverpflegung. Zur Auswahl stehen fünf Aufgaben, aus denen teilnehmende Schulklassen, AGs oder Projektteams zwei Ideen wählen, die sie umsetzen möchten. Die Beiträge können bis spätestens 04. Juli 2025 online eingereicht werden. Die drei Schulen mit den bestplatzierten Beiträgen dürfen sich über ein Preisgeld von bis zu 250 Euro freuen.

    Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen fängt mit kleinen Schritten an und jeder einzelne davon zählt. Genau darum geht es bei der Klima-Snacker-Challenge des Projekts „Klimabewusst essen an Schulen“. Ziel ist es, den Schulkiosk und das Pausenangebot unter Nachhaltigkeitsaspekten zu verbessern.

    „Sei es die Rettung von übrig gebliebenen Lebensmitteln, die Einführung eines fehlenden klimafreundlichen Pausensnacks oder der Anbau von eigenem Gemüse – es gibt viele leicht umzusetzende Möglichkeiten, bei der Pausenverpflegung etwas für den Klimaschutz zu tun“, sagt Sophia Nucke, Projektleitung „Klimabewusst essen in Schulen“ bei der Verbraucherzentrale Hessen.

    Teilnahmebedingungen

    Wer an der Challenge teilnehmen möchte, kann aus fünf kreativen Aufgaben wählen:

    • Less Waste – Full Taste: Als Lebensmittelretter Essen vor der Tonne bewahren und übrig gebliebenes Obst, Gemüse, Gebäck oder andere Reste kreativ verwerten.
    • Lets Talk about Food: Mit einer Umfrage herausfinden, welchen klimafreundlichen Snack sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte am Schulkiosk wünschen.
    • Go Local: Einen Blick hinter die Kulissen werfen und einen Bauernhof oder Verarbeitungsbetrieb besuchen. Im besten Fall lässt sich der Ausflug für einen regionalen Einkauf für den Schulkiosk nutzen.
    • Plant your Food: Egal ob im Schulgarten, im Hochbeet oder auf der Fensterbank – aus eigenem Anbau schmecken Kresse, Salat oder Tomaten gleich doppelt so gut.
    • Let’s Check: Die Checkliste „Wie klimasmart ist euer Schulkiosk“ zeigt, was an der Pausenverpflegung noch verbessert werden kann. Die zwei Kategorien der Checkliste mit den meisten „Nein“-Antworten, werden optimiert und die Veränderungen in einem Vorher-Nachher-Vergleich festgehalten.

    Gemeinsam als Klasse, in einer AG, als Projektteam oder Schülerfirma: Die Ergebnisse können kreativ dargestellt werden, zum Beispiel in Fotos, Postern, Videos oder Reels, einer PDF-Datei oder als Podcast. Spätestens zu Beginn des neuen Schuljahres 2025/2026 veröffentlicht die Verbraucherzentrale Hessen die Beiträge mit der Zuordnung zur Schule auf ihrer Internetseite und über den Instagram-Kanal @verbraucherzentrale.hessen.

    Alle Beiträge müssen bis spätestens 04. Juli 2025 online einreicht werden über https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/lebensmittel/pimp-my-schulkiosk-challenge-79409. Hier finden Interessierte auch weitere Informationen und Details zur Challenge, insbesondere eine ausführliche Beschreibung der fünf möglichen Aufgaben. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat fördert das Projekt „Klimabewusst essen in Schulen“ und stellt das Preisgeld zur Verfügung.

  • Entwurf des Regionalplans Mittelhessen wird erneut offengelegt

    Stellungnahmen zu den geänderten Teilen sind vom 26. Mai bis 21. Juli möglich

    Gießen/Mittelhessen. Die Regionalversammlung Mittelhessen hat in ihrer jüngsten Sitzung die Offenlage des überarbeiteten Regionalplan-Entwurfs für die Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und den Vogelsbergkreis beschlossen. Gegenüber dem ersten Entwurf gibt es in der neuen Version wichtige grundsätzliche Änderungen im Regionalplantext und in der Karte, die einer Beteiligung der Öffentlichkeit bedürfen. Das bedeutet: Kommunen, Behörden und die Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen erneut einsehen und ausschließlich zu den geänderten Teilen Stellungnahmen abgeben.

    Die Unterlagen sind über das Beteiligungsportal abrufbar (https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/rpgi/beteiligung/themen/1005141). Zudem werden sie vom 26. Mai bis 6. Juli beim Regierungspräsidium Gießen (Colemanstraße 5, 35394 Gießen, Raum 226, montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr) und in den Kreisverwaltungen der fünf mittelhessischen Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Limburg-Weilburg und Vogelsberg ausgelegt. Die beteiligungspflichtigen Änderungen sind, soweit möglich, besonders gekennzeichnet. Stellungnahmen können während der sechswöchigen Frist und bis zwei Wochen danach, also bis zum 21. Juli 2025, eingereicht werden.

    Die Stellungnahmen sollten vorzugsweise über das Beteiligungsportal eingereicht werden. Nach der einmaligen Registrierung können Hinweise und Einwände in dem Portal passgenau den beteiligungspflichtigen Änderungen in den einzelnen Kapiteln zugeordnet oder geografisch durch einen Punkt oder eine Abgrenzung in der Plankarte verortet werden. Außerdem können Anlagen in den gängigen Formaten (PDF, Word, Excel, PowerPoint) beigefügt werden. Wer sich bereits für die erste Beteiligung im Portal registriert hat, kann diesen Zugang weiternutzen.

    Alternativ besteht die Möglichkeit, per E-Mail an Regionalplan@rpgi.hessen.de, schriftlich oder zur Niederschrift beim Regierungspräsidium Gießen als Geschäftsstelle der Regionalversammlung Mittelhessen (Colemanstraße 5, 35394 Gießen) Stellungnahmen abzugeben. Dabei sollte das im Beteiligungsportal bereitgestellte Formblatt verwendet werden.

    Die Abgabe der Stellungnahme ist auf eine dieser vier Möglichkeiten zu beschränken; „Doppeleinreichungen“, zum Beispiel per Beteiligungsportal und zusätzlich per E-Mail oder per Post, sind nicht erforderlich.

     

    Hintergrund:

    Der Regionalplan Mittelhessen regelt, wo und in welchem Umfang in den Kommunen neue Wohnsiedlungsflächen oder neue Industrie- und Gewerbegebiete entwickelt werden können. Er legt zudem umfangreiche Gebiete fest, in denen die Landwirtschaft, der Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft, besondere Klimafunktionen, der Grundwasserschutz, der Hochwasserschutz oder die Forstwirtschaft Vorrang haben. Daneben enthält der Planentwurf unter anderem Vorgaben für den Einzelhandel und den Öffentlichen Personennahverkehr, mit denen im Sinne der Daseinsvorsorge gleichwertige Lebensverhältnisse in der gesamten Region gewährleistet werden sollen.

     

    Bildunterschrift:

    Der überarbeitete Entwurf des Regionalplans Mittelhessen wird erneut offengelegt.

     

    Foto: RP Gießen

  • Familienkasse am Donnerstag, 22. Mai geschlossen

    • persönliche Vorsprachen sind am Montag, 26. Mai wieder in der Arbeitsagentur Gießen möglich
    • eServices steht zur Verfügung

    Die Familienkasse Gießen ist wegen einer internen Veranstaltung am 22. Mai 2025 geschlossen. Persönliche Vorsprachen sind ab Montag, 26. Mai in der Arbeitsagentur Gießen wieder möglich.

    Seit dem 1. März gelten folgende Öffnungszeiten. Vorsprachen und Besuche sind montags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 13 -17 Uhr möglich.

     

    Nutzung der eServices rund um die Uhr

    Die Agentur für Arbeit weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Anträge für Kindergeld und Kinderzuschlag sowie Veränderungsmitteilungen rund um die Uhr auf einem geschützten Weg auch online unter www.arbeitsagentur.de/eservices adressiert werden können.

    Für Fragen und persönliche Anliegen zum Kindergeld und Kinderzuschlag ist die Familienkasse unter der Service-Rufnummer 0800 4 5555 30 unter 0800 45555 33 erreichbar. Die Anrufe sind kostenfrei.

  • Quiz-Freunde aufgepasst – hier geht’s um Europa!

    Am Mittwoch, 21. Mai, startet um 19:30 Uhr das EU-Pub Quiz im Irish Pub in Gießen

    Gießen. Welches Land grenzt nicht an die EU? Wie viele Sterne sind auf der Europaflagge? Welche sind die vier Grundfreiheiten? Diese und ähnliche Fragen können Rateprofis und die, die es noch werden wollen, beim EU-Pub Quiz im Irish Pub Gießen (Walltorstraße 27) beantworten.  Am Mittwoch, dem 21. Mai, laden das EU-Informationszentrum (EUIZ) im Regierungspräsidium Gießen und die Europa-Union Hessen ein. Das Quiz startet um 19:30 Uhr. Es winken Preise.

    „Anlass ist der Geburtstag von Europa, denn die Erklärung des Schumann-Plans liegt in diesem Jahr 75 Jahre zurück“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Sie bildet die Grundlage für die europäische Zusammenarbeit. Der historische Vorschlag des französischen Außenministers Robert Schuman gilt als Geburtsstunde von dem, was heute die Europäische Union ist. „75 Jahre Schuman-Plan heißt 75 Jahre europäische Idee und damit 75 Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand.“

    Für viele ist die Europäische Union jedoch etwas Abstraktes und vor allem durch komplizierte Gesetzgebung geprägt. „Das ist zu kurzgefasst. Europa steht für Frieden und Freiheit und für wirtschaftliche Sicherheit“, betont RP Ullrich. Nur ein vereintes Europa werde als Akteur auf Augenhöhe mit den globalen Mächten wahrgenommen. Die vergleichsweise kleinen europäischen Nationalstaaten alleine wären auf weiter Flur chancenlos. Deutschland genieße große Vorteile durch die Europäische Union.

    Hier will das EU-Quiz einen Beitrag zur Aufklärung leisten. Die Quizmaster vom EU-Informationszentrum und die Mitveranstalter von der Europa-Union Hessen nehmen die Irish Pub-Gäste mit Betonung auf Unterhaltung an die Hand. „Hier kann jede und jeder das Wissen über Europa und alles, was damit zusammenhängt, selbst überprüfen“, sagt EUIZ-Leiter und Organisator Michael Schär. Von Allgemein-, über Geschichts- bis hin zu vermeintlich unnützem Wissen und jeder Menge interessanter und kurioser Fakten. Alles, was man noch nicht über die EU gewusst hat, ist am Mittwoch, 21. Mai, ab 19:30 Uhr im Irish-Pub zu erfahren.

     

    Teams können sich im Vorfeld beim Irish Pub Gießen unter info@irishpub-giessen.de anmelden.

  • Strom, Spannung, Wasser – ein gefährlicher Mix

    Experten vom Technischen Verbraucherschutz beim RP Gießen geben Tipps zur sicheren Verwendung elektrischer Geräte im Freien

    Gießen. Elektrische Grills, Lampions und Lichterketten, Teichpumpen, Rasenmäher, Kabeltrommeln oder Steckdosenleisten – diese und viele weitere Produkte kommen in den Gärten zum Einsatz. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn elektrische Geräte und Leitungen, die im Freien verwendet werden, müssen aus Sicherheitsgründen gegen Einflüsse wie Staub, Feuchtigkeit und Wasser geschützt werden. Darauf weist das Gießener Regierungspräsidium hin. Dessen Arbeitsschutzdezernat hat neben der zuverlässigen Funktion der Produkte auch die Sicherheit der Verbraucher im Blick. Beim Kauf von elektrischen Geräten für den Außenbereich sollte zwingend auch auf geeignete Verlängerungskabel und Steckdosenleisten geachtet werden, lautet der RP-Rat.

    „Strom, Spannung und Wasser – das ist eine Kombination, bei der besondere Anforderungen an die Sicherheit der verwendeten Produkte zu stellen ist“, berichtet Experte Michael Axmann. „Ob elektrisch betriebene Geräte für den Einsatz im feuchten Milieu geeignet sind, ist unter anderem am angegebenen IP-Code erkennbar“, erläutert der Experte. IP steht dabei für International Protection. Dieser Code besteht aus zwei Ziffern und befindet sich auf dem Gerät oder dem Typenschild. Dabei kennzeichnet die erste Ziffer den Berührungs- bzw. Fremdkörperschutz und die zweite Ziffer den Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Grundsätzlich gilt: Je höher die Ziffer, umso höher der Schutz. Für den Außenbereich gilt mindestens IP 44 oder das Symbol Tropfen im Dreieck, dann sind die Produkte spritzwassergeschützt.

    Kabeltrommeln und Steckdosenleisten müssen ebenfalls mindestens der Schutzart IP 44 entsprechen und mit einer geeigneten Gummischlauchleitung und Abdeckkappen für die Steckdoseneinsätze versehen sein. Keinesfalls dürfen PVC-Leitungen verwendet werden, da diese insbesondere bei tiefen Temperaturen nicht mehr flexibel sind und bei Belastung brechen können, was zu einem Stromschlag führen kann

    Im Rahmen der Marktüberwachung bei Herstellern, Importeuren und Händlern nehmen die Gießener Kontrolleure regelmäßig elektrische Betriebsmittel für den Außenbereich genauer unter die Lupe. Das Regierungspräsidium Gießen rät zu genauem Hinsehen beim Kauf und Anschluss solcher Geräte und empfiehlt, auch die erforderlichen Verlängerungs- und Anschlusskabel auf Beschädigungen und Alterungserscheinungen zu überprüfen, wenn ein neues Gerät angeschafft wird. „Das technisch modernste und sicherste Gerät nutzt nichts, wenn womöglich unsichere oder ungeeignete Kabel zum Einsatz kommen, die die Sicherheit des Nutzers gefährden.“

     

    Bildunterschrift:

    Im Freien kommen viele elektrische Geräte und Kabeltrommeln zum Einsatz. Dabei ist besondere Vorsicht geboten.

     

    Symbolfoto: RP Gießen

  • Frühlingserwachen in Gießen

    Die Sonne lacht, Gießen erwacht aus dem Winterschlaf und es gibt Draußen viel zu erleben. Sportliche Aktivitäten für Groß und Klein, Natur erleben, Picknicken und Grillen, Spielplätze und vieles mehr. Gießen Marketing hat Tipps für die wärmere Jahreszeit zusammengestellt.

    Der Frühling ist da – und mit ihm die Lust, wieder mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen. In Gießen zeigen sich Parks, Wälder und Uferwege von ihrer schönsten Seite und laden zu Bewegung, Erholung und kleinen Alltagsfluchten ein. Ob sportlich unterwegs auf dem Fahrrad, beim Wandern durch Naturschutzgebiete oder entspannt mit der Familie auf dem Spielplatz: Gießen bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die warme Jahreszeit draußen aktiv zu genießen.

    Natur erleben in Gießen

    Um die Natur zu erleben muss man gar nicht weit gehen, es reicht quasi ein Schritt vor die Haustür: Der Botanische Garten, der Theaterpark, der Stadtpark Wieseckaue, der Fluss Lahn.

    Rund um Gießen befinden sich auch viele Naturschutzgebiete wie die Hohe Warte, der Bergwerkswald oder das Quellmoor Aschborn/Uderborn. Oder kennen Sie schon den Krofdorfer Forst – Das größte zusammenhängende Waldgebiet in der Nähe Gießens?

    Die Naturschutzgebiete locken im Frühling mit einer Blütenpracht und jungem frischen Grün. Mit etwas Glück kann man Vögel,  Rehwild, Kaninchen oder gar Wildkatzen entdecken. Aber es ist auch Vorsicht geboten, denn die Tiere sind gerade dabei Ihre Jungen zu versorgen. Bitte bleiben Sie auf den gekennzeichneten Wegen und nehmen Sie Hunde an die Leine.

    Radfahren, Wandern und Spazierengehen

    Über Berge und durch Täler, über Asphalt und Schotterpisten. Rund um Gießen gibt es viele Rad- und Wanderwege, an denen es einiges zu entdecken gibt. In der Tourist-Information finden Sie eine große Auswahl an kostenfreien Karten und Broschüren für unsere Region. Unsere Broschüre „Aktiv unterwegs in Gießen“ beinhaltet über 15 Rundtouren mit viel Sehenswertem unterwegs. Ebenfalls erhältlich sind Broschüren zum Lahnwander- und Radweg, den Radwegen im Landkreis Gießen, sowie Broschüren zum Wandern im Vogelsberg. Die Mitarbeitenden der Tourist-Information beraten Sie gerne dazu.

    Viele der Broschüren finden Sie auch auf unserer Webseite unter www.giessen-entdecken.de/aktiv-in-giessen/.

    Kühle Orte in Gießen

    Kein Sonnenanbeter? Kein Problem, in Gießen gibt es eine Vielzahl an kühlen Orten und auch Möglichkeiten seine Wasserflasche kostenfrei aufzufüllen, wie an öffentlichen Wasserspendern oder Partnern der Refill-Stations.

    Diese Infos sind im „Coolen Stadtplan“ der Stadt Gießen zusammengestellt. Die Broschüre ist in der Tourist-Information erhältlich oder digital unter: www.giessen-entdecken.de/der-coole-stadtplan-zeigt-kuehle-orte-in-giessen/.

    Draußen Aktiv

    Endlich wieder das richtige Wetter und passende Temperaturen für sportliche Aktivitäten draußen. Keine Lust auf Joggen oder Radfahren? Kein Problem, auch hier hat Gießen verschiedene Möglichkeiten zu bieten. Im Stadtpark Wieseckaue gibt es ein Pumptrack für Mountainbiker, sowie eine Skateplaza. Neben Fußball- und Basketballfeld gibt es auch einen Stangenparkt mit inklusiven Geräten und weiteren Sportgeräten. Weitere Informationen dazu unter www.giessen-entdecken.de/locations/wieseckaue/.

    Der Trimm-Dich-Pfad Bergwerkswald hinter dem Sportheim der TSG Leihgestern bietet auf einem rund 2,1 Kilometer langen Rundkurs vielfältige Möglichkeiten sich an insgesamt 20 Stationen auszupowern. Ein Hangelgerüst, Reckstangen für Klimmzüge, liegende Baumstämme zum Hüpfen und Balancieren oder kleinere Holzstämme, die für Dehnübungen genutzt werden können, sorgen für Vielfalt und Abwechslung. Bei den Übungen werden die Komponenten Aufwärmen, Dehnen, Kraft und Koordination angesprochen. Ohne viel technischen Aufwand, aber dafür mit viel Spaß an der frischen Luft in der zugleich wohltuenden Umgebung des mittelhessischen Waldes. (www.giessen-entdecken.de/fitnesserlebnis-vor-den-toren-der-stadt/)

    Und wie wäre es mit dem Kletterwald auf dem Schiffenberg? In luftiger Höhe kann man im schattigen Wald seine Geschicklichkeit erproben. (www.kletterwald-giessen.de)

    Draußen mit Kids

    In Gießen locken eine große Zahl an Spielplätzen nach draußen. Der musikalische und schattige Spielplatz im Theaterpark, Holzspielzeug soweit das Auge reicht im Schwarzlachweg oder versteckt und ruhig gelegen im Sonnenweg – Jeder Spielplatz ist einzigartig. Auf unserer Webseite ist eine Zusammenstellung der Spielplätze in Gießen, sowie weiteren Informationen zur Ausstattung, Schatten und Anfahrt zu finden (www.giessen-entdecken.de/locations/spielplatz-schwarzlachweg/).

    Neben einem Abenteuerspielplatz an der Lahn und dem Lahnfenster, lockt auch der Barfußpark Buseck an die frische Luft. Der Park ist bei dem Basalt- und Betonwerk Eltersberg gelegen und bietet auf 5.000 m² verschiedene Untergründe zum Barfußlaufen, sowie Sinneselemente, Spielgeräte und einen Basketballplatz. Der Barfußpark hat durchgängig geöffnet. Weitere Informationen unter www.eltersberg.de.

    Picknicken und Grillen

    Entlang der Lahn und im Stadtpark Wieseckaue kann man gemütlich Picknicken und die Sonne genießen. Wer nicht selbst die Decke ausbreiten und Snacks vorbereiten möchte, kann sich in der angrenzenden Gastronomie, wie dem Bootshaus, dem Lahngenuss oder der Strandbar verpflegen. Bitte achten Sie darauf, anfallenden Müll wieder mitzunehmen und angemessen zu entsorgen.

    Grillfans kommen bei den offiziellen Grillplätzen auf Ihre Kosten. Auf dem Schiffenberg befinden sich zwei Plätze, die sogar mit einer Toilettenanlage ausgestattet sind. Neben der Grillhütte am Waldrand befindet sich auch der Spielplatz Schiffenberg, der erst 2023  errichtet und wie ein Vogelnest gestaltet wurde.

    Reservierungen erfolgen über das Liegenschaftsamt der Stadt Gießen (www.giessen.de/Erleben/Sport-Freizeit/Grillplätze/).

  • „Grüner wird’s nicht“ – Waldbaden im Maien-Wald

    Immer mehr Menschen suchen die Nähe zum Wald und entdecken während eines Waldbades, wie sie inmitten der Bäume den Alltagsstress ablegen und ihre Gesundheit in vielerlei Hinsicht stärken können. Sie erhalten dabei wertvolle Anregungen, wie sie den Wald bewusst erleben und sich mit der Kraft der Natur verbinden können. Gerade jetzt im Wonnemonat Mai kann man die ganze Frühlingspalette auf sich wirken lassen. Die Vogelbalz ist auf ihrem Höhepunkt und während die einen Vögel singen, sitzen andere bereits auf den Eiern oder haben sogar schon alle Schnäbel voll zu tun, um ihre Jungen zu füttern. Ausgedehnte Blütenteppiche der Buschwindröschen gaukeln uns Reste des Winters vor und unter den Bäumen und Sträuchern regt sich neues Leben. Die Kraft der Natur ist überall zu sehen und zu spüren und man kann sie während eines Waldbades gut für sich nutzen.

    Zu einem abendlichen Entspannungs-Waldbad wird am Freitag, 30.05.2025 von 17:00 h bis ca. 20:30 h in den Laubacher Buchwald eingeladen.

    Lassen Sie sich bei diesem Waldbad „Entspannen im Maien-Wald“ in die Welt der Sinne – Riechen, Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken – führen. Nehmen Sie Ihren eigenen Körper wahr und bauen Sie Stress ab. Das bewusste Erleben und Empfinden der Natur mit sanften Bewegungsübungen, die Sie später auch in Ihren Alltag integrieren können, einer Waldmeditation und einer Auszeit in der Hängematte klingt dieses Waldbad entspannt aus.

    Die Anmeldung zu diesen Veranstaltungen, erfolgt über das Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Laubach Telefon: 06405/921372 oder E-Mail: tourist-info@laubach-online.de Eindrücke bisheriger Teilnehmer finden Sie unter dem Menüpunkt „Eindrücke“ unter www.waldbaden-in-hessen.de