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  • Restaurant heyligenstaedt

    Casual Dining. Als passionierter Chef de Cuisine leitet Markus Leidner seine Crew im Herzstück des Restaurants und zaubert täglich kulinarische Köstlichkeiten in allen Dimensionen. Dafür muss das Rad nicht komplett neu erfunden werden: Altbewährtes im „Retro Style“ neu und variantenreich interpretiert, ist ein Markenzeichen seiner Küche.

    Genießen Sie ihr Mahl im einstigen Werkzeugfabrikgebäude, das eine wunderbare Verwandlung in das heutige HOTEL & RESTAURANT heyligenstaedt erfahren hat, egal ob bei einem gemütlichen Essen im kleinen Kreis, auf einer Tagung oder Feieroder bei einem der vielen Events.

    HOTEL & RESTAURANT heyligenstaedt GmbH

    Aulweg 41, 35392 Gießen

    info@hotel-heyligenstaedt.de

     

  • Arbeitsmarkt kommt nicht vom Fleck

    • Arbeitslosenquote sinkt im Mai um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent
    • 90 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 751 mehr als im Mai 2024
    • Unterschiedliche Entwicklung in den beiden Rechtskreisen
    • Ausbildungsmarkt: Weniger Bewerber und weniger Ausbildungsstellen

    Die Arbeitslosigkeit hat im Mai im Agenturbezirk erneut geringfügig abgenommen. So sank die Zahl der Arbeitslosen um 90 auf aktuell 18640. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber April um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent zurück.

    Im Vorjahresmonat waren zum gleichen Zeitraum noch 751 Menschen weniger gemeldet. Die Quote lag im Mai 2023 bei 4,7 Prozent.

    „Der Arbeitsmarkt kommt derzeit nicht so recht vom Fleck. Während die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III -also in der Arbeitslosenversicherung- immerhin um über 150 Personen abgenommen hat, melden die Jobcenter für den Rechtsgreis SGB II hingegen einen leichten Anstieg um 65 Betroffene“, berichtete Michael Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gießen bei Vorlage der Arbeitsmarktbilanz für den Mai. Üblicherweise würden die Zahl der Arbeitslosen in einem Mai in beiden Rechtskreisen zurückgehen, da sich die Frühjahrsbelebung und damit der erhöhte Kräftebedarf auch in diesem Monat fortsetze. „Die bekannte Flüchtlingsproblematik, die zunehmende Langzeitarbeitslosigkeit und der latente Anstieg bei den älteren Erwerbslosen verändern die Struktur der Erwerbslosigkeit in unserem Bezirk. Dazu kommt eine nach wie vor schwächelnde Konjunktur. Zusammen nimmt dies dem Arbeitsmarkt derzeit den für eine bessere Performance erforderlichen Schwung“, so der Agenturchef weiter.

    Unterbeschäftigung

    Im Mai waren in der sogenannten „Unterbeschäftigung im engeren Sinne“ insgesamt 25790 Personen registriert, 597 Personen mehr im Vergleich zu Mai 2023.

    Gemeldete Stellen

    Die Arbeitskräftenachfrage zog im Mai saisonbereinigt wieder an. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen meldeten Arbeitgeber insgesamt 961 neue Stellen. Dies waren zwar 21 Stellen weniger als im April, jedoch 126 mehr als im Mai 2023.

    Der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich im Mai im Vormonatsvergleich leicht um 77 erhöht. 5696 Arbeitsstellen waren zum Stichtag gemeldet, dies waren allerdings 489 Stellen weniger als im Vorjahresmonat.

    Männer und Frauen

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im Mai 10401 Männer erwerbslos gemeldet. Dies waren 9 weniger als im April. Die Quote für diesen Personenkreis betrug damit 5,1 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte weniger als im Monat zuvor. Im Vorjahresmonat waren 492 Männer weniger registriert. Damals lag die Quote bei 4,9 Prozent.

    Im Mai waren im gleichen Bezirk 8239 Frauen registriert, 81 weniger als im Vormonat. Die Quote ging im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent zurück. Im Vorjahresvergleich waren damals 259 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Seinerzeit lag die Quote bei 4,5 Prozent.

    Besondere Personengruppen

    Die Anzahl Jugendlicher unter 25 Jahren, die erwerbslos auf der Suche nach einer Arbeitsstelle waren, ist im Mai um 15 auf 1680 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 4,1 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 41 Jugendliche weniger gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent.

    Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen ist die Anzahl der über 50-jährigen Erwerbslosen im Mai um 83 Personen auf nun 6170 Ältere gesunken. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,6 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 459 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

    Regionale Unterschiede

    Im Mai zeichnete sich bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Gießen, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis, die alle zum Bezirk der Arbeitsagentur Gießen gehören, unterschiedliche Entwicklungen ab – während im Kreis Gießen und in der Wetterau ein geringfügiger Rückgang zu verzeichnen war, stieg die Arbeitslosigkeit im Vogelsberg leicht an.

    Im Kreis Gießen waren im Mai insgesamt 8672 Menschen erwerbslos gemeldet, 58 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf nun 5,7 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,4 Prozent. Damals waren 532 Menschen weniger registriert.

    Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai um 70 Personen auf 7419 gesunken. Die Quote sank im Vergleich zu April um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jetzt 209 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent.

    Im Vogelsbergkreis ist die Anzahl der Erwerbslosen im Mai gestiegen. 2549 Personen waren arbeitslos gemeldet, 38 Personen mehr als noch im April. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 4,4 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte höher als im Monat zuvor. Im Vorjahresmonat waren 10 Personen weniger erwerbslos gemeldet. Damals lag die Quote ebenfalls bei 4,4 Prozent.

    Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)

    Im Mai hat sich die Arbeitslosigkeit bei der Betrachtung nach Rechtskreisen unterschiedlich entwickelt. Den neusten Zahlen ist zu entnehmen, dass im Rechtskreis der Grundsicherung (nach dem Sozialgesetzbuch II; Jobcenter) ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war, während sie bei der Arbeitslosenversicherung (nach dem Sozialgesetzbuch III; Arbeitsagentur) zurück ging.

    Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Mai 6290 Personen gemeldet, 155 weniger als im Vormonat. Im Vorjahresmonat waren 318 Personen weniger registriert.

    Die Anzahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen stieg um 65 Personen auf nun 12350 an. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 433 Personen weniger geführt.

    Das Jobcenter Gießen betreute im abgelaufenen Monat 6267 Arbeitslose, 2 Personen weniger als im April.

    Im Jobcenter Wetterau waren im Mai 4461 Arbeitslose gemeldet, 28 Personen mehr als im Vormonat.

    Bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) im Vogelsbergkreis wurden insgesamt 1622 Arbeitslose im Mai geführt, 39 Personen mehr als einen Monat zuvor.

    Ausbildungsmarkt:

    Von Oktober 2023 bis Mai 2024 meldeten sich im Agenturbezirk Gießen 3.665 Ausbildungssuchende. Dies waren 39 oder 1,1 Prozent weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. 1828 dieser Jugendlichen sind derzeit noch unversorgt (Vorjahreswert: 1745).

    Demgegenüber meldeten die heimischen Unternehmen und Verwaltungen bislang insgesamt 3430 freie Ausbildungsstellen. Dies sind 269Stellen bzw. 7,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. 2111 dieser Lehrstellen sind bislang noch unbesetzt. Ende Mai 2023 waren noch 2180 Ausbildungsstellen frei.

  • "Dein Weg zu 1.000 Möglichkeiten"

    Regierungspräsidium Gießen: Noch Plätze frei für den Karrieretag am Freitag, 28. Juni, ab 9 Uhr 

    Gießen. Beim Regierungspräsidium (RP) Gießen arbeiten über 1.400 Menschen aus mehr als 60 Berufen. Welche Möglichkeiten zur Ausbildung und persönlichen Entwicklung einer der großen mittelhessischen Arbeitgeber bietet, wissen aber nur wenige. Deshalb lädt das Regierungspräsidium unter dem Motto „Dein Weg zu 1.000 Möglichkeiten“ zu einer Veranstaltung ein, die – lebendig und authentisch – Einblicke in die Verwaltung ermöglicht. Am Freitag, 28. Juni, ab 9 Uhr können sich Interessierte im Hauptsitz am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen ein eigenes Bild von einem Arbeitgeber machen, der Familienfreundlichkeit und individuelle Förderung lebt. Noch sind Plätze frei.

    Zusätzlich zu Vorträgen bietet das RP Gießen interaktive Elemente, die den Teilnehmenden einen Einblick in den Arbeitsalltag der Behörde vermitteln. So können Interessierte direkt erleben, wie spannend und abwechslungsreich eine Karriere in der öffentlichen Verwaltung sein kann – ob durch die Ausbildung oder das duale Studium mit Schwerpunkt Verwaltung oder die Ausbildung Fachinformatik für Systemintegration.

    Anmeldungen sind noch bis Montag, 24 Juni, per E-Mail möglich an personalgewinnung@rpgi.hessen.de (bitte Vor- und Nachnamen, Schule und Klasse angeben). Falls eine Bescheinigung für die Schule notwendig ist, wird sie im Anschluss ausgestellt. Auch Studierende, die über einen Wechsel des Studiengangs nachdenken, sind willkommen.

    Bildunterschriften:

    1. Wie bei anderen Veranstaltungen auch werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Personalabteilung den Teilnehmenden beim Karrieretag am 28. Juni Rede und Antwort stehen.

    2. „1 Arbeitgeber – 1.000 Möglichkeiten“: So lautet beim Regierungspräsidium Gießen.

    Fotos: RP Gießen

  • Familienkasse ändert Öffnungszeiten

    • Besuche am Montag, Dienstag und Donnerstag in der Arbeitsagentur Gießen möglich

    Die Familienkasse Gießen hat ab sofort neue Öffnungszeiten. Vorsprachen und Besuche sind montags von 8-12 Uhr, dienstags von 8-12 Uhr und von 13-16 Uhr sowie donnerstags von 14-18 Uhr möglich.

    Für Fragen und persönliche Anliegen zum Kindergeld und Kinderzuschlag ist die Familienkasse unter der Service-Rufnummer 0800 4 5555 30 und unter 0800 45555 33 für Fragen zu Zahlungen von Montag bis Donnerstag, jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr, und Freitag von 8-14 Uhr erreichbar. Die Anrufe sind kostenfrei.

    Die Postadresse der Familienkassen Hessen lautet: Familienkasse Hessen, 34196 Kassel.

  • Stellenausschreibung – Sekretariat mit Schwerpunkt Buchhaltung (m/w/d)

    Die Gießen Marketing GmbH ist ein Public Private Partnership-Unternehmen, das von der Stadt Gießen, den vier BIDs (Business Improvement Districts) in der Gießener Innenstadt sowie dem Verein Gießen Aktiv e. V. gegründet wurde. Mit unserem Team bearbeiten wir die  Aufgabengebiete Tourismus-Marketing und Event- Organisation, setzen uns für die Attraktivität unserer vitalen Innenstadt sowie die Entwicklung und Pflege einer positiv aufgeladenen Stadtmarke Gießen ein. In diesem Team ist das Sekretariat ab sofort in Teilzeit (19,5 Stunden) zu besetzen. Präferiert ist eine Aufteilung der Wochenstunden auf vier Arbeitstage.

     

    Sekretariat

    mit Schwerpunkt Buchhaltung (m/w/d)

    Unbefristet, Teilzeit 19,5 Stunden

     

    Zu Ihren Hauptaufgaben zählen:

    • Allgemeine Sekretariats- und Bürotätigkeiten

      bspw.

      • zeitnahe Bearbeitung telefonischer Anfragen
      • Bearbeitung der Korrespondenz

    • Unterstützung der kaufmännischen Leitung
    •  Unterstützung bei der Organisation städtischer Veranstaltungen
    •  Bearbeitung von unterschiedlichen Aufgaben in der vorbereitenden Finanzbuchhaltung

      • Unterstützung bei der Budgetüberwachung
      • Vorbereitung aller buchhalterisch wichtigen Dokumente für das Steuerbüro
      • Rechnungserstellung und –versand
      • Vorbereitung von Überweisungen

    • Mitarbeit bei Monats-, Jahresabschlüssen und Wirtschaftsplanung
    • Weiterentwicklung aller Prozesse der vorbereitenden Buchhaltung

     

    Wir wünschen uns von Ihnen:

    •  Abgeschlossene kaufmännische oder verwaltungstechnische Ausbildung
    • Erfahrung in der vorbereitenden Buchhaltung kleiner bis mittlerer Unternehmen
    • EDV-Kenntnisse, insbesondere sehr gute Microsoft Excel Kenntnisse
    • Kenntnisse in DATEV und ORGAMAX sind wünschenswert, bzw. die Bereitschaft und Fähigkeit sich

      hier schnell einzuarbeiten
    • Strukturierte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweis
    • Verbindliches und überzeugendes Auftreten
    • Initiative, Verantwortungsbereitschaft und die Fähigkeit flexibel wechselnde Aufgaben zu erledigen
    • Bereitschaft, sich selbstständig in neue Arbeitsgebiete einzuarbeiten

     

    Wir bieten Ihnen:

    • Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit
    • Ein motiviertes Team und ein kollegiales Umfeld
    • Eine dynamische Universitätsstadt mit hoher Lebensqualität
    • Eine Vergütung in Anlehnung an TVÖD
    • Ein Jobticket
    • Mitwirken bei Gießens wichtigen Veranstaltungen

     

    Neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie sie (gerne digital) bis zum

    15.07.2024 an:

    Maj-Britt Hahn

    Gießen Marketing GmbH

    Südanlage 4

    35390 Gießen

    Tel: 0641 306-1880

    maj-britt.hahn@giessen.de

    www.giessen-entdecken.de

     

  • SchülerInnen können verschiedene Unternehmen in Kurzpraktika kennenlernen

    • SchülerInnen und Unternehmen in den Landkreisen Gießen, Vogelsberg und Wetteraukreis können sich anmelden

    Mit den „Praktikumswochen Hessen 2024“ bietet das Land Hessen Jugendlichen die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene Berufe und Betriebe kennenzulernen. Das berichtet die Arbeitsagentur Gießen. Das Konzept ist einfach: Während der Sommerferien sowie drei Wochen dav0r (mit Unterrichtsbefreiung) können SchülerInnen jeden Tag in ein anderes regionales Unternehmen hineinschnuppern. Wie viele Praktikumstage man machen möchte und in welchen Bereichen die eigenen Interessen liegen, können die Jugendlichen selbst entscheiden.

    Die Praktikumswochen finden auch in den Landkreisen Gießen, Vogelsberg und Wetterau statt. Einige Unternehmen sind bereits dabei und bieten verschiedene Praktikumstage an. Teilnehmen an der kostenfreien Aktion können alle Schüler ab dem 15. Lebensjahr beziehungsweise einschließlich achter Klasse. Die Anmeldung ist bis in die Sommerferien hinein möglich und unkompliziert. Auch für Unternehmen bietet die Praktikumswoche die Möglichkeit, mit wenig organisatorischem Aufwand motivierte, junge Menschen kennenzulernen. Die kostenlose Anmeldung für Betriebe ist derzeit noch unter https://praktikumswoche.de/unternehmen möglich.

    Organisiert werden die „Praktikumswochen Hessen 2024“ durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie den Netzwerken in den OloV-Regionen (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf) und den Partnern des Bündnis Ausbildung Hessen. Gefördert werden sie u. a. aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Regional unterstützt der OloV-Steuerkreis die Praktikumswochen. Weitere Informationen zum Ablauf und Registrierungsmöglichkeit, sowie Erklärvideos gibt es auf www.praktikumswochen-hessen.de

  • Berufsberatung für Jugendliche – jeden ersten Donnerstag offene Sprechstunde im BiZ

    • Unverbindliche Beratung zu Ausbildung, Studium und Beruf für SchülerInnen und Eltern

    Viele Jugendliche haben nach der Schule keine konkreten Vorstellungen wie es beruflich weitergehen soll. Daher bietet die Berufsberatung der Arbeitsagentur Gießen ab sofort jeden ersten Donnerstag im Monat eine offene Sprechstunde von 14 bis 16 Uhr an. Interessierte Jugendliche, und falls gewünscht auch deren Eltern, können das Infoangebot unverbindlich und kostenfrei in Anspruch nehmen.

    Die Räumlichkeiten des Berufsinformationszentrums (BiZ) werden dafür genutzt. Zudem können Bewerbungsunterlagen dort erstellen und ausgedruckt werden. Das BiZ befindet sich im EG der Arbeitsagentur Gießen, Nordanlage 60.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Nährstoffarm und trocken muss es sein

    Kleine Serie: Regierungspräsidium Gießen informiert über besonders geschützte Biotope – In Teil 3 geht es um Trockenrasen und verwandte Biotope

    Gießen. Nährstoffarm und trocken – das liebt der Trockenrasen. „Trockenrasen zeichnen sich durch hohen Artenreichtum aus und bieten einen Lebensraum für viele geschützte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Durch eine intensivere Nutzung zum Beispiel mit Düngung und häufiger Beweidung oder dem Gegenteil, einer Nutzungsaufgabe, ist die Verbreitung von trockenrasen jedoch stark zurückgegangen“, sagt Stefanie Specht vom Dezernat für Schutzgebiete des Regierungspräsidiums Gießen. Umso wichtiger ist es, sie zu erkennen und zu schützen.

    Zu den anderen geschützten verwandten Biotopen gehören zudem offene Binnendünen – dies sind Sandhügel im Binnenland, die durch Wind aufgeweht wurden. Ein Beispiel sind die Schwanheimer Dünen bei Frankfurt. Natürlich entstandene Block-, Schutt- und Geröllhalden aus verschiedenen Gesteinen im Bergland, die häufig von Flechten, Moosen und Farnen bewachsen sind, und Steilwände und Böschungen in Löss- oder Lehmboden sind ebenfalls geschützte Biotope. Weiterhin sind Zwergstrauch-, Ginster- und Wacholderheiden geschützt. Ebenso zählt der Borstgrasrasen dazu. „Hierbei handelt es sich um gras- und zwergstrauchreiche Magerrasen, die früher als extensives Grünland in ganz Deutschland weit verbreitet waren, mittlerweile aber selten geworden und gefährdet sind“, erklärt die Expertin. Zu guter Letzt sind Schwermetallrasen, auf natürlichem schwermetallreichen Gestein vorkommend, sowie Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte laut Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Für jedes dieser außergewöhnlichen Biotope gibt es speziell angepasste Tier- und Pflanzenarten, die nur dort vorkommen. Ein Verlust des Lebensraumes führt auch zu einem Verlust dieser besonderen Arten.

    Beispiele für diese Biotope gibt es natürlich auch in Mittelhessen, zum Beispiel im Naturschutzgebiet „An der Brachehöll bei Niedereisenhausen“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Naturschutzgebiet „An der alten Rheinstraße“ im Lahn-Dill-Kreis. Aber: „Viele dieser schützenswerten und häufig sehr seltenen Lebensräume sind durch eine nachteilige Nutzung durch den Menschen bedroht, die meistens aus Unwissenheit geschieht“, sagt Stefanie Specht. Auch der Klimawandel bleibt nicht ohne Folgen. Viele Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet und werden auf der sogenannten „Liste der potentiellen Klimaverlierer“ aufgeführt, ergänzt Franziska Bopf vom RP-Dezernat für Artenschutz. In diesen (Trockenrasen)-Gebieten kommen Pflanzenarten wie die Echte Arnika und der Nordische Augentrost vor. Rebhuhn, Wespenbussard, Braunkehlchen, Wiesenpieper und Wendehals fühlen sich in diesem Gebieten ebenfalls wohl.

    „Wer den Wendehals entdecken möchte, muss übrigens genau hinschauen“, lautet der Hinweis von Franziska Bopf. „Durch seine Gefiederfarbe ist er sehr gut getarnt und ideal an die Rinde von Bäumen angepasst. Seinen Namen hat er aufgrund seines Verhaltens in Gefahrensituationen erhalten: Fühlt er sich bedroht, plustert er sich auf und dreht und wendet dabei seinen Kopf hin und her.“ Zu beobachten ist er von Mitte April bis September. Als einziger Zugvogel unter den Spechten verbringt er den Winter im Süden. Da sich Wendehälse hauptsichtlich von Ameisen ernähren, sind sie auf lückige, kurzrasige, zum Teil auch offene, unbewachsene Böden, wie sie in Trockenrasen vorkommen, angewiesen, weil dort die Ameisennester am besten erreichbar sind. Auch deshalb ist es so wichtig, Trockenrasen zu erhalten.

    Die Serie 

    Sie werden als unnütz angesehen, manchmal zerstört und kaum jemand (er)kennt sie: die Biotope (=Lebensräume), die nach Paragraf 30 des Bundesnaturschutzgesetzes besonders geschützt sind – auch ohne offizielle Beschilderung. Es gibt sie natürlich auch in Mittelhessen. Dazu zählen beispielsweise Streuobstwiesen, Moore und magere, artenreiche Mähwiesen. Das Regierungspräsidium Gießen als Obere Naturschutzbehörde trägt zu ihrem Schutz bei und macht mit einer kleinen Serie auf diese wichtigen Lebensräume für die viele verschiedene, auch seltene Tiere und Pflanzen aufmerksam. Denn: Nur was wir kenne, können wir lieben und schützen.

    Bildunterschriften:

    1.  Felsen und Trockenrasen im Naturschutzgebiet „Arfurter Felsen“ im Landkreis Limbrug-Weilburg. Foto: RP Gießen
    2. Trockenrasen im Naturschutzgebiet „Hoher Stein bei Fernwald“ im Landkreis Gießen. Foto: RP Gießen
    3. Karthäuser Nelke auf dem „Köppel bei Langd“. Foto: RP Gießen/ Busse
  • Neun Verbraucherschulen in Hessen erhalten Auszeichnung

    Verbraucherzentrale Hessen gratuliert Lehrkräften und Schülern 

    Der kluge Umgang mit dem Taschengeld, Erkennen von Fake-News und Fallstrickte beim Online-Shopping – in Verbraucherschulen setzen sich Schülerinnen und Schüler kreativ damit auseinander, was es bedeutet, Konsumentenentscheidungen zu treffen oder sich vor Fallen im Verbraucheralltag zu schützen. Mit der Auszeichnung Verbraucherschule ehrt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bundesweit Schulen, die junge Menschen verbraucherrelevante Kompetenzen vermitteln. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an insgesamt 103 Schulen, darunter sind auch neun Schulen aus Hessen. Am 3. Juni werden die neuen Verbraucherschulen im Beisein von Bundesverbraucherministerin Steffi Lemke in Berlin ausgezeichnet.

    „Wir bewerten es als ausgesprochen positiv, dass erneut mehrere hessische Schulen diese wichtige Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement in der Verbraucherbildung erhalten. Ich gratuliere den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Erfolg“, sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. „Wir werden uns auch weiterhin dafür stark machen, dass Verbraucherschutz im Klassenzimmer thematisiert wird. Denn aus unserer Sicht ist es enorm wichtig, dass junge Menschen schon früh Kompetenzen in wichtigen Verbraucherfragen wie Finanzen, Ernährung, Medien und nachhaltiger Konsum erwerben. Das Land Hessen hat dafür bereits gute Voraussetzungen geschaffen, an deren Weiterentwicklung wir mitarbeiten werden“.

    Die Auszeichnung Verbraucherschule, die bereits zum siebten Mal vergeben wird, steht unter Schirmherrschaft von Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke und wird in den Kategorien Gold, Silber und Bronze verliehen. Gefragt sind Aktivitäten und Projekte in den Bereichen Finanzen, Ernährung, Medien und nachhaltiger Konsum.

    Diese Schulen aus Hessen überzeugten die Jury

    • Solgrabenschule, Bad Nauheim, Verbraucherschule Gold
    • Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten, Gießen, Verbraucherschule Gold
    • Gesamtschule Niederwalgern, Weimar (Lahn), Verbraucherschule Silber
    • Henry-Benrath-Schule, Friedberg, Verbraucherschule Silber
    • Louise-von-Rothschild-Schule, Frankfurt, Verbraucherschule Silber
    • Oskar-von-Miller-Schule, Kassel, Verbraucherschule Silber
    • Theodor-Fliedner-Schule, Wiesbaden, Verbraucherschule Silber
    • Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim, Verbraucherschule Silber
    • Christian-Rauch-Schule, Bad Arolsen, Verbraucherschule Bronze

    Weitere Informationen 

    Informationen zu den Maßnahmen der Preisträger 

    Programm der Auszeichnungsfeier am 03.06.2024 im Tagungswerk, Lindenstraße 85, 10969 Berlin

    Bildungsangebote für Schulen der Verbraucherzentrale Hessen

    Serviceportal für Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverband

  • Ist das Konto gehackt, muss es schnell gehen

    Erste Hilfe-Tipps der Verbraucherzentralen, um wieder Zugriff auf das Konto zu erlangen 

    Wenn sich Fremde Zugang zu Online-Konten verschaffen, auf Daten zugreifen oder für weiteren Betrug missbrauchen, ist schnelles Handeln entscheidend. Eine Umfrage der Verbraucherzentralen aus dem Sommer 2023 zeigt jedoch, dass gut die Hälfte der Befragten nicht weiß, wie sie sich in dieser Situation verhalten sollten. Die Verbraucherzentralen haben daher Erste-Hilfe-Tipps für den Fall eines Hacker-Angriffs zusammengestellt. Mit einem interaktiven Tool lassen sich zudem Anbieterhilfen für den Notfall ermitteln.

    Ob E-Mail, Social-Media oder Shopping-Portal – Hacker können alle diese Konten angreifen. Wer dann schnell und besonnen handelt, kann den Zugriff auf das eigene Konto zurückhalten und größeren Schaden vermeiden. Dafür ist es zunächst wichtig, Anzeichen für einen Missbrauch ernst zu nehmen. Ist das Konto gesperrt, wurden Daten geändert oder teilt der Anbieter mit, dass sich jemand mit einem anderen Gerät angemeldet hat, sollten Betroffene diesen Hinweisen unbedingt nachgehen.

    Erste Hilfe für den Notfall 

    Stellt sich heraus, dass ein Online-Account gehackt wurde, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

    Betroffene können selbst versuchen, die Kontrolle zurückzuerlangen. Dafür muss in den meisten Fällen ein neues Passwort eingerichtet werden. Für nahezu jedes Online-Konto lässt sich ein neues Passwort anfordern, dass der Anbieter automatisiert an das hinterlegte Mail-Postfach versendet. Anschließend lässt sich ein neues, sicheres Passwort im Kunden-Konto hinterlegen.

    Sind Betroffene in der Situation überfordert, oder wurde etwa das E-Mail-Konto gesperrt, bleibt nur der Kontakt zum Anbieter, um weiteren Schaden abzuwenden. Doch nicht bei allen Anbietern ist sofort ersichtlich, wie dieser Kontakt erfolgen kann. Hier helfen die Informationen der Verbraucherzentrale sowie eine digitale Anwendung, über die sich mit wenigen Klicks Kontaktdaten zu verschiedenen Hilfsangeboten der Anbieter ermitteln lassen.

    Denn die Umfrage aus dem Sommer 2023 ergab auch, dass deutlich mehr Menschen, die sich in einem solchen Fall von ihrem Anbieter haben helfen lassen, die Kontrolle über ihr Online-Konto zurückerlangten.

    Ausführliche Informationen 

    Erste Hilfe bei gehackten Online-Konten 

    Das interaktive Tool und die ausführliche Erste-Hilfe-Maßnahmen sind zu finden auf  www.verbraucherzentrale-hessen.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/erste-hilfe-bei-gehackten-onlinekonten-63228

    Online-Konten vor Hacking-Angriffen schützen 

    www.verbraucherzentrale-hessen.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/onlinekonten-vor-hackingangriffen-schuetzen-93920

    Starke Passwörter – so geht’s 

    www.verbraucherzentrale-hessen.de/wissen/digitale-welt/datenschutz/starke-passwoerter-so-gehts-11672

    Umfrage: Account gehackt – das erwarten Betroffene von Unternehmen 

    www.verbraucherzentrale-hessen.de/account-gehackt