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  • Zeitenwandel erleben in Gießen – Die Geschichte der Schulstraße 4

    Stadtwaage, Elefantenplätzchen, Warenhaus und Tourist-Information. Die Geschichte der Schulstraße 4 im Herzen der Stadt ist vielfältig und steht beispielhaft für den Zeitenwandel Gießens. Broschüre zur Geschichte des Standortes ab sofort erhältlich!

    Gießen Marketing begann anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Tourist-Information die Geschichte des Standortes zu erforschen. Zunächst sah es danach aus, dass die Schulstraße 4 im Schatten des berühmten Modehaus Salamon stehen würde. Doch je länger man sich mit der Geschichte auseinandersetzte und die Vergangenheit erforschte, umso mehr trat die Schulstraße aus dem Schatten hervor.

    In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Gießen und der Historischen Mitte Gießen, konnten immer wieder interessante Parallelen zur heutigen Nutzung als Tourist-Information entdeckt werden. So wurden hier bereits Anfang des 20. Jahrhundert Souvenirs angeboten und die spätere Buchhandlung Keißner war die erste Anlaufstelle für Veranstaltungstickets, wie es die Tourist-Information auch heute ist.

    Die Schulstraße 4 steht beispielhaft für die verschiedenen Epochen der Stadt Gießen. Die bewegte Geschichte kann in der neuen Broschüre „Zeitenwandel erleben in Gießen – Die Geschichte der Schulstraße 4“ nachempfunden werden. Diese ist ab sofort kostenfrei in der Tourist-Information erhältlich oder hier zum Download.

    Am Samstag, den 07.09.2024  lud die Gruppe „Historische Mitte Gießen“, Vertreter der Wohnbau Gießen, die Presse und weitere Interessierte zur Enthüllung des alten Straßen bzw. Ortnamens ein. „Elefantenplätzchen“ verkündet das mintgrüne Schild in der Schulstraße 4 und erzählt von Zeiten, wo Menagerien durchs Land zogen und von Elefanten, die in den Vorstellungen der Bewohner Gießens wie einer Fantasie entsprungen gewirkt haben müssen.

    Ein besonderer Dank geht an das Stadtarchiv Gießen, ohne das eine erfolgreiche Recherche nicht möglich gewesen wäre. Ebenso dankt die Gießen Marketing GmbH dem Lokalhistoriker Dr. Werner Schmidt für seine Unterstützung. Danke auch an die  Wohnbau Gießen, die ihre eigenen Archive für uns zugänglich gemacht und uns Akteneinsicht bei den Ämtern gewährt hat.

  • Kurz zum Rundfunkbeitrag informiert

    Neues Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen

    Am Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio kommt kaum jemand vorbei. Wer eine Wohnung hat, zahlt Rundfunkbeiträge. Doch für die Anmeldung oder Ummeldung oder den Antrag auf Ermäßigung für den Rundfunkbeitrag ist oft Spezialwissen erforderlich.

    Die Verbraucherzentrale Hessen erweitert daher ihr Beratungsangebot und bietet ab sofort telefonische Kurzberatungen zum Rundfunkbeitrag an. Die Kosten belaufen sich auf 10 Euro für eine etwa fünfzehnminütige Beratung. Eine Terminvereinbarung über das hessenweite Servicetelefon der Verbraucherzentrale (069) 972010-900 oder über die Website der Verbraucherzentrale ist erforderlich, https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/beratung-he.

    Die Beratung zum Rundfunkbeitrag kann sich zum Beispiel um folgende Punkte drehen:
    •Zahlungspflicht und Fälligkeit
    •Befreiungs- und Ermäßigungsmöglichkeiten
    •An- und Abmeldung
    •Besonderheiten bei Wohngemeinschaften oder Zweitwohnung
    Sollte bereits ein Widerspruchsverfahren oder ein verwaltungsgerichtliches Verfahren anhängig sein, ist die Beratung nicht möglich.

    „Wir bemerken eine konstante Nachfrage rund um den Rundfunkbeitrag. Viele Menschen können die Forderungen und Mitteilungen des Beitragsservice selbst nicht nachvollziehen und sind unsicher. Sie wünschen sich eine unabhängige Prüfung. Wir bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern mit unserem neuen Angebot eine schnelle Einordnung,“ sagt Gabriele Wolff, Leiterin der Beratungsstelle Frankfurt bei der Verbraucherzentrale Hessen.

  • RP Ullrich auf Sommertour zu Besuch bei Binzel Schweisstechnik in Buseck

    „Vor allem auf die vielen beruflichen Möglichkeiten für Fachkräfte hinzuweisen, ist eine wichtige Aufgabe“

    RP Ullrich on Tour: Zu Besuch bei Traditionsunternehmen Alexander Binzel Schweisstechnik in Buseck im Landkreis Gießen

    Gießen. Spannende Unternehmen besuchen: das ist das Ziel der Sommertour von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Aktuell informiert er sich in den fünf Landkreisen des Regierungsbezirks bei mittelhessischen Firmen, die den Wirtschafts- und Bildungsstandort auf besondere Art repräsentieren. Diesmal war RP Ullrich bei der Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG in Buseck zu Gast.

    Geschäftsführer Prof. Dr. Emil Schubert begrüßte den Regierungspräsidenten und führte ihn durch das hauseigene Innovations- und Technologiezentrum. Dort hatte er die Gelegenheit, die neuen Produkte des Unternehmens live zu erleben und durfte sein handwerkliches Geschick beim Schweißen mit einem Rauchgas-Absaugbrenner demonstrieren. Das 1945 gegründete Unternehmen ist internationaler Weltmarktführer für Schutzgas-Schweiß- und Schneidbrenner. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Buseck bei Gießen, entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland, Indien, China, Brasilien und den USA. Heute arbeiten weltweit mehr als 1.200 Mitarbeiter in 50 Ländern unter der Dachmarke Abicor Binzel, die auch bei Systemlösungen im automatisierten Schweißen, in der Roboter- und Lasertechnik sowie der Rauchgas-Absaugtechnik internationale Standards setzt.

    Dr. Christoph Ullrich zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit des Unternehmens über fast acht Jahrzehnte und wies daraufhin, dass dies in Mittelhessen kein Einzelfall sei. Die Wirtschafts- und Bildungsregion, mit einer starken heimischen Wirtschaft und einer hohen Anzahl von Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten sei schon etwas Besonderes. „Leider ist das vielen Menschen in und außerhalb unserer Region noch nicht so bewusst.“ Deshalb wolle er gemeinsam mit der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH den Fokus noch stärker darauf richten. Auch deshalb wurde er begleitet von deren Geschäftsführer Jens Ihle. „Für die Wirtschafts- und Bildungsregion zu werben, auf die Wirtschaftskraft und vor allem auf die vielen beruflichen Möglichkeiten für Fachkräfte hinzuweisen, darin sehe ich eine wichtige Aufgabe für unsere Region Mittelhessen“, betonte der Gießener Regierungspräsident.

    Bildunterschrift: Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (l.) ist unter Anleitung von Geschäftsführer Prof. Dr. Emil Schubert am Schweißgerät tätig. Foto: RP Gießen

     

  • Arbeitsagentur am 13. September nur telefonisch und online erreichbar

    Betroffene Arbeitsagenturen: Gießen, Friedberg, Büdingen und Lauterbach
    Telefonische und Online Erreichbarkeit ist sichergestellt
    Familienkasse am Standort Gießen sowie Berufsinformationszentrum (BiZ) ebenfalls nicht zugänglich

    Die Agentur für Arbeit in Gießen und die Standorte Büdingen, Lauterbach und Friedberg, bleiben für den Publikumsverkehr am 13. September 2024 geschlossen. Dies gilt auch für das Berufsinformationszentrum (BiZ) und die Familienkasse Gießen.

    Ab Montag, 16. September sind die Agenturen und das BiZ sowie Familienkasse wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

    Durch die Schließung entstehen Arbeitnehmern, die sich an diesem Tag arbeitslos melden müssen, keine leistungsrechtlichen Nachteile, wenn sie sich am folgenden Werktag arbeitslos melden.

    Die Agentur für Arbeit weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldungen sowie Veränderungsmitteilungen rund um die Uhr auch online mit der ‚BA-mobil‘ Kunden-App sowie unter www.arbeitsagentur.de/eservices übermittelt werden können.

    Zudem ist die Arbeitsagentur an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 telefonisch erreichbar.

  • Ausbildungsstart in der Arbeitsagentur

    Fünf junge Menschen starten mit der Ausbildung Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen in der Arbeitsagentur Gießen

    Der Startschuss ist gefallen: Mit Simeon Engelhardt, Denise Hausner, Philipp Huntemann, Sewara Rombach, Eva Maria Thielmann beginnen fünf junge Talente die Ausbildung zur/m Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen in der Arbeitsagentur Gießen. Das Interesse mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen, war der vorrangige Beweggrund für alle, sich für eine Ausbildung bei der Arbeitsagentur zu entscheiden. Mit jeder Menge Motivation und frischem Elan machen sie sich nun bereit, den Arbeitsmarkt von morgen aktiv mitzugestalten, was Bereichsleiterin Constanze Ruhl begeisterte:

    „Wir freuen uns, dass wir wieder motivierte Menschen für unsere Ausbildung gewinnen konnten und heißen alle herzlich willkommen. Die Ausbildung kombiniert Kundenberatung mit einem starken gesellschaftlichen Beitrag und bietet neben einem sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, abwechslungsreiche Aufgaben, eine attraktive Vergütung und im Anschluss vielfältige Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten.“

    Teamleiterin Sara Jung ergänzt: „Unsere neuen Auszubildenden stehen am Anfang einer spannenden Reise mit der Chance jeden Tag Menschen aktiv bei ihren Fragen zum beruflichen Weg zu unterstützen.“

    Passend dazu begann der erste Tag ebenfalls mit der Suche des richten Weges bei einer Outdoor-Rallye am Schwanenteich. Ausgerüstet mit Hinweisen und Kompass konnten die Auszubildenden sich untereinander besser kennenlernen und das Teamwork stärken.

    Während der dreijährigen Ausbildung lernen die Auszubildenden alle Fachbereiche innerhalb der Arbeitsagentur kennen. Von Arbeitsvermittlung und Beratung bis hin zur Bearbeitung von Arbeitslosengeld und weiteren Förderleistungen ist das Spektrum vielfältig. Themen wie Verwaltungsrecht und Kommunikationstrainings stehen in der Berufsschule in Frankfurt und dem Bildungszentrum in Oberursel auf der Agenda.

    Neben der Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bietet die Bundesagentur für Arbeit auch duale Bachelor-Studiengänge.

    Weitere Informationen gibt es auf dem Karriereportal der Bundesagentur: https://www.arbeitsagentur.de/bakarriere

    Bildquelle: Bundesagentur für Arbeit, Bildtext: Von links: Bereichsleiterin Constanze Ruhl, Simeon Engelhardt, Sewara Rombach, Philipp Huntemann, Eva Maria Thielmann, Denise Hausner

     

  • Täglicher Wasserverbrauch sinkt auf 111 Liter pro Kopf

    Täglicher Wasserverbrauch sinkt auf 111 Liter pro Kopf

    Wasserbilanz Mittelhessen 2023: Regierungspräsidium Gießen veröffentlicht Ergebnisse für 101 Kommunen und ihre Versorgungsverbände

    Gießen. 111 Liter – so viel Wasser verbraucht ein Mensch in Mittelhessen im Durchschnitt am Tag. Dies ist jedoch nur eine Erkenntnis aus der Wasserbilanz des Regierungspräsidiums Gießen. Die Obere Wasserbehörde der Behörde hat einmal mehr analysiert, wie viel Trink- und Brauchwasser in allen 101 Kommunen in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und dem Vogelsbergkreis beziehungsweise ihren Versorgungsunternehmen und Versorgungsverbänden gewonnen und verbraucht wird. Ausgewertet wurde wieder auf Ebene der Städte und Gemeinden.

    Verbrauchte jede Person in Mittelhessen im Jahr 2022 im rechnerischen Durchschnitt noch 115 Liter pro Tag, waren es im Jahr 2023 noch 111 und somit vier Liter weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der seit einigen Jahren anhaltende Trend zu niedrigeren Pro-Kopf-Verbräuchen fort. Zur Hochzeit der sogenannten „Trockenjahre“ im Jahr 2020 betrug dieser Wert noch 121 Liter pro Tag. Begleitet wurde diese Entwicklung von einer deutlichen Zunahme der Einwohnerzahlen. Die spezifischen Rohrnetzverluste bewegen sich mit 62 Litern pro Leitungskilometer und Stunde nahezu unverändert auf einem niedrigen Niveau.

    Im Einzelnen lag der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch im Landkreis Marburg-Biedenkopf bei 107 Litern pro Einwohner, im Lahn-Dill-Kreis bei 109 Litern, im Vogelsbergkreis sowie im Landkreis Gießen bei 113 Litern und im Landkreis Limburg-Weilburg bei 118 Litern pro Tag. Weitaus größere Unterschiede werden bei der Einzelbetrachtung der insgesamt 101 mittelhessischen Kommunen offensichtlich. Die detaillierte Auswertung der Wasserbilanz 2023 kann auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Gießen unter https://rp-giessen.hessen.de/umwelt/grundwasserschutz eingesehen werden.

    Bildunterschrift: Die Menschen in Mittelhessen haben im Jahr 2023 mit 111 Litern pro Kopf und Tag erneut weniger Wasser verbraucht. Das ist eine Erkenntnis aus der Wasserbilanz des Regierungspräsidiums Gießen. Symbolfoto: RP Gießen

  • Telefonaktion zur Woche der Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

    Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagenturen geben Impulse und Informationen
    Telefonaktionstag am 17. September von 10 bis 13 Uhr – Tel. 0641-9393-532
    Angebot für Frauen und Männer, die nach Eltern- und Pflegezeit in den Beruf zurückkehren möchten

    Fragen rund um den Wiedereinstig in den Beruf können Männer und Frauen beim Telefonaktionstag am 17. September von 10 bis 13 Uhr stellen. Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt informieren beispielsweise über Beschäftigungsmöglichkeiten in Teilzeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie den vielfältigen Unterstützungsangeboten der Arbeitsagenturen. Für die Landkreise Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis steht Christine Schramm unter der Rufnummer 0641 9393-532 zur Verfügung.

    ArbeitgeberInnen können Fragen zur Förderung von MitarbeiterInnen und Diversität und Jugendliche zu den Themen Berufswahl stellen. Ausdrücklich sind auch Interessierte eingeladen, die bisher noch nicht mit der Agentur für Arbeit in Kontakt stehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Weitere Infos und Angebote unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/giessen/bca

    Bildquelle: Agentur für Arbeit Gießen

  • Umfrage zum Stadtfest 2024

    Wir möchten gerne erfahren, wie Ihnen das diesjährige Stadtfest in Gießen gefallen hat.

    Feedback ist für uns als Organisator des Stadtfestes sehr wichtig, da wir uns nur so weiter verbessern und das Stadtfest optimieren können.

    Hier werden Sie zur Umfrage weitergeleitet: ZUR UMFRAGE

    Die Umfrage nimmt etwa 5 Minuten Zeit in Anspruch und unter allen Teilnehmenden verlosen wir folgende Preise:

    1 x 2 Tickets für Jan-Josef Liefers & Radio Doria 26.11.2024

    1 x 2 Tickets für Götz Alsmann 27.11.2024

    2 x 2 Tickets für unsere Stadtführungen

    10 x 1 Gießen Tasse

     

    Teilnahmebedingungen

    • Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
    • Sie nehmt an der Umfrage teil und hinterlasst dort Ihre Mail-Adresse, sodass wir Sie bei einem Gewinn kontaktieren können.
    • Das Gewinnspiel endet am 20.09.2024 um 12:00 Uhr.
    • Die Gewinner:innen werden im Anschluss per Mail kontaktiert.
    • Die erhobenen Daten werden nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt und im Anschluss gelöscht.
    • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    • Gewinn wird nicht ausgezahlt.
    • Der Gewinn muss persönlich abgeholt werden.
  • Museumsfest: Mitmachen ausdrücklich erwünscht

    Am 7. September von 10 bis 17 Uhr rund um den Kugelbrunnen in Gießen
    Gleich mehrere Museen auf einmal kennenlernen, das kann man auch in diesem Jahr wieder beim Gießener Museumfest, ausgerichtet vom BID Marktquartier in Kooperation mit der Gießen Marketing GmbH. Bereits zum dritten Mal ist es das Ziel, an diesem besonderen Tag auf die enorme Vielfalt an Museen, Sammlungen und Ausstellungsräumen in Gießen und der näheren Umgebung aufmerksam zu machen und die Gießener Innenstadt mit Infoständen, Workshops, Mitmachangeboten und Führungen zu beleben. Zwölf Institutionen beteiligen sich mit Ständen im Bereich Kreuzplatz, Sonnenstraße, also mitten in der Fußgängerzone.
    So wird das Mathematikum nach Auskunft von Museumsleiter Prof. Albrecht Beutelspacher Knobelspaß für Jung und Alt bereithalten. Als Highlight wird auch wieder die Leonardo-Brücke aufgebaut und kann von Experimentierfreudigen überschritten werden.

    Am Infostand des Oberhessischen Museums wird sich alles um die aktuelle Ausstellung: „Moderne + Mittelalter, die Baukunst des Hugo von Ritgen“ drehen. So findet man auch bei den Spiel und Bastelangeobten immer wieder das Thema Architektur. Die ebenfalls im Alten Schloss ansässige Antikensammlung der Universität wird vor allem kleinen Hobby-Archäologen wieder Ausgrabungen ermöglichen. Aufregende Show-Experimente des Liebigmuseums: Dr. Christine Fröhlich lässt es gemeinsam mit Jannis Müller, dem 13 jährigen Gewinner des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, vor Publikum so richtig zischen – ganz im Sinne von Justus Liebigs populärwissenschaftlichen Vorlesungen.

    Klar, dass auch die Gießen Marketing GmbH mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten ist. Angeboten wird das „Museum to go“ mit Mini-Stadtführungen und dem Angebot „Street-Art für Kids“.
    Die Kunsthalle der Stadt Gießen macht ein kleines Quiz und bietet auch in diesem Jahr ihre Zeichenstation für kleine Künstlerinnen und Künstler an. Auch wieder dabei ist das Heimatmuseum Rödgen, das aus seinem Fundus das Ausstellungsstück „Ein Baum erzählt“ mitbringt. Das ist die Baumscheibe einer rund 200 Jahre alten Eiche aus Rödgen, die um das Jahr 2000 gefällt wurde, und anhand deren Jahresringen die Geschichte Rödgens mit Fähnchen und Infos nachvollziehbar gemacht wird.

    Die Vertreter der Heimatmuseen aus Lützellinden und Pohlheim zeigen nicht nur Exponate rund um das Thema Trachten, sondern werden teils auch in Kleidung vergangener Zeiten auftreten.
    Das Holz- und Technikmuseum Wißmar lädt unter dem Thema Holz und Nachhaltigkeit unter anderem zum 2Dund 3D-Puzzeln zu Holzarten, zu Mitmachstationen und zum Erkunden, was alles aus Holz hergestellt wird, ein.
    Rasend rechnende Räder – die Rechenmaschinen-Sammlung von Thomas Kirchhof zeigt viele Beispiele der komplexen Maschinen, mit denen vor der Erfindung der Elektronik gerechnet wurde. Man kann nicht nur das Innere der Geräte bestaunen, sondern darf auch selbst mal „wie früher“ rechnen.

    Neu dabei ist der Verein Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen. Er zeigt die Geschichte des Lagers, das für nahezu alle DDR-Flüchtlinge damals zur Zwischenstation wurde. Ein Quiz zum Thema DDR macht Geschichte lebendig. Das Kamera- und das Heimatmuseum Heuchelheim wird nicht mit einem Stand vertreten, jedoch Info-Material verteilen.
    » Für ein kleines Speise- und Getränkeangebot wird auch gesorgt – dieser Stand ist sogar schon ab Donnerstag für Sie am Kugelbrunnen geöffnet!
    Ein richtiger Familientag am Samstag in der Gießener Innenstadt.

  • Arbeitsmarkt weiterhin träge

    • Arbeitslosenquote steigt im August um 0,1 Prozentpunkt auf 5,2 Prozent
    • 272 mehr Arbeitslose als im Vormonat, 1022 mehr als im August 2023
    • Die Zahl der über 55-Jährigen hat sich gegenüber dem Vorjahr sichtbar vergrößert
    • Beide Rechtskreise vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen
    • 193 weniger Stellenzugänge als im Vormonat

    Die Arbeitslosigkeit hat im August im Agenturbezirk erneut zugenommen. So stieg die Zahl der Arbeitslosen um 272 auf aktuell 19813. Die Arbeitslosenquote steigt um 0,1 Prozentpunkt auf 5,2 Prozent.
    Im Vorjahresmonat waren zum gleichen Zeitraum noch 1022 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag im August 2023 bei 5,0 Prozent.

    „Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur Gießen zeigt sich im August nach wie vor träge. Trotz der saisonalen Schwankungen und wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Fachkräften und Auszubildenden aber weiterhin hoch.“, erklärt Lou Jahn, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Gießen.
    „Dieser Nachfrage begegnen wir neben dem Vermittlungsgeschäft durch gezielte Förderungen von Weiterbildungen und Qualifizierung sowohl für Arbeitssuchende als auch Beschäftigte. Ich lege daher allen Interessierten nahe unser umfangreiches Beratungsangebot ganzjährig zu nutzen. Für den September im Speziellen empfiehlt sich der Besuch von Veranstaltungen, zum Beispiel unser Last-Minute-Ausbildungsstand in der Gießener Innenstadt oder auch die Jobaktiv Messe in Friedberg, wo man mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt kommen kann, wie auch bei der Aus- und Weiterbildungsmesse in Alsfeld.“, rät die Geschäftsführerin abschließend.
    Unterbeschäftigung
    Im August waren in der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ insgesamt 26248 Personen registriert, damit 197 mehr im Vergleich zum Vormonat und 765 Personen mehr zu August 2023.

    Gemeldete Stellen
    Die Arbeitskräftenachfrage im August ist dennoch weiterhin hoch. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen meldeten Arbeitgeber insgesamt 942 neue Stellen. Dies waren 193 Stellen weniger als im Juli und 22 weniger als im August 2023.
    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich im August im Vormonatsvergleich um 26 verringert. 5875 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, dies waren allerdings 52 Stellen mehr als im Vorjahresmonat.

    Männer und Frauen
    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im August 10865 Männer erwerbslos gemeldet. Dies waren 64 mehr als im Juli. Die Quote für diesen Personenkreis betrug 5,3 Prozent und war damit gleich hoch wie im Monat zuvor. Im Vorjahresmonat waren 684 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 5,1 Prozent.
    Im August waren im gleichen Bezirk 8948 Frauen registriert, 208 mehr als im Vormonat. Die Quote stieg folglich im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 338 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,8 Prozent.

    Besondere Personengruppen
    Die Anzahl Jugendlicher unter 25 Jahren, die erwerbslos auf der Suche nach einer Arbeitsstelle waren, ist im August um 160 auf 2138 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 5,3 Prozent zum Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 117 Jugendliche weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 5,0 Prozent.
    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen ist die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen im August um 26 Personen auf nun 6348 gestiegen. Die Arbeitslosenquote blieb folglich bei 4,7 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 474 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent.

    Regionale Unterschiede
    Im August zeichnete sich bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis, die alle zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören, eine ähnliche Entwicklung ab – sowohl im Kreis Gießen als auch in der Wetterau war ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, im Vogelsberg kann lediglich ein sehr moderater Rückgang der Arbeitslosigkeit registriert werden.
    Im Kreis Gießen waren im August insgesamt 9214 Menschen erwerbslos gemeldet, 57 Arbeitslose mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkt auf nun 6,1 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,7 Prozent. Damals waren 590 Menschen weniger registriert.
    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im August um 231 Personen auf 7979 angewachsen. Die Quote stieg im Vergleich zu Juli damit um 0,2 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jetzt 442 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent.
    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im August nur moderat gesunken. 2620 Personen waren arbeitslos gemeldet, 16 Personen weniger als noch im Juli. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert zum Vormonat bei 4,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 10 Personen mehr erwerbslos gemeldet. Damals lag die Quote noch um 0,1 Prozentpunkt höher bei 4,6 Prozent.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)
    Im August hat sich die Arbeitslosigkeit bei der Betrachtung nach Rechtskreisen ähnlich entwickelt. Den neusten Zahlen ist zu entnehmen, dass sowohl im Rechtskreis der Grundsicherung (nach dem Sozialgesetzbuch II; Jobcenter) als auch bei der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war.
    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im August 6925 Personen gemeldet, 144 mehr als im Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 441 Personen weniger registriert.
    Die Anzahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen stieg um 128 Personen auf nun 12888 an. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 581 Personen weniger geführt.
    Das Jobcenter Gießen betreute im abgelaufenen Monat 6532 Arbeitslose, 27 Personen weniger als im Juli.
    Im Jobcenter Wetterau waren im August 4735 Arbeitslose gemeldet, 174 Personen mehr als im Vormonat.
    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1621 Arbeitslose im August geführt, 19 Personen weniger als einen Monat zuvor.

    Ausbildungsmarkt:
    Von Oktober 2023 bis August 2024 meldeten sich im Agenturbezirk Gießen 4233 Ausbildungssuchende. Dies waren 53 oder 1,2 Prozent weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. 922 dieser Jugendlichen sind derzeit noch unversorgt (Vorjahreswert: 989).
    Demgegenüber meldeten die heimischen Unternehmen und Verwaltungen bislang insgesamt 3830 freie Ausbildungsstellen. Dies sind 165 Stellen bzw. 4,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1339 dieser Lehrstellen sind bislang noch unbesetzt. Ende August 2023 waren noch 1261 Ausbildungsstellen frei.