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  • Arbeitsagentur am 14. Mai nur telefonisch und online erreichbar

    • Betroffene Arbeitsagenturen: Gießen, Friedberg, Büdingen und Lauterbach
    • Telefonische und Online Erreichbarkeit ist sichergestellt
    • Familienkasse am Standort Gießen davon nicht betroffen

    Die Agentur für Arbeit in Gießen und die Standorte Büdingen, Lauterbach und Friedberg, bleiben für den Publikumsverkehr am 14. Mai 2025 geschlossen. Dies gilt auch für das Berufsinformationszentrum (BiZ). Die Familienkasse Gießen ist davon nicht betroffen und bleibt geöffnet.

    Ab Donnerstag, 15. Mai sind die Agenturen und das BiZ wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

    Durch die Schließung entstehen Kunden, die sich an diesem Tag arbeitslos melden müssen, keine leistungsrechtlichen Nachteile, wenn sie sich am folgenden Werktag arbeitslos melden.

    Die Agentur für Arbeit weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldungen sowie Veränderungsmitteilungen rund um die Uhr auch online mit der ‚BA-mobil‘ Kunden-App sowie unter www.arbeitsagentur.de/eservices übermittelt werden können.

    Zudem ist die Arbeitsagentur an diesem Tag von 8 bis 18 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 telefonisch erreichbar.

     

    Bildquelle: panthermedia

  • „Trotz schwachem Arbeitsmarkt Fachkräfte einstellen und ausbilden“

    • Arbeitslosenquote im April verharrt bei 5,2 Prozent
    • 138 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 1074 mehr als im April 2024
    • Die Anzahl der Zugänge an gemeldeten Arbeitsstellen liegt auf dem Niveau des Vormonats sowie des Vorjahres

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im April im Bezirk der Gießener Arbeitsagentur leicht gesunken. Insgesamt waren 19804 Menschen arbeitslos gemeldet, 138 weniger als noch im März. Dies entspricht einer aktuellen Quote von 5,2 Prozent.

    Im Vorjahresmonat waren 1074 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag im damals bei 4,9 Prozent.

     

    „Die im Frühjahr üblich zu beobachtende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt, kommt bislang nicht in Gang“, kommentiert Michael Beck, Leiter der Arbeitsagentur Gießen, mit Blick auf die neusten Zahlen. „Die wirtschaftliche Unsicherheit, die unter anderem auf internationale Konflikte und politische Änderungen zurückzuführen ist, macht sich mittlerweile auch in Mittelhessen bemerkbar. Arbeitgeber sind bei der Meldung neuer Stellen und Ausbildungsstellen zurückhaltend. Jedoch sollte sich jeder Betrieb und jedes Unternehmen fragen, ob nicht jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die zukünftig benötigte Fachkraft einzustellen oder auszubilden. Die Arbeitsagentur unterstützt und berät hierzu gerne.“

     

    Unterbeschäftigung

    In der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ waren im April insgesamt 26053 Personen registriert, 255 Personen mehr im Vergleich zu April 2024.

     

    Gemeldete Stellen

    Die Anzahl an Zugänge gemeldeter Arbeitsstellen erreichte im Vergleich zum Vormonat als auch des Vorjahresmonats gleiches Niveau. Arbeitgeber meldeten im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen insgesamt 998 neue Stellen. Dies waren 35 Stellen mehr als im März und 16 mehr als im April 2024.

    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen ist im April erneut gesunken. 5160 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, 459 Stellen weniger als im Vorjahresmonat.

     

    Männer und Frauen

    Im April waren im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen 8618 Frauen registriert, 72 mehr als im Vormonat. Die Quote stieg um 0,1 Prozent auf nun 4,8 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 298 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,7 Prozent.

    Im gleichen Bezirk waren im April 11186 Männer erwerbslos gemeldet. Dies waren 210 weniger als im März. Die Quote für diesen Personenkreis sank um 0,1 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 776 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 5,2 Prozent.

     

    Besondere Personengruppen

    Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen hat sich im abgelaufenen Monat leicht reduziert, liegt jedoch nach wie vor deutlich über dem Vorjahresniveau. Eine vergleichbare Entwicklung war auch bei dem Personenkreis der Älteren über 50 Jahre zu beobachten, jedoch weniger ausgeprägt.

    Die Zahl der Jugendlichen unter 25 Jahren, die auf der Suche nach einer Arbeitsstelle waren, ist im April um 35 auf 1925 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 260 junge Menschen weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,1 Prozent.

    Die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen ist im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen im April um 108 Personen auf nun 6470 Ältere zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 217 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,6 Prozent.

     

    Regionale Unterschiede

    Die Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis, die alle zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören, hat sich in allen Regionen im April positiv entwickelt, die Erwerbslosigkeit ging zurück.

     

    Im Kreis Gießen waren im April insgesamt 9356 Menschen erwerbslos gemeldet, 40 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verbleibt bei 6,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,8 Prozent. Damals waren 626 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im April um 43 Personen auf 7879 gesunken. Die Quote liegt, wie im Vormonat auch, bei 4,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jetzt 390 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im April gesunken. 2569 Personen waren arbeitslos gemeldet, 55 Personen weniger als noch im März. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozent zurück und liegt aktuell bei 4,4 Prozent. Im Vorjahresmonat waren damals 58 Personen weniger erwerbslos gemeldet und die Quote lag bei 4,3 Prozent.

     

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)

    Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen (Sozialgesetzbuch II und III) konnte im April in beiden Bereichen eine positive Entwicklung verzeichnet werden. Für die Jahreszeit üblich, wurde im Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung ein nominal und prozentual stärkerer Rückgang registriert.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im April 7100 Personen gemeldet, 78 weniger als im Vormonat März. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Zahl derer damit heute um 655 Personen höher.

    Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen ging um 60 Personen auf nun 12704 zurück. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 419 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im April 6675 Arbeitslose, acht Personen weniger gegenüber März.

    Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 4500 Arbeitslose gemeldet, 42 Personen weniger als im Vormonat März.

    Im Vogelsbergkreis wurden bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) insgesamt 1529 Arbeitslose im April betreut, zehn weniger als im März.

     

    Foto: Agentur für Arbeit Gießen

  • Solarstrom für Wärmepumpen

    Energiespartipp der Verbraucherzentrale Hessen 

    Haushalte können unabhängiger vom Stromversorger werden und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen, indem sie Solarstrom für ihre Wärmepumpe nutzen. In Einfamilienhäusern kann eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) ohne Batteriespeicher etwa 20 bis 30 Prozent des Jahresstrombedarfs für Haushalts- und Wärmepumpenstrom erzeugen. Mit einem Batteriespeicher ist es möglich, die Eigenversorgung auf 40 Prozent zu erhöhen.

    Um diese Investitionen auch wirtschaftlich interessant zu machen, müssen die Komponenten in der passenden Größe gewählt werden. Bei Fragen zur richtigen Dimensionierung von Wärmepumpen, PV-Anlagen oder Energiespeichern hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen mit ihrem Beratungsangebot weiter.

     

    Kompetent und anbieterunabhängig zu diesen und allen weiteren Fragen des privaten Energieverbrauchs: Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Jungherr und Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thilo Kreicker bieten Energieberatung an in der Verbraucherzentrale Hessen – Beratungsstelle Gießen, Südanlage 4 (neben Kongresshalle). Die Energieberatung findet jeweils von 14 -17 Uhr dienstags (in ungerader KW), mittwochs (in gerader KW) und freitags (in ungerader KW) statt. Die kostenfreie Energieberatung dauert ca. 45 Minuten. Termine können unter (0641) 76 234 vereinbart werden. Falls erforderlich kommt ein:e Energieexpert:in auch zu Ihnen nach Hause (Eigenbeteiligung 40€).

    Weitere Informationen zur Energieberatung und Terminvereinbarung unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder 0800 – 809 802 400.

     

    Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

  • Street Art in Gießen entdecken

    In Gießen finden sich zahlreiche Wandgemälde, die von heimischen und internationalen Kunstschaffenden kreiert wurden. Diese Kunstschätze lassen sich mit dem Flyer der Gießen Marketing GmbH leicht auffinden.

    Die Zeit der grauen Häuserblocks in der Gießener Innenstadt ist schon lange vorbei. Das heimische Künstlerkollektiv 3Steps hat viele mit aufwändigen und farbenfrohen Malereien verziert. Seit 2012 fand das River Tales Festival in Gießen statt, das auch internationale Kunstschaffenden nach Gießen bringt und die Stadt um großartige Kunstwerke bereichert. Manch ein Bild springt einem sofort ins Auge, andere liegen etwas verborgen oder man muss sein Blick nach oben wenden und diese zu entdecken.

    Viele der Wandbilder finden sich im Innenstadtkern. Der Flyer der Gießen Marketing „Street Art in Gießen“, inklusive Karte, hilft die Kunstschätze in diesem Bereich zu entdecken und sich für unsere Kreativszene zu begeistern. Der Flyer ist kostenfrei in der Tourist-Information Gießen (Schulstraße 4) erhältlich.

    Erfreulicherweise wächst die Zahl der Kunstwerke weiter, sodass es sein kann, dass manch ein Werk noch nicht berücksichtigt wurde. Die Universitätsstadt Gießen stellt die Standorte und weitere Informationen auch in ihrem digitalen Stadtplan zur Verfügung. Hier sind zusätzlich die Wandbilder außerhalb des Innenstadtkerns berücksichtigt (www.giessen.maps.arcgis.com).

    Wer gerne eine geführte Tour zur Street Art in Gießen genießen möchte, dem empfehlen wir unsere Stadtführung „Street Art in Gießen – Wandmalerei zwischen Traum und Realität“.

    Die Führung „Street Art in Gießen – Wandmalereien zwischen Traum und Realität“ ist auch fürGruppen separat buchbar. Weitere Informationen zu Führungen und Buchung finden Sie auf hier.

    Flyer zum Download: Street Art in Gießen

  • Erfolgreiche Bildungsmesse in der Stadthalle Friedberg

    • Erfolgreiche Bildungsmesse am 8.April, organisiert von der Agentur für Arbeit Friedberg in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Wetterau, dem Wetteraukreis und der Stadt Friedberg

    Die Bildungsmesse Wetterau in der Stadthalle Friedberg war erneut ein voller Erfolg: Am 8. April nutzten rund 350 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich umfassend über Weiterbildungs- und Karrierechancen in der Region zu informieren. Organisiert von der Agentur für Arbeit Friedberg in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Wetterau, dem Wetteraukreis und der Stadt Friedberg, bot die Messe ein breites Informationsangebot für Menschen in unterschiedlichsten Lebens- und Berufssituationen – von Arbeitssuchenden und Berufsrückkehrenden über Beschäftigte und Quereinsteiger bis hin zu Unternehmen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Zahlreiche Bildungsträger und Institutionen stellten ihre Programme vor und standen für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Der Fokus lag auf Themen wie Umschulung, beruflicher Qualifizierung und der Förderung durch verschiedene Programme. Besonders gefragt waren Informationen zur Finanzierung von Weiterbildungen sowie zu digitalen Lernangeboten, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein begleitendes Vortragsprogramm bot zusätzliche Impulse – unter anderem zu Fördermöglichkeiten oder Teilzeitausbildung. Die Besucherinnen und Besucher lobten sowohl die gute Organisation als auch die Vielfalt und Qualität der Angebote. „Es ist uns wichtig, Menschen auf ihrem Weg in eine berufliche Zukunft zu begleiten – egal, ob sie neu anfangen, umdenken oder sich weiterentwickeln möchten“, betont Rainer Kupka, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Friedberg. „Die große Resonanz zeigt uns, wie wichtig solche Veranstaltungen für die Region sind“, so Stefan Schuld vom Jobcenter Wetterau. „Unser Ziel ist es, Menschen auf ihrem Weg zur Fachkraft zu unterstützen und so den Wetteraukreis zu stärken.“, ergänzen Friedbergs Bürgermeister Kjetil Dahlhaus und Kreisbeigeordnete Marion Götz.

    „In Zeiten des Wandels eröffnet Weiterbildung neue Perspektiven – sie ist der entscheidende Faktor für individuelle Entwicklungen und langfristigen Erfolg“, so Sabine Breitsprecher, Teamleiterin des Arbeitgeberservices abschließend. Eine Fortsetzung der Messe im kommenden Jahr ist daher bereits angedacht.

     

    Bildquelle: Agentur für Arbeit

    Bildtext von rechts: Teamleiterin Arbeitgeberservice Sabine Breitsprecher, Teamleiterin Arbeitsvermittlung Stefanie Schlösser, Bürgermeister Kjetil Dahlhaus, Teamleiterin Bianca Wollmann, Kreisbeigeordnete Marion Götz, Geschäftsführer des Jobcenter Wetterau Stefan Schuld, Geschäftsstellenleiter Wetterau Rainer Kupka

  • Gießen ist ELEFANTASTISCH, weil …

    Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte –Bring wieder Leben in die Stadt“ des Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlicher Raums.

    Mit einem kreativen und facettenreichen Wettbewerbsbeitrag unter augenzwinkender Bezugnahme auf das Gießener Wahrzeichen E-Klo und unter dem Motto „Gießen ist ELEFANTASTISCH…“ hatte die Wirtschaftsförderung ein Konzept eingereicht, das von einer Vielzahl von Akteuren der Innenstadt, ehrenamtlichen Vereinen und Organisationen unterstützt wurde und wird. Die Reihe setzt dabei auf “elefantastische“ Spuren von Dickhäutern in der Stadt. Mit „Gießen ist ELEFANTASTISCH, weil…“ setzen die Akteur*innen der Innenstadt mit einem Veranstaltungsmix zwischen Sommer und Herbst diesen Jahres damit auf eine innovative Innenstadtbelebung, die Kreativität, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaft in den Fokus rückt. Jede*r ist aufgerufen, mitzumachen und das Einzigartige Gießens durch Fortsetzung des Slogans selbst zu begründen.

    Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher hat sich schon festgelegt: „Gießen ist ELEFANTASTISCH, weil… wir so viele engagierte Menschen in der Stadt haben!“, erklärt er und fügt an: “Gerade die erfolgreiche Teilnahme am hessischen Wettbewerb „Ab in die Mitte – Bring wieder Leben in die Stadt“ hat das gezeigt: Durch gemeinsames Engagement wird in diesem Sommer ein lebendiger neuer Treffpunkt am E-Klo/Selterstor etabliert. Gießen ist engagiert, kreativ, weltoffen und auch deswegen hoch attraktiv.“

    Die Veranstaltungen, die offiziell am 12. Juli mit dem „Gießener Maskottchentreffen mit Benjamin Blümchen“ beginnen und am 4. Oktober mit einer kleinen Elefantenparade enden, werden dabei vom Selterstor und Elefantenklo aus über die ganze Innenstadt ausstrahlen. Das Selterstor wird zudem auch Gastgeber für den CSD am 7. Juni sein und als Veranstaltungsfläche für das vom BID Seltersweg verantwortete Schwedenfest genutzt werden.

    Im Sommer steht dann alles im Zeichen der sympathischen Dickhäuter: Nach Benjamin Blümchen am 12. Juli folgen folgende Veranstaltungen:

    Samstag, 19. Juli 2025, die Malbar – Wir malen und drucken Elefanten!

    Samstag, 02. August 2025, Das Elefantastische Elefantenklo. Mit Geburtstagsfeier des Blauen Elefanten und der Maus.

    Samstag, 16. August 2025, Namensparty für zwei Gießener Elefanten

    Samstag, 30. August 2025, Tierisch gute Musik!

    Samstag, 13. September 2025, Literaturtag – Lebensraum Elefanten.

    Neben Selterstor/E-Klo sind auch der Pop Up Store HOT SPOT und die weitere Innenstadt Gießens Veranstaltungsorte.

  • Rundumblick bei dem 360-Grad-Praktikum

    Regierungspräsidium Gießen bietet zwei Wochen lang tiefe Einblicke in die Arbeitsbereiche der fast 1.500 Beschäftigten

    Gießen. Wie funktioniert eine Behörde? Welche Aufgaben übernimmt das Regierungspräsidium (RP) Gießen für die Region? Und welche Berufsfelder gibt es in der mittelhessischen Verwaltung? Antworten auf diese Fragen haben interessierte Schülerinnen und Schüler im 360-Grad-Praktikum erhalten. Bei fast 1.500 Beschäftigten mit annähernd 70 Berufen ein weitgefasstes Projekt.

    Zwei Wochen, zehn Aufgabenbereiche und viele neue Perspektiven: Die Idee hinter dem 360-Grad-Praktikum ist denkbar simpel, für die Organisatoren dafür umso aufwendiger. Die Jugendlichen lernen jeden Tag gemeinsam in der Gruppe eine andere Abteilung kennen und erleben hautnah, wie Verwaltung arbeitet. Ob Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz oder soziale Themen: die Vielfalt der Aufgaben im RP Gießen zeigt, wie wichtig und facettenreich die Arbeit der Mittelbehörde ist. Neben dem Einblick in die Arbeitsabläufe der Verwaltung gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

    Nach einem kurzen Kennenlernen am Morgen beginnt das Programm direkt mit einem aktuellen Thema: Die Projektgruppe der Corona-Wirtschaftshilfen steht als erste Station auf dem Plan. Hier gibt es spannende Einblicke in die wirtschaftlichen Zusammenhänge während und nach der Pandemie. Dabei wird deutlich, wie Verwaltung in Krisenzeiten schnell und effizient handeln kann. Eine Teilnehmerin aus der neunten Klasse einer Realschule sagt am Ende der zwei Wochen: „Interessant. Vielfältig und lehrreich.“ Das ist ihre persönliche Bilanz. „Was bei mir hängengeblieben ist, war die Sozialabteilung, Corona-Wirtschaftshilfe und die zwei Tage in der Erstaufnahme. Die waren sehr interessant.“ Sie hätte immer gedacht, Verwaltung klinge langweilig, aber das sei es überhaupt nicht gewesen. „Ich fand es super interessant und könnte mir jetzt sogar vorstellen, später in einer Behörde zu arbeiten.“ Besonders beeindruckt haben sie die Sozialabteilung, die Corona-Wirtschaftshilfen und die zwei Tage in der Erstaufnahmeeinrichtung.

    In einer abschließenden Befragung lobten die Jugendlichen die Mischung aus Theorie und Praxis. Highlights waren vor allem ein kreativer Escape-Room in der Abteilung „Arbeitsschutz und Inneres“, bei dem sich mit richtigen Lösungen ein Zahlencode zur „Befreiung“ ergab, sowie der Besuch des Lahnfensters mit der Umweltabteilung. Hier stand das Thema Gewässerschutz im Mittelpunkt. Positiv hervorgehoben wurden außerdem das abwechslungsreiche Programm, interaktive Formate wie Quizze und die Möglichkeit, viele Fragen direkt zu besprechen. Besonders gelobt worden ist die insgesamt lockere Atmosphäre.

    „Viele Schülerinnen und Schüler können zunächst mit dem Begriff Verwaltung nicht viel anfangen“, erklärt Benjamin Lückert, Leiter des Teams Personalgewinnung. „Die Jugendlichen haben mit dem Praktikum die Möglichkeit zu erfahren, welche Auswirkungen unsere Arbeit hat und welche wichtigen Entscheidungen hier getroffen werden. Wir freuen uns, diesen umfassenden Einblick bieten zu können.“ Die nächste Auflage für das 360-Grad-Praktikum beim RP Gießen ist für den Sommer geplant. Weitere Informationen folgen rechtzeitig über die Website und Social-Media-Kanäle des Regierungspräsidiums Gießen.

     

    Mehr Infos unter:

    www.rp-giessen.hessen.de

    personalgewinnung@rpgi.hessen.de

     

    Bildunterschrift:

    Das Lahnfenster in Gießen war eine von vielen Stationen während des 360-Grad-Praktikums beim Regierungspräsidium Gießen.

  • Drainageschicht wird eingebaut

    Die Straße „Steiniger Weg“ zwischen Langgöns-Cleeberg und Langgöns-Espa wird vom 28. April bis 12. Mai voll gesperrt

    Gießen/Langgöns. Die Straße „Steiniger Weg“ zwischen Langgöns-Cleeberg und Langgöns-Espa wird vom 28. April bis zum 12. Mai voll gesperrt sein. Hintergrund ist der notwendige Einbau einer Drainageschicht und damit einhergehenden Arbeiten. Die notwendigen Arbeiten im Straßenkörper erfordern zwingend die Vollsperrung des betroffenen Streckenabschnitts. Hierfür hatte die B.A.S. Verkehrstechnik AG im Auftrag verschiedener Bauträger die Vollsperrung der Straße „Steiniger Weg“ im Bereich der Gemeinde Langgöns beantragt.

    Die Umleitungsstrecke führt neben dem Landkreis Gießen auch durch den benachbarten Lahn-Dill-Kreis. Die Umleitung von Espa nach Cleeberg beginnt auf der L3053 von Hausen kommend kurz vor Espa und führt die L 3053 entlang über Weiperfelden nach Brandoberndorf. In Brandoberndorf führt die Umleitung erst auf die L3055 und dann direkt auf die K365, die nach Cleeberg führt.

    Die Umleitung von Cleeberg nach Espa beginnt auf der K 365 in Cleeberg. Diese führt auf der K 365 bis nach Brandoberndorf, von dort nach Süden auf der L 3055 und von dort in östliche Richtung auf die L 3053 in Richtung Espa.

    Die gewählte Umleitungsstrecke ist die kürzeste, realisierbare Strecke, die auch geeignet ist, die betroffenen Verkehrsströme aufzunehmen.

  • Glasaale für die Lahn

    Regierungspräsidium Gießen unterstützt heimische Angelvereine finanziell – Rund 20.000 Tiere ausgesetzt

    Gießen/Mittelhessen. Der Aal ist ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Fischgemeinschaft. Doch der Bestand ist gefährdet. Um dem entgegenzuwirken, wurden im März und April rund 20.000 Jungtiere an geeigneten Stellen der Lahn in die Freiheit entlassen. Das Regierungspräsidium Gießen unterstützte verschiedene Angelvereine, die die Aktion vor Ort umsetzten, finanziell. „Der Besatz mit Glasaalen, wie die Tiere in diesem Altersstadium genannt werden, stellt die einzige Möglichkeit dar, um das Aussterben der Art in der Lahn zu verhindern“, sagt Gewässerökologe Marc Sonnleitner von der Oberen Fischereibehörde beim Regierungspräsidium Gießen. Denn die Tiere können nämlich nicht auf natürlichem Weg in das Lahnsystem einwandern, weil sie zum Beispiel Wehre und Staumauern nicht überwinden können. Ziel der Aktion ist es, den Glasaalen ein Aufwachsen im Süßwasser zu ermöglichen, damit diese später als Laichtiere zur nachhaltigen Stützung des Bestandes beitragen können.

    Der Aal ist ein bis heute sagenumwobener Langdistanzwanderfisch. Sein besonders komplexer Lebenszyklus ließ Aristoteles beispielsweise vermuten, dass der Aal durch Spontangenese aus Schlamm entsteht. Und auch bis heute konnte die Fortpflanzung des Aals nicht beobachtet werden. Bekannt ist aber, wo sie ungefähr stattfindet, nämlich in den Laichgründen in der Sargassosee östlich von Florida. „Nachdem die Weidenblattlarven dort geboren wurden, lassen sie sich durch den Golfstrom an die Küsten von Nordafrika und Südeuropa treiben. Als schwimmfähiger Glasaal erreichen sie dann die Flussmündungen Westeuropas und so auch die des Rheins“, berichtet Marc Sonnleitner. Anschließend steigen sie als Gelbaale – benannt nach ihrer typischen Färbung – in unsere heimischen Flüsse auf. Dabei sind sie auf der Suche nach dem optimalen Aufwuchsort, denn die Phase im Süßwasser kann bis zu 20 Jahren dauern. Während dieses Aufenthalts können sie eine Länge von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Die lange Reise über rund 6.000 Kilometer zurück zur Sargassosee beginnt dann meist im Winterhalbjahr bei steigenden Wasserständen in der Lahn.

    Gut erforscht sind auch die übrigen Faktoren, die sich negativ auf den Bestand des europäischen Aals auswirken. „Neben Parasiten, der illegalen Glasaal-Fischerei an den Küsten und gebietsfremden Arten, stellt auch der Klimawandel eine immer größer werdende Gefahr dar. Ein weiteres, elementares Problem sind die vielen Wanderhindernisse wie beispielsweise Wehre und Staumauern in unseren Flüssen.

    „Für die Lahn lässt sich sagen, dass Maßnahmen, die den Aal bei seiner Wanderung unterstützen, umgesetzt und geplant werden“, berichtet Marc Sonnleitner. Im Rahmen des LIFE-Projekts „LiLa Living Lahn“ gibt es dafür auch besondere Teilprojekte. Genauere Infos gibt es auf der Projekthomepage unter https://www.lila-livinglahn.de/.

     

    Bildunterschrift:

    Der transparente Körper, der auf Nahaufnahmen sogar die Wirbelsäule und Organe erkennen lässt, hat dem Glasaal seinen Namen verliehen. Rund 20.000 Jungtiere wurden in die Lahn gesetzt.

     

    Foto: Frank Steinmann

  • Entschleunigte Wanderung auf der Hohen Warte

    Wo früher ein Truppenübungsplatz das Bild prägte, hat sich heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt gebildet. Die neue Wanderung der Gießen Marketing GmbH führt über den Butterweg und das Naturschutzgebiete „Hohe Warte“. Die Tourenbeschreibung ist ab sofort in der Tourist-Information erhältlich.

    Panzersperren und alte Schilder mit Hinweisen über Zugangsbeschränkungen sind Zeugnisse der militärischen Vergangenheit am Start der neuen Wandertour. Diese führt über die Hohe Warte, dem Butterweg und Streuobstwiesen am Rande des Ortsteils Annerod vorbei, zu den Rasenmähern der Hohen Warte: Den Przwalskipferde. Von dort führt der Weg bis zum höchsten Punkt des Naturschutzgebietes, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über Gießen bis zum Gleibergerland genießen kann.

    Der ehemalige Truppenübungsplatz ist heute ein Naturschutzgebiet. Die „Hohe Warte“ verfügt durch die militärische Nutzung über ein Mosaik verschiedener Landschaftstypen und ist damit ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Auf Schotterhalden und den Mager- und Trockenrasen haben sich seltene Pflanzen angesiedelt und in den Mulden und Kratern haben sich kleine Tümpel gebildet, ein Refugium zum Beispiel für die seltene Gelbbauchunke. Auch seltene Vogelarten, wie Bekassine, Wendehals und Neuntöter sind auf der Hohen Warte zu entdecken.

    Seit einigen Jahren ist dort auch eine kleine Herde der bedrohten Przwalskipferde beheimatet. Die Wildpferde sind die Landschaftspfleger und helfen dabei das Offenland zu erhalten. Gleichzeitig tragen sie zur Erhaltung der Art bei und werden auf ein Leben in Freiheit in ihrer ursprünglichen Heimat, der Mongolei, vorbereitet.

    Neben der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, begegnen einem überall Relikte der Gießener Militärgeschichte. 1982 wurde die Hohe Warte die erste europäische Luftwehrabstellung und ein Bataillon der US-Army wurde dort stationiert. Die Grenze zur ehemaligen DDR liegt nur etwa 100 km Luftlinie entfernt. 1991 erfolgte die Aufgabe der Stellung mit gleichzeitigem Abriss der Gebäude.

    Das Areal erhielt den Status eines Naturschutzgebietes. Auch wenn das Raketenabwehr-System „Patriot“ schon lange abtransportiert ist, sieht man doch noch immer wo einst die Geschütze ge-standen haben. Alte Panzersperren blockieren Zufahrten und versteckt im Unterholz finden sich noch weitere Gebäudereste, verziert mit Graffitis.

    Mit einem Klick unten gelangen Sie auf unsere Partnerseite vom Lahntal Tourismusverband und bekommen ausführliche Informationen zur Tour.